erhöhte Bußgelder für Radler
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Pibach
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Re: AW: erhöhte Bußgelder für Radler
Guter Beitrag Frank!
Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Radwege kann man komfortabler machen, aber das Sicherheitsproblem besteht immer. Es liegt an den Kreuzungpunkten und dem fehlenden Sichtbezug. Klar man kann sie breiter machen und auf Fahrbahnniveau absenken. Dies würde wahrscheinlich viele Konflikte mit Fußgängern lösen und den Komfort stark erhöhen, aber die Sicherheit im Kreuzungsbereich ist davon unbeeinflußt. Es kostet vor allem auch viel Platz. (Parkstreifen entfernen?)
Radstreifen auf der Fahrbahn _erhöhen_ die Sicherheit gegenüber Fahrradwegen stark, da hier der Sichtbezug wieder gegeben ist. Am sichersten ist der Mischverkehr bei geringen Maximalgeschwindigkeiten (30 km/h). Es ist also ein Kompromiss zwischen Komfort (inklusive subjektiver Sicherheit) und tatsächlicher (objektiver) Sicherheit.
Das ist vereinfacht, durch "Securitiy by Numbers" hat auch der Komfort einen indirekten Einfluß auf die Sicherheit.
Radwege durch den Wartebereich von Bushaltestellen sind übrigens eine der häufigeren Unfallpunkte Fußgänger<->Fahrradfahrer.
Radstreifen auf der Fahrbahn _erhöhen_ die Sicherheit gegenüber Fahrradwegen stark, da hier der Sichtbezug wieder gegeben ist. Am sichersten ist der Mischverkehr bei geringen Maximalgeschwindigkeiten (30 km/h). Es ist also ein Kompromiss zwischen Komfort (inklusive subjektiver Sicherheit) und tatsächlicher (objektiver) Sicherheit.
Das ist vereinfacht, durch "Securitiy by Numbers" hat auch der Komfort einen indirekten Einfluß auf die Sicherheit.
Du empfindest es so. Ich behaupte das Gegenteil. Die Fahrradfahrer als "schnellere Fußgänger" zu betrachten ist falsch und diskriminierend gegenüber beiden.Auch bin kein Anhänger von Radstreifen auf der Strasse, dies ist einfach diskriminierend.
Radwege durch den Wartebereich von Bushaltestellen sind übrigens eine der häufigeren Unfallpunkte Fußgänger<->Fahrradfahrer.
Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Radfahrer sollte man von Fußgängern genauso trennen wie vom übrigen Verkehr, sicherlich kann es auch mal Ausnahmen in beide Richtungen geben, sollte aber nicht die planerische Regel werden. Natürlich könnte man Radwege sicherer auch an Kreuzungen machen, dazu müßten aber Parkflächen im Kreuzungsbereich weichen.
Und ich habe genauso die Erfahrung gemacht, daß trotz Radstreifen einem an der Kreuzung die Vorfahrt genommen wird. Wenn der Fahrer pennt und nicht in den Rückspiegel schaut ist es egal, ob ich auf einem Radweg oder Radstreifen bin. Und da würde ich sogar behaupten, daß ein Radweg dann sogar ein Spur sicherer ist, weil er dichter bei den Fußgängern ist und da wird meistens erst gehalten.
Und wie gesagt, ich würde nicht wollen, daß Kinder ab 11 auf der Strasse fahren. Mal abgesehen von der schlechteren Luft und der Verschmutzungsgefahr durch die Gischt beim Regen ist man doch im Straßenbereich der gefährdeste Teilnehmer.
Und wenn Profis unbedingt im Verkehr mitfließen wollen, warum nicht, der Rest sollte aber als Alternative auch ein Radweg bekommen.
In Dänemark und in den Niederlanden, den Musterländern für den Radverkehr werden auch weiterhin an eigenen Radwegenetzen gebaut, breiter und sicherer, da teilweise sogar mit eigenen Unterführungen an Kreuzungen.
Die haben auch nicht mehr Geld als wir, aber setzen andere Prioritäten. Wenn man im 10 Milliarden schweren Etat des Verkehrsministers 2013 nur 60 Millionen ( 0,6 Prozent) für das Radwegenetz vorgesehen hat, dies mit sinkender Tendenz, dann ist einfach nur Geld für Fahrbahnmarkierungen drin. Da muss man aus Not schon Fahrbahnstreifen schön reden, sicherlich besser als nur reine Fahrbahn, aber eine optimale Lösung sieht anders aus.
Und ich habe genauso die Erfahrung gemacht, daß trotz Radstreifen einem an der Kreuzung die Vorfahrt genommen wird. Wenn der Fahrer pennt und nicht in den Rückspiegel schaut ist es egal, ob ich auf einem Radweg oder Radstreifen bin. Und da würde ich sogar behaupten, daß ein Radweg dann sogar ein Spur sicherer ist, weil er dichter bei den Fußgängern ist und da wird meistens erst gehalten.
Und wie gesagt, ich würde nicht wollen, daß Kinder ab 11 auf der Strasse fahren. Mal abgesehen von der schlechteren Luft und der Verschmutzungsgefahr durch die Gischt beim Regen ist man doch im Straßenbereich der gefährdeste Teilnehmer.
Und wenn Profis unbedingt im Verkehr mitfließen wollen, warum nicht, der Rest sollte aber als Alternative auch ein Radweg bekommen.
In Dänemark und in den Niederlanden, den Musterländern für den Radverkehr werden auch weiterhin an eigenen Radwegenetzen gebaut, breiter und sicherer, da teilweise sogar mit eigenen Unterführungen an Kreuzungen.
Die haben auch nicht mehr Geld als wir, aber setzen andere Prioritäten. Wenn man im 10 Milliarden schweren Etat des Verkehrsministers 2013 nur 60 Millionen ( 0,6 Prozent) für das Radwegenetz vorgesehen hat, dies mit sinkender Tendenz, dann ist einfach nur Geld für Fahrbahnmarkierungen drin. Da muss man aus Not schon Fahrbahnstreifen schön reden, sicherlich besser als nur reine Fahrbahn, aber eine optimale Lösung sieht anders aus.
Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Nochmal - die objektive Sicherheit (Statistik) ist bei fahrbahnbegleitenden Radwegen komplett entgegengesetzt zur gefühlten Sicherheit (Komfort).
Fahrradweg < Fahrradstreifen < Mischverkehr
Trennung erhöht die Sicherheit auf den getrennten Bereichen (Längsverkehr), verstärkt jedoch die Probleme an den Kreuzungspunkten um ein Vielfaches (Querverkehr). Im Stadtbereich lohnt sich es durch die schiere Anzahl der Querungspunkte nicht. Dazu zählen nicht nur die Kreuzungen sondern auch Einfahrten.
Ich sage gar nicht das Fahrradwege sinnlos sind, sie sollten nur als Komfortgewinn betrachtet werden und nicht als Sicherheitsgewinn. Letzteres können sie nur indirekt durch eine Veränderung der Verkehrsanteile leisten.
Fahrradweg < Fahrradstreifen < Mischverkehr
Trennung erhöht die Sicherheit auf den getrennten Bereichen (Längsverkehr), verstärkt jedoch die Probleme an den Kreuzungspunkten um ein Vielfaches (Querverkehr). Im Stadtbereich lohnt sich es durch die schiere Anzahl der Querungspunkte nicht. Dazu zählen nicht nur die Kreuzungen sondern auch Einfahrten.
Nein, es wird meist auf dem Fahrradweg (bzw seiner Weiterführung über den Bereich) gehalten. Je weiter der Fahrradweg von der Fahrbahn weg ist und je näher an der Hauswand (je schlechter die Sicht) um so gefährlicher wird er.Und da würde ich sogar behaupten, daß ein Radweg dann sogar ein Spur sicherer ist, weil er dichter bei den Fußgängern ist und da wird meistens erst gehalten.
Dabei reden wir nicht mehr über den klassischen fahrbahnbegleitenden Radweg, sondern über die Schnellwege. Das Ähnlichste das es derzeit in DE gibt sind die Bahntrassenwege im Ruhrgebiet. Dies sind Wege für die Mittel- und Fernstrecke. Im Stadtbereich ist das nur sehr begrenzt tauglich (wie eine Stadtautobahn), da man so nur in den Zielbereich kommt - nicht zum Ziel selbst. Du hast immernoch das Problem der "letzten Meile". Im Bereich bis 3 km halte ich sie daher für irrelevant. Darüber stellen sie einen enormen Komfortgewinn dar ohne (sofern ordentlich gebaut) die Sicherheit zu verringern.In Dänemark und in den Niederlanden, den Musterländern für den Radverkehr werden auch weiterhin an eigenen Radwegenetzen gebaut, breiter und sicherer, da teilweise sogar mit eigenen Unterführungen an Kreuzungen.
Ich sage gar nicht das Fahrradwege sinnlos sind, sie sollten nur als Komfortgewinn betrachtet werden und nicht als Sicherheitsgewinn. Letzteres können sie nur indirekt durch eine Veränderung der Verkehrsanteile leisten.
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Motte
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Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Jo, ich gehöre ja auch zu denen, die im Regelfall keinen Spaß daran finden am Rand einer mehrspurigen Straße mit dem Rad unterwegs zu sein (zu müssen).Radfahrer sollte man von Fußgängern genauso trennen wie vom übrigen Verkehr, sicherlich kann es auch mal Ausnahmen in beide Richtungen geben, sollte aber nicht die planerische Regel werden
Dem würde ich aber nur zustimmen, wenn es Radwege gibt, die ein Überholmanöver zulassen und wenn es eine "Ordnungsbehörde" gibt, die Autofahrer durch häufige Kontrollen und harte Konsequenzen dazu erzieht beim Abbiegen die (schon lange geltenden) Vorschriften zu beachten. Die auch dafür sorgt, dass Fahrschule mal wieder die Grundprinzipien lehrt. "wer die Fahrtrichtung ändert, hat den Vorrang des Verkehrs zu beachten, der die Richtung beibehält, soweit keine Vorschrift etwas anderes gebietet". Eigentlich ganz einfach - nur in Deutschland legen sich die Autofahrer dabei sogar regelmäßig mit der Straßenbahn an.
Auch im beschaulichen Dänemark sind straßenbegleitende Radwege weniger unfallträchtig als abgesetzte Radwege. Das Risko ist baulich bedingt immer höher und verlangt einfach mehr Aufmerksamkeit. Jemanden überholen und abdrängen ist schon etwas härter als abbiegen und mal nicht aufpassen. (wobei wir hier ja noch beim Stand abbiegen und regelmäßig nicht aufpassen sind)
Gleiches gilt für das Halten und Parken. Was tut ein Autofahrer, wenn Du sagst "fahr mal rechts ran"? Am rechten Fahrbahnrand halten, so wie er es mal gelernt hat? Wohl kaum - im Normalfall fährt man möglichst weit auf die Fläche rechts von der Fahrbahn. Um den fließenden Verkehr nicht zu behindern und selbst gefahrlos die Tür aufmachen zu können. Ob da rechts nun ein Radweg, ein Gehweg oder sonst was ist, interessiert nur, wenn es die schönen Alu Felgen kaputt macht. Dieses (in Jahrzehnten verfestigte) Denken musst Du erst einmal aufbrechen. Das funktioniert hierzulande leider vorwiegend nur über den Geldbeutel und Fahrverbote. Und weniger durch Appelle an die Vernunft. So lange sich das nicht ändert, ist weder dein schöner zusätzlicher Radweg noch der straßenbegleitende Radweg eine Lösung - weil beide einfach ignoriert und zugeparkt werden.
Leider ist so ein Vorgehen ein Problem von Mehrheiten in der Kommunalpolitik. Und da die Obergockel dort um ihre Wiederwahl bangen, richten sie sich nach denen, die eine vermeintliche Mehrheit darstellen. Das sind normalerweise die, die am lautesten schreien. Tante Erna mit ihrem Rollator und Onkel August mit seinem alten Herrenrad, zum Einkaufen, gehören sicher nicht zu denen - dazu sind sie zu leise. Aber wer weiß welche Neuauflage der "Grauen Panther" uns eine alternde Gesellschaft in ein paar Jahren beschert.
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Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Also ich finde auch wie Frank, dass man erstmal untersuchen muss, warum bestimmte Dinge so gemacht werden. Sei es seitens der Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger. Irgendwelche Relegungen durchzusetzen ist dann erstmal eine Einschränkung. Der demgegenüberstehende Nutzen muss das klar übersteigen, auch unter Berücksichtigung der Durchsetzbarkeit, dem Aufwand für die Maßnahmen dazu, sowie der Opportunitäten, wie etwa Umgestaltung der Radwege.Motte hat geschrieben:Dieses (in Jahrzehnten verfestigte) Denken musst Du erst einmal aufbrechen. Das funktioniert hierzulande leider vorwiegend nur über den Geldbeutel und Fahrverbote. Und weniger durch Appelle an die Vernunft. So lange sich das nicht ändert, ist weder dein schöner zusätzlicher Radweg noch der straßenbegleitende Radweg eine Lösung - weil beide einfach ignoriert und zugeparkt werden.
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Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Verkehrsführung und Planung ist untersucht, wird ständig weiter untersucht und weiterentwickelt.
Ganze Uni-Zweige beschäftigen sich damit .... Das sie nicht immer zu dem Ergebnis kommen welches sich Herr XY auf seinem Rennrad, Frau ZS mit Kinderanhänger und Typ R2D2 auf dem Faltrad vorstellt und bereit ist einzuhalten liegt an der Natur der Sache und des Menschen.
Ganze Uni-Zweige beschäftigen sich damit .... Das sie nicht immer zu dem Ergebnis kommen welches sich Herr XY auf seinem Rennrad, Frau ZS mit Kinderanhänger und Typ R2D2 auf dem Faltrad vorstellt und bereit ist einzuhalten liegt an der Natur der Sache und des Menschen.
Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Mit den Untersuchungen ist dies so eine Sache, sicherlich kann man Statistiken auswerten, dies besagt aber noch nichts über spezielle Situationen aus und da sollte man nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt immer Besonderheiten, wie ist die Struktur und Quantität des Radverkehrs, wo sind die Hauptverkehrsströme, wo liegen lokale Besonderheiten. Und darauf wird nicht eingegangen. Laut Statistik sind Radstreifen gut und Radwege schlecht, wie eindimensional kann man nur denken.
Und warum müssen die Radler unverschuldet für das Fehlverhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer büßen.
Wenn irgendeine Uni in einer x-beliebigen Stadt irgendwelche Erkenntnisse gewonnen haben, müssen diese nicht allgemein gültig sein. Dazu müßte man sich aber mal die Mühe machen, auch die lokalen Besonderheiten zu untersuchen und auch die betroffenen Radfahrer zu befragen.
Kommunalpolitik über den Köpfen der Menschen führt auch immer mehr zu der allgemein bekannten Politikverdrossenheit.
Meistens müssen sich erst Bürgerinitiativen bilden, bevor die Sorgen und Nöte der Bürger wahrgenommen werden.
Hier in Berlin gibt sehr verschieden Anforderungen an der Radverkehr, gerade in der Nähe von Kitas und Schulen in oder an Wohngebieten gibt es verstärkt Verkehr mit Kindern oder Eltern mit Kindern, wieder andere Bedingungen herrschen in der Nähe von Einkaufszentren, dort sind eher die Hausfrauen und Rentner unterwegs, und ganz andere Bedingungen gibt es an den Ausfallstraßen, wo die routinierten schnellen Radpendler primär unterwegs sind, da findest du auch keine Kinder, Familien nur am Wochenende, die unterwegs sind.
Und jede spezielle Situation benötigt dann eben auch eine spezielle Lösung.
Und dann könnte man auch sagen, schade daß in solchen Foren nur die routinierten Radfahrer zu Wort kommen, die Freizeitradler, Rentner, Hausfrauen, Jugendliche, Eltern mit Kinderhänger, die einen Großteil der Radler in bestimmten Gebieten ausmachen sind hier unterrepräsentiert und haben wie schon erwähnt nicht die laute Stimme der Berufsradler.
Und warum müssen die Radler unverschuldet für das Fehlverhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer büßen.
Wenn irgendeine Uni in einer x-beliebigen Stadt irgendwelche Erkenntnisse gewonnen haben, müssen diese nicht allgemein gültig sein. Dazu müßte man sich aber mal die Mühe machen, auch die lokalen Besonderheiten zu untersuchen und auch die betroffenen Radfahrer zu befragen.
Kommunalpolitik über den Köpfen der Menschen führt auch immer mehr zu der allgemein bekannten Politikverdrossenheit.
Meistens müssen sich erst Bürgerinitiativen bilden, bevor die Sorgen und Nöte der Bürger wahrgenommen werden.
Hier in Berlin gibt sehr verschieden Anforderungen an der Radverkehr, gerade in der Nähe von Kitas und Schulen in oder an Wohngebieten gibt es verstärkt Verkehr mit Kindern oder Eltern mit Kindern, wieder andere Bedingungen herrschen in der Nähe von Einkaufszentren, dort sind eher die Hausfrauen und Rentner unterwegs, und ganz andere Bedingungen gibt es an den Ausfallstraßen, wo die routinierten schnellen Radpendler primär unterwegs sind, da findest du auch keine Kinder, Familien nur am Wochenende, die unterwegs sind.
Und jede spezielle Situation benötigt dann eben auch eine spezielle Lösung.
Und dann könnte man auch sagen, schade daß in solchen Foren nur die routinierten Radfahrer zu Wort kommen, die Freizeitradler, Rentner, Hausfrauen, Jugendliche, Eltern mit Kinderhänger, die einen Großteil der Radler in bestimmten Gebieten ausmachen sind hier unterrepräsentiert und haben wie schon erwähnt nicht die laute Stimme der Berufsradler.
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Re: erhöhte Bußgelder für Radler
ich glaube das aber alle Gruppen an Radfahrern mit den Bedingungen in D-Land nicht zufrieden sind.....
und das liegt nicht daran das ihre Vorstellungen so weit auseinander liegen
und das liegt nicht daran das ihre Vorstellungen so weit auseinander liegen
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Re: erhöhte Bußgelder für Radler
Die offenen Fragen zu Regeln, Bußgeldern usw sind aber nicht in diesem Maß untersucht.Muc-Falter hat geschrieben:Verkehrsführung und Planung ist untersucht, wird ständig weiter untersucht und weiterentwickelt.
Ausserdem hab ich auch meine Zweifel an manchen Statistiken.
Ob nun Radfahren auf der Straße sicherer sei als auf dem abgetrennten Radweg, das kann man z.B. kaum wirklich untersuchen, weil es ja unterschiedliche Personengruppen sind und auch andere Fahrt-Anforderungen.