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Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Pibach
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von Pibach »

Mit Bücken meinte ich Skateboards. Die Stickboard haben dafür ja einen Stick ;)
Das Wetzer hat ja breite Skateboardrollen. Dir rollen gut. Das Wetzer ist auch wertiger gemacht als die neuen Kickscooter. Aber Trittbretthöhe ist recht hoch. Das ist relativ anstrengend. Besser geht das auf einem drop down, das liegt tiefer. Solange Du nicht mal an einem Stöckchen Hängen bleibst oder Bürgersteighop machst, fällt das Verkantungs-Problem mit der Sticklenkung ja auch nicht auf.

So ein Rollsrolls Board ist übrigens der Klassicker unter den Pusher-Longboards:

alterfalter2
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von alterfalter2 »

@ Pibach
"fällt das Verkantungs-Problem mit der Sticklenkung ja auch nicht auf."

Ich lenke durch Gewichtsverlagerung, nicht mit dem Stick. Den brauche ich nur, damit ich mich nicht nach dem Board bücken muß ;) Das Brett ist aber schon hoch..
Der Wetzer hat eine Trageschlaufe, damit kann man ihn lässig über der Schulter tragen, sollte zwischendurch eine Fahrt mit Bus oder Bahn anliegen.

Gruß TIL
Pibach
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von Pibach »

Das Verkantungsproblem hat man bei jeder Knickachsenlenkung. Ob mit oder ohne Stick. Mich hat es da im laufe der Jahre paar mal übel abgeworfen. Also vor allem im Herbst mit vielen kleinen Ästchen auf den Straßen. Soweit ich weiß gibt es auch keine Skateboardachsen, die das Problem beheben, das geht physikalisch nicht. Die Achse verlenkt halt bei Hinderniskollision. Probier z.B. mal Bürgersteighop aus. Das lässt sich mit Knickachse schlecht kontrollieren, zumindest nicht im Winkel.
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von alterfalter2 »

@ Pibach
"Probier z.B. mal Bürgersteighop aus. Das lässt sich mit Knickachse schlecht kontrollieren, zumindest nicht im Winkel."

Da hast Du sicher Recht, ich hatte da auch bereits unversehens Straßenkontakt auf ganzer Länge, da ist Vorsicht geboten.
Der Wetzer wetzt, ist aber kein Racer und schon gar kein Board für waghalsige Fahrt in der HalfPipe. Mir dient es zum flotten Vorankommen in der City, vor allem dort, wo Fahrräder nicht gestattet sind - ist ja ein "Spielgerät". :mrgreen:

Gruß TIL
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von chbla »

Hm ja das mit den Hops stimmt natuerlich, da ist ein Scooter sicher feiner.. aber das die wirklich so ein grosses Packmass haben muessen wie der Razor.. fuers Gepaeck nicht wirklich bequem..
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von alterfalter2 »

@ chbla

Dann besorge Dir einen Speedstick, der kostet nicht viel (unter € 50). Er wiegt keine 2 kg und ist in weniger als 1sec. gefaltet. Nach ein paar Metern hast Du den Bogen mit der Lenkung raus und er läßt sich gut fahren, ist aber nichts für Sandwege und Schlaglochpisten..

Gruß TIL
chbla
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von chbla »

Den Speedstick scheint es nicht mehr zu geben - hast du da irgendwelche Spezifikationen? In einem Video Review sieht das Ding ziemlich gross aus, da komme ich mit dem Razor gleich weit und habe bessere Raeder.. oder taeusche ich mich?
Pibach
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von Pibach »

chbla hat geschrieben: und habe bessere Raeder.. oder taeusche ich mich?
"Besser" ist da schwer zu sagen. Die breiten Skateboardrollen sind bei körnigem Asphalt nicht so schlecht, weil die nicht wie die schmalen Räder immer in die Vertiefungen reinhoppeln. In Rennen schneiden breite Skaterollen und schmale Scooterrollen ähnlich ab. Im Rollwiderstand nimmt sich das also nicht viel. Ansonsten können die breiten gut "driften", das heißt man kann die Drift (mehr oder weniger) kontrollieren, mit den schmalen Reifen liegst Du bei Drift dagegen sofort auf der Klappe, das geht ruckzuck. Andererseits sind die Razor Rollen viel größer und damit weniger anfällig bei Hindernissen. Kleine Bürgersteigkanten von ca 1-2 cm sorgen bei Skaterrollen bereits für einen full stop und Kopsteinpflaster geht auch nicht, während der Razor sowas noch problemlos überrollt. Und die schmalen Scooterrollen sind viel leichter.

Nach meiner Erfahrung ist man mit einem drop down Longboard überland auf guten Wegen ähnlich flott unterwegs. Der Scooter hat aber riesige Vorteile im Gewusel des Stadtverkehrs und bei vielen Bürgersteighops. Würde schätzen man ist da Faktor 2-3 schneller. Man ist mit dem Razor auf kurze Strecken (bis ca 500m) auch schneller als per Fahrrad, weil man eben "Abkürzungen" fährt und viel wendiger ist. Auch im intermodalen Verkehr kann so ein KickScooter überlegen sein. Ich hatte das hier mal verglichen.

Insgesamt ist ein Kickscooter üblicher Weise aber leichter und auch im Packmaß etwas kleiner als ein Longboard. Wenn es leichter/kompakter sein soll, sind imho Inline Skates die beste Wahl. Siehe dazu hier.
chbla
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von chbla »

Die Vorteile des eines Kickscooters - gerade in der Stadt - verstehe ich eh - der Razor wuerde mir auch zusagen. Einzig das Packmass stoert mich weil ich eben oft mit dem Flugzeug unterwegs bin.

Technisch duerfte es ja kein Problem sein so ein Ding noch kompakter zu machen, nur gibts das anscheinend nicht.
Pibach
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Re: Kleinster brauchbarer Falt-Scooter?

Beitrag von Pibach »

Genau, gibt es nicht. Der Razor A5 ist wie gesagt nach meinem Wissensstand bereits der kompakteste und leichteste in der BigWheel Klasse. Hatte den auch schon im Flieger ohne Probleme mit im Handgepäck (im Rucksack). Die Länge liegt aber etwas über den Vorschriften. Man ist daher etwas auf Gutwilligkeit des Checkinpersonals angewiesen - wobei man versuchen könnte im Zweifel für "Gehhilfe" gewisse Ausnahme geltend zu machen und wenn das auch nicht fruchtet, baut man halt flott die Räder raus, dann langt es. Für Flugreisen wähle ich bisher trotztem meist die Skates.

Edit: Razor A5 Länge gefaltet, gemessen: 68cm. Ohne Räder: 60cm.
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