Ganz nett gemachter Film mit ernstem Hintergrund:
Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergleich
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Weinbergschnecke
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Lena
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Sehr informativ, danke 
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Pibach
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Naja. Bissel stark vereinfachend alles. Und leider ohne Faltrad/Multimodal. In den Säulen ist zwar irgendeine Kombi von Farrad und Bus mit drin, im Video gibt es dazu aber keine Aussage. Edit: ok, in dem Bericht (PDF) ist es etwas beschrieben. Dabei ist die Strecke offenbar so, dass ÖPNV da zu langsam ist und nicht lohnt, Fahrrad ist auf dieser Strecke auch knapp schneller als ein Auto, siehe Zusammenfassung nachfolgend. Das hängt aber sehr von der Strecke ab.
Ich hatte mal hier verschiedene Verkehrsmittel verglichen under dem Motto:
"Wie effektiv ist ein Faltrad im Vergleich zum Großrad? Fußgänger? Oder Auto? Oder im Vergleich zu Inline-Skates? Tretroller? Lässt sich das irgendwie vergleichen?"
Zusammenfassung aus dem Bericht:
"Insgesamt lässt sich das Ergebnis wie folgt zusammenfassen: Die beiden Verkehrsmittel- kombinationen (ÖPNV und Laufen sowie ÖPNV und Faltrad) sind hoch signifikant (p < 0,1 %) langsamer als alle anderen Verkehrsmittel. Die schnellste Fortbewegung ermöglichte das Pedelec, jedoch deutlich ohne signifikanten Unterschied zum elektrischen Roller und knapp ohne signifikanten Unterschied zum fossilen Roller. Erstplatziert sind demnach diese drei Verkehrsmittel Sehr knapp hinter dem ersten landet der fossile Pkw schlussendlich doch auf dem zweiten Platz. Da dieser keinen signifikanten Unterschied zu dem Fahrrad hat, teilen sich beide den zweiten Platz. Auf den dritten Platz kommt der elektrische Pkw. Den vierten Platz belegt die Verkehrsmittelkombination ÖPNV und Faltrad. Signifikant langsamer ist die Kombination aus ÖPNV und Laufen und damit letztplatziert."
Ich hatte mal hier verschiedene Verkehrsmittel verglichen under dem Motto:
"Wie effektiv ist ein Faltrad im Vergleich zum Großrad? Fußgänger? Oder Auto? Oder im Vergleich zu Inline-Skates? Tretroller? Lässt sich das irgendwie vergleichen?"
Zusammenfassung aus dem Bericht:
"Insgesamt lässt sich das Ergebnis wie folgt zusammenfassen: Die beiden Verkehrsmittel- kombinationen (ÖPNV und Laufen sowie ÖPNV und Faltrad) sind hoch signifikant (p < 0,1 %) langsamer als alle anderen Verkehrsmittel. Die schnellste Fortbewegung ermöglichte das Pedelec, jedoch deutlich ohne signifikanten Unterschied zum elektrischen Roller und knapp ohne signifikanten Unterschied zum fossilen Roller. Erstplatziert sind demnach diese drei Verkehrsmittel Sehr knapp hinter dem ersten landet der fossile Pkw schlussendlich doch auf dem zweiten Platz. Da dieser keinen signifikanten Unterschied zu dem Fahrrad hat, teilen sich beide den zweiten Platz. Auf den dritten Platz kommt der elektrische Pkw. Den vierten Platz belegt die Verkehrsmittelkombination ÖPNV und Faltrad. Signifikant langsamer ist die Kombination aus ÖPNV und Laufen und damit letztplatziert."
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Weinbergschnecke
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Klar ist das Ganze nur eine Momentaufnahme. Es gibt auch verschiedene Jahreszeiten, es regnet und schneit usw. Aber der Versuch zeigt doch auch, dass der normale PKW mit Verbrennungsmotor und Leergewichten im Bereich von 1 bis 2Tonnen für die Stadt sicher fehl am Platze ist. Das E-Auto war wohl ein per Hand umgebauter Fiat 500 Karabag: Noch viel zu teuer! Da werden noch viel günstigere Autos kommen. Für die Stadt langt ja eine geringere Reichweite und im Grunde ganz billige Blei-Gel Batterien. Hochgerechnet bekommt man da bei 250 kg Gewicht 10 kWh untergebracht.
Auf alle Fälle sehe ich für den E-Antrieb die größte Zukunft. Hoher Wirkungsgrad, volles Drehmoment aus dem Stand und kaputt geht daran auch kaum was.
Für Puristen mag das normale Fahrrad in Ordnung sein, aber nicht jeder möchte leicht durchgeschwitzt zu Arbeit/Schule/Uni usw. kommen. Insoweit halte ich das E-Bike für besser: ohne Kampf ist man bei Bedarf etwas schneller unterwegs oder verzweifelt nicht so am Gegenwind.
Faltbike war da wohl einmal im Film zu sehen, aber nichts über die Mitnahme. Man sollte da aber nicht zu sehr die Werbetrommel rühren: sonst kostet die Mitnahme irgendwann noch Kohle, ist in den Hauptverkehrszeiten untersagt usw.
Wir hatten vor einiger Zeit mal Theater mit einem NOB-Schaffner (Syltexpress). Der wollte uns ohne die Räder aus dem Mehrzweckabteil rauswerfen und dann abschließen. Wir bestanden aber drauf, unser "Gepäck" nicht alleinzulassen. Der Typ gab dann auf, nachdem ich meinte, gerne die Servicehotline des Unternehmens anrufen zu wollen.
Auf alle Fälle sehe ich für den E-Antrieb die größte Zukunft. Hoher Wirkungsgrad, volles Drehmoment aus dem Stand und kaputt geht daran auch kaum was.
Für Puristen mag das normale Fahrrad in Ordnung sein, aber nicht jeder möchte leicht durchgeschwitzt zu Arbeit/Schule/Uni usw. kommen. Insoweit halte ich das E-Bike für besser: ohne Kampf ist man bei Bedarf etwas schneller unterwegs oder verzweifelt nicht so am Gegenwind.
Faltbike war da wohl einmal im Film zu sehen, aber nichts über die Mitnahme. Man sollte da aber nicht zu sehr die Werbetrommel rühren: sonst kostet die Mitnahme irgendwann noch Kohle, ist in den Hauptverkehrszeiten untersagt usw.
Wir hatten vor einiger Zeit mal Theater mit einem NOB-Schaffner (Syltexpress). Der wollte uns ohne die Räder aus dem Mehrzweckabteil rauswerfen und dann abschließen. Wir bestanden aber drauf, unser "Gepäck" nicht alleinzulassen. Der Typ gab dann auf, nachdem ich meinte, gerne die Servicehotline des Unternehmens anrufen zu wollen.
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Pibach
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Naja, da kann man zu unterschiedlichen Schlussfolgrungen kommen. So wie die Infrastruktur (Straßen, Parkplätze, ÖPNV, Tankstellen, Stromzapfsäulen) derzeit ausgebaut ist, sind Verbrenner-Autos noch in den allermeisten Fällen vorne in solchen Vergleichen.Weinbergschnecke hat geschrieben:Aber der Versuch zeigt doch auch, dass der normale PKW mit Verbrennungsmotor und Leergewichten im Bereich von 1 bis 2Tonnen für die Stadt sicher fehl am Platze ist.
Ein Elektroauto hat gar keine Chance, weil das mit dem Aufladen noch zu ungeklärt ist und die Flexibilität für Mittelstrecken und Langstrecken fehlt. Ein Pedelec finde ich ungüstig, weil das nicht so gut mit ÖPNV kombinierbar ist, weil schwer. Auch die Reichweite ist bescheiden. Geschwindigkeitsmäßig bringt es auch nichts, zumindest für halbwegs sportliche Fahrer. Fahrrad hat den Nachteil, dass man es nicht in den Bus mit rein kriegt, also auch bei Regen fahren muss. Auch die Kombinierbarkeit mit Zug, also auch mal Mittel- und Fernstrecken ist da schwieriger. Bleibt nach meiner Analyse also nur Faltrad oder Tretroller als Konkurrenz zum Auto. Dann müsste man schließlich auch bereit sein das Auto komplett abzuschaffen, sonst braucht man alles zusätzlich, das kann es auch nicht sein. Das wird in der Kostenkalkulation auch gar nicht korrekt berücksichtig. Ein Leben ohne Auto ist aber für viele überhaupt keine akzeptable Alternative. Hier müsste man dann vielleicht eine Gesamtkalkulation über alle Einsatzfälle im Jahr rechnen und als Faltrad-Nutzer auch einige Male auf ein Car-2-Go oder ähnliches Car-Sharing zurückgreifen.
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Weinbergschnecke
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Also wenn ich sehe, wie in der Nachbarschaft die Autos eingesetzt werden, da kommt mir das Grause. Ein Beispiel: Bahnbeamter unter 55, seit 2 Jahren wohl in Frühpension. Die Elli scheint auch nicht mehr zu arbeiten. Autos eine B-Klasse und so ein fetter Mazda SUV. Da wird morgens losgefahren, um die Brötchen zu holen oder die Bild von der Tanke. Neidisch bin ich nicht: Die Beiden schaffen es selbst zu Fuß an die Strasse nur zum Mülleimer. Dafür wird am Auto noch ausgestiegen, um die 50m Fußweg zu sparen. Ähnlich ist es überall nebenan, die Autos fahren weg und sind nach wenigen Minuten wieder da.
Zum Elektroauto: Bei uns in der Einfahrt neben dem Haus ist eine Steckdose, 3 kW die Stunde würde die für einen Ladevorgang bringen. Da sehe ich kaum Probleme.
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cruisen
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Ja es ist schon interessant wenn man sich mit verschiedenen Verkehrsmitteln auseinander setzt und irgendwo muß man immer Kompromisse eingehen.
Noch schwieriger wird das ganze allerdings wenn die Entfernungen größer sind bis zur Arbeit. In den letzten Jahren habe ich auf meinem 38 km langen Weg (eine Strecke) zur Arbeit drei Verkersmittel ausgiebig getestet.
Jahre lang bin ich wie die meisten mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Das war die schnellste und praktische Art die Strecke zurück zu legen. Hauptgrund für das umdenken waren bei mir zugegeben die Kosten da ein neues Auto her mußte habe ich nach günstigeren alternativen gesucht. Dazu kam natürlich noch das die täglichen Staus auf dem Weg immer größer wurden. Aus 25 Minuten Fahrzeit zu optimalen Zeiten waren mitlerweile 40 Minuten und mehr pro Strecke geworden. Also bin ich auf das für mich zweitoptimalste Fahrzeug für längere Strecken umgestiegen. Ich habe mir ein kleines Motorrad zugelegt mit dem ich auch 6 Jahre 74 tkm bei Wind und Wetter die Strecke gefahren bin. Nur im Winter bei Schnee und Eis bin ich nicht mehr gefahren da es mich bei Glateis zwei mal hingelegt hat. Vorteile waren für mich das man immer noch sehr flexiebel ist, der günstige Anschaffungspreis, niedriger Versicherung und Steuern, weniger Verbauch von 4,2 bis 4,5 l auf 100 km bei trotzdem guter Leistung, geringere Reparaturkosten, weniger Probleme bei der Parkplatzsuche und Staus konnte ich natürlich auch wesentlich einfacher umgehen. OK von den 74 tkm bin ich wohl fast die Hälfte auf dem Standstreifen, durch die Autoreien oder auf sonstigen Flächen der Autobahn gefahren die eigentlich nicht für den Verkehr frei gegeben sind.
Nach sechs Jahren wurde mir das ganze dann zu Streßig und ich wollte veruchen noch mehr Geld sparen. Außerdem ist es nicht so toll bei jedem Wetter längere Strecken auf zwei Rädern zurück zu legen. Weniger ist hier übrigens das Wetter das Problem sondern mehr die oft rücksichtslosen Autofahrer. Das was ich in der Zeit gelernt habe ist das man als Zweiradfahrer niemals Vorfahrt hat und man sollte sich auch immer so verhalten wen man am Leben hängt.
Also bin ich auf das nächste für mich noch mögliche Verkehrsmittel umgestiegen. Bus und Bahn. Dies war vom Wohnort her auch gut machbar da ich nur 1,2 km bis zum nächsten Bahnhof habe die ich mit dem Fahrrad zurück lege. Meine Kosten konnte ich so dank eines günstigen Monatstickets noch mal um über 100 € pro Monat drücken. Nachteile sind nicht mehr so flexiebel zu sein, ausfallende und unpünktliche Busse und Bahnen und länger unterwegs bin ich auch noch. Dafür ist es Streßfreier und ich kann auch in der kalten Jahreszeit fahren ohne zu frieren.
Seit über einem Jahr nutze ich jetzt hauptsächlich den ÖPNV und auch die Falter sind öfter mit dabei. Bis jetzt das Kostengünstigste was ich für längere Strecken gefunden habe auch wenn man wie bei allem ein paar Nachteile in kauf nehmen muß.
Noch schwieriger wird das ganze allerdings wenn die Entfernungen größer sind bis zur Arbeit. In den letzten Jahren habe ich auf meinem 38 km langen Weg (eine Strecke) zur Arbeit drei Verkersmittel ausgiebig getestet.
Jahre lang bin ich wie die meisten mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Das war die schnellste und praktische Art die Strecke zurück zu legen. Hauptgrund für das umdenken waren bei mir zugegeben die Kosten da ein neues Auto her mußte habe ich nach günstigeren alternativen gesucht. Dazu kam natürlich noch das die täglichen Staus auf dem Weg immer größer wurden. Aus 25 Minuten Fahrzeit zu optimalen Zeiten waren mitlerweile 40 Minuten und mehr pro Strecke geworden. Also bin ich auf das für mich zweitoptimalste Fahrzeug für längere Strecken umgestiegen. Ich habe mir ein kleines Motorrad zugelegt mit dem ich auch 6 Jahre 74 tkm bei Wind und Wetter die Strecke gefahren bin. Nur im Winter bei Schnee und Eis bin ich nicht mehr gefahren da es mich bei Glateis zwei mal hingelegt hat. Vorteile waren für mich das man immer noch sehr flexiebel ist, der günstige Anschaffungspreis, niedriger Versicherung und Steuern, weniger Verbauch von 4,2 bis 4,5 l auf 100 km bei trotzdem guter Leistung, geringere Reparaturkosten, weniger Probleme bei der Parkplatzsuche und Staus konnte ich natürlich auch wesentlich einfacher umgehen. OK von den 74 tkm bin ich wohl fast die Hälfte auf dem Standstreifen, durch die Autoreien oder auf sonstigen Flächen der Autobahn gefahren die eigentlich nicht für den Verkehr frei gegeben sind.
Nach sechs Jahren wurde mir das ganze dann zu Streßig und ich wollte veruchen noch mehr Geld sparen. Außerdem ist es nicht so toll bei jedem Wetter längere Strecken auf zwei Rädern zurück zu legen. Weniger ist hier übrigens das Wetter das Problem sondern mehr die oft rücksichtslosen Autofahrer. Das was ich in der Zeit gelernt habe ist das man als Zweiradfahrer niemals Vorfahrt hat und man sollte sich auch immer so verhalten wen man am Leben hängt.
Also bin ich auf das nächste für mich noch mögliche Verkehrsmittel umgestiegen. Bus und Bahn. Dies war vom Wohnort her auch gut machbar da ich nur 1,2 km bis zum nächsten Bahnhof habe die ich mit dem Fahrrad zurück lege. Meine Kosten konnte ich so dank eines günstigen Monatstickets noch mal um über 100 € pro Monat drücken. Nachteile sind nicht mehr so flexiebel zu sein, ausfallende und unpünktliche Busse und Bahnen und länger unterwegs bin ich auch noch. Dafür ist es Streßfreier und ich kann auch in der kalten Jahreszeit fahren ohne zu frieren.
Seit über einem Jahr nutze ich jetzt hauptsächlich den ÖPNV und auch die Falter sind öfter mit dabei. Bis jetzt das Kostengünstigste was ich für längere Strecken gefunden habe auch wenn man wie bei allem ein paar Nachteile in kauf nehmen muß.
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Ja, aber die Elektroautos bringenvor allem was im Stadtverkehr. Und da haben die wenigsten Städter ein Haus oder zumindest eine Garage. Und die Parkplätze haben keinen Strom. Für Pendler, die ausserhalb wohnen und Wege innerhalb der Reichweite, mag das allerdings passen. Das sind aber nicht so viele. Ausserdem sind die noch einiges abhängiger vom Auto, als die Städter, wie Du ja gut beschreibst. Da müsste man nicht nur an der Infrastruktur was ändern, sondern vor allem an der Mentatlität. Das ist vermutlich noch schwieriger.Weinbergschnecke hat geschrieben: Zum Elektroauto: Bei uns in der Einfahrt neben dem Haus ist eine Steckdose, 3 kW die Stunde würde die für einen Ladevorgang bringen. Da sehe ich kaum Probleme.
cruisen, schöne Zusammenfassung!Weinbergschnecke hat geschrieben: Seit über einem Jahr nutze ich jetzt hauptsächlich den ÖPNV und auch die Falter sind öfter mit dabei. Bis jetzt das Kostengünstigste was ich für längere Strecken gefunden habe auch wenn man wie bei allem ein paar Nachteile in kauf nehmen muß.
Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Der Mensch ist nun mal ein bequemes Wesen und er überlegt sich schon, wie man am bequemsten von A nach B kommt. Erst dann spielen finanzielle oder zeitliche Gründe eine Rolle. Und realistisch muss man sagen, daß das Auto eben am bequemsten ist. Warm, trocken, unterhaltsam, hat es doch einige Vorteile mit denen Fahrrad und ÖPNV nicht mithalten können.
Und ohne die Attribute warm und trocken werden es auch alternative Konzepte verdammt schwierig haben, sich gegenüber dem Auto durchzusetzen, weil sich eben auch schon gewisse Anforderungsstandards an ein Verkehrsmittel entwickelt haben.
ÖPNV ist zwar auch warm und trocken, hier ist eher die erste und letzte Meile abschreckend, denn es ist die Ausnahme, dass sich die Haltestelle genau vor dem Haus, vor der Arbeit oder einem anderen Ziel befindet.
Und warm und trocken gilt auch für den Radverkehr. Bei Nässe und Kälte gehen die Anzahl der Radler signifikant in den Keller. Dies kann man auch nicht erwarten, daß sich die meisten Pendler in den kalten Jahreszeiten auf ihr Fahrrad schwingen.
Und Elektromobilität, hat nur eine Chance wenn es Vorteile und nicht nur Nachteile mit sich bringt. Und warm und trocken ist hier auch schon ein Problem, wenn man sich beispielsweise den Twizy von Renault ansieht. Und wenn der worst case eintritt und ich mit meinem schicken E-Mobil so wie letztens in Thüringen und NRW in einem Schneesturm versinke und viele Stunden im Stau auf der Autobahn verbringen darf, dann zeigt sich, ob der Akku auch solchen Belastungen gewachsen ist.
Und ohne die Attribute warm und trocken werden es auch alternative Konzepte verdammt schwierig haben, sich gegenüber dem Auto durchzusetzen, weil sich eben auch schon gewisse Anforderungsstandards an ein Verkehrsmittel entwickelt haben.
ÖPNV ist zwar auch warm und trocken, hier ist eher die erste und letzte Meile abschreckend, denn es ist die Ausnahme, dass sich die Haltestelle genau vor dem Haus, vor der Arbeit oder einem anderen Ziel befindet.
Und warm und trocken gilt auch für den Radverkehr. Bei Nässe und Kälte gehen die Anzahl der Radler signifikant in den Keller. Dies kann man auch nicht erwarten, daß sich die meisten Pendler in den kalten Jahreszeiten auf ihr Fahrrad schwingen.
Und Elektromobilität, hat nur eine Chance wenn es Vorteile und nicht nur Nachteile mit sich bringt. Und warm und trocken ist hier auch schon ein Problem, wenn man sich beispielsweise den Twizy von Renault ansieht. Und wenn der worst case eintritt und ich mit meinem schicken E-Mobil so wie letztens in Thüringen und NRW in einem Schneesturm versinke und viele Stunden im Stau auf der Autobahn verbringen darf, dann zeigt sich, ob der Akku auch solchen Belastungen gewachsen ist.
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Re: Videofilm: Schweriner Versuch - Der Verkehrsmittelvergle
Interessant: Das Pedelec hat den geringsten Stresswert und ist auch Gesamtsieger nach Punkten:
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