"Pneumatic tires (diameter)[edit source | editbeta]For pneumatic tires on hard pavement, it is reported that the effect of diameter on rolling resistance is negligible (within a practical range of diameters).[32][33] This is another example of the inapplicability of "Coulomb's law"."
Zunächst mal: Der Begriff Coulomb's Law ist in Deutschland mit der Elektrotechnik verbunden und nicht mit dem Luftreifen (Den gab es (Neuerfindung durch Dunlop in den 1880-er Jahren) zu Coulomb's Zeit noch nicht. Das mit der Radgröße ist wohl (zu Unrecht ?) in Vergessenheit geraten.
Die hier genannten Beweisquellen sind eine Farce. [32] beinhaltet nur eine Skizze, auf die man noch nicht einmal Zugriff hat.
[33] beinhaltet Versuche mit einer viel zu kleinen Rolle und wertet alle möglichen Reifen aus. Es gibt nur keinen Versuch, wo, wie wissenschaftlich geboten ist, nur ein Parameter (hier der Radaußenradius) variiert wird. Schon In dieser Quelle werden kritische Wissenschaftler erwähnt, die den Wert dieser Datenbank erheblich bezweifeln.
Der Zusammenhang
Fr = e/R * Fn folgt aus den Bewegungsgleichungen für ein geschlepptes Rad (siehe M.Mitsche Dynamik der Kraftfahrzeuge Band A Seite 6/7 1982) und definiert über diese Gleichung den Rollwiderstand (Fr = Rollwiderstand; Fn = Normalkraft).
Überraschend ist nun die Tatsache, daß e eine Konstante ist, wie es sich nach Auswertung der Thomas-Senkel-Versuche ergibt.
Ich erwarte, daß für eine andere Versuchreihe bezüglich des Radius der gleich Sachverhalt zu beobachten ist. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es kann nicht gefolgert werden, daß kleine Reifen immer höheren Rollwiderstansbeiwert haben als größere Reifen. Bei der Auslegung von Reifen gibt es noch einige andere Parameter. Das hier schon erwähnte Beispiel vom Rinkowski Reifen Typ1 (Bestwert bei T. Senkel) zeigt das deutlich.
Die Thomas-Senkel-Versuche dürften weltweit einzigartig sein. Nach Lage der Dinge kann das Material für solche Versuche nur aus der Fahrradecke kommen. Denn in keinem anderen Bereich außer Fahrrad- (Luftfahrtreifen,Automobilreifen,Motorradreifen) gibt es verfügbare Hardware, die eine derartige Versuchsdurchführung (Untersuchung Radgrößen-Einfluß) gestattet. Schließlich sind Felgen für 16" bis 28" Außendurchmesser Standardware, die Radnaben im Prinzip auch, wenn es nicht diese Briten und ihre Epigonen (Abkupferer) gäbe ! Diese schmalen Naben an den kleinen Raddurchmessern verhindern Ballonreifen zB in 60-er Breite, aber auch Scheibenbremsen ! Auch in der PS-Protzen-Szene (Auto,Motorrad) gibt es diesen weiten Bereich wie bei Fahrrädern nicht.
Falls, wie es da in Oldenburg Anfang der 1990-er Jahre geschehen, schon Ausrollversuche durchgeführt wurden, und die Ausrüstung vorhanden war, fehlten nur die gleichartig aufgebauten Reifen. Eine Reifenbauart für alle Felgengrößen gab es mit dem Schwalbe Standard GW HS159.
Ob es heute einen gleichartigen Reifen für die verschiedenen Raddurchmesser gibt, weiß ich nicht. Da kann sich der Google-Hupf vielleicht mal nützlich betätigen. Eine weitere, entsprechende Meßreihe zu finden, dürfte nach meinen Ausführungen sehr unwarscheinlich sein.
Zitat @Pibach "Worin unterscheidet sich nun Deine Aufbereitung? Nimmt Herr Senkel in seiner Grafik den ETRTO-Druchmesser?"
Die Werte können aus dem Diagramm entnommen werden.
Den Reifentyp Schwalbe Standard GW HS 159 habe ich zur Klarstellung in den "Radgrößenbeitrag" explizit eingefügt. Das ist schon verständlich, wenn @Pibnach das vielleicht nicht gleich mitgekriegt hat, daß der Reifentyp immer derselbe ist. Aber er hätte ja auch nachfragen können.
Ich möchte aber nicht weiter mit untauglichem Dreck zugemüllt werden. Und wer meine Ausführungen nicht sorgfältig liest, nicht versteht, und dann einfach drauflos postet, der stiehlt meine Zeit. Da nehme ich mir nun die Freiheit, mich als Ungustl zu verhalten.
Für ganz schlimme Fälle (Dirty Harry ....) habe ich ab jetzt neben dem Bildschirm einen aufgespannten Taschenschirm stehen. Kein Bock auf Pinkel-Attacken.
MfG EmilEmil