Ich kann kaum glauben was ich da lese:frankd hat geschrieben:Ich empfinde die neuen Bußgelder eher als sinnlosen Aktivismus seitens der Kommunen und Länder, den Regelverstößen Einhalt zu bieten.
Dabei konnte man bei gleichbleibenden Bußgeldern noch eine Menge machen.
1. Das Risiko erwischt zu werden sollte durch mehr Kontrollen durch Polizei oder Ordnungsamt erhöht werden, zumindestens an den Unfallschwerpunkten.
2. Technische Kontrollen, die Technik sollte schon soweit sein, das Rotlichtfahrer, aber auch Falschfahrer z.B. in Fußgängerzonen automatisch erfasst werden. Gerade die neuen biometrischen Gesichtserkennungen lassen auch eine Erfassung zu. Und über mit Induktionsschleifen betriebenen Kameras in der Fußgängerzone lassen sich auch Radsünder ermitteln.
3. Bauliche Maßnahmen, hier ist Kreativität gefordert, schon simple Hindernisse wie versetzte Gitter oder Poller lassen noch Fußgänger und Rollis durch, aber erschweren das Radfahren.
4. Jetzt eine ganz böse Maßnahme, eine Kopfprämie. Wer Sünder festhält oder bei der Tat filmt bekommt eine Prämie. Und es gibt überall selbsternannte Ordnungshüter, die nur darauf warten, ihre Rente aufzubessern. Mir jucken selber manchmal die Finger, wenn waghalsig die Straßen bei Rot, sogar von Müttern mit Kind, überquert werden. Eine Selbsterziehung zwischen Radlern findet leider nicht statt. Und um Gerechtigkeit wieder herzustellen, sollten auch die Radfahrer die Chance erhalten, z.B. Falschparker anzeigen zu können, und dies recht simpel per Livebild an die Polizei.
Der Maßnahmekatalog kann natürlich auch angepasst an die örtlichen Bedingungen erweitert werden.
"biometrischen Gesichtserkennungen ... mit Induktionsschleifen betriebenen Kameras in der Fußgängerzone ... Hindernisse wie versetzte Gitter oder Poller ... eine Kopfprämie. Wer Sünder festhält oder bei der Tat filmt bekommt eine Prämie ... selbsternannte Ordnungshüter, die nur darauf warten, ihre Rente aufzubessern. Mir jucken selber manchmal die Finger ... Gerechtigkeit wieder herzustellen, ... per Livebild an die Polizei"
Schon erschreckend, wie verbissen es manche sehen. Wie wäre es, wenn sich alle entspannter verhalten und nicht alles so super ernst nehmen? Ganz besonders die Regelfanatiker, welche sich über Verstöße aufregen und das während der Fahrt (ob Auto vs. Auto oder vs. Fahrrad oder vs. Moped oder Fahrrad vs. Fahrrad) zum Ausdruck bringen müssen, obwohl es sie in keinster Weise betrifft. Nur der Ordnung halber schimpfen oder hupen!
Nur weil sich jemand einen kleinen Vorteil verschafft, ist man selbst nicht unbedingt schlechter gestellt, weil man es beobachtet. Das hat irgendwie kindhafte Züge, es einem Erwachsenen mitteilen zu müssen, der einen beschützt, wo es nicht immer etwas zu beschützen gibt.