Nein!derMac hat geschrieben: Komisch ist nur, dass dir noch immer nicht klar ist, dass auch die andere Betrachtungweise eine Aussagekraft hat...
Das hängt eben stark von Separierungsgrad und Zahlenverhältnissen (Pkw vs. Rad, Anteil der Alleinunfälle, usw.) ab - solange die nicht genannt sind, sagt das also wenig aus.
Diese inhaltsleere und gefärbte Auswertung wird auch z.B. auf Radspannerei schon länger angeprangert:
"Ein häufiger Kritikpunkt an der Arbeit der Polizei ist die wirklichkeitsfremde Unfall- und Gefahrenwahrnehmung. In ihrer jährlichen Unfallstatistik berechnet die Polizei Zahlen ohne Aussagekraft (z.B. die “Verursacherquote”*) und relativiert in der verbalen Aufzählung der Hauptunfallursachen all jene Fehlverhahltensweisen, die von Kraftfahrern ausgehen."
Zu dem Thema hat hier der User reclaim auch gut geantwortet: "statistische Nullnummer “Verusacherquote”..."
Dass die meisten diese Art der Auswertung nicht richtig verstehen sollte sowieso klar sein.
Und Berlinonaut hat sich da doch auch prompt verhaspelt:
Das war auch schon an anderer Stelle so:berlinonaut hat geschrieben: Bei knapp 50% Verursacherquote der Radler wovon weniger als die Hälfte "Fahren wo nicht erlaubt" war und davon wiederum nur ein unbekannter Anteil "Geisterradeln" halte ich diese Aussage nicht im Ansatz für haltbar.
Da kommt dann noch hinzu, dass dies auch "Mitverursacher" enthält.berlinonaut hat geschrieben: (Bei 55% der Unfälle mit Radfahrerbeiteiligung in Berlin sind die Radfahrer die Verursacher - ebenfalls laut ADFC)
Was auch nicht so ganz die These vom unschuldigen Radler stützt, der lediglich ein Opfer der Verhältnisse ist.