Seit gestern stimmt was nicht mit meiner Rücktrittbremse, es kam von einem Tag zum anderen. Die Bremse reagiert spät, das heißt normalerweise bremste es immer bei der Pedalenstellung waagerecht sofort. Nun ist es öfter so daß die Pedale weiter runter geht (also weit "unter" waagerecht) und es verspätet bremst. Es bremst nun in verschiedenen Stellungen der Pedale, nicht mehr genau waagerecht, wie immer eben. Das führt zu großer irritation bei mir, weil ich eine Sekunde später bremse, es aber den Bremsweg entscheidend verlängert und es gefährlich wird.
Was könnte das sein, kann ich das selbst regeln (vielleicht was mit der Kette, zu locker oder so??) oder muß ich zu einer Werkstatt?
Frage zu Rücktrittbremse
-
CycoRacer
- Beiträge: 1251
- Registriert: Do Sep 11, 2014 10:11 pm
- Faltrad 1: 20"Cyco / Mifa
- Faltrad 2: 24"Dahon IOS P8
- Faltrad 3: 26"Gritzner
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1962
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Rheinberg
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Du kannst mal den Bremshebel kontrollieren. Dieser Hebel befindet sich auf der Nabenseite ohne Ritzel und ist normalerweise über eine Schelle am Rahmen befestigt. Falls da die Schraube rausgefallen ist oder beim Zusammenbau vergessen wurde, könnte so ein Fehler auftreten. Wenn der Hebel keinen Halt am Rahmen mehr hat, dreht er sich beim Bremsen weg.
Ansonsten musst du höchstwahrscheinlich wieder in eine Werkstatt, Dort wird die Rücktrittnabe zerlegt werden müssen.
Gruß
Reimund
Ansonsten musst du höchstwahrscheinlich wieder in eine Werkstatt, Dort wird die Rücktrittnabe zerlegt werden müssen.
Gruß
Reimund
-
PetraS
- Beiträge: 252
- Registriert: Di Mai 27, 2014 3:26 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Uno
- Geschlecht: w
- Geburtsjahr: 1970
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Der Hebel sitzt fest... also das hört sich an als wenn das nicht kostengünstig zu beheben sei?
-
CycoRacer
- Beiträge: 1251
- Registriert: Do Sep 11, 2014 10:11 pm
- Faltrad 1: 20"Cyco / Mifa
- Faltrad 2: 24"Dahon IOS P8
- Faltrad 3: 26"Gritzner
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1962
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Rheinberg
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Ein neues Hinterrad 3-Gang SRAM oder Shimano Nexus kostet um die 60 Euro. Arbeitsaufwand für den Tausch ca. 30 Minuten. Reparatur der Nabe macht nur Sinn wenn es preislich darunter bleibt.PetraS hat geschrieben:Der Hebel sitzt fest... also das hört sich an als wenn das nicht kostengünstig zu beheben sei?
Gruß
Reimund
-
PetraS
- Beiträge: 252
- Registriert: Di Mai 27, 2014 3:26 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Uno
- Geschlecht: w
- Geburtsjahr: 1970
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Du meinst ein Ausstausch wäre nötig? Teuer ist es ja nicht, tauschen könnte ich selber...aber...ich glaube ich werde wohl ein neues kaufen, das hatte ich ja schon lange vor...dieses wird aber noch als Ersatzrad dienen.
Ich schaue mal morgen wie es noch fährt bzw bremst...dann gehe ich mal zu einer Werkstatt...
Ich schaue mal morgen wie es noch fährt bzw bremst...dann gehe ich mal zu einer Werkstatt...
-
Karsten
- Beiträge: 706
- Registriert: So Apr 15, 2012 6:22 pm
- Faltrad 1: Dahon Vitesse D7hg
- Faltrad 2: Wild Eagle E-Faltrad
- Faltrad 3: Dahon Vitesse D3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1959
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Lüneburg / Norddeutschland
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Moin,PetraS hat geschrieben:Seit gestern stimmt was nicht mit meiner Rücktrittbremse, es kam von einem Tag zum anderen. Die Bremse reagiert spät, das heißt normalerweise bremste es immer bei der Pedalenstellung waagerecht sofort. Nun ist es öfter so daß die Pedale weiter runter geht (also weit "unter" waagerecht) und es verspätet bremst. Es bremst nun in verschiedenen Stellungen der Pedale, nicht mehr genau waagerecht, wie immer eben. Das führt zu großer irritation bei mir, weil ich eine Sekunde später bremse, es aber den Bremsweg entscheidend verlängert und es gefährlich wird.
Was könnte das sein, kann ich das selbst regeln (vielleicht was mit der Kette, zu locker oder so??) oder muß ich zu einer Werkstatt?
Deine Beschreibung ist für mich zu unpräzise für eine treffende Diagnose.
Grundsätzlich:
Die Rücktrittbremse taugt vor allem als "Dauerbremse" in der Ebene, oder an kurzen Gefällestrecken. Um den Verschleiß von Felgenbremsen zu verringern und um beim Freihändigfahren zu bremsen.
Ist auch Wichtig, wenn man ein zweites Fahrrad seitlich "Mitführt".
Als Gefahrenbremse nur mit viel Übung um das Hinterrad jederzeit reflexartig als "Ultima-Ratio" zu blockieren.
Ansonsten ist jede halbwegs Zeitgemäße Vorderrradbremse da in Punkto Dosierbarkeit und Dauerbremsfähigkeit und Bremsleistung um Längen überlegen.
Der Hebel an der Nabe muß absolut! Spielfrei (keinen halben Millimeter Spiel) am Hinterbau fest sein.
Wenn da Spiel ist, führt das aber zu anderen Symptomen: Dann neigt die Rcktrittbremse zu plözlichem
schlagartigen Blockieren und es rumpelt hinten.
Wenn der Hebel ganz lose ist, (Schraube verloren) wickelt er sich irgendwann schlagartig um die Achse und es gibt meist derbe Schaden an der Radaufhängung und oft verbogenen Hinterbau / Ausfallende / Hebel selbst.
Ich empfehle da den Besuch einer Fahrradselbsthilfe-Werkstatt.
Mit Anleitung, kann jedeR sowas selber Überholen. Die Mechanik ist recht einfach.
Gruß Karsten
-
PetraS
- Beiträge: 252
- Registriert: Di Mai 27, 2014 3:26 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Uno
- Geschlecht: w
- Geburtsjahr: 1970
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Ruhrgebiet
Re: Frage zu Rücktrittbremse
Ich fahr seit 40 Jahren Rücktritt und kann nicht mehr anders.
Da es ein billig Rad ist und so eine reparatur sich nicht lohnt, habe ich mich entschieden ein neues zu kaufen und das Alte als Zweitrad zu nutzen. Ich wollte schon lange ein besseres Faltrad haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
Da es ein billig Rad ist und so eine reparatur sich nicht lohnt, habe ich mich entschieden ein neues zu kaufen und das Alte als Zweitrad zu nutzen. Ich wollte schon lange ein besseres Faltrad haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.