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Gründe für mangelhaften Leichtlauf?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
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Joeker
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Gründe für mangelhaften Leichtlauf?

Beitrag von Joeker »

Hi Volks,
mein Dohan Ciao P7 läuft zu schwer. Es schleift nichts, es eiert nichts, Liftdruck 5 bar und ich habe das Gefühl, gebremst zu werden.
Das der Nabendynamo vorne etwas frist, war klar, aber mäßg angeschubst schafft das Rad ohne Last keine 3 Umdrehungen. Hinten 7Gang Nabe mit Rücktritt ist etwas besser, aber so richtig gut ist das nicht.
Kann bei einem 2009er Rad mit keinen 200 km runter und nur trockenen Keller die Schmierung hinüber sein? Gibts Schmiertipps ohne die Räder zu zerlegen? (den BMW-Tip kenne ich)
Tschö Joe
frank_hh
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Re: Gründe für mangelhaften Leichtlauf?

Beitrag von frank_hh »

Moin,

mein Nadymo frisst auch viel Schwung.
Wenn das Hinterrad ebenfalls schwer in Gang kommt, würde ich mal das Lagerspiel der Achse kontrollieren. Evtl. Ist das zu stramm eingestellt.

Gruß

Frank
Motte
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Re: Gründe für mangelhaften Leichtlauf?

Beitrag von Motte »

Beim Nabendynamo-Vorderrad ist das Verhalten nicht ungewöhnlich.
Das liegt an der Polfühligkeit - hier gut erklärt -> http://fahrradzukunft.de/1/wirkungsweis ... maschinen/
Meine Nexus 7 Gang Nabe lief im "Leerkauf" eigentlich eine ganze Weile - hängt aber vom eingelegten Gang ab. Die Fettschmierung der Nabe kann aber (auch bei bloßer Lagerung) verharzen. Gilt im Prinzip auch für die Kette. Meist legt sich das wieder, wenn man eine Weile fährt.

Von meine Radtouren kenne ich auch - ich nenne sie mal "klebrige Straßen", wo der einfach der Belag für höhere Reibung sorgt und man zäher vorwärts kommt. Gleiches gilt für unmerkliche Steigungen und leichten Gegenwind. Mindestens eben so oft kann einem an manchen Tagen aber auch schlicht die Psyche einen Streich spielen. Dann läuft es einfach nicht - unabhängig von Straße, Wind und Leerlaufwiderstand des Rades :roll:

Gruß

Udo
Weinbergschnecke
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Re: Gründe für mangelhaften Leichtlauf?

Beitrag von Weinbergschnecke »

Vor wenigen Wochen hatte ich das Phänomen bei einem Rad mit einer Achtgangnabe. Irgendwas schien da immer zu bremsen.
Zu Hause das Rad dann auf den Kopf gestellt und probiert. Vorderrad und Hinterrad per Hand laufen lassen, Pedalen testen und dann in verschiedenen Gängen die Kurbeln drehen.
Bei uns war es die zu "trockene" Kette. Beim Kurbeln mit der Hand spürt man das sofort.
Mit Sprühöl 88 ( http://www.reichelt.de/?ARTICLE=9488&PR ... 3godDn0AMQ ) behandelt und sie lief wieder super. Das Öl hat den Vorteil, dass sich kein Sand/Schmiere Gemisch bilden kann, außerdem läuft eine Kette mit Fett immer zäher. Nachteil ist, dass man öfters mal nachölen muß, weil das Zeugs verdunstet.
Das Bremsen vom (intakten) Nabendynamo halte ich für fast bedeutungslos. Allerdings bremst der Dahon deutlich mehr, als bessere Modelle.
Eher kann die Nabenschaltung zicken, besonders mit Bremse. Konus etwas zu fest und die Kiste rollt schlecht. Dabei laufen gleiche Schaltungen durchaus unterschiedlich leicht, so mein Probieren, ähnlich ist es bei Nabendynamos.
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