Recht nett finde ich diesen (englischen) Artikel dazu:
http://washcycle.typepad.com/home/2008/ ... f-the.html
Ich finde es extrem ärgerlich das der Verkehrsminister mit seiner Rhetorik den Konflikt noch verschärft. Es gibt auf beiden Seiten Verstöße.
http://www.youtube.com/watch?v=jQNAjE2WGiE
Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
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Muc-Falter
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Meiner Erfahrung nach begehen Fussgänger die meisten Verstöße und Missachtungen, dann Radler und Autofahrer gleichermassen. Nur die Art der Verstöße ist je nach Fortbewegung unterschiedlich.
Rotlichtverstoss mehr bei Fußgängern und Radlern... klar, kein Kennzeichen
Parkverstöße natürlich bei Autofahrern.... (und Fußgängern die auf dem Radweg ratschend stehen)
PS Ein gutes Beispiel für die aktuelle Presseberichterstattung ist dieser Artikel:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenc ... 71134.html
"Er (der Radfahrer) ist aber auch nicht ganz schuldlos."... ohne zu schreiben warum?
" Einen Fahrradhelm trug er nicht." ....
Und noch interessanter sind die Leser-Kommentare darunter!!!
Rotlichtverstoss mehr bei Fußgängern und Radlern... klar, kein Kennzeichen
Parkverstöße natürlich bei Autofahrern.... (und Fußgängern die auf dem Radweg ratschend stehen)
PS Ein gutes Beispiel für die aktuelle Presseberichterstattung ist dieser Artikel:
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenc ... 71134.html
"Er (der Radfahrer) ist aber auch nicht ganz schuldlos."... ohne zu schreiben warum?
" Einen Fahrradhelm trug er nicht." ....
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Geisterradeln ("auf dem Radweg der Ottobrunner Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung") und wahrscheinlich zu hohe Geschwindigkeit.
Ich glaube nicht, dass das Kennzeichen (als Mittel zur Verfolgung) der ausschlaggebende Punkt ist. Fahrerflucht ist auch bei KFZ ein zunehmendes Problem und bei Motorrad/Roller ist das Kennzeichen zu klein zur Identifizierung. Meiner Meinung nach ist der Hauptpunkt, das Ampelschaltungen heute Fußgänger und Radfahrer sehr stark benachteiligen.
Ich habe auf meinem Arbeitsweg beispielsweise eine Ampel, bei welcher es für die Linksabbieger von der Gegenseite eine extra Grünphase gibt. Rechtsabbieger von hinten gibt es nicht (Einbahnstraße mit Freigabe für Radfahrer). Das ist im Normalfall schon nervig, man kann die gegenüberliegende Seite komplett einsehen und steht sinnlos rum. Momentan sind die Querungsspuren jedoch wegen einer Baustelle komplett gesperrt. Ich stehe also an einer roten Ampel bei der kein Fahrzeug kommen kann.
Ich glaube nicht, dass das Kennzeichen (als Mittel zur Verfolgung) der ausschlaggebende Punkt ist. Fahrerflucht ist auch bei KFZ ein zunehmendes Problem und bei Motorrad/Roller ist das Kennzeichen zu klein zur Identifizierung. Meiner Meinung nach ist der Hauptpunkt, das Ampelschaltungen heute Fußgänger und Radfahrer sehr stark benachteiligen.
Ich habe auf meinem Arbeitsweg beispielsweise eine Ampel, bei welcher es für die Linksabbieger von der Gegenseite eine extra Grünphase gibt. Rechtsabbieger von hinten gibt es nicht (Einbahnstraße mit Freigabe für Radfahrer). Das ist im Normalfall schon nervig, man kann die gegenüberliegende Seite komplett einsehen und steht sinnlos rum. Momentan sind die Querungsspuren jedoch wegen einer Baustelle komplett gesperrt. Ich stehe also an einer roten Ampel bei der kein Fahrzeug kommen kann.
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Motte
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Bei diesem Verkehrsminister scheinen Radfahrer die Lieblingsfeinde zu sein.
Radlrambos tauchen grundsätzlich seit Jahren schon stets in der Ferienzeit in der medialen Landschaft auf.
Ohne es belegen zu können würde ich behaupten, dass KFZ Führer mit weitem Abstand die meisten Verstöße gegen das Verkehrsgesetz und seine ergänzenden Verordnungen begehen.
Das dürfte erstens an der schieren Anzahl von KFZ und der Anzahl an Regeln für diese Gruppe liegen. Als Fußgänger ist es z.B. richtig schwer falsch zu parken
Will damit sagen - es gibt da für Dich nur wenige Regeln, gegen die Du überhaupt verstoßen kannst. Kommt noch hinzu, dass etliche dieser vermeintlichen Regelübertretungen gar keine sind.
Dieses Ausspielen der einzelnen Gruppen ist zwar wahnsinnig beliebt, bringt einen aber keinen einzigen Schritt weiter. Ich persönlich beobachte seit längerem eine Zunahme von egoistischen Verhaltensweisen zu Lasten Dritter im Alltag - eben auch im Verkehr. Dem breit entgegen zu treten würde allen Menschen nutzen. Dann muss man sich aber auch mit sich selbst und seinen eigenen Reaktionen beschäftigen - und wer will das schon? Abgesehen davon dauert es lange und verprellt große Wählerschichten - also kein Thema für die Politik. Da ist es schicker auf tatsächliche oder vermeintliche Minderheiten und deren Fehlverhalten bei einigen Exemplaren einzuschlagen.
Als Radfahrer werden wir in Zukunft viel öfter noch am Pranger stehen. Einfach weil die Radfahrer zahlenmäßig allmählich zunehmen - Platz und Rechte einfordern, aber der Verkehrsraum nicht größer wird. Da werden die Platzhirsche (KFZ- Lenker und ihre Rudelführer wie der Ram sauer) ihr Revier aufs Heftigste verteidigen.
Radlrambos tauchen grundsätzlich seit Jahren schon stets in der Ferienzeit in der medialen Landschaft auf.
Ohne es belegen zu können würde ich behaupten, dass KFZ Führer mit weitem Abstand die meisten Verstöße gegen das Verkehrsgesetz und seine ergänzenden Verordnungen begehen.
Das dürfte erstens an der schieren Anzahl von KFZ und der Anzahl an Regeln für diese Gruppe liegen. Als Fußgänger ist es z.B. richtig schwer falsch zu parken
Dieses Ausspielen der einzelnen Gruppen ist zwar wahnsinnig beliebt, bringt einen aber keinen einzigen Schritt weiter. Ich persönlich beobachte seit längerem eine Zunahme von egoistischen Verhaltensweisen zu Lasten Dritter im Alltag - eben auch im Verkehr. Dem breit entgegen zu treten würde allen Menschen nutzen. Dann muss man sich aber auch mit sich selbst und seinen eigenen Reaktionen beschäftigen - und wer will das schon? Abgesehen davon dauert es lange und verprellt große Wählerschichten - also kein Thema für die Politik. Da ist es schicker auf tatsächliche oder vermeintliche Minderheiten und deren Fehlverhalten bei einigen Exemplaren einzuschlagen.
Als Radfahrer werden wir in Zukunft viel öfter noch am Pranger stehen. Einfach weil die Radfahrer zahlenmäßig allmählich zunehmen - Platz und Rechte einfordern, aber der Verkehrsraum nicht größer wird. Da werden die Platzhirsche (KFZ- Lenker und ihre Rudelführer wie der Ram sauer) ihr Revier aufs Heftigste verteidigen.
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Ja, die andere Münchner Zeitung bringt den Bericht nicht so schnell, dafür genauer recherchiert und mit Foto:TomK hat geschrieben:Geisterradeln ("auf dem Radweg der Ottobrunner Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung") und wahrscheinlich zu hohe Geschwindigkeit....
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 8432a.html
Demnach hätte der Radler nicht nur ein wenig, sondern voll die Schuld.
Interessant sind auch hier wieder mehr die Komentare, da braucht man sich nicht zu wundern warum der Ramsauer populistisch von Kampf-Radlern spricht. Hört sich so nach Kampfhund an, der Feind vor ein paar Jahren, inzwischen verboten. Vielleicht gibt es auch bald einen Wesenstest ( http://de.wikipedia.org/wiki/Wesenstest_f%C3%BCr_Hunde ) für Radfahrer. Wer durchfällt darf nur noch zu Fuß gehen.... bis die Kampf-Fußgänger entdeckt werden!
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Motte
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Natürlich benehmen sich einige Radler wie die Axt im Walde. Aber das tun Autofahrer auch. Meckert jemand darüber, dass er in einer Fußgängerzone alle 3 Minuten irgend einem Lieferfahrzeug ausweichen muss, dass lebenswichtige Drogerieartikel außerhalb der Lieferzeiten anliefert ?
Wenn wie in Berlin sich in den letzten Jahren der Radverkehrsanteil verdoppelt hat, dann ist das einfach ein Verteilungskampf, der da statt findet. Und die Argumente sind dabei selbstverständlich nicht logisch oder verhältnismäßig. Da sprich der ADAC (nach 50 Jahren hemmungsloser Förderung des Autoverkehrs) schon mal von einer unverhältnismäßigen Bevorzugung der Radfahrer zu Lasten der Autofahrer, wenn die eine Magistrale bekommen sollen.
Wenn wie in Berlin sich in den letzten Jahren der Radverkehrsanteil verdoppelt hat, dann ist das einfach ein Verteilungskampf, der da statt findet. Und die Argumente sind dabei selbstverständlich nicht logisch oder verhältnismäßig. Da sprich der ADAC (nach 50 Jahren hemmungsloser Förderung des Autoverkehrs) schon mal von einer unverhältnismäßigen Bevorzugung der Radfahrer zu Lasten der Autofahrer, wenn die eine Magistrale bekommen sollen.
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Motte
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Ich würde das Thema "Rambo Radler" von Ramsauer trennen.
Nächstes Jahr sind Wahlen. Wie sieht seine Bilanz als Verkehrsminister aus?
Hat er irgendwas Großartiges geleistet (außerhalb seines Sonnenstudios)?
Bayern ist ein Flächenland - da legt man sich nicht mit der Autolobby an. Also drischt man auf eine Minderheit ein. Die wird sich wehren und die anderen werden all ihre Vorurteile raus lassen - frei nach dem Motto "was mal gesagt werden muss". Und schon taucht sein Name überall in den Medien auf und er hat was er will. Er hätte auch einen der beliebten Nazivergleiche in den Ring werfen können um wieder in die Presse zu kommen. Kommt vielleicht noch, wenn das Thema mit Schulbeginn wieder einschläft.
Nächstes Jahr sind Wahlen. Wie sieht seine Bilanz als Verkehrsminister aus?
Hat er irgendwas Großartiges geleistet (außerhalb seines Sonnenstudios)?
Bayern ist ein Flächenland - da legt man sich nicht mit der Autolobby an. Also drischt man auf eine Minderheit ein. Die wird sich wehren und die anderen werden all ihre Vorurteile raus lassen - frei nach dem Motto "was mal gesagt werden muss". Und schon taucht sein Name überall in den Medien auf und er hat was er will. Er hätte auch einen der beliebten Nazivergleiche in den Ring werfen können um wieder in die Presse zu kommen. Kommt vielleicht noch, wenn das Thema mit Schulbeginn wieder einschläft.
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Motte hat geschrieben:Er hätte auch einen der beliebten Nazivergleiche in den Ring werfen können
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Motte
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Jede Region hat so ihre Eigenarten. Bei euch scheint Gehwegradeln extrem beliebt zu sein.
Bei uns nicht. Dafür fahren hier (im Ruhrgebiet) sehr viele Lieferdienste und sie fahren extrem rücksichtslos. Wobei ich mit rücksichtslos nicht meine, dass sie aggressiv fahren, sondern sich in Fußgängerzonen" außerhalb der Lieferzeiten "durchdrücken" und gnadenlos falsch parken und behindern, auch wenn es ihnen nur minimale (Zeit-) Vorteile bringt.
Niemand behauptet das Radfahrer Engel sind. Ich behaupte aber, dass sie auch keine herausragende Gruppe sind, was die Verstöße angeht. (hab es nur im ersten Post nicht so weit ausgeführt) Nur hat man sich an die dauerhaften Verstöße der KFZ Lenker längst gewöhnt. Das macht die Rotlichtverstöße oder die Geisterfahrten der Radler nicht besser. Ich hab aber was dagegen (was Du auch machst), "die Radfahrer" als eine Bande von Anarchisten zu brandmarken und "den " korrekten Autofahrern gegenüber zu stellen.
Uli, gehe doch mal mit offenen Augen durch "deine" Stadt.
Und - fahren dort Autos bei "Dunkelgelb" über die Keuzung?
Parken alle brav am rechten Fahrbahnrand?
- also nicht auf dem Geh- oder Radweg, sondern links davon - und auch nicht entgegen der Fahrtrichtung (also auf der linken Seite), was sie beim Ein-und Ausparken automatisch zu Geisterfahrern macht.
Nicht auf Kanaldeckeln und nicht vor Absenkungen des Bordsteins?
Geben alle (brav)Signal mit dem Fahrtrichtungszeiger, bevor sie die Fahrbahn oder den Fahrtstreifen wechseln?
Allein mit der Kontrolle dieser Regeln würdest Du bei uns 98% aller Autofahrer zu Anarchisten stempeln. Die meisten Verstöße sind eher "harmlos", weil sie im Regelfall keine Menschen verletzen. Einige sind gefährlich (Fahrtrichtungszeiger) und führen auch häufig zu (kleinen) Unfällen. Nur kommt die Polizei da bei leichten Blechschäden ja schon gar nicht mehr raus. Warum wohl? Weil sie so selten sind?
Ich bin sehr dafür alle Verkehrsteilnehmer dazu anzuhalten sich wieder vermehrt an die allgemeinen Grundregeln zu halten. Das bereitet letztlich allen mehr Freude wieder am Straßenverkehr teilzunehmen. Und wir müssen akzeptieren lernen, dass Straßenverkehr nicht (nur) Autofahren heißt, sondern alle betrifft.
Fußgänger die eine Gehhilfe benötigen oder solche, die mit Kindern unterwegs sind haben meiner Meinung nach das Recht sich auch einmal in einer radlerfreien Zone unbeschwert bewegen zu dürfen - sie haben aber auch das Recht nebeneinander auf einem dafür vorgesehenen Gehweg zu laufen und müssen sich nicht mit angelegten Armen zwischen Hauswand und geparkten Autos vorbei quetschen.
Gruß
Udo
Bei uns nicht. Dafür fahren hier (im Ruhrgebiet) sehr viele Lieferdienste und sie fahren extrem rücksichtslos. Wobei ich mit rücksichtslos nicht meine, dass sie aggressiv fahren, sondern sich in Fußgängerzonen" außerhalb der Lieferzeiten "durchdrücken" und gnadenlos falsch parken und behindern, auch wenn es ihnen nur minimale (Zeit-) Vorteile bringt.
Niemand behauptet das Radfahrer Engel sind. Ich behaupte aber, dass sie auch keine herausragende Gruppe sind, was die Verstöße angeht. (hab es nur im ersten Post nicht so weit ausgeführt) Nur hat man sich an die dauerhaften Verstöße der KFZ Lenker längst gewöhnt. Das macht die Rotlichtverstöße oder die Geisterfahrten der Radler nicht besser. Ich hab aber was dagegen (was Du auch machst), "die Radfahrer" als eine Bande von Anarchisten zu brandmarken und "den " korrekten Autofahrern gegenüber zu stellen.
Uli, gehe doch mal mit offenen Augen durch "deine" Stadt.
Und - fahren dort Autos bei "Dunkelgelb" über die Keuzung?
Parken alle brav am rechten Fahrbahnrand?
- also nicht auf dem Geh- oder Radweg, sondern links davon - und auch nicht entgegen der Fahrtrichtung (also auf der linken Seite), was sie beim Ein-und Ausparken automatisch zu Geisterfahrern macht.
Nicht auf Kanaldeckeln und nicht vor Absenkungen des Bordsteins?
Geben alle (brav)Signal mit dem Fahrtrichtungszeiger, bevor sie die Fahrbahn oder den Fahrtstreifen wechseln?
Allein mit der Kontrolle dieser Regeln würdest Du bei uns 98% aller Autofahrer zu Anarchisten stempeln. Die meisten Verstöße sind eher "harmlos", weil sie im Regelfall keine Menschen verletzen. Einige sind gefährlich (Fahrtrichtungszeiger) und führen auch häufig zu (kleinen) Unfällen. Nur kommt die Polizei da bei leichten Blechschäden ja schon gar nicht mehr raus. Warum wohl? Weil sie so selten sind?
Ich bin sehr dafür alle Verkehrsteilnehmer dazu anzuhalten sich wieder vermehrt an die allgemeinen Grundregeln zu halten. Das bereitet letztlich allen mehr Freude wieder am Straßenverkehr teilzunehmen. Und wir müssen akzeptieren lernen, dass Straßenverkehr nicht (nur) Autofahren heißt, sondern alle betrifft.
Fußgänger die eine Gehhilfe benötigen oder solche, die mit Kindern unterwegs sind haben meiner Meinung nach das Recht sich auch einmal in einer radlerfreien Zone unbeschwert bewegen zu dürfen - sie haben aber auch das Recht nebeneinander auf einem dafür vorgesehenen Gehweg zu laufen und müssen sich nicht mit angelegten Armen zwischen Hauswand und geparkten Autos vorbei quetschen.
Gruß
Udo
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Re: Vorgehen gehen "Kampf-Radler"
Was mich bei der Diskussion immer wundert: Der Konflikt zwischen Radlern und Autofahrern.
Das sich niemand 100% an die Regeln hält ist klar, Panta rhei sagten schon die Griechen, alles fließt
Meiner Beobachtung nach sind die Fußgänger übrigends die häufigsten Verkehrssünder, zumindest was Rotlichtverstöße angeht. Daneben sind Radfahrer schon fast Engel.....
Das sich niemand 100% an die Regeln hält ist klar, Panta rhei sagten schon die Griechen, alles fließt
Meiner Beobachtung nach sind die Fußgänger übrigends die häufigsten Verkehrssünder, zumindest was Rotlichtverstöße angeht. Daneben sind Radfahrer schon fast Engel.....