Brooks oder Lepper
Brooks oder Lepper
Will mir nen Ledersattel mit richtig dicke federn holen welche sind denn die besten
Brooks oder Lepper
"Beste" ist immer eine schwierige Frage. Ich habe selbst keine Erfahrungen mit Lepper. Sie sehen aber durchaus komfortabel aus. Besonders gefällt mir das die Nieten so weit unten positioniert wurden. Sie können daher nicht stören. Allerdings bin ich etwas skeptisch wegen dem starken Knick im Leder der deshalb notwendig ist.
Ich fahre selbst einen Brooks Flyer Special. Dieser ist nur "einfach" gefedert aber auch sehr bequem.
Ich fahre selbst einen Brooks Flyer Special. Dieser ist nur "einfach" gefedert aber auch sehr bequem.
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hahahaben
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Brooks oder Lepper
Hallo!
Optisch gefallen mir die Lepper mit den riesigen Federn besser
Praktisch hatte ich nur mit einem Brooks an meinem verflossenem Hollandrad das Vergnügen.
Es hat einige Wochen gedauert bis sich der Sattel an deinen Hintern angepaßt hat aber dann war er perfekt bis er mir zapzarap geklaut wurde und ich nicht das Geld hatte mir sowas gutes damals wieder zu kaufen
m.f.g.
Optisch gefallen mir die Lepper mit den riesigen Federn besser
Praktisch hatte ich nur mit einem Brooks an meinem verflossenem Hollandrad das Vergnügen.
Es hat einige Wochen gedauert bis sich der Sattel an deinen Hintern angepaßt hat aber dann war er perfekt bis er mir zapzarap geklaut wurde und ich nicht das Geld hatte mir sowas gutes damals wieder zu kaufen
m.f.g.
Brooks oder Lepper
Mir geht es um den federungskomfort
Brooks oder Lepper
Der Vorteil am Faltrad ist, dass es nicht draußen rumsteht, daher kann da schon ein guter Sattel drauf.
Brooks hat mit dem B190 auch so ein Monster im Programm. Allerdings sind die großen Federn auch schwer.
Brooks B190 - 1850g
Lepper Primus - 2200g
Brooks Flyer Special - 890g
Lepper Marco Polo - 950g
Ich empfinde die einfache Federung als völlig ausreichend. Beim Thema Optik sind wir dann entgültig im Bereich in dem es keinen "Besten" gibt.
Brooks hat mit dem B190 auch so ein Monster im Programm. Allerdings sind die großen Federn auch schwer.
Brooks B190 - 1850g
Lepper Primus - 2200g
Brooks Flyer Special - 890g
Lepper Marco Polo - 950g
Ich empfinde die einfache Federung als völlig ausreichend. Beim Thema Optik sind wir dann entgültig im Bereich in dem es keinen "Besten" gibt.
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Rone
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Brooks oder Lepper
Ich als bekennender Brooks-Radler würde den Federungskomfort nicht überbewerten! Da die Federn nicht wie beim Auto gedämpft werden, schaukelt sich jedes Schlagloch auf und vervielfacht die Belastung.flitzer hat geschrieben:Mir geht es um den federungskomfort
Als weiteren wichtigen Punkt würde ich die Sitzhaltung nennen wollen:
Die breiten "Mofasättel" (wie z.B. der Lepper Primus) taugen allenfalls für Aufrechträder wie z.B. klassische Hollandräder. Soll es mal sportlicher und etwas weiter als bis zum nächsten Bäcker gehen, bist Du mit dem genannten Flyer Special oder seinem Lepper-Pendant perfekt bedient.
Letztlich muss aber Dein Hintern zum Sattel passen und wenn Du nicht die Geduld hast, Deinen Hintern an einen Ledersattel zu gewöhnen, sind Ledersättel wohl eher grundsätzlich falsch für Dich.
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hahahaben
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Brooks oder Lepper
Hallo!
Bei meinem hat es auch gedauert bis er richtig bequem war
Das Uralt Fahrrad von meinem Opa at auch einen Ledersattel welcher aussieht wie neu, er imägniert ihn aber mit Lederöl. Ich glaube 40 Jahre hat der Sattel schon auf dem Bucke, solange ich denken kann das Gleiche Rad mit diesem Sattel.
m.f.g.
Bei meinem hat es auch gedauert bis er richtig bequem war
Das Uralt Fahrrad von meinem Opa at auch einen Ledersattel welcher aussieht wie neu, er imägniert ihn aber mit Lederöl. Ich glaube 40 Jahre hat der Sattel schon auf dem Bucke, solange ich denken kann das Gleiche Rad mit diesem Sattel.
m.f.g.
Brooks oder Lepper
Dann hab ich wohl falsch gedacht war der Meinung je größer die Federn umso größer das bequeme Sitzen
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wanderfalter
Re: Brooks oder Lepper
Sowoh Brooks als auch Leppersättel sind m.E. weder richtig durchgefärbt noch regenresistent.
Ich hatte bei beiden immer verfärbte Jeans, und bei einem richtigen Regen haben sich beide verformt.
Trotzdem finde ich den Leppersattel besser, weil er im Gegensatz zum Brooks unterhalb der Lederdecke in den meisten Fällen mehrere verspannte Zufedern(mindestens 6-8 Stück) bietet, welche eine für mich wesentlich bessere Federung gewährleistet und zudem die Lederdecke dadurch nicht überdehnt.
Zum anderen sind die Nieten beim Brooks so angeordnet, daß ich des öfteren meine Hosen daran aufgerieben habe.
Dadurch, daß die Leppersättel einen ausgeprägten seitlichen Rand aufweisen, sind hier die Nieten im Randbereich angeordnet.
So ein Rand hat aber auch einen Nachteil - denn die Satteldecke drückt sich im Ganzen mit der Zeit durch, und der Sattel wird flach wie eine Flunder und reibt sich an den Schenkelinnenseiten.
Manche Zeitgenossen binden hier die Seiten unterhalb des Sattels zusammen(links u. rechts eine Bohrung und einen Faden dadurch).
Das hat aber den Nachteil, daß die Decke im Ganzen nicht mehr federt, sondern nur noch ein oberer Teil der Satteldecke - es entsteht eine Bruchkante.
Ich habe das Problem so gelöst:
hinter dem seitlich geprägten Firmenemblem entgegen der Sattelnase links und rechts jeweils eine Schloßschraube durch eine Bohrung(Schraube sieht aus wie ein flacher Niet) und unterhalb des Sattels werden diese Schloßschrauben mit einer Zugfeder verbunden, so daß bei Nichtgebrauch des Sattels alles immer wieder in Form bleibt.
Ich habe mir aus der Deutschen Bucht einen schmaleren Ledersattel für ca. 15 Euro besorgt(Lepper Concorde).
Breitere Sättel von Lepper wie etwa der Primus sind meines Erachtens weniger gut geeignet , sauschwer und haben unterhalb der Decke keine Zugfedern verspannt.
Schmalere Leppersättel sind z.B. der Concorde oder der Weltmeister.
Dann habe ich mit Schleifpapier die alte Farbe total abgetragen.
Da ich oft in den Staaten bei meiner Familie bin (Michigan an der Canadischen Grenze), hat mir dort ein alter Sattlermeister sehr, sehr gute schwarze Farbe und ein sehr gutes Öl-Fett-Gemisch mitgegeben.
Zuerst mit einem Spezialschwamm die Farbe solange aufgetragen, bis sie fast gar nicht mehr einzog - dies ist ein Indiz, daß die Decke durchgefärbt ist.
Das Gleiche mit dem Öl-Wachs-Gemisch.
Danach einen Tag trocknen - nie mit dem Fön dies beschleunigen.
Danach mit einem Baumwolltuch solange abreiben, bis nichts mehr abfärbt.
Jetzt hat man einen Sattel, der absolut regenresistent ist.
Für Leute, die Interesse haben - ich habe noch mindestens soviel Farbe und Wachs-Fett wie für einen Sattel benötigt wird.
Wanderfalter
Ich hatte bei beiden immer verfärbte Jeans, und bei einem richtigen Regen haben sich beide verformt.
Trotzdem finde ich den Leppersattel besser, weil er im Gegensatz zum Brooks unterhalb der Lederdecke in den meisten Fällen mehrere verspannte Zufedern(mindestens 6-8 Stück) bietet, welche eine für mich wesentlich bessere Federung gewährleistet und zudem die Lederdecke dadurch nicht überdehnt.
Zum anderen sind die Nieten beim Brooks so angeordnet, daß ich des öfteren meine Hosen daran aufgerieben habe.
Dadurch, daß die Leppersättel einen ausgeprägten seitlichen Rand aufweisen, sind hier die Nieten im Randbereich angeordnet.
So ein Rand hat aber auch einen Nachteil - denn die Satteldecke drückt sich im Ganzen mit der Zeit durch, und der Sattel wird flach wie eine Flunder und reibt sich an den Schenkelinnenseiten.
Manche Zeitgenossen binden hier die Seiten unterhalb des Sattels zusammen(links u. rechts eine Bohrung und einen Faden dadurch).
Das hat aber den Nachteil, daß die Decke im Ganzen nicht mehr federt, sondern nur noch ein oberer Teil der Satteldecke - es entsteht eine Bruchkante.
Ich habe das Problem so gelöst:
hinter dem seitlich geprägten Firmenemblem entgegen der Sattelnase links und rechts jeweils eine Schloßschraube durch eine Bohrung(Schraube sieht aus wie ein flacher Niet) und unterhalb des Sattels werden diese Schloßschrauben mit einer Zugfeder verbunden, so daß bei Nichtgebrauch des Sattels alles immer wieder in Form bleibt.
Ich habe mir aus der Deutschen Bucht einen schmaleren Ledersattel für ca. 15 Euro besorgt(Lepper Concorde).
Breitere Sättel von Lepper wie etwa der Primus sind meines Erachtens weniger gut geeignet , sauschwer und haben unterhalb der Decke keine Zugfedern verspannt.
Schmalere Leppersättel sind z.B. der Concorde oder der Weltmeister.
Dann habe ich mit Schleifpapier die alte Farbe total abgetragen.
Da ich oft in den Staaten bei meiner Familie bin (Michigan an der Canadischen Grenze), hat mir dort ein alter Sattlermeister sehr, sehr gute schwarze Farbe und ein sehr gutes Öl-Fett-Gemisch mitgegeben.
Zuerst mit einem Spezialschwamm die Farbe solange aufgetragen, bis sie fast gar nicht mehr einzog - dies ist ein Indiz, daß die Decke durchgefärbt ist.
Das Gleiche mit dem Öl-Wachs-Gemisch.
Danach einen Tag trocknen - nie mit dem Fön dies beschleunigen.
Danach mit einem Baumwolltuch solange abreiben, bis nichts mehr abfärbt.
Jetzt hat man einen Sattel, der absolut regenresistent ist.
Für Leute, die Interesse haben - ich habe noch mindestens soviel Farbe und Wachs-Fett wie für einen Sattel benötigt wird.
Wanderfalter
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Rone
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Re: Brooks oder Lepper
Ich verstehe das Problem mit der Farbe nicht. Wir haben - wenn ich richtig zähle - sechs Räder mit unterschiedlichen Brooks-Sätteln in verschiedenen Färbungen am Start, keiner hat jemals eine Hose verfärbt oder es wäre soviel Farbe abgegangen, dass er unansehnlich geworden wäre. Ich finde sogar, dass einem Ledersattel die gewisse Patina vom Proofide samt dazugehörigen Abrieb nach 10.000 Kilometer oder mehr durchaus steht.
Mit den Nieten mag sein, das würde ich jetzt aber eher nicht auf den Ledersattel schieben. Zwischen den Beinen werden Hosen durch dicke Beine und die viele Scheuerreibung sicher nicht geschont. Ob es da wirklich noch auf die Nieten ankommt, wage ich vorsichtig zu bezweifeln.
Ein gut gepflegter Sattel ist nur so weit gespannt, dass die Decke nicht auf dem Gestell aufliegt. Das Leder wird niemals mutwillig mit der Spannschraube überdehnt. Auch mit dem Fett sollte man sparsam sein. Obendrein sollte man keinen nassen Ledersattel fahren, daher deckt man ihn ab, wenn das Rad draußen steht. Mit diesen einfachen Tipps hält so ein Ledersattel (von Brooks) ewig.
Das Zusammenbinden mit einem Lederband kann man gegen Ende der Lebenszeit eines Ledersattels machen, oder wenn man Probleme mit der unteren Kante hat, weil man den Sattel als Hängematte fahren will. Einige Sättel bringen die Bohrungen und das Lederband gleich mit. Über Sinn oder Unsinn entscheidet immer der eigene Hintern.
Der Hintern ist zu individuell, als dass man über die ideale Mensch-Maschine-Schnittstelle für andere Leute urteilen kann. Ich bleibe dabei: Es gibt nicht den besseren Sattel, aber Leder sollte es sein
Mit den Nieten mag sein, das würde ich jetzt aber eher nicht auf den Ledersattel schieben. Zwischen den Beinen werden Hosen durch dicke Beine und die viele Scheuerreibung sicher nicht geschont. Ob es da wirklich noch auf die Nieten ankommt, wage ich vorsichtig zu bezweifeln.
Ein gut gepflegter Sattel ist nur so weit gespannt, dass die Decke nicht auf dem Gestell aufliegt. Das Leder wird niemals mutwillig mit der Spannschraube überdehnt. Auch mit dem Fett sollte man sparsam sein. Obendrein sollte man keinen nassen Ledersattel fahren, daher deckt man ihn ab, wenn das Rad draußen steht. Mit diesen einfachen Tipps hält so ein Ledersattel (von Brooks) ewig.
Das Zusammenbinden mit einem Lederband kann man gegen Ende der Lebenszeit eines Ledersattels machen, oder wenn man Probleme mit der unteren Kante hat, weil man den Sattel als Hängematte fahren will. Einige Sättel bringen die Bohrungen und das Lederband gleich mit. Über Sinn oder Unsinn entscheidet immer der eigene Hintern.
Der Hintern ist zu individuell, als dass man über die ideale Mensch-Maschine-Schnittstelle für andere Leute urteilen kann. Ich bleibe dabei: Es gibt nicht den besseren Sattel, aber Leder sollte es sein