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Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Rone
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Beitrag von Rone »

Crystle hat geschrieben:Und wenn ich in DK über Römös Strand brettere - ist das auch ein Fake???
Das weiß ich nicht :-)
Aber von Dänemark hast Du ja auch eingangs nicht gesprochen... wir schweifen ab!
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Crystle hat geschrieben: Aber es stimmt, ich habe einige Preise nachgeschlagen, 1500€ auszugeben ist kein Problem!
Bei deiner Größe sollte ein Edelweiß gut gehen, rostet auch nicht, da Alu und ordentliche Komponente. Falträder wie Brompton, Bernds oder Bike Friday sind teurer, aber nicht, weil sie besser sind, sondern weil sie in kleinen Stückzahlen, Handarbeit in Hochpreisländern hergestellt werden.
katapult
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Beitrag von katapult »

Alu und Salzwasser/Seeluft ist ein ganz heikles Thema, Stichwort galvanische Korosion. Alu rangiert nunmal sehr niedrig in der Metallhirarchie und Kontaktstellen zu edleren Metallen gibt es am Fahrrad massig (Messingnippel in Alufelge z.B.). Nach Strandeinsatz sollte man sein Rad waschen, egal aus welchem Werkstoff der Rahmen ist, dies ist völlig egal.
Motte
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Beitrag von Motte »

Hallo Crystle,

so erst einmal die Erklärung, warum ich so gefragt habe.

Du wärst nicht die Erste, deren Lebensgefährte nach Probefahrt plötzlich auch so ein "Ding" haben möchte. Dann kann es bei 2 Falträdern mit z.b. 26 Zoll doch schnell eng in einem normalen PKW werden.

Das Gemeine an den Falträdern ist, dass sie Spaß machen und man sie plötzlich noch bei ganz anderen Gelegenheiten nutzen möchte. Sei es in Kombination mit dem ÖPNV oder einfach auf Verdacht - schön geschützt und abgedeckt im PKW um spontan mal ein Städtchen oder einen See zu erkunden.

Wenn Du nicht gerne schraubst und auch nicht unbedingt gerne Ketten ölst, dann wäre eine wartungsarme Nabenschaltung sicher besser als eine Kettenschaltung. Da umrüsten später teuer ist, würde ich lieber gleich ein Rad mit SRAM 7 Gang Nabe oder Shimanos 8 Gang Nabe nehmen. Die haben etwa den gleichen Übersetzungsumfang. (Sand/Kies und Gegenwind können einem bei längeren Fahren ganz schön zu schaffen machen - da sind mehr als 3 Gänge nicht verkehrt und im Umfeld von Goslar gibt es ja auch den ein oder anderen Hügel)

Meine ganz persönliche Erfahrung ist, dass man bei Kies und Sandwegen mit großen breiten Reifen besser wegkommt. Insofern solltest Du auch einmal nach den 24 Zoll Faltern schauen.
Die haben darüber hinaus den Vorteil, dass ihr Fahrverhalten dem "normalen" Rad sehr nahe kommt. Brauchen i.d.R. aber gefaltet etwas mehr Platz.

Die meisten Dahons kommen mittlerweile auf 50er Big Apple Reifen daher. Das empfinde ich als guten Kompromiss für die Mehrzahl der Wege.
Ob Du nun ein Vitesse, ein Mü P8, ein IOS oder ein Glide P8 bevorzugst ist wohl eher eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Ich würde stets eine Probefahrt machen - mal bremsen, ob Du dabei ein gutes oder eher ungutes Gefühl hast - das Rad auch einmal probefalten (ob sich der Faltvorgang intuitiv bewältigen lässt) und einmal gefaltet anheben und rumtragen.

Und klar, bei Seeluft und Salzwasser (auch im Winter) freut sich nicht nur Dein Auto, sonder auch Dein Rad über eine Kur mit Sprühwachs. Egal aus welchem Material sein Rahmen ist.


Gruß

Udo
Eule
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Beitrag von Eule »

Pibach hat geschrieben:
Crystle hat geschrieben: Aber es stimmt, ich habe einige Preise nachgeschlagen, 1500€ auszugeben ist kein Problem!
Bei deiner Größe sollte ein Edelweiß gut gehen, rostet auch nicht, da Alu und ordentliche Komponente. Falträder wie Brompton, Bernds oder Bike Friday sind teurer, aber nicht, weil sie besser sind, sondern weil sie in kleinen Stückzahlen, Handarbeit in Hochpreisländern hergestellt werden.
Hallo Pibach,

Dem stimme ich nicht so ganz zu die höherpreisigen Räder bieten häufig auch Dinge die im günstigeren Segment nicht möglich sind, z. B. Anpassungen an Größe und Gewicht, wenn man vom groben Bevölkerungsdurchschnitt abweicht. Weiterhin sehe ich viele gute einzelne Lösungen. Ob ein Rad "besser" für einen ist muß man für jeden Fall einzeln betrachten.

Ich kann mir gut vorstellen das Falträder im regulären Preisbereich von ca. 700 bis 1000€ das beste Preis/Leistungsverhältniss haben.
Aber da gibt es höherpreisige Dinge die so viel Spass machen, bei mir ist es z. B. die Rohloffschaltung, die empfinde ich persönlich tatsächlich als "besser".

Eule
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Eule hat geschrieben:
Pibach hat geschrieben:
Crystle hat geschrieben: Aber es stimmt, ich habe einige Preise nachgeschlagen, 1500€ auszugeben ist kein Problem!
Bei deiner Größe sollte ein Edelweiß gut gehen, rostet auch nicht, da Alu und ordentliche Komponente. Falträder wie Brompton, Bernds oder Bike Friday sind teurer, aber nicht, weil sie besser sind, sondern weil sie in kleinen Stückzahlen, Handarbeit in Hochpreisländern hergestellt werden.
Hallo Pibach,

Dem stimme ich nicht so ganz zu die höherpreisigen Räder bieten häufig auch Dinge die im günstigeren Segment nicht möglich sind, z. B. Anpassungen an Größe und Gewicht, wenn man vom groben Bevölkerungsdurchschnitt abweicht. Weiterhin sehe ich viele gute einzelne Lösungen. Ob ein Rad "besser" für einen ist muß man für jeden Fall einzeln betrachten.
Ja, da hast Du natürlich recht, hab deswegen auch ganz bewusst so geschrieben, zunächst teurer, das beinhaltet evtl. auch "besser". Aber nicht unbedingt.
Crystle
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Beitrag von Crystle »

Hallo,
ich habs vollbracht!
Ich war bei einem Fahrradhändler in Hildesheim und habe dort ein DAHON 20" Vitesse D3 gesehen, probiert, gekauft.
50 € unter Listenpreis, und die Kette hat der Händler noch kostenlos gegen eine Edelstahlkette ausgetauscht.
Heute hatte ich schon mal Feldwege und Regen probiert, bin zufrieden. Nur die "Anleitung", die ist zu allgemein, nicht auf den Typ gemünzt. Ich hab noch nicht mal gefunden, welchen Druck die Reifen brauchen. Gibts da was besseres im Netz??

Eine Frage habe ich noch an euch, die ich sonst bei der Inspektion dem Händler stellen würde:
Kann ich den Griff/Hebel für Bremse und Schaltung auf die andere Seite legen? Ich brauche die rechte Hand für die Hundeleine.

Schon mal vielen Dank für eure Antworten und auch Fragen, die mir bei der Kaufentscheidung geholfen haben!
crystle
Rone
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Beitrag von Rone »

Hallo,

der Druck für den Reifen steht auf eben diesem :D
Nimm das, was hinter "max" steht. Das ist für halbwegs sportliches Fahren das beste.

Wenn Du nicht einen größeren Akt davon machen willst, wirst Du Deinem Hund die andere Seite beibringen müssen ;)

Spaß beiseite: Mit einem neuen Bremsgriff kannst Du natürlich die Bremse auf die andere Seite bringen. Ob es auch einen Drehgriff für links gibt, wüsste ich jetzt nicht...
Crystle
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Beitrag von Crystle »

Heute morgen hab ich begonnen, den Hund auf die andere Seite zu nehmen, geht schon prima! Manchmal denke ich zu unflexibel.

1. Frage: Wie ist die Höhe des Lenkers und des Sattels optimal eingestellt? Sattel meine ich mich zu erinnern, dass die Fußspitzen gerade den Boden berühren sollen, aber der Lenker?
Ist es sinnvoll, sich (mit Edding) Markierungen zu machen, damit man schneller aufbauen kann?

2. Frage: Beim Vitesse ist keine Tasche dabei, war nicht vorrätig, lohnt sich die Anschaffung(ca. 35 €)?
Oder gibt es preisgünstige Alternativen?
Travelking
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Beitrag von Travelking »

Hej Chrystle,
Ist es sinnvoll, sich (mit Edding) Markierungen zu machen, damit man schneller aufbauen kann?
hab ich so gemacht. Hilft ungemein wie ich finde.
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