50 Lux mit angenehmer Lichtverteilung finde ich in vielen Fällen ausreichend. (Klar 100 sind besser
Gefühlt wächst die Zahl der Autofahrer und dank Smartphone auch die Zahl der unaufmerksamen Autofahrer. Deutschland – so habe ich das Gefühl, wenn ich in anderen Ländern unterwegs bin - ist auch ein Land, in dem eher „rechthaberisch“ gefahren wird. Und weniger oft die Verständigung gesucht wird.
Da halte ich es nicht für verkehrt selbst dafür zu sorgen, dass man zumindest von anderen frühzeitig wahrgenommen wird. Gutes, zuverlässiges, aktives Licht gehört für mich dazu.
Heutige Akku Leuchten strahlen viel länger und (dank LED) auch heller als jene Funzeln, die ich damals mit großen Blei Gel Akkublocks aus dem Modellbau befeuert habe. Das Grundproblem – ans Nachladen denken – bleibt aber das Gleiche.
Wer wenig fährt – nur tagsüber und nicht in der dunklen Jahreszeit – der wird mit einer günstigen modernen Akku Leuchte ganz gut bedient sein.
Im Moment ist es aber – je nach Wetterlage – auch schon um 15:00 Uhr so düster, dass Licht am Rad nicht verkehrt ist. Dann muss die Lichtanlage plötzlich auch mal ein paar Stunden durch halten. Bei Pendlern ist sie morgens ja auch länger gefordert.
Akku Leuchten mit fest verbautem Akku wären mir persönlich da unsympathisch. Feige wie ich bin, würde ich da lieber einen Reserve- Akku nutzen können. (oder eine mitgeführte Power Bank etc.)
Die einzelne geplante längere Ausfahrt wäre da nicht mein Problem – sondern im Gegenteil der schnöde Alltag mit relativ kurzen Strecken im Dunkeln der ein Nachladen erst mal nicht erforderlich macht. Und dann wird es vergessen. Wobei 15 Lux so viel sind wie „volle Power“ zur Halogenlämpchenzeit – sooo dramatisch find ich es dann auch nicht.
Ein zweiter Aspekt, der mehr die Großstadt betrifft:
Tagfahrlicht (mit einem anderen Strahlwinkel) finde ich in diesem Zusammenhang ganz nützlich. Ich bilde mir ein, dass Autofahrer häufiger darauf verzichten mir beim Ausparken die Vorfahrt zu nehmen, wenn ich mit Tagfahrlicht unterwegs bin.
Normales Licht – immer an – ist in dem Zusammenhang nicht ganz so gut, aber sicher besser als gar kein Licht.
Aus dem Grund ist für mich persönlich die Nabendynamo + gute Frontleuchte (Richtig schlechte Rückleuchten hab ich bei den Dynamoteilen noch nicht gesehen) Lösung immer noch die Zweckmäßigste, wenn es um befestigte Wege geht.
Aber das mag jeder halten wie er will. Vielleicht schafft es Corona ja, dass ich wieder gern durch den Wald heize und dann werde ich mit Sicherheit auch zur taghellen Akkuleuchte greifen. (Zulassungszeichen ist dann sicher nicht die Wellenlinie des KBA sondern eher ein Totenkopf
