Hallo,
bin mein Dash P18 immer noch am Umbauen.
Nun soll es die Kurbel treffen. Die Geschichte dazu:
Habe das Tretlager selbst noch nicht ausgebaut, aber zumindest die Kurbel abgezogen.
Achslänge des Vierkantlagers ist 113 mm.
Steckt in nem 68 mm Rahmen.
Scheint also ein BSA Gewinde zu sein. Sicher ist das natürlich erst nach
dem Ausbau des Lagers.
Gemessen habe ich, von dem Sattelrohr bis ENDE des großen Kettenblatts 74 mm.
Abzüglich des Umfangs des Sattelrohr (36 mm) : 2 = 18 mm -> 56 mm
Wie ich bei einer Zweifachkurbel nun den Abstand zwischen den beiden Kettenblättern messen
soll ist mir allerdings nicht ganz klar. Nehmen wir mal 10 mm Differenz, also 5 mm Mitte an.
(Ich weiß, ein wenig grob is schon)
Bedeutet also: 51 mm Kettenlinie vorn.
Nun bin ich der Meinung, dass die Kurbel ohnehin, also bereits werksmäßig, zu weit nach
außen steht um eine vernünftige Kettenlinie zu erreichen.
Jetzt könnte man also mit einem 107 er Innenlager spielen.
Das ist aber leider auch nicht alles. Ich möchte unbedingt die 53 / 39 er Kurbel
gegen eine Kompaktkurbel 50 / 34 tauschen. Die Übersetzung ist mir einfach zu lang.
Die Überlegungen mit dem Kitzelrechner sind durchgespielt.
Nett wäre eine Shimano 105 er. Also auch ein Hollowtech II Innenlager.
Das Lager sollte passen, denk ich.
Lt. den nützlichen Tips auf Fahrradworkshop Sprockhövel unterscheiden sich ja nun
die Anzahl der Distanzringe, wenn man eine RR, oder MTB Kurbel einbaut.
Bei Rennrad keine, Kettenlinie wird mit 43,5 angegeben
bei MTB (immer Zweifach) : 2 Spacer je 2,5 mm auf der Antriebsseite und 1 auf der Anderen.
Hier wird die Kettenlinie mit 48,8 mm angegeben.
Liege ich jetzt mit meiner Vermutung richtig, dass es die Kurbeln selbst sind, die unterschiedlich
breit bauen? An der Anzahl der hinteren Ritzeln bzw. Breite der Nabe kann es ja eigentlich nicht liegen,
sonst müßte man darin ja auch noch mal eine Unterscheidung treffen. Wird aber nicht!
Zurück zu meinem Problem.
Meine jetzige Kettenlinie ist: 51 mm.
Sagen wir mal ich würde noch 2 mm nach innen rutschen wollen: 49 mm
Die einer Rennradkurbel ohne Spacer: 43,5 mm
Wenn ich nun 5 mm Distanzringe bei der 105 er Kurbel auf der Antriebsseite einbaue (also so als wenn ich eine MTB Kurbel) nehmen "täte" ........
Was wäre das Ergebnis?
Viele und liebe Rechengrüße
Kai
Kettenlinie und Kurbel die x.te
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Kai Cremer
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EmilEmil
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Re: Kettenlinie und Kurbel die x.te
Zur Aufklärung:
Wenn Du an der HR-Nabe eine Klemmweite von 135 [mm] (Normalerweise MtB-Klemmweite) hast, dann ist Deine Kettenlinie (= Mitte Ritzelpaket) hinten festgelegt und leicht erechenbar: Halbklemmweite ist 135/2 [mm] = 67,5 [mm]. Die Ritzelpakete für 8,9,10,11-fach haben ca 36 [mm] Breite. Die Mitte davon ist 18 [mm]. Vom rechten Ausfallende liegt die Kettenlinie 23,0 [mm] entfernt, dh. (67,5 [mm] -18 [mm] -5 [mm] = 44,5 [mm]; -5 ist der Abstand von der Klemmfläche zum kleinsten Ritzel) die Kettenlinie liegt bei 44,5 [mm]. Bei Rennrad-Klemmweite (130 [mm] liegt die Kettenlinie hinten 5/2 [mm] = 2,5 [mm] weiter innen, hier dann bei 42 [mm]. Durch verschiedene Ritzeldicken und Spacer können die angegebenen Werte um plus/minus 1,5 mm differíeren.
Wenn man die Hartwaren schon hat, mißt man. Im Zusammenbau kann man die Kettenlinie hinten als Mitte des Ritzelpaketes messen. Bei gerader Ritzelzahl geht die Messung von der Mitte zwischen den mittleren Ritzeln aus, bei ungerader Zahl wird die Mitte des Zahnes des mittigen Ritzels gemessen.
Das ist der erste Wert, der ins Auge gefaßt werden muß, weil der Bauraum-mäßig vorgegeben ist.
Der zweite Wert ist dann die Kettenlinie vorn am Kurbelblatt. Hier ist der Schrauber-mäßige Radler in der Praxis auf Versuch und Irrtum angewiesen, da es die Kurbel-Hersteller es i. A. nicht für nötig halten, im Hinblick auf zu verbauende Kurbeln für den Zusammnbau irgendwelche Maße anzugeben. Für den Vierkant gibt es fast immer Längen zwischen 103 [mm] und 118 [mm] mit ca 5 [mm] Zwischengrößen-Differenz. Ich selbst behalte alte (verschlissene) Lager, um ein richtiges Längenmaß für eine evtl neue Kurbel zu bestimmen zu können. Natürlich kann man auch mit Innenlager-Spacern arbeiten. Diese Spacer sind bei außenliegenden Lagern (Hollowtech u.a.) die einzige Möglichkeit, die Kettenlinie einzustellen. Die Verbindung zwischen Lager zu Innenlagerhülse geschieht bei Schraubhülsen über Gewinde mit ca 15 Gewindegängen. Nur 5 davon werden wie bei jeder Schraube für den Kraftfluß benötigt.10 Gewindegänge sind ca 9 [mm], wovon man ca 5 [mm] zum Einstellen benutzen kann.
Normalerweise werden die außenliegenden Lager mit zwei Spacern (2 x 2,5 [mm]) geliefert.
Die Shimano-Kurbeln für Mtb haben eine "Standfard"-Kettenlinie von 48,8 [mm]. Aber die kannst Du sowieso nicht verwenden, weil da nur eine max Kettenblattgröße mit 48 Zähnen verfügbar ist.
Du wirst RR-Kettenblätter und Kurbeln verbauen müssen. Es ist zu sagen, daß eine um einen Ritzelabstand (ZB bei 10-fach = 9 Abstände und einer Breite Ritzelpaket von 36 [mm]) um einen Ritzelabstand ( = 4 [mm]) verschobene Kettenlinie auf das Schaltverhalten nur einen geringen Einfluß hat. Bei 1 1/2 oder mehr Ritzelabstand kann es schon kritisch werden.
Eine zB nach außen verschobene Kettenlinie macht für normale Straßenfahrt Sinn, da die kleineren Ritzel häufiger benutzt werden als die großen. Nur wer ständig Bergstrecken fährt, wird die Kettenlinie nach innen schieben. Das könnte auch bei Mtb-Radlern sinnvoll sein, muß aber wegen breiter Reifen und der nötigen Reifenfreiheit anders gehandhabt werden.
Fals Du bei Vierkant bleiben willst, geht auch die Sugino-Kurbel in 2-fach oder 3-fach. Nicht schwer, erprobt und kostengünstig (ca 60 €). Falls dazu ein Innenlager (längeres oder kürzeres ?) fällig werden sollte, wäre mein Tipp ein Token für ca 30 € mit 210 [g]. Das ist das beste, was ich bisher in der Hand gehabt habe. Auf den Unterschied zwischen 4-Arm-Kurbeln (Mtb) und 5 -Arm (RR) möchte ich noch hinweisen. Ebenso auf die unterschiedlichen Lochkreise für die Kettenblätter. Ausgang ist warscheinlich ein RR-Lochkreis mit 130 [mm] mit 53/39 Zähnen, Da geht Minimum 38 Zähne. Die anvisierten 50/34 sehen nach RR-Kompakt-Kurbel aus. Da ist der Lochkreis 110 [mm] und das Minimum sind 33 Zähne. Falls das Minimum-Blatt noch kleiner als 33 Z sein soll (muß ?), geht zB die Sugino 3-fach mit 110 [mm] Lochkreis für die großen Blätter und einem kleinerem (Lochkreis 74 [mm] ) für das dritte Blatt. Da ist Minimum 24 Zähne. Wenn man die beiden inneren KB-Positionen (außen evtl ein Kettenschutzring) benutzt, muß man u.U.wieder ein breiteres Innenlager verwenden. Das mittlere bei RR 3-fach hat auch den Lochkreis 110 [mm]. Dafür gibt es Standardmäßig KB*s mit 56 Zähnen.
MfG EmilEmil
Wenn Du an der HR-Nabe eine Klemmweite von 135 [mm] (Normalerweise MtB-Klemmweite) hast, dann ist Deine Kettenlinie (= Mitte Ritzelpaket) hinten festgelegt und leicht erechenbar: Halbklemmweite ist 135/2 [mm] = 67,5 [mm]. Die Ritzelpakete für 8,9,10,11-fach haben ca 36 [mm] Breite. Die Mitte davon ist 18 [mm]. Vom rechten Ausfallende liegt die Kettenlinie 23,0 [mm] entfernt, dh. (67,5 [mm] -18 [mm] -5 [mm] = 44,5 [mm]; -5 ist der Abstand von der Klemmfläche zum kleinsten Ritzel) die Kettenlinie liegt bei 44,5 [mm]. Bei Rennrad-Klemmweite (130 [mm] liegt die Kettenlinie hinten 5/2 [mm] = 2,5 [mm] weiter innen, hier dann bei 42 [mm]. Durch verschiedene Ritzeldicken und Spacer können die angegebenen Werte um plus/minus 1,5 mm differíeren.
Wenn man die Hartwaren schon hat, mißt man. Im Zusammenbau kann man die Kettenlinie hinten als Mitte des Ritzelpaketes messen. Bei gerader Ritzelzahl geht die Messung von der Mitte zwischen den mittleren Ritzeln aus, bei ungerader Zahl wird die Mitte des Zahnes des mittigen Ritzels gemessen.
Das ist der erste Wert, der ins Auge gefaßt werden muß, weil der Bauraum-mäßig vorgegeben ist.
Der zweite Wert ist dann die Kettenlinie vorn am Kurbelblatt. Hier ist der Schrauber-mäßige Radler in der Praxis auf Versuch und Irrtum angewiesen, da es die Kurbel-Hersteller es i. A. nicht für nötig halten, im Hinblick auf zu verbauende Kurbeln für den Zusammnbau irgendwelche Maße anzugeben. Für den Vierkant gibt es fast immer Längen zwischen 103 [mm] und 118 [mm] mit ca 5 [mm] Zwischengrößen-Differenz. Ich selbst behalte alte (verschlissene) Lager, um ein richtiges Längenmaß für eine evtl neue Kurbel zu bestimmen zu können. Natürlich kann man auch mit Innenlager-Spacern arbeiten. Diese Spacer sind bei außenliegenden Lagern (Hollowtech u.a.) die einzige Möglichkeit, die Kettenlinie einzustellen. Die Verbindung zwischen Lager zu Innenlagerhülse geschieht bei Schraubhülsen über Gewinde mit ca 15 Gewindegängen. Nur 5 davon werden wie bei jeder Schraube für den Kraftfluß benötigt.10 Gewindegänge sind ca 9 [mm], wovon man ca 5 [mm] zum Einstellen benutzen kann.
Normalerweise werden die außenliegenden Lager mit zwei Spacern (2 x 2,5 [mm]) geliefert.
Die Shimano-Kurbeln für Mtb haben eine "Standfard"-Kettenlinie von 48,8 [mm]. Aber die kannst Du sowieso nicht verwenden, weil da nur eine max Kettenblattgröße mit 48 Zähnen verfügbar ist.
Du wirst RR-Kettenblätter und Kurbeln verbauen müssen. Es ist zu sagen, daß eine um einen Ritzelabstand (ZB bei 10-fach = 9 Abstände und einer Breite Ritzelpaket von 36 [mm]) um einen Ritzelabstand ( = 4 [mm]) verschobene Kettenlinie auf das Schaltverhalten nur einen geringen Einfluß hat. Bei 1 1/2 oder mehr Ritzelabstand kann es schon kritisch werden.
Eine zB nach außen verschobene Kettenlinie macht für normale Straßenfahrt Sinn, da die kleineren Ritzel häufiger benutzt werden als die großen. Nur wer ständig Bergstrecken fährt, wird die Kettenlinie nach innen schieben. Das könnte auch bei Mtb-Radlern sinnvoll sein, muß aber wegen breiter Reifen und der nötigen Reifenfreiheit anders gehandhabt werden.
Fals Du bei Vierkant bleiben willst, geht auch die Sugino-Kurbel in 2-fach oder 3-fach. Nicht schwer, erprobt und kostengünstig (ca 60 €). Falls dazu ein Innenlager (längeres oder kürzeres ?) fällig werden sollte, wäre mein Tipp ein Token für ca 30 € mit 210 [g]. Das ist das beste, was ich bisher in der Hand gehabt habe. Auf den Unterschied zwischen 4-Arm-Kurbeln (Mtb) und 5 -Arm (RR) möchte ich noch hinweisen. Ebenso auf die unterschiedlichen Lochkreise für die Kettenblätter. Ausgang ist warscheinlich ein RR-Lochkreis mit 130 [mm] mit 53/39 Zähnen, Da geht Minimum 38 Zähne. Die anvisierten 50/34 sehen nach RR-Kompakt-Kurbel aus. Da ist der Lochkreis 110 [mm] und das Minimum sind 33 Zähne. Falls das Minimum-Blatt noch kleiner als 33 Z sein soll (muß ?), geht zB die Sugino 3-fach mit 110 [mm] Lochkreis für die großen Blätter und einem kleinerem (Lochkreis 74 [mm] ) für das dritte Blatt. Da ist Minimum 24 Zähne. Wenn man die beiden inneren KB-Positionen (außen evtl ein Kettenschutzring) benutzt, muß man u.U.wieder ein breiteres Innenlager verwenden. Das mittlere bei RR 3-fach hat auch den Lochkreis 110 [mm]. Dafür gibt es Standardmäßig KB*s mit 56 Zähnen.
MfG EmilEmil
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Re: Kettenlinie und Kurbel die x.te
Vielen Dank für diese wirklich gute und ausführliche Erklärung !!!!
Ich glaube ich werde Deinen Tip befolgen und es mit einer Sugino 48/36 Kurbel versuchen.
Tretlager bleibt erst einmal drin. Und dann schaue ich mal wie und wo die Kettenlinie steht.
Irgendwie bleibt für mich aber folgendes unlogisch.
Rad / Nabe hinten Kurbel
MTB 135 44,5 48,8
Rennrad 130 42,0 43,5
Wenn also die Kettenlinie die Mitte des Ritzelpakets bzw. vorne dann die Mitte der Zweifach-Kurbel ist, warum
"baut" dann die Kettenlinie bei einem MTB (bei welchem ich EHER als beim Rennrad sagen würde, das man mehr die kleineren Gänge nutzt) ausgerechnet weiter raus? Der Unterschied von 44,5 zu 48,8 ist ja doch um einiges mehr, als der Unterschied von 42,0 zu 43,5......
http://www.fahrrad-workshop-sprockhoeve ... -Video.htm
Kai der Trottel versteht es nicht ....
Ich glaube ich werde Deinen Tip befolgen und es mit einer Sugino 48/36 Kurbel versuchen.
Tretlager bleibt erst einmal drin. Und dann schaue ich mal wie und wo die Kettenlinie steht.
Irgendwie bleibt für mich aber folgendes unlogisch.
Rad / Nabe hinten Kurbel
MTB 135 44,5 48,8
Rennrad 130 42,0 43,5
Wenn also die Kettenlinie die Mitte des Ritzelpakets bzw. vorne dann die Mitte der Zweifach-Kurbel ist, warum
"baut" dann die Kettenlinie bei einem MTB (bei welchem ich EHER als beim Rennrad sagen würde, das man mehr die kleineren Gänge nutzt) ausgerechnet weiter raus? Der Unterschied von 44,5 zu 48,8 ist ja doch um einiges mehr, als der Unterschied von 42,0 zu 43,5......
http://www.fahrrad-workshop-sprockhoeve ... -Video.htm
Kai der Trottel versteht es nicht ....
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EmilEmil
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Re: Kettenlinie und Kurbel die x.te
Ich zitiere mich selbst:
"Durch verschiedene Ritzeldicken und Spacer können die angegebenen Werte um plus/minus 1,5 mm differíeren."
Die von mir verwendeten Werte zB für die Ritzelpaketbreite (36 [mm] evtl 40 [mm] ?) oder der Abstand des kleinsten Ritzels (5 [mm] ? kann auch 7 [mm] sein) vom Ausfallende können in der Wirklichkeit leicht differieren, dann ergeben sich leichte Differenzen.
"Das könnte auch bei Mtb-Radlern sinnvoll sein, muß aber wegen breiter Reifen und der nötigen Reifenfreiheit anders gehandhabt werden."
Geh mal von einer Kettenstrebenlänge von 430 [mm] aus und einem Abstand des größten Ritzels von 26,5 [mm] von der Symmetrie-Längsebene (Fahrradmittelebene) und einer größten Reifenbreite von 63,5 [mm] entsprechend 2,5 " plus 10 [mm] Reifenfreiheit, dann ist der Kettenschräglauf auf diesem Ritzel
arctan( ß) = arctan(15,25/295) => ß = 2,96 [Grd]. Über Strahlensatz oder über Tangens ergibt sich eine Kettenlinie (entsprechend 10 [mm] Reifenfreiheit und einem größten Reifen mit 63,5 [mm] Breite (bei einem Abstand dieser Breite von 295 [mm] von der Hinterachse) für die Innenlagerachse :
kl = 430 x tan (2,96 [Grd]) + 26,5 [mm] = 48,73 [mm]
Zusammengefasst:
Die Abstände der Kette von der Symmetrie-Ebene betragen an der Hinterachse auf dem größten Ritzel = 26,5 [mm] , 295 [mm] weiter vorn am Reifen (mit 10 [mm] Reifenfreiheit) = 41,75 [mm] und an der Innenlagerachse 430 [mm] weiter vorn = 48,73 [mm].
Das ist fast schon der Wert von Shimano. So ähnlich werden die Shimano-Leute auch gerechnet haben.
Ich vermute, daß den meistens Mtb-lern nicht bewußt ist, daß sie vorn eine (zu schnelleren Gängen
) verschobene Kettenlinie haben.
Mfg EmilEmil
"Durch verschiedene Ritzeldicken und Spacer können die angegebenen Werte um plus/minus 1,5 mm differíeren."
Die von mir verwendeten Werte zB für die Ritzelpaketbreite (36 [mm] evtl 40 [mm] ?) oder der Abstand des kleinsten Ritzels (5 [mm] ? kann auch 7 [mm] sein) vom Ausfallende können in der Wirklichkeit leicht differieren, dann ergeben sich leichte Differenzen.
"Das könnte auch bei Mtb-Radlern sinnvoll sein, muß aber wegen breiter Reifen und der nötigen Reifenfreiheit anders gehandhabt werden."
Geh mal von einer Kettenstrebenlänge von 430 [mm] aus und einem Abstand des größten Ritzels von 26,5 [mm] von der Symmetrie-Längsebene (Fahrradmittelebene) und einer größten Reifenbreite von 63,5 [mm] entsprechend 2,5 " plus 10 [mm] Reifenfreiheit, dann ist der Kettenschräglauf auf diesem Ritzel
arctan( ß) = arctan(15,25/295) => ß = 2,96 [Grd]. Über Strahlensatz oder über Tangens ergibt sich eine Kettenlinie (entsprechend 10 [mm] Reifenfreiheit und einem größten Reifen mit 63,5 [mm] Breite (bei einem Abstand dieser Breite von 295 [mm] von der Hinterachse) für die Innenlagerachse :
kl = 430 x tan (2,96 [Grd]) + 26,5 [mm] = 48,73 [mm]
Zusammengefasst:
Die Abstände der Kette von der Symmetrie-Ebene betragen an der Hinterachse auf dem größten Ritzel = 26,5 [mm] , 295 [mm] weiter vorn am Reifen (mit 10 [mm] Reifenfreiheit) = 41,75 [mm] und an der Innenlagerachse 430 [mm] weiter vorn = 48,73 [mm].
Das ist fast schon der Wert von Shimano. So ähnlich werden die Shimano-Leute auch gerechnet haben.
Ich vermute, daß den meistens Mtb-lern nicht bewußt ist, daß sie vorn eine (zu schnelleren Gängen
Mfg EmilEmil