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Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
PetraS
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Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von PetraS »

Allgemeine Frage in die Runde. Wenn ihr mit eurem Faltrad unterwegs seid, kann man es nicht überall hin mitnehmen, naja können schon, wäre aber umständlich, zb auf Toilette ;) Die 16 zoll Räder kann man sicher wie eine Handtasche überall hin mitnehmen aber ich meine die, die größere Räder haben.

Bei mir ist es so daß ich öfter zum Bahnhof muß aber am Zielort das Faltrad nicht immer brauche, also lasse ich es abgeschlossen stehen. Das billige Rad was ich vorher hatte will sicher niemand klauen aber so ein teures? Oder beim einkaufen, da ist man ja nicht lange weg.

Ich fühle mich nun unsicher mein neues Dahon dort stundenland stehen zu lassen. Ich denke daran es in der Radstation abzugeben die es sicher abstellen können.

Ich habe schon teuer Elektroräder nur mit einem dünnen Spiralschloß gesichert stehen sehen! Das ist nicht selten. Oder so Räder die 2000-3000 Euro gekostet haben, die darf man ja gar nicht aus den Augen lassen, wäre mir dann wieder zu stressig.

Also wie macht ihr es?
Herakles
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von Herakles »

Momentan fahre ich nur Räder, die für Diebe eher unattraktiv sind. Das war aber auch schon anders und ich hatte mir ein dickes, fettes Abus-Schloss extra für die Stadt gekauft. Ist auch keine Garantie aber besser als die dünnen spiralförmigen Drähte allemal.

In deinem Fall würde ich das Rad einfach zusammenklappen und mitnehmen, auch wenn es vor Ort nicht benötigt wird. Oder eine extra Fahrradversicherung abschließen.
Pibach
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von Pibach »

Ich schließe meins auch oft draußen an. Allerdings wurden mir hier in Berlin schon 3 Fahrräder geklaut, von daher bin ich da inzwischen umsichtiger. Wichtig ist gutes Schloss. In kritischen Situationen (z.B. vor dem Kino) nehme ich 2 Schlösser. Es sollte immer angeschlossen, nicht nur abgeschlossen sein. Dazu immer auch genau prüfen, wie sicher das Teil ist, an das man anschließt. Mir ist schon öfter vorgekommen, dass die Ständer einfach zertreten oder rausgerissen wurden. Außerdem das Schoss immer durch Rahmen und ein Rad durchziehen.

Am meisten bringt m.E., wenn das Rad unauffällig aussieht. Meins ist daher Mausgrau. Ich hab sogar extra Löcher in den Sattel gemacht, damit es abgenutzt aussieht. In den späten Abendstunden ist das Risiko imho am höchsten und die Klaugefahr auch sehr stark umgebungsabhängig.
Ich würde aber niemals mein Rad ganzen Tag irgendwo stehen lassen, schon gar nicht am Bahnhof. Außerdem niemals irgendwie regelmäßig, also täglich an der gleichen Stelle.

So ein etwas teureres Rad hat eben auch Nachteile.
derMac
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von derMac »

Das kann man nicht pauschal beantworten. Die Diebstahlwahrscheinlichkeit hängt stark davon ab wo und wie lange das Rad dort zu welcher Tageszeit steht und wie gut das Schloss ist. Es ist ja nicht so, dass überall Fahrraddiebe rumstehen und nur darauf warten jedes rumstehende Rad zu klauen und schon gar nicht die Schlossknackexperten. Absolute Sicherheit gibt es aber auch nicht. In Großstädten an Brennpunkten (also da wo häufig viele Räder stehen) ist die Klaugefahr bei einer Abstellzeit von mehr als 1/2 h extrem viel höher als vor der Eisdiele bei mir im Nachbardorf, wo ich zum Eisholen 10 min weg bin. Gute Schlösser und ein festschließen an einem nicht/schlecht beweglichen Gegenstand helfen sicher viel, aber so ein Schloss wiegt auch schnell sehr deutlich über 1 kg. Mir ist das oft zu viel (wenn ich in stark klaugefährdeten Gegenden unterwegs bin hab ich aber sowas), im allgemeinen reicht in der hiesigen Umgebung aber ein "mittelgutes" Schloss (400 - 600 g). In meinem Fahrradalltag konnte ich bisher die Brennpunkte des Fahrraddiebstals recht gut vermeiden, so dass mir noch nie ein Rad geklaut wurde. Ich betreibe dieses Vermeiden aber auch "aktiv" (so gut es geht).

Mac
PetraS
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von PetraS »

Das kann man nicht pauschal beantworten. Die Diebstahlwahrscheinlichkeit hängt stark davon ab wo und wie lange das Rad dort zu welcher Tageszeit steht und wie gut das Schloss ist. Es ist ja nicht so, dass überall Fahrraddiebe rumstehen und nur darauf warten jedes rumstehende Rad zu klauen und schon gar nicht die Schlossknackexperten. Absolute Sicherheit gibt es aber auch nicht.
Das ist mir klar, es geht mir nur darum wie ihr euch verhaltet, ob ihr euer (teures) Rad draußen mal länger abstellt und wenn ja wie (zb art des Schlosses).

Ich wohne nicht in einer "Fahrradklau Gegend", mir ist noch nie eins geklaut worden, meiner Mutter auch nicht.
Pibach
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von Pibach »

Ich finde kleine/kurze Schlösser bilden einen guten Kompromiss aus Gewicht und Sicherheit. Sind aber etwas schwieriger im Handling, passen eben nicht so einfach um Gegenstände. Nach meiner Erfahrung ist da 60cm Länge ganz ok. Und mindestens 15mm Dicke und gehärtet gegen einfache Seitenschneiderattcken sowie Picking-sicherer Zylinder sollte schon sein. Da gibt es aber kaum Auswahl. Ich finde das Trelock KS460 gut, das hat seinerzeit 13,- EUR gekostet und ist in seiner Gewichtsklasse wohl unerreicht. Nutzen hier in Berlin auch viele Messenger - weil es hinten in die Hosentasche passt. Leider gibt es das nicht mehr und das Nachfolgemodell ist nicht so gut (etwas sperrig in der Bedienung und doppelt so teuer). Abus hat sowas glaub ich nicht.

Von Bügelschlössern würde ich abraten, zu schwer und zu fummelig in der Nutzung. Benutze ich nur, wenn es wirklich sicher sein muss.
Auch von Panzerkabelschlössern rate ich ab. Zu flexibel. Das stört bei der Nutzung. Ausserdem halte ich die Panzerung - und damit dünnen Innenader - für unsicher. So eins wurde mir zumindest schon aufgebrochen - allerdings offenbar mit einer Flex. Das hätte also auch kein anderes Schloss überlebt - aber hätte vielleicht entscheidende Sekunden länger gedauert?

Wir hatten das ganze Thema Schloss hier länglich diskutiert.
derMac
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von derMac »

PetraS hat geschrieben:
Das kann man nicht pauschal beantworten. Die Diebstahlwahrscheinlichkeit hängt stark davon ab wo und wie lange das Rad dort zu welcher Tageszeit steht und wie gut das Schloss ist. Es ist ja nicht so, dass überall Fahrraddiebe rumstehen und nur darauf warten jedes rumstehende Rad zu klauen und schon gar nicht die Schlossknackexperten. Absolute Sicherheit gibt es aber auch nicht.
Das ist mir klar, es geht mir nur darum wie ihr euch verhaltet, ob ihr euer (teures) Rad draußen mal länger abstellt und wenn ja wie (zb art des Schlosses).
Eben die Frage, wie ich mich verhalte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Antwort ist "kommt drauf an..." ;) Ich passe sowohl Abstellort, Abstelldauer als auch Schloss an die Umstände an.

Mac
Motte
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von Motte »

Mein Birdy passt in ein großes Schließfach. Da hat es auch schon häufiger gestanden, wenn es unbedingt am Bahnhof stehen bleiben muss. Ansonsten hab ich mir dieses Jahr das neue Trelock FS 500 zugelegt. Das ist nicht so verbreitet und sein Vorgänger (FS 455) hat in Tests immer gut abgeschnitten.

Je bekannter und verbreiteter ein bestimmtes Schloss ist, um so eher finden sich Menschen, die sich genau darauf spezialisieren. Wenn man wie Du beim Rad auf das Gewicht geachtet hat, dann muss man natürlich aufpassen, dass man sich mit den Schlössern nicht zu viel auflädt. Und sie z.B. ohne Probleme mit in den Rucksack bekommt.

Ich würde die Artikel zum Thema "Fahrrad richtig sichern" von Polizei und ADFC lesen und gucken, wie man das im Alltag am Besten für sich umsetzt. Und den Bericht von Einzelerlebnissen in diversen Foren einfach ignorieren - egal ob jemand beklaut wurde oder noch nie - beides ist kein Maßstab für das eigenen Risiko.
PetraS
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von PetraS »

Mein Birdy passt in ein großes Schließfach. Da hat es auch schon häufiger gestanden, wenn es unbedingt am Bahnhof stehen bleiben muss. 
Gute Idee, das Dahon hat ja auch ein kleines Packmaß aber ein Schließfacch wäre mir auf dauer zu teuer. Im Ruhrgebiet haben wir an vielen Bahnhöfen eine Radstation, die bewahren das Rad auf, für sehr wenig Geld, ich glaube 70cent am Tag. Das werde ich wohl machen. An anderen Stellen besorge ich mich mir noch ein sicheres Schloß. Ich habe zwar schon eine schwere Kette aber ich kauf trotzdem ein anderes...

Je bekannter und verbreiteter ein bestimmtes Schloss ist, um so eher finden sich Menschen, die sich genau darauf spezialisieren


Ich hatte an das Abus Faltschloß gedacht, ich hab den genauen Namen gerade nicht, das soll besonders sicher sein. Das ist ja nun ein bekanntes Schloß aber wenn du sagst, man spezialisiert man sich auf sowas... aber es geht ja oft darum den Vorgang des knackens so zu verlängern daß der Dieb aufgibt.
Karsten
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Re: Laßt ihr euer Faltrad schonmal draußen stehen?

Beitrag von Karsten »

derMac hat geschrieben: Eben die Frage, wie ich mich verhalte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Antwort ist "kommt drauf an..." ;) Ich passe sowohl Abstellort, Abstelldauer als auch Schloss an die Umstände an.

Mac
Volle Zustimmung.
Dabei ist für mich die Einschätzung der jewiligen Situation viel wichtiger, als das Schloß.
Bei längeren Abendveranstaltungen (Konzerte, Vorträge, Arbeitstreffen etc.) nehme ich das Faltrad wenn irgend möglich z.b. in die Garderobe in den Vorraum etc mit herein.
Kommunikation mit Menschen ist sehr Wertvoll: Z.b. Fragen, ob jemand eine Auge aufs Rad halen kann,
Gegen einen Obulus auch in abgeschlossenen Hinterhof etc.
Vor Geschäften stelle ich das Rad so ab, daß ein Dieb jedenfalls nicht weiß, ob ich es beobachte. z,b,vor / neben einer Glastür.
Bei mir zu Hause brauche ich es nicht mal abschließen. (Soziale Sicherheit)

Gruß Karsten
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