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Speichen gebrochen

Es muss nicht immer gleich die Werkstatt sein. Do-It-Yourself!
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roogy
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Speichen gebrochen

Beitrag von roogy »

Hey Leute,

auch wenn die ganze Sache schon gelaufen ist, würde ich das gerne mal hier zur Diskussion stellen und vor allen Dingen wissen, ob euch sowas auch schonmal passiert ist.

Mir ist vor kurzem beim Schieben des Rades ein komisches Geräusch aufgefallen, nachgeguckt und festgestellt: 6 (!) Speichen am Hinterrad gebrochen! :shock:
Dementsprechend unruhiger Lauf usw. Weil ich das Bike täglich brauche, hab ich es kurzerhand in die Werkstatt gebracht und reparieren lassen, war mit 6,80 € auch nicht wirklich schlimm teuer. 8-)

ALLERDINGS ist nich so 100% klar, wie das passieren konnte. Kurz nach Kauf des Rades bin ich mal in nem "gestreiften" Gulli kurz hängengeblieben und hab mir dadurch die Felge an der Stelle eingedötscht, was allerdings erstmal nur ein optisches Problem war. Vermutlich ist die Speiche an dieser Stelle als erste gebrochen (möglicherweise dann Materialermüdung nach Vorschädigung) und die weiteren Speichen bei der Fahrt über Kopfsteinpflaster als Kettenreaktion.

Trotzdem sehr merkwürdig alles. Hattet ihr schonmal ähnliche Probleme mit euren Rädern? :?:

Viele Grüße aus'm Ruhrpott!
Pibach
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Speichen gebrochen

Beitrag von Pibach »

Ja, falsche Speichenspannung und damit Lastverteilung kann zu Brüchen in Folge führen. Gerade industriell gefertigte Räder haben oft falsche Speichenspannung, die muss man immer mal überprüfen. Insbesondere kritisch bei Scheibenbremsen. Der Ditscher mit dem Gulli könnte auch Auslöser gewesen sein.
faltmaxx
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Speichen gebrochen

Beitrag von faltmaxx »

moin,..
ist dir denn vorher kein knarzen aufgefallen??

das sind meistens die ersten anzeichen...

lg
faltmaxx
EmilEmil
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Speichen gebrochen

Beitrag von EmilEmil »

Pibach hat geschrieben:Ja, falsche Speichenspannung und damit Lastverteilung kann zu Brüchen in Folge führen. Gerade industriell gefertigte Räder haben oft falsche Speichenspannung, die muss man immer mal überprüfen. Insbesondere kritisch bei Scheibenbremsen.
Speichen werden auf "Zug" belastet, deshalb ist eine gleichmäßige Speichenspannung Vorraussetzung für ein unproblematisches Laufrad. Während der Fahrt tragen nur wenige der oberen Speichen. Fällt eine von denen wegen zu geringer Spannung aus, müssen die Nachbarspeichen entsprechend mehr tragen. Hier sind zB 28" Laufräder gegenüber 20" Laufrädern im Vorteil, weil die längeren Speichen bei gleicher Spannkraft (1100 N o.ä.) eine geringere Federrate ( Kraft pro Verlängrung = N/mm) aufweisen, wenn die Querschnitte ansonsten gleich sind. Das 20" Rad ist wegen der im Verhältnis zur Speichenlänge breiteren Basis (Dreieck Speiche links-Flanschabstand-Speiche rechts) wesentlich Seiten-stabiler (gleiche Naben vorrausgesetzt) und hat bei derselben Lochzahl auch die bessere Umfangs-Stabilität (gleiches Felgenprofil vorrausgesetzt). Die anderen Vorteile und Nachteile sind schon häufig erwähnt worden, daß es sich erübrigt, nochmal daraufhinzuweisen. Auf die gleichmäßige Speichenspannung würde ich bei einem 20" Rad oder kleiner ein häufiges Auge werfen ( Bei der Erstauslieferung (= 0 km), bei 100 km (Setz-Effekte, bei viel Kopfsteinpflaster schon bei weniger km !), bei 500 km, bei 1000 km und dann alle weiteren 1000 km. (Alles Empfehlungen, keine starren Vorschriften). Ergänzend zu dem Hinweis von Pibach auf die Scheibenbremsen, möchte ich ausführen, daß bei auch bei Scheibenbremsen das Hinterrad neben dem Bremsmoment das Antriebsmoment an die Felge leiten muß. Beide Belastungen haben die gleiche Größenordnung, aber entgegengesetztes Vorzeichen und wirken -gottlob- normalweise nicht gleichzeitig.
MfG
EmilEmil
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