Hallo,
heute habe ich mein Mifa Faltrad entstaubt etwas optimiert.
Die Kurbelgarnitur aus Stahl mit 44 Zähnen (etwa 1100 Gramm Gewicht) flog raus. Ersatz durch eine neue Garnitur mit 46 Zähnen und Alukurbeln Alukurbeln. Gewichtsersparnis etwa 500 Gramm. Dazu hinten ein Ritzel mit 19 Zähnen statt 20. Ergibt nach meiner Berechnung 10% längere Übersetzung und entsprechend mehr V max. Vorher waren konstant etwa 25 km/h möglich, was mir zu wenig war.
Montiert habe ich jetzt auch die MKS Faltpedalen, weil die alten Billigpedalen etwas zäh liefen.
50 Gramm Gewichtsersparnis brachte noch eine leichte Aluklingel.
Trotz Doppelständer und den Marathon Plus Reifen ergibt das jetzt ein Gewicht von 16,4 kg. Nicht schlecht für ein Billigrad, finde ich.
Mein Mifa 3-Gang: Jetzt leichter und schneller
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Weinbergschnecke
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hahahaben
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Re: Mein Mifa 3-Gang: Jetzt leichter und schneller
Ja auch ein Billigrad kann Spass machen, beim Tunen und beim Fahren.
Wenn du so weitermachst knackst du noch die 15Kg
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Weinbergschnecke
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Re: Mein Mifa 3-Gang: Jetzt leichter und schneller
Hallo,
inzwischen wiegt das Rad nur noch 15,9 kg. Ich habe den Hebie-Doppelständer gegen einen Doppelständer passend für Dahon Glide 24 getauscht. Zwar steht das Rad jetzt nicht mehr ganz so stabil, aber die Füße vom Hebie setzten in Kurven oder an Kantsteinen gerne mal auf, was natürlich unangenehm ist.
Mal schauen, wie sich der neue Ständer bewährt, der sehr günstig war.
Kandidaten für eine weitere Gewichtsreduzierung sind die Schutzbleche aus Blech und der Stahlgepäckträger: Hier wären sicher um die 500 Gramm Mindergewicht erzielbar.
Ganz konkret bekommt das Rad jetzt vorne einen Led-Scheinwerfer für mehr Licht, das Ding habe ich schon.
Auch eine 5-Gang Schaltung P5 samt Zug mit Schaltgriff habe ich bereits. Allerdings wollte ich für das Einspeichen mit Material (Felge, Speichen) keine 80 Euro ausgeben: so hoch lag das Angebot vom ersten Fahrradhändler.
Die jetzige Sturmey-Archer samt Schaltgriff und Zug wird man wohl gut los, da verringern sich die Kosten für den Umbau.
Anbei ein Foto vom Istzustand des Mifa: Ist schon ein echtes Unikat.
inzwischen wiegt das Rad nur noch 15,9 kg. Ich habe den Hebie-Doppelständer gegen einen Doppelständer passend für Dahon Glide 24 getauscht. Zwar steht das Rad jetzt nicht mehr ganz so stabil, aber die Füße vom Hebie setzten in Kurven oder an Kantsteinen gerne mal auf, was natürlich unangenehm ist.
Mal schauen, wie sich der neue Ständer bewährt, der sehr günstig war.
Kandidaten für eine weitere Gewichtsreduzierung sind die Schutzbleche aus Blech und der Stahlgepäckträger: Hier wären sicher um die 500 Gramm Mindergewicht erzielbar.
Ganz konkret bekommt das Rad jetzt vorne einen Led-Scheinwerfer für mehr Licht, das Ding habe ich schon.
Auch eine 5-Gang Schaltung P5 samt Zug mit Schaltgriff habe ich bereits. Allerdings wollte ich für das Einspeichen mit Material (Felge, Speichen) keine 80 Euro ausgeben: so hoch lag das Angebot vom ersten Fahrradhändler.
Die jetzige Sturmey-Archer samt Schaltgriff und Zug wird man wohl gut los, da verringern sich die Kosten für den Umbau.
Anbei ein Foto vom Istzustand des Mifa: Ist schon ein echtes Unikat.
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EmilEmil
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Re: Mein Mifa 3-Gang: Jetzt leichter und schneller
Hallo @weinbergschnecke,
erstmal einen Stern für die Gewichtsreduzierung.
Und allgemein gibt es bei Mittel-Aufbock-Ständern dadurch größere Probleme, daß praktisch die ganze Last von den Ständerfüßen getragen werden muß. Bei meinem 24" Falter hat erst ein Umfaller (Parken auf einer Wiese) meine Aufmerksamkeit auf diese Problematik gelenkt. Dank Wiese waren die Folgen noch glimpflich.
Bei einem Seitenständer steht das Rad Gewichts-mäßig fast zu 100 % auf den Radaufstandsflächen (Reifenabplattung), während die Seitenstütze durch Ausladung und Stützkraft nur das Kipp-Moment des leicht schräg stehenden Rades abfangen muß. Bei Mittel-Aufbock-Ständern können daher Kunststoffüße mit größerer Aufstandsfläche Abhilfe schaffen. Bei Gelegenheit werde ich die Flächen an meinem 24" Falter daher vergrößern. Vielleicht findet sich aber schon etwas Vorgefertigtes.
Wenn ich mir aber die Winkel von Sitzrohr (zu flach !) und Lenkkopfrohr (steiler als das Sitzrohr !) des MIFA anschaue, frage ich mich, wer so etwas konstruiert. Ausgehend vom Schwerkraftvektor auf ebener Fahrbahn, sitzt der Radler nur wenige Zentimeter vor der Hinterachse, da ist das Aufbäumen bei starkem Antritt vorprogrammiert und leichte Steigungen erfordern vom Radler schon, daß er den Reifen mit der Zunge leckt.
Die weiteren Konstrukteursklopse (KOKLOS) will ich nicht thematisieren, sonst meint noch jemand, ich müsste immer irgendwie rummotzen.
Es ist schon traurig, wie viel von den überkommenen Lösungen übernommen, nicht einmal im Ansatz hinterfragt und verbessert wird.
Da ist leider das MIFA kein Einzelfall.
MfG EmilEmil
erstmal einen Stern für die Gewichtsreduzierung.
Denk dran, daß der neue Ständer kleinere Kunststoffüße hat als der alte von Hebie.Weinbergschnecke hat geschrieben:..........
Mal schauen, wie sich der neue Ständer bewährt, der sehr günstig war.
..........
Und allgemein gibt es bei Mittel-Aufbock-Ständern dadurch größere Probleme, daß praktisch die ganze Last von den Ständerfüßen getragen werden muß. Bei meinem 24" Falter hat erst ein Umfaller (Parken auf einer Wiese) meine Aufmerksamkeit auf diese Problematik gelenkt. Dank Wiese waren die Folgen noch glimpflich.
Bei einem Seitenständer steht das Rad Gewichts-mäßig fast zu 100 % auf den Radaufstandsflächen (Reifenabplattung), während die Seitenstütze durch Ausladung und Stützkraft nur das Kipp-Moment des leicht schräg stehenden Rades abfangen muß. Bei Mittel-Aufbock-Ständern können daher Kunststoffüße mit größerer Aufstandsfläche Abhilfe schaffen. Bei Gelegenheit werde ich die Flächen an meinem 24" Falter daher vergrößern. Vielleicht findet sich aber schon etwas Vorgefertigtes.
Wenn ich mir aber die Winkel von Sitzrohr (zu flach !) und Lenkkopfrohr (steiler als das Sitzrohr !) des MIFA anschaue, frage ich mich, wer so etwas konstruiert. Ausgehend vom Schwerkraftvektor auf ebener Fahrbahn, sitzt der Radler nur wenige Zentimeter vor der Hinterachse, da ist das Aufbäumen bei starkem Antritt vorprogrammiert und leichte Steigungen erfordern vom Radler schon, daß er den Reifen mit der Zunge leckt.
Die weiteren Konstrukteursklopse (KOKLOS) will ich nicht thematisieren, sonst meint noch jemand, ich müsste immer irgendwie rummotzen.
Es ist schon traurig, wie viel von den überkommenen Lösungen übernommen, nicht einmal im Ansatz hinterfragt und verbessert wird.
Da ist leider das MIFA kein Einzelfall.
MfG EmilEmil
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Weinbergschnecke
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Re: Mein Mifa 3-Gang: Jetzt leichter und schneller
Hallo,
im Vergleich mit dem Tern Link D 7i sitzt man bei gleicher Sitzhöheneinstellung genauso dicht vor der Hinterachse. Dabei hat das Tern 100, das Mifa 105 cm Radstand.
Allerdings verlagert sich das Gewicht durch die nach vorn gebeugte Sitzhaltung. Vorne zu "leicht", das Gefühl habe ich bei beiden Rädern trotzdem nicht. Auch die nur eine V-Brake vorne beim Mifa "beißt" gut.
Der Schwerpunkt weit hinten hat den Vorteil, dass beim scharfen Bremsen das Hinterrad nicht hochkommt.
Ich habe schon diverse Räder erlebt, wo man beim Bremsen mit einer ganz normalen V-Brake das Hinterrad problemlos in die Luft bekommt.
Der neue leichte Mittelständer funktioniert. Ein Mittelständer hat den Vorteil, dass dieses Rad in Bahn und Bus steht. Dazu schnalle ich es mit einem Packgurt an, soweit es möglich ist.
Inzwischen ist der LED-Scheinwerfer mit Standlicht (der nach einem Umbau von einem 28 Zoll Rad auf Nabendynamo über war) auch montiert.
Weiterhin hatten wir noch einen leichten XLC Lenker ( Alu 2014 steht drauf) rumliegen, Austausch brachte 130 Gramm Gewichtsersparnis.
Dazu flog der billige Bremshebel (teils aus Plastik) raus gegen ein Modell aus Alu mit besser geformtem Hebel.
Den Sattel vom Mifa (stammte noch zugekauft vom früheren Dahon) bekam jetzt das Tern. Hier war der Original Sattel auf längeren Strecken einfach zu unbequem.
Möglicherweise besorge ich mir noch ergonomisch geformte Griffe, weil ich bei dem Rad manchmal ein Kribbeln in den Fingern bekomme
Zur Erinnerung: Der Einstandspreis vom Rad lag gebraucht bei 50 Euro. Wenn ich mal vergleiche, was dieser User hier mit dem neuen ZEG Pegasus bereits an Pleiten, Pech und Pannen erlebt hat, ist das Mifa doch weitaus solider. Die Frage ist doch, ob es auch im Billigsegment ein Rad gibt, das nachhaltig uneingeschränkt alltagstauglich ist. Bisher scheint das der Fall zu sein.
Und sollte die Kiste mal geklaut werden, ist der Verlust nicht sehr hoch.
MfG
im Vergleich mit dem Tern Link D 7i sitzt man bei gleicher Sitzhöheneinstellung genauso dicht vor der Hinterachse. Dabei hat das Tern 100, das Mifa 105 cm Radstand.
Allerdings verlagert sich das Gewicht durch die nach vorn gebeugte Sitzhaltung. Vorne zu "leicht", das Gefühl habe ich bei beiden Rädern trotzdem nicht. Auch die nur eine V-Brake vorne beim Mifa "beißt" gut.
Der Schwerpunkt weit hinten hat den Vorteil, dass beim scharfen Bremsen das Hinterrad nicht hochkommt.
Ich habe schon diverse Räder erlebt, wo man beim Bremsen mit einer ganz normalen V-Brake das Hinterrad problemlos in die Luft bekommt.
Der neue leichte Mittelständer funktioniert. Ein Mittelständer hat den Vorteil, dass dieses Rad in Bahn und Bus steht. Dazu schnalle ich es mit einem Packgurt an, soweit es möglich ist.
Inzwischen ist der LED-Scheinwerfer mit Standlicht (der nach einem Umbau von einem 28 Zoll Rad auf Nabendynamo über war) auch montiert.
Weiterhin hatten wir noch einen leichten XLC Lenker ( Alu 2014 steht drauf) rumliegen, Austausch brachte 130 Gramm Gewichtsersparnis.
Dazu flog der billige Bremshebel (teils aus Plastik) raus gegen ein Modell aus Alu mit besser geformtem Hebel.
Den Sattel vom Mifa (stammte noch zugekauft vom früheren Dahon) bekam jetzt das Tern. Hier war der Original Sattel auf längeren Strecken einfach zu unbequem.
Möglicherweise besorge ich mir noch ergonomisch geformte Griffe, weil ich bei dem Rad manchmal ein Kribbeln in den Fingern bekomme
Zur Erinnerung: Der Einstandspreis vom Rad lag gebraucht bei 50 Euro. Wenn ich mal vergleiche, was dieser User hier mit dem neuen ZEG Pegasus bereits an Pleiten, Pech und Pannen erlebt hat, ist das Mifa doch weitaus solider. Die Frage ist doch, ob es auch im Billigsegment ein Rad gibt, das nachhaltig uneingeschränkt alltagstauglich ist. Bisher scheint das der Fall zu sein.
Und sollte die Kiste mal geklaut werden, ist der Verlust nicht sehr hoch.
MfG