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FSIR Spin - Erfahrungsbericht

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Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

ich kann da bei Dir keine Argumente erkennen. Das Thema ist aber auch durch. Etwas nervig, dass das immer wieder hochkommt. Dein Diskussionstil geht auch mal gar nicht. Das weiß Du aber ja auch bereits ;)
katapult
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von katapult »

Genau, das Theam ist durch, du wiederholst aber trotzdem permanent den gleichen Unsinn, das ist langweilig.
derMac
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von derMac »

katapult hat geschrieben:Der größte Vorteil eines Schaftvorbaus besteht in seiner Höhenverstellbarkeit, der größte Vorteil des Aheadsystems in der Kosteneinsparung bei Produktion, Montage und Lagerhaltung (Nur eine Gabellänge für alle Rahmengrössen). Das angeblich geringere Gewicht ist nur ein Verkaufsargument das sich an den Endkunden wendet, und ihm erklären soll warum er jetzt seinen Lenker nicht mehr in der Höhe verstellen kann, bzw. einen neuen Vorbau dafür kaufen muss.
Das klingt jetzt so, als hätte der Ahead-Vorbau nur Nachteile bis auf die Kosteneinsparung. Tatsächlich ist aber die Höhenverstellbarkeit der einzige Vorteil des Schaftvorbaus, der Ahead ist steifer, gabelschaftschonender und leichter. Zum Höhenverstellen gibt es Spacer, man darf die Gabel nur nicht gleich zu stark kürzen. Außerdem ist die Steuersatzjustierung leichter und kann sich praktisch nicht lösen (bei klassischen Schraubsteuersätzen kommt das immer mal vor). Warum Dahon die Funktion des Ahead-Vorbaus nicht verstanden hat weiß ich aber auch nicht. Der Schaftvorbau funktioniert aber auch, dass er historisch problemlos wäre stimmt aber nicht, allerdings waren Probleme wohl recht selten.

Mac
katapult
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von katapult »

Nein, er hat nicht nur Nachteile. Der Kostenvorteil auf Herstellereite ist legitim. Ich verteufle es nicht wenn jemand Geld verdienen will. Für den Verbraucher überwiegen meiner Meinung nach aber die Nachteile, auch zu beobachten an der Renaissance der Schaftvorbauten im Bereich Alltagsrad.
Spacertürme sehen scheiße aus und vernichten den Gewichtsvorteil.
Splithub
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Splithub »

Pibach hat geschrieben:Meine Hoffnung war hier, dass man "Handgepäckgröße" erreichen könnte. Leider nein.
...doch!

Das laengste Teil ist die Sattelstuetze - 60cm, und passt diagonal wenn das Gepaeck nicht zu abgerundet ist. Der Rest ist 3D Tetris. Suche grad 'ne passende Alubox. Packschema ist schon fertig. Es bleibt genug Platz fuer ein paar Klamotten und Licht oder so...
Zerlegen 15min, Zusammenbau 25min inklusive aller Justage. Keine Angst vor der Gabel, trockene und saubere Angelegenheit - die Lager sind gekapselt. Nur zwei Schrauben sind zu loesen.
Ich finde das geht inn Ordnung fuer einen Tagestrip.

Bin heute eine groessere Runde gefahren - 2 Stunden, und muss sagen das gute Stueck faehrt sich besser als das Noahk wenn man sich an die kleinen Raeder gewoehnt hat, Welten stabiler, man kann richtig hart reinlangen. Was ein bisschen nervt ist der Polygoneffekt am Ritzel - je haerter man tritt desto staerker vibrierts im Antrieb. Bin hinterher nochmal 'ne kurze Runde MTB gefahren - mit 11er Ritzel ist es aehnlich.
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von superfalter »

Ick will das Ding mal live sehen und fahren !!!
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Splithub »

@Pibach: schau bitte mal nach ob bei dir die Bremsarme richtig montiert sind - ich hab beim Zerlegen feststellen muessen das hinten eine Seite nur mit 1,5 Umdrehungen festgeschraubt war, da sich darunter der Draht der Rueckstellfeder verklemmt hatte, kann boese enden - da Belastung auf Zug. Habe heute den von dir beschriebenen Maximalauszug der Sattelstutze ausprobiert - fuer mich zu hoch, muss die Fuesse nach unten drehen beim treten, und das bei 1,83m und normaler Schrittlaenge - bin ueberrascht. Die Sitzposition ist sportlicher als auf meinem MTB. Das kompensiert den relativ weit hinten positionierten Sattel - keine unfreiwillige Wheelie Maschine.
Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

@Splithub, hast Du ne Wage, um die Teile mal zu wiegen? Ist immer interessant, wo genau das Gewicht steckt.

Bild vom Steuerlager wäre noch interessant.
Und Gabelschaft von innen, wie tief da das Innengewinde geschnitten ist.

So eine Zerlegeaktion behindert den Flugeinsatz schon empfindlich. Ich will ja hin und zurück zum Flughafen radeln. Und zerlegen/zusammenbauen müsste man dann in der Flughafenhallte machen. Hab das paar mal gemacht mit meinen Dahons für Aufgabegepäck, da nimmt man Räder raus und rotiert die Gabel in die Hinterschwinge, packe ich dann in einen Karton oder Weichverpackung und dauert ca 15 min jeweils. Hab auch einen Hartschalenkoffer dafür, der ist auf dem Rad aber nicht transportierbar, den packe ich dann zu Hause bzw. am Zielort im Hotel. Ist aber bereits so nervig, dass ich das für Wochenendtrips nicht mehr mache. Nehme dann stattdessen Inline-Skates, ist entspannter. Ansonsten haben viele Großstädte ja inzwischen solche Leih-Bikes, das ist auch eine Alternative. Radfahren auf solchen Gurken macht zwar keinen Spaß - aber man kommt von A nach B.
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

Splithub hat geschrieben: Die Sitzposition ist sportlicher als auf meinem MTB. Das kompensiert den relativ weit hinten positionierten Sattel - keine unfreiwillige Wheelie Maschine.
Ich ergänze mal zum Fahreindruck:
Also man kann auf dem FSIR recht flott fahren, eine "Wohlfühlgeschwindigkeit" von ca 20km passt, hab bisher auch alle anderen Radfahrer die so unterwegs sind locker überholt. Allerdings geht kein Freihändig fahren. Handzeichen geben und mit einer Hand fahren ist auch bereits nicht so stabil. Man braucht gewisse Aufmerksamkeit für den Untergrund (z.B. Straßenbahnschienen). Und Bürgersteig hoch im Wiegetritt ist anspruchsvoll. Bei 20" kann man das Hinterrad noch einfach nachziehen, das "rollt" dann auf den Bürgersteig. 14" rastet da aber fest, muss man also aktiv anliften. Ich mache das über nach vorne Schieben des Lenkers, der ist im Wiegestand aber direkt vor den Knien, ist also recht instabile Position. Klappt bei mir wohl nur, weil ich Wellgo MG1 Plattformpedale dran habe, mit den glitschigen Standard-Bärentatzen würde ich das nicht unbedingt probieren wollen. Oberhalb von 20kmh fühlt man sich wegen der kurzen Geo zunehmend unwohl. Das Rad hat eine sehr kurze Aufschwingphase. Ausweichmanöver oder kleine Schläge von der Straße sind daher nicht ganz ohne bei höheren Geschwindigkeiten. Man muss also schon starke Kompromisse im Fahrverhalten eingehen, währen bei 20" das noch recht minimal ausfällt. Hauptsächlich stört mich dabei die zu gedrungene Lenkerdistanz, was insbesondere einen angenehmen Wiegetritt verhindert, der für Singlespeed wichtig ist. Das FSIR erledigt aber den Transportjob. Und bringt auch ziemlichen Funfaktor. Dabei ist es in Umsteigesitiationen sehr angenehm im Handling, z.B. bei Treppen hoch/runter. Spontan falten (im Laufen) und dann einsteigen, wie bei einem Dahon ist aber nicht drin. Einen Quick-Fold gibt es nicht. Gefaltet schieben auch nicht. Man braucht auch etwas Platz zum Falten und präzise Greifabbläufe.
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von alterfalter2 »

"Ist aber bereits so nervig, dass ich das für Wochenendtrips nicht mehr mache. Nehme dann stattdessen Inline-Skates, ist entspannter. Ansonsten haben viele Großstädte ja inzwischen solche Leih-Bikes, das ist auch eine Alternative. Radfahren auf solchen Gurken macht zwar keinen Spaß.."


.. :lol: :lol: tja, Inlineskates oder Leihrad, das ist genau das Richtige für den versierten Faltradfahrer!
Mit Bike Friday oder Brompton passiert mir das nicht, geht super elegant und schnell. Beide Räder lassen sich flott aufbauen - beim Brompton klemme ich die B-bag auf den Gepäckträger, beim Bike Friday rollt der Koffer als Anhänger hinterher und ich muß mir nicht mit minderwertigen Leihrädern oder gar Skates den Aufenthalt vermiesen lassen. :P

Gruß TIL
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