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FSIR Spin - Erfahrungsbericht

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Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

superfalter hat geschrieben:ähnlich klein wie ein Dahon Jifo oder EEZZ so wie es aussieht und das was mir zu klein oder nicht klein genug im vgl. zum Brompton.
Genau. Ist zum Fahren recht klein und gefaltet nicht so klein. Das Brompton ist da insgesamt die viel bessere Lösung. Aber eben auch viel teurer. Und das FSIR schlägt das Brommi klar beim Gewicht, und Handling (ungefaltet) ist auch genial kompakt. Ansonsten sehe ich das erstmal als Art Studie, noch ist das so nicht voll ernst zu nehmen.

Im Vergleich zum Jifo ist es eben viel leichter, steifer und simpler konstruiert. Imho hat das Konzept des Jifo keine Zukuft, weil zu komplex, schwer und teuer.
katapult hat geschrieben:Also, die Sattelstütze wird doch zwei mal geklemmt. Im oberen Teil des Sattelrohrs das mit dem Zentralrohr verschweißt ist, und im unteren Teil, der mit dem Hinterbau verbunden ist, richtig? Dann sollten die Klemmflächen von 2,5cm unproblematisch sein, da die Sattelstütze über 2 Punkte eingespannt ist. Daher auch die 13cm Mindesteinschub. Die Einspannung über diese Länge sollte auch die unzulässige Verlängerug des Hebelarmes durch den hochbauenden Sattel verkraften.
Ja, die Sattelstütze sitzt fest genug.
Was ich meinte ist, dass bei dieser Rotierfaltung, die Sattelstütze auch gleichzeitig tragendes Teil ist. Und zwar stützt das die Trittkräfte in die Kurbel ab, also der untere Teil. Der ist nur mit 2,5cm geklemmt. Das war die ganze Zeit mein kritischer Punkt, da bin ich erstmal erleichtert, dass die Sattelstütze soweit ausziehbar ist, und es trotdem satt hält. Fahrposition ist so ganz ok für mich. Würde mir ideal zwar schon 2-3 cm höher wünschen, ist aber noch gut fahrbar so.
Auch die Gleitlagerung mit Messingbuchse im Hauptgelenk halte ich für unproblematisch, wird im belasteten Zustand ja nicht bewegt. Eine einfache und günstige Konstruktion.
gehen aber enrome Torsions-Kräfte rein beim Tritt.
Außerdem liegt die ganze Biegelast über den Hinterbau-Hebel auf der Ahead-Kappe bzw. dem kurzen Sattelrohr-Klemmstück.
Schade daß es ein Kinderrad ist. Da es nicht wirklich klein Faltet ist mir nicht verständlich warum man den Rahmen nicht auch in Erwachsenengröße anbietet. Vertrauenserweckender als der übrige Dahonkrempel ist es allemal. Ach ja eine sauber konstruierte Lenksäule / Gabelschaftverbindung wäre natürlich auch noch ganz oben im Lastenheft.
Ich schätze mal die Asiaten sind im Schnitt kleiner und leichter. Das Dove ist ja offenbar sehr erfolgreich (mal grob gemessen an den Einträgen in den chinesichen Foren und den diversen Varianten auf taobao). Angegeben ist das FSIR ja mit 105kg Belastbarkeit, das halte ich für realistisch. Macht in keinem Bereich den Eindruck, irgendwie nicht stabil zu sein. An 16" Version wird noch gearbeitet, gibt es als Prototyp, siehe hier. Leider dann mit Kettenschaltung und entsprechend breitem Hinterbau und den ganzen damit einhergehenden Nachteilen.

Die Gabelschaftverbindung hat sich Dahon ja auch auf die Agenda geschrieben mit ihrem 1,5" Ahead-System. Das wird aber vrstl teuer und so schnell nicht Markteinzug halten, schätze ich. Die Lenksäule wirkt so aber recht ordentlich stabil. Meine Kritik ist da hauptsächlich bzgl. des zu geringen Vorwärtswinkels. Gibt da aber wohl Lenkstützen mit etwas mehr Vorwärtswinkel. Hab aber noch nicht identifizieren können, welche das nun genau sein müsste.
katapult
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von katapult »

Ich meinte das unsägliche Innengewinde im Gabelschaftrohr. Solange die so einen Quatsch bauen kauf ich kein Dahon.
derMac
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von derMac »

katapult hat geschrieben:Ich meinte das unsägliche Innengewinde im Gabelschaftrohr. Solange die so einen Quatsch bauen kauf ich kein Dahon.
Wobei das unsägliche Außengewinde am Gabelschaftrohr und die Schrägkonusklemmung beim Brompton jetzt auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind. ;)

Mac
Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

katapult hat geschrieben:Ich meinte das unsägliche Innengewinde im Gabelschaftrohr.
Weiß nicht, ob das wirklich der schwächste Punkt ist. Das Gabelschaftrohr ist ja recht dick und der Kerbeffekt ist an der Innenseite wohl nicht so gravieren. Eher ist da wohl die Lenksäule selber und die Scharnierkonstruktion bruchgefährdet. Augenscheinlich hat da Tern die bessere Lösung. Wobei ich die Dahon Lenksäulen jetzt nicht soo schlecht finde. Mit der Stabilität bin ich zufrieden und im Vergleich ist sie auch leichter als manch andere Lösungen. Nach meinem Geschmack fehlt jetzt nur: kompakt innenfaltend, nicht diese Teleskop oder Andros Wackelgeschichten, und ordentlich Vorwärtswinkel.
Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

derMac hat geschrieben: Wobei das unsägliche Außengewinde am Gabelschaftrohr und die Schrägkonusklemmung beim Brompton jetzt auch noch nicht ...
Durch die gesteckte Innenklemmung ist die mögliche Kerbwirkung am Gabelschaft nicht so wichtig und die Konusklemmung läuft im Gabelrohr, das ist diesbezüglich also stabil. Hat aber nur 1" Querschnitt an der schwächsten Stelle und muss damit aus ChroMo sein, und ist insgesamt halt einiges schwerer ohne wirklich stabiler zu sein (zumindest vom Prinzip, in den Details hat da Dahon ja geschlampert). Wir hatten diese Diskussion ja schon öfter. Alle diese bisherigen Lösungen sind ingenieurtechnisch nicht ideal.
Ich würde sagen, die Ahead Klemmung ist schon ok, nur Innengewinde sollte nicht ganz so weit runter geschnitten werden.
Ich werd die FNHON Lenkstütze daraufhin noch mal genauer anschauen.
EmilEmil
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von EmilEmil »

Der @PeterPibach wollte ein Spielzeug*) haben, nu hat er eins.
Gratuliere herzlich dazu :D
*) Nehme es als Faltrad nicht ernst, aber interessant ist es schon.

MfG EmilEmil
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Re: AW: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

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katapult
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von katapult »

Der größte Vorteil eines Schaftvorbaus besteht in seiner Höhenverstellbarkeit, der größte Vorteil des Aheadsystems in der Kosteneinsparung bei Produktion, Montage und Lagerhaltung (Nur eine Gabellänge für alle Rahmengrössen). Das angeblich geringere Gewicht ist nur ein Verkaufsargument das sich an den Endkunden wendet, und ihm erklären soll warum er jetzt seinen Lenker nicht mehr in der Höhe verstellen kann, bzw. einen neuen Vorbau dafür kaufen muss. Beide Punkte sind für Falträder nicht relevant weil es bis auf wenige Ausnahmen keine unterschiedliche Rahmenhöhen gibt, und sich eine Höhenanpassung des Lenkers über den Schaftvorbau verbietet da das Faltgelenk mitwandern würde. Ich hab nichts gegen Ahead, schon gar nicht am Faltrad (aus oben genannten Gründen). Solange die Dahongabeln aber Brechen aufgrund des Konstruktionsfehlers Innengewinde bleibt es für mich ein Nogo. Ich verstehe auch garnicht warum man hier einen schlechteren Sonderweg einschlägt anstatt auf bewährte Lösungen zurückzugreifen. Deshalb stört mich der Schaftvorbau am Brompton auch nicht. Hat über viele Jahrzehnte bei allen Rädern dieser Welt tadelos funktioniert.
Pibach
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von Pibach »

katapult hat geschrieben:Das angeblich geringere Gewicht ...
Ahead ist schon leichter, stabiler und billiger. Inzwischen haben die meisten Hersteller darauf umgestellt. Insbesondere ist das Innenklemmen für Alu nicht geeignet, da nur 1" Durchmesser, und ich schätze der Quetschmechanismus erfordert auch gewisse Druckfestigkeit.
katapult
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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht

Beitrag von katapult »

Ich hab's doch ziemlich ausführlich erklärt. Bitte erst verstehen und dann antworten , dann kommt vielleicht auch sowas wie ein Dialog zustande. So hab ich aber keine Lust zu diskutieren.
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