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(kurze?) Frage zu Mu XL Sport / Lichtanlage etc.

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Motte
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Beitrag von Motte »

Ich hab das so verstanden, dass er dabei Autofahrer meinte.

Als Verkehrsteilnehmer nerven mich beim Thema Licht zwei Dinge:

1. Andere Verkehrsteilnehmer, die mich blenden, so dass ich meinen Weg nicht mehr sehe. Das sind bei den Radlern alle, mit den hellen Stirnlampen und jene mit völlig verstellten modernen Scheinwerfern.

2. Radfahrer, die überhaupt nicht beleuchtet sind und mir flott entgegen kommen. Wohl möglich noch ohne irgend eine reflektierende Fläche in der sich wenigstens mein eigenes Licht fängt.

Als Radfahrer möchte ich das auch anderen nicht antun, was ich selbst nicht mag. Also gescheites Licht vorne und hinten. Und da ich häufig und gerne im Dunkeln unterwegs bin, hatte ich den ewigen Clinch um volle oder leere Akkus oder Batterien irgendwann satt. Daher hab ich alle meine Räder nach und nach auf Nabendynamo und LED Vor-Rücklicht mit Standlicht umgerüstet. Die Verkabelung hat dem Falten immer standgehalten.

So lange jemand ein funktionierendes (also auch genügend hell strahlendes) Licht an Bord hat, dürfte es im Regelfall weder bei einem Unfall, noch bei einer der seltenen Polizeikontrollen größeren Ärger geben.
(o.k. da wird aus Prinzip ein Bußgeld fällig) Denn sonst müsste das nichtzugelassene Licht ursächlich für einen Unfallschaden sein. Das könnte ich mir bei einer funktionierenden Batterie-Leuchte nur bei Blendung vorstellen und die dürfte als Unfallursache vom Radfahrer ausgehend in der Praxis selten sein.

Wenn man aber vergisst die Batterie des Rücklichtes zu tauschen, dann funzelt das nur so vor sich hin - fehlen dann auch noch alle Reflektoren, die nach hinten wirken sollen - könnte das ganz sicher Auswirkungen auf eine (Mit -) Schuld haben.
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Motte hat geschrieben: Wenn man aber vergisst die Batterie des Rücklichtes zu tauschen, dann funzelt das nur so vor sich hin ...
Die LED Lichter halten sehr lange, >100 Stunden, man hat genügend Zeit, Leutkraftverlust zu bermerken und die Akkus zu laden.
Motte
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Beitrag von Motte »

Ist mir bekannt. Die menschliche Bequemlichkeit aber auch.
Guck nur mal wie viele Autofahrer mit defektem Brems/Rücklicht und wie viele Radfahrer ganz ohne Rücklicht unterwegs sind. Die laden die Verantwortung dann einfach bei den anderen Verkehrsteilnehmern ab.
Dann geht eben 100 Stunden alles gut und in der 105. Stunde brettert ein Autofahrer in Dich rein und behauptet er habe Dich nicht wahrnehmen können, weil Du kein erkennbares Licht hattest und keine Reflektoren.
Wir sind da aber gar nicht so weit auseinander - ich halte Batterielicht auch für besser als kein Licht.
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Motte hat geschrieben:Ist mir bekannt. Die menschliche Bequemlichkeit aber auch.
Guck nur mal wie viele Autofahrer mit defektem Brems/Rücklicht und wie viele Radfahrer ganz ohne Rücklicht unterwegs sind. Die laden die Verantwortung dann einfach bei den anderen Verkehrsteilnehmern ab.
Dann geht eben 100 Stunden alles gut und in der 105. Stunde brettert ein Autofahrer in Dich rein und behauptet er habe Dich nicht wahrnehmen können, weil Du kein erkennbares Licht hattest und keine Reflektoren.
Wir sind da aber gar nicht so weit auseinander - ich halte Batterielicht auch für besser als kein Licht.
Ich finde halt bei einem Faltrad, das man ja auch mehr rumschleppt als ein großes Rad und natürlich auch faltet, diesen ganzen bleischweren Kram und Kabelage sehr kontraproduktiv. Ein leichtes, schlichtes Faltrad erhält viel mehr Nutzung - meine Erfahrung.
Rone
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Beitrag von Rone »

Obwohl ich jeden Tag damit zur Arbeit und zurück fahre, schleppe ich mein Faltrad nicht ständig mit mir rum, so dass ein paar Gramm mehr nicht so ins Gewicht fallen. Ob das Rad nun 10kg ode 10,5kg beim Falten und in den Zug steigen wiegt, ist doch völlig Banane. Mir zumindest.

Dann wäre noch zu klären, was bitte zwei Batterielampen wiegen, die man auch immer mit sich herumschleppt...

Ich bin da ganz bei Motte. Mein Arbeitsweg (Park) ist stockfinster. 50% fahren auch nachts ganz ohne Licht, und die meisten der Leute, die ein Batterielicht am Rad haben, haben so Funzeln dran, mit denen man allenfalls evtl. gesehen wird. Dann gibt es die andere Fraktion mit Taschenlampen, die schön überall hinstrahlen, nur nicht auf den Weg, und den Gegenverkehr blenden.

[X] Lieber mit Batterielicht als ohne, aber besser korrektes Licht nach StVZO oder besser.
Motte
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Beitrag von Motte »

So,so bleischwer :mrgreen:

Na, lass uns doch mal spaßeshalber die Gewichte ähnlich leistungsfähiger Systeme vergleichen:

Also z.B. SON XS + Cyo 40 Lux + Toplight flat + Kabel gegen Normalnabe + Ixon (Sport oder IQ) und Rücklicht - also das mit den 100 Stunden + den Akkus/Batterien.
Motte
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Beitrag von Motte »

Dann fang ich mal an:

SON XS = 400 Gramm
Spannachse = muss ich noch raus suchen dürfte aber nicht ins Gewicht fallen, weil jetzt ja auch eine dran ist.
B+M Cyo = 100 Gramm (offensichtlich mit Halter, da es keine weitere Angabe auf der HP gibt)
Toplight flat = 75 Gramm
Kabel + Kabelbinder + Muttern hinten = pi mal Daumen weitere 100 Gramm

macht zusammen: 675 Gramm

So, Peter, nu bist Du dran........
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Rone hat geschrieben:Ob das Rad nun 10kg ode 10,5kg beim Falten und in den Zug steigen wiegt, ist doch völlig Banane. Mir zumindest.
Nun, wer sein Rad nicht so viel schleppt und auch sonst nicht performancemäßig fährt, dem kann das Gewicht recht egal sein, das sehe ich auch so. 10,5 kg wären ja auch eher leicht hier in diesem Umfeld. ein Mu XL mit allem Klimbim wiegt eher so um 13 kg.

Es gibt auch eine Klientel, wo man die Daumenregel hat: erstes Kilo 1T Euro, zweites Kilo 2T Euro. Aber da wird das Radel dann meist auch gesponsert. Und hier macht man freiwillig 400g in seine Achse, die man 90% der Zeit gar nicht benötigt und zahlt auch noch dafür. Ist schon beides recht extrem.
Motte
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Beitrag von Motte »

So ist das eben. Der eine fährt ein Sportrad und muss Zugeständnisse bei der Alltagstauglichkeit machen. Und der andere fährt ein "Alltagsrad" und muss sich den Kick des sportlichen Rades verkneifen.

Und Dein 400 Gramm Vergleich funktioniert nur, wenn Deine Vorderradnabe heute aus Luft besteht. (auf die relativen Unterschiede wollte ich ja hinaus)
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Beitrag von Rone »

Pibach hat geschrieben: Nun, wer sein Rad nicht so viel schleppt und auch sonst nicht performancemäßig fährt, dem kann das Gewicht recht egal sein
Ein Fahrrad lässt sich doch wunderbar schieben. Warum sollte ich es tragen? Ich falte mein Rad wirklich nur im Zug - und zu 50% wirklich erst dort - zusammen. Ich trage das Rad die Treppe auseinandergefaltet herunter. Dann liegt es eng am Körper und ist perfekt mit mir in Balance.
Pibach hat geschrieben:ein Mu XL mit allem Klimbim wiegt eher so um 13 kg.
Das reicht bei meinem trotz Faltreifen nicht :mrgreen:
Im flachen Land macht das Gewicht nix. Da lässt sich am eigenen Leib besser sparen. Das ist genauso irrelevant wie die verlorenen 2W Verlustleistung am Nabendynamo. Das Hefeweizen und der Leberkäs vom Vorabend, die Jeans und Flatterjacke kosten weit mehr Energie...
Pibach hat geschrieben:Und hier macht man freiwillig 400g in seine Achse, die man 90% der Zeit gar nicht benötigt
Schönwetterfahrer! Im Winterhalbjahr gehe ich im dunkeln aus dem Haus und komme im dunkeln wieder. Im Wald und unübersichtlichen Terrain/Straßenjungel fahre ich auch mit Licht. Ich fahre MAXIMAL 10% ohne Licht.
Motte hat geschrieben:Und der andere fährt ein "Alltagsrad" und muss sich den Kick des sportlichen Rades verkneifen.
Quatsch! Der andere versenkt für das gleiche Endergebnis mehr Leistung - was MIR ganz gut tut!
Motte hat geschrieben: Und Dein 400 Gramm Vergleich funktioniert nur, wenn Deine Vorderradnabe heute aus Luft besteht. (auf die relativen Unterschiede wollte ich ja hinaus)
Der SRAM D330-D74 wiegt um die 500g. Passt wohl.

Diese Diskussion lässt sich beliebig weiterführen, bis irgendjemand aussteigt, weil er keine Lust mehr hat *g*

Edit:Zitat richtig zugewiesen
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