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Brainy Bike Lights: Das angeblich sicherste Fahrradlicht der
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Motte
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Re: Brainy Bike Lights: Das angeblich sicherste Fahrradlicht
Hängt ganz sicher vom "globalen Sozialverhalten" in der Wohngegend ab.....aber hier im Großstadtdschungel des Ruhrgebiets fühle ich mich mit der ganz normalen (guten) Fahrradbeleuchtung ziemlich sicher. Und fahre dann auch entspannter. Hab ja einen Rückspiegel und kann beobachten, dass ich im Dunkeln wesentlich umsichtiger "umkurvt" werde als tagsüber. Autofahrer halten im Dunkeln größere Sicherheitsabstände, nehmen einem seltener die Vorfahrt und sind i.A. aufmerksamer - und auch weniger abgelenkt. Der ewig gestresste und meist regelwidrig fahrende Lieferverkehr entfällt.
Diejenigen, die "angeberhaft- riskant" oder betrunken/bekifft (oder beides) unterwegs sind, übersehen dich auch, wenn Du ein großes Leuchtfeuer mit Radsymbol hinter dir her ziehen würdest.
Im Übrigen - welche Information bringt denn so ein Licht? Entweder sehe ich das rote Rücklicht und noch nicht die Umrisse des Fahrzeugs, zu dem sie gehören - dann sehe ich auch noch keine Symbole darauf - die schwächen höchstens die Gesamtleistung. Oder ich sehe die Symbole - erkenne sie als Fahrrad - dann sollte mein eigener Scheinwerfer aber längst das Ding in gleißendes Licht getaucht haben. So dass ich auch so sehe, was da vor mir ist.
(Die uncoolen Pedalreflektoren von den 2 x 55 Watt des Abblendlichtes angestrahlt, dürften da erheblich besser sein)
Was ich als Autofahrer nun so anders machen muss, wenn ich weiß, dass eine Rückleuchte kein Mofa oder Motorrad signalisiert, sondern ein Fahrrad - erschließt sich mir auch nicht so ganz.
Diejenigen, die "angeberhaft- riskant" oder betrunken/bekifft (oder beides) unterwegs sind, übersehen dich auch, wenn Du ein großes Leuchtfeuer mit Radsymbol hinter dir her ziehen würdest.
Im Übrigen - welche Information bringt denn so ein Licht? Entweder sehe ich das rote Rücklicht und noch nicht die Umrisse des Fahrzeugs, zu dem sie gehören - dann sehe ich auch noch keine Symbole darauf - die schwächen höchstens die Gesamtleistung. Oder ich sehe die Symbole - erkenne sie als Fahrrad - dann sollte mein eigener Scheinwerfer aber längst das Ding in gleißendes Licht getaucht haben. So dass ich auch so sehe, was da vor mir ist.
(Die uncoolen Pedalreflektoren von den 2 x 55 Watt des Abblendlichtes angestrahlt, dürften da erheblich besser sein)
Was ich als Autofahrer nun so anders machen muss, wenn ich weiß, dass eine Rückleuchte kein Mofa oder Motorrad signalisiert, sondern ein Fahrrad - erschließt sich mir auch nicht so ganz.
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alterfalter2
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EmilEmil
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Re: Brainy Bike Lights: Das angeblich sicherste Fahrradlicht
Was nutzen diese "Technischen Spiegelfechtereien", wenn der Autofahrer gar nicht hinschaut ?
Ich sage das, weil ich im letzten Jahr drei Vorfälle hatte, bei mir denen mir die Vorfahrt genommen wurde. Alles ging glimpflich ab: Dei dem ersten wurde mein linkes Steckpedal zerstört (Ich konnte aber noch weiterfahren ca 30 [km], beim zweiten Mal konnte ich den Crash dank der BB7 Scheibenbremsen und durchgeführtem Bremstraining gerade noch vermeiden, beim dritten Mal mußte ich allerdings den Abflug über den Lenker machen (Nach 60 [km] Fahrt war ich fast zu Hause ! War da meine Reaktionszeit infolge Ermüdung schon zu groß ?), Gottseidank konnte ein Aufprall mit dem KfZ vermieden werden. (Knie'e etwas geschürft, Hände geprellt, Folding*Star hatte verbogenes Ausfallende, verbogenen Kettenspanner und Schürfwunde am Sattel).
Jedesmal war es ein vorgeschriebener Radweg auf der für mich linken Seite mit Verkehr und Gegenverkehr, der vom Autofahrer nicht wahrgenommen wurde. Da nutzte auch keine noch so deutliche Kennzeichnung der Verkehrsbehörde: ZB bei Nr 3 Stopschild Rechts am Straßenrand und Links am Fahrbahnrand (Straße hatte Fahrbahnteiler !) mit weiß-schwarzem Zusatz-Piktogramm "Radler von Links und Rechts" und sogar rotem Radfahrerblut mit weißen Rändern auf der Fahrbahn. 500 [m] vorher hatte ich wegen der einsetzenden Dämmerung meine Beleuchtung (Cyo-Scheinwerfer) eingeschaltet und kontrolliert.
Merke: linksseitiger Radweg ist gefährlich, läßt sich aber, wenn es sich wie in diesen Fällen um Schnellstraßen handelt, nicht vermeiden. Bei allen Vorfällen hatte das KfZ vorher angehalten: Daraus folgere ich, daß mein Instinktverhalten dahin korrigiert werden muß, daß nicht jedes ruhende KfZ mir die Vorfahrt gibt, sondern mich vielleicht in scheinbarer Sicherheit wiegt, um mich desto sicherer zu erwischen....
MfG EmilEmil
Ich sage das, weil ich im letzten Jahr drei Vorfälle hatte, bei mir denen mir die Vorfahrt genommen wurde. Alles ging glimpflich ab: Dei dem ersten wurde mein linkes Steckpedal zerstört (Ich konnte aber noch weiterfahren ca 30 [km], beim zweiten Mal konnte ich den Crash dank der BB7 Scheibenbremsen und durchgeführtem Bremstraining gerade noch vermeiden, beim dritten Mal mußte ich allerdings den Abflug über den Lenker machen (Nach 60 [km] Fahrt war ich fast zu Hause ! War da meine Reaktionszeit infolge Ermüdung schon zu groß ?), Gottseidank konnte ein Aufprall mit dem KfZ vermieden werden. (Knie'e etwas geschürft, Hände geprellt, Folding*Star hatte verbogenes Ausfallende, verbogenen Kettenspanner und Schürfwunde am Sattel).
Jedesmal war es ein vorgeschriebener Radweg auf der für mich linken Seite mit Verkehr und Gegenverkehr, der vom Autofahrer nicht wahrgenommen wurde. Da nutzte auch keine noch so deutliche Kennzeichnung der Verkehrsbehörde: ZB bei Nr 3 Stopschild Rechts am Straßenrand und Links am Fahrbahnrand (Straße hatte Fahrbahnteiler !) mit weiß-schwarzem Zusatz-Piktogramm "Radler von Links und Rechts" und sogar rotem Radfahrerblut mit weißen Rändern auf der Fahrbahn. 500 [m] vorher hatte ich wegen der einsetzenden Dämmerung meine Beleuchtung (Cyo-Scheinwerfer) eingeschaltet und kontrolliert.
Merke: linksseitiger Radweg ist gefährlich, läßt sich aber, wenn es sich wie in diesen Fällen um Schnellstraßen handelt, nicht vermeiden. Bei allen Vorfällen hatte das KfZ vorher angehalten: Daraus folgere ich, daß mein Instinktverhalten dahin korrigiert werden muß, daß nicht jedes ruhende KfZ mir die Vorfahrt gibt, sondern mich vielleicht in scheinbarer Sicherheit wiegt, um mich desto sicherer zu erwischen....
MfG EmilEmil
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Pibach
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Re: Brainy Bike Lights: Das angeblich sicherste Fahrradlicht
Krasse Quote. Ich hab hier in Berlin in 2 Jahrzehnten noch nie eine gefährliche Situation gehabt, geschweige denn eine Kollision oder Abflug.EmilEmil hat geschrieben:... weil ich im letzten Jahr drei Vorfälle hatte, bei mir denen mir die Vorfahrt genommen wurde.
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Adler28
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Re: Brainy Bike Lights: Das angeblich sicherste Fahrradlicht
[x] unterschreibEmilEmil hat geschrieben:Daraus folgere ich, daß mein Instinktverhalten dahin korrigiert werden muß, daß nicht jedes ruhende KfZ mir die Vorfahrt gibt, sondern mich vielleicht in scheinbarer Sicherheit wiegt, um mich desto sicherer zu erwischen....
Selbst wenn ein Auto vor dem Radweg anhält rolle ich da eher gemütlich vorbei - lieber wartet der 3 Sekunden länger, und auch ich komme 3 Sekunden später ans Ziel, als dass ich einen Crash riskiere. Allerdings darf man auch nicht so langsam werden dass der Autofahrer denkt man lässt ihn vor!
b2t: Das Ding mit der projizierten Radspur finde ich ganz nett - außerorts ohne Radweg... Aber sicher hat die STVZO was dagegen