Hamburg Autofahrerin rastet aus,
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frank_hh
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Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Nach über zwanzig Jahren mit Zweirädern auf Hamburgs Straßen, kann ich das als "normal" für Hamburg bezeichnen.
Das geht leider noch viel schlimmer...
Hier gilt das Recht des Stärkeren. Die meisten Radwege sind in einem katastrophalen Zustand, was immer mehr Radfahrer auf die Straßen drängt und solche Situationen zum Alltag werden lassen. Traurig, aber wahr.
Das geht leider noch viel schlimmer...
Hier gilt das Recht des Stärkeren. Die meisten Radwege sind in einem katastrophalen Zustand, was immer mehr Radfahrer auf die Straßen drängt und solche Situationen zum Alltag werden lassen. Traurig, aber wahr.
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Motte
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Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Belegen kann ich das nicht. Aufgrund der Technik und der Ausbreitung von Medien erfährt man heute Dinge, die einen vor 20 Jahren nie erreicht hätten - insofern kann das täuschen. Aber ich hab das Gefühl, dass heute häufiger derart gestörte Menschen unterwegs sind, wie hier die Autofahrerin. Und zwar mit allen Verkehrsmitteln - inklusive des ÖPNV. Das scheint mir kein spezifisches Problem des Straßenverkehrs zu sein. (das Abdrängen und Schneiden als solches schon)
Wie Radwege früher waren, hatte ich ja fast verdrängt. In den Großstädten im Ruhrgebiet sind sie recht selten. Ich war gestern nach der Arbeit bei "Marin Sales" in Marl und bin mit dem Rad nach Hause gefahren. Dabei hab ich im Kreis Recklinghausen dann eine volle Dosis "alte Radwege" - natürlich mit dem neuen Schild "Benutzungspflichtig" ausstaffiert - abbekommen. Das wurde durch die umsichtigen - auf Radfahrer eingestellten - Autofahrer zum Teil wieder ausgeglichen. Aber die Wegegestaltung war schon heftig. Inklusive eines fest installierten Absperrgeländers mit dem Schild Radweg Ende, mitten in einem Kreuzungsbereich
Wie Radwege früher waren, hatte ich ja fast verdrängt. In den Großstädten im Ruhrgebiet sind sie recht selten. Ich war gestern nach der Arbeit bei "Marin Sales" in Marl und bin mit dem Rad nach Hause gefahren. Dabei hab ich im Kreis Recklinghausen dann eine volle Dosis "alte Radwege" - natürlich mit dem neuen Schild "Benutzungspflichtig" ausstaffiert - abbekommen. Das wurde durch die umsichtigen - auf Radfahrer eingestellten - Autofahrer zum Teil wieder ausgeglichen. Aber die Wegegestaltung war schon heftig. Inklusive eines fest installierten Absperrgeländers mit dem Schild Radweg Ende, mitten in einem Kreuzungsbereich
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Muc-Falter
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Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Ich denke der Knatsch auf der Straße ist ein wenig mehr geworden.
Ein Gutteil der Höflichkeit und Rücksicht ist bei allen Verkehrsteilnehmern verschwunden.
Aber jetzt bekommt man die Ausraster auch noch auf Video weltweit präsentiert und kann sich weltweit darüber aufregen.
Wobei die Autofahrerin mit ihren Hilferufen schon eine besondere Sternstunde ist
Ein Gutteil der Höflichkeit und Rücksicht ist bei allen Verkehrsteilnehmern verschwunden.
Aber jetzt bekommt man die Ausraster auch noch auf Video weltweit präsentiert und kann sich weltweit darüber aufregen.
Wobei die Autofahrerin mit ihren Hilferufen schon eine besondere Sternstunde ist
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Harry
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Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Kann mich mal jemand aufklären, im Video heißt es:
Ich meine hier schon mal gelesen zu haben, dass manche benutzungspflichtige Radwege falsch ausgezeichnet sind. Woran erkennt man das?... benutzungspflichtige Radwege nur noch dann ausgewiesen werden dürfen, wenn für den Radfahrer eine besondere Gefahrenlage besteht.
Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Die Verkehrstechnischen und baulichen Vorraussetzungen für die Anordnung der Benutzungspflicht sind in der Stvo und den Vwv zur Stvo geregelt, und zu Umfangreich um sie hier auszubreiten. Google, Wikipedia hilft einem da aber weiter. Häufig sind die Vorraussetzungen jedoch nicht erfüllt und trotzdem die blauen Schilder montiert. Beispielweise sind die Radwege zu schmal, oder befinden sich in einer Zone 30. Eigentlich sind die Behörden verpflichtet diese Schilder regelmäsig auf ihre rechtmäsigkeit zu überprüfen, tun sie aber nicht.
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Motte
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Re: Hamburg Autofahrerin rastet aus,
Das Gesagte folgt der Rechtsprechung des BGH. Hier erläutert: http://rechtnews.de/2010/11/18/radwegeb ... -zulassig/
Wobei die Kommunen (denen das vielfach nicht passt) dann eben "besondere Gefährdungslagen" konstruieren - nee, erkennen meinte ich natürlich.
In der Realität ist die (deutsche) Welt von dieser Rechtsprechung noch meilenweit entfernt. Und die Hamburger Behörden sind m.E. mit am Ende dieser Entfernung - wie man vor 2 Jahren im Winter erfahren konnte
Du selbst darfst diese Anordnung (Benutzungspflicht) aber nur ignorieren, wenn der Weg nicht benutzt werden kann. -Was in vielen Fällen durchaus unterschiedliche Interpretationen zulässt. Ist also stets ein Risiko - weil man nie genau weiß, wie es letztlich ausgeht. (wenn es zum Rechtsstreit über Knöllchen oder Haftungsfragen kommt)
Wobei die Kommunen (denen das vielfach nicht passt) dann eben "besondere Gefährdungslagen" konstruieren - nee, erkennen meinte ich natürlich.
In der Realität ist die (deutsche) Welt von dieser Rechtsprechung noch meilenweit entfernt. Und die Hamburger Behörden sind m.E. mit am Ende dieser Entfernung - wie man vor 2 Jahren im Winter erfahren konnte
Du selbst darfst diese Anordnung (Benutzungspflicht) aber nur ignorieren, wenn der Weg nicht benutzt werden kann. -Was in vielen Fällen durchaus unterschiedliche Interpretationen zulässt. Ist also stets ein Risiko - weil man nie genau weiß, wie es letztlich ausgeht. (wenn es zum Rechtsstreit über Knöllchen oder Haftungsfragen kommt)