Muc-Falter hat geschrieben:Irgendwie ist mir das Ganze zu sehr Spielerei.
Wohin fahren wir denn normal? In die Arbeit. Und so dement dass ich dorthin nicht mehr finde bin ich noch nicht. Auch zu Freunden oder den nächsten Biergarten habe ich immer gefunden
Wow, was nen Bremserkommentar.
Echt?
Muss man sich für jede Spielerei begeistern?
Im Auto hab ich auch kein Navi, und wenn ich mal eines brauche tuts das Iphone.
Ebenso ist es auf dem Fahrrad.
So ein Teil vor dem Auge würde mich total nerven. Das tut das GPS bzw das Iphone am Lenker nicht.
Und Freiheit und Abenteuer sind für mich in einer unbekannten Gegend auch mal nur so ins blaue zu radeln. Ist spannend was man dabei sieht und wo man da so ankommt...
zusammenfassend jeder hat eine andere motivation und einsatzzweck.
für bekanntes terrain machts kaum sinn für unbekanntes macht es situativ sinn.
wenn ich auf eine messe fahre nach x dann will ich eher nicht in blaue radeln sondern nur fix ankommen.
bei radlen des radelns wegen radle ich gern ins blaue. und den ansatz von frank mit dem focus finde ich sehr hilfreich und denke das eine strassen projektion sinn machen würde.
Rein subjektive Ansicht.....aber eine Routenführung am Zweirad scheint mir über einen Ohrhörer noch die zweckmäßigste Lösung, wenn häufiger abgebogen werden muss. Guck mal wie viel von Deinem Frontlicht so ein dunkler nasser Radweg schluckt. Das muss dann aber ein lichtstarker Laser sein. Die Stimme kann Dir sagen "in 100 Meter die Zweite Ausfahrt rechts ab" - das wird mit einer Projektion auf der Wegfläche vor Dir schon schwerer.
Ob und wann man ein Navi wirklich braucht - das ist ja eine ganz andere Frage. Im Berufsleben wo Zeit = Geld ist, da ist ein Navi - so man es bedienen kann, sicher richtig am Platz. Ob Ehepaare auf die Zankerei warum man die richtige Abfahrt mal wieder verpasst hat, verzichten wollen - müssen sie selbst entscheiden. Einige verfahren sich äußerst gerne und und genießen den nachfolgenden Streit.
Wer alleine unterwegs ist, fährt mit Navi sicher besser, wenn er sich nicht über doofe Beschilderungen aufregen will und wenig Zeit hat. Und natürlich verkümmern dabei die Fähigkeiten ohne das Teil auszukommen. Das ist aber bei vielen Hilfsmitteln im Alltag der Fall. (Beispiel-Telefonnummern) Nun gab es aber früher auch keine Straßenschilder......will da jemand hin zurück, um seine Orientierungsfähigkeiten im Alltag zu schulen?
Ich weiß noch gut, als ich im Osnabrücker Land unterwegs war - damals noch ohne Navi. Die Radwegplaner waren (jedenfalls seinerzeit) der festen Überzeugung, dass ihre Radwege ausschließlich von A nach B befahren werden und es gar keinen Grund geben kann es anders herum zu versuchen. Folgerichtig war die Beschilderung so geschickt arrangiert, dass man sie auch nur aus der "richtigen" Richtung kommend finden konnte. Was bei den ersten drei Malen noch Spaß macht, ist dann beim 7. oder 8. Verfahren in dem ollen Hügelland (um Lotte) nicht mehr so prickelnd. Damals hab ich mir ein Navi gewünscht und den Radwegeplanern was ganz anderes...das würde hier aber zensiert werden.