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Das Faltrad zum Pedelec umrüsten

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
Muc-Falter
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Beitrag von Muc-Falter »

Durch das Herkules E-Versa hab ich mich auch ein wenig im Netz umgesehen und diese Webseite gefunden:
http://www.elektrofahrrad-einfach.de/pr ... errad.html

Dreistufig, im Hinterrad eingebaut... interessant?

Nachteil zum zB E-versa: nicht ganz so elegant gelöst
Vorteil: größere Akkus möglich.

Was haltet Ihr den von so einem Nachrüstsatz?
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Die unterschiedlichen Umbausätze, Motoren und Akkupacks werden ja im pedelec Forum viel diskutiert. Spezifisch für Faltrad ist ist die höhere Drehzahl sowie bei Vorderrad Einbau die kürzere Achslänge, 74mm bei Dahon.
Geht dann günstiger und besser als ein Fertigpedelec.
Am einfachsten bei Faltrad mit 100mm Gabelbreite realisierbar.
Muc-Falter
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Beitrag von Muc-Falter »

Wäre bei meinem R3 problemlos zu realisieren.
Vorderradmotoren mag ich nicht, die sind mir zu unfallträchtig.
Aber so einen Hinterradmotor... der Einbau wie in den Videos schein auch nicht schwer zu sein... nun ja, eben eine Gedankenspielerei ;)
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Was hat das Edelweiss denn hinten für eine Einbaubreite? Ich glaube Dahon hat 130mm, die Bausätze haben aber wohl 135mm, also ggf. etwas aufbiegen erforderlich.
Vorderradmotor hat einige Vorteile, u.a. mehr Traktion durch Allradantrieb.
Die Bausätze mit Cute Motor sind sehr schön kompakt und leicht und kriegen im Pedelec Forum gute Kritiken. Sind auch recht günstig.
Muc-Falter
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Beitrag von Muc-Falter »

Beim Vorderradantrieb wurde in einem anderen Forum mal lange und breit die erhöhte Unfall/Sturzgefahr diskutiert . Auch ziemlich genau mit physikalischen Ursachen. Bei dem Antrieb zB dadurch dass der Vortrieb noch ca eine Sek nach dem Treten weitergeht. Besonders kritisch bei Split oder nassem Laub in der Kurve.

Die hintere Breit muss ich nochmal morgen nachmessen.
Wie gesagt, ist alles im Moment nur ein Gedanke. Das Konto muss erst mal den kommenden Urlaub verkraften. Aber vielleicht ein Herbst-Bastel-Projekt.
Schade dass es nicht an meinem "alten" Dreigang Edelweiss geht. Dann hätte ich mein R3 pur, und das F1 als Pedelec!
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Muc-Falter hat geschrieben:Beim Vorderradantrieb wurde in einem anderen Forum mal lange und breit die erhöhte Unfall/Sturzgefahr diskutiert . Auch ziemlich genau mit physikalischen Ursachen. Bei dem Antrieb zB dadurch dass der Vortrieb noch ca eine Sek nach dem Treten weitergeht. Besonders kritisch bei Split oder nassem Laub in der
also weill der Antrieb dann durchdreht? Hm. Denke nicht, dass das wirklich relevant ist.
Also im pedelec Forum haben ja viele einen Vorderradantrieb und scheinen zufrieden zu sein.
Wäre dann ja auch mit deiner Nabenschaltung zu kombinieren....
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Beitrag von Muc-Falter »

Hmm.. wäre zu überlegen.
Ich hab mal im Pedelec Forum die Frage nach Vor- und Nachteilen der zwei Motorarten gestellt. Vielleicht kommt da ja Praxiswissen von dem ich profitieren kann.
Motte
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Beitrag von Motte »

Das wird schwierig sein eine mögliche Antwort in dem Forum auf Dein Fahrverhalten und Deine Rahmengeometrie dann zu übertragen.
Mein Vater fuhr von 2003 bis 2005 ein KTM City Blitz (Pedelec mit SRAM Dual Drive). Mit Heinzmann Getriebe Motor im Vorderrad. Das war vom Rahmen her ein typisches gemütlich fahrendes Stadtfahrrad (nur mit verstärkter Gabel). Der Heinzmann Motor gilt als ein durchzugstarker Motor. Ich bin da einen Monat im Herbst mit rumgekurvt und habe es nur einmal auf nassem Laub in einer ansteigenden Kurve geschafft mich auf die Nase zu legen, weil das Vorderrad woanders hin wollte als ich. Das hab ich aber praktisch herausgefordert. Sonst war das Teil recht gutmütig im Fahrverhalten. (bei Autos reagieren Front- und Hecktriebler auch anders, aber nicht unbedingt unsicher und sicher)

Wenn Du Dein Rad umrüstest, musst Du auch gucken, wo Du die Hauptlast des Gewichts dann hast. Dein Gewicht, das des Motors, des Akkus und vom Gepäck. Bei kurzem Hinterbau alles nach hinten kommt auch nicht immer gut.
Und noch was - hab neulich in einem Elektroradladen mal die Elektro Dahons bestaunt. Die haben von Hause aus einen verstärken Hinterbau bekommen. Das haben die sicher auch nicht gemacht, weil grad Alu Rohr über war.

Gruß

Udo
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Beitrag von Muc-Falter »

Danke Udo,

das mit der Stabilität ist sicher auch ein beachtenswerter Faktor! Passend dazu habe ich gerade den Artikel
beim ADFC gefunden: "Einrohrrahmen können brechen" - Anscheinend bei Vorderradmotor...
http://www.adfc.de/pedelecs/Technik/Ein ... en-brechen

Alles Dinge die man sich überlegen muss bevor man 730 € für einen Nachrüstsatz ect ausgibt.

LG
Michael
Pibach
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Beitrag von Pibach »

Ich denke das geht günstiger. Das teuerste ist der Akku, mit etwa 300,- Euro.
Und dass Edelweiss und dessen Gabel ist wohl stabil genug.
Bei den Hinterbauverstärkten Dahons handelt es sich vielleicht um die Kettenmotor-Varianten, die haben längeren Radstand als normal und müssen die Drehmomente des langsam übersetzten Motors aufnehmen, das Problem besteht bei einem Nabenmotor und 20" Rädern in dieser Form nicht.
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