Birdy - Starrgabel vorn
Birdy - Starrgabel vorn
.
Zuletzt geändert von homage am Fr Dez 25, 2015 8:51 pm, insgesamt 2-mal geändert.
-
- Moderator
- Beiträge: 8367
- Registriert: Mi Aug 05, 2009 10:09 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Ex
- Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
- Faltrad 3: Gotway MCM V3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1968
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Berlin
Re: Birdy - Starrgabel vorn
Du meinst dieses hier?
Re: Birdy - Starrgabel vorn
.
Zuletzt geändert von homage am Fr Dez 25, 2015 8:50 pm, insgesamt 2-mal geändert.
-
- Moderator
- Beiträge: 8367
- Registriert: Mi Aug 05, 2009 10:09 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Ex
- Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
- Faltrad 3: Gotway MCM V3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1968
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Berlin
Re: Birdy - Starrgabel vorn
Also ich hab das ja schon öfter vorgeschlagen. Praktische Erfahrung hat damit soweit ich weiß leider noch niemand gemacht.
Wenn Du das probieren möchtest wäre die Frage, welche Gabel genau passt. Also hinsichtlich Steuerrohr-Länge und Einbauhöhe.
Und welcher Faltlenker (Dahon: innen, außen, N-fold, Vorwärtswinkel. Oder lieber steckbar?).
Da eine mit schmaler Achsbreite sich anböte käme Dahon in Frage. So ein Set Gabel+Faltlenker gibt es ja auch sehr günstig (für ca 50,- EUR).
Leider kriegt man den Birdy Rahmen (ohne Parallelogramm-Gabel) aber nicht zu vernünftigem Preis (sonst hätte ich das schon längst gemacht).
Der Rhine Rahmen aus Asien scheint leider etwas schwerer zu sein.
Ähnliches Faltkonzept haben die Anemos Yacht Rahmen. Wirken sehr stabil. Aber auch nicht leicht. Und leider auch zu starke Diagonalstellung beim Unterfalten. Auch Pacific Cycles Reach oder Airnimal Chamelon wären knapp ähnlich, aber nicht mehr wirklich kompakt beim falten.
Edit:
Ich hab hier mal passende Carbongabeln rausgesucht.
Also für den Fall, dass man das Gabelrohr nutzen möchte, statt Faltlenker. Das bringt am meisten Gewichtsersparnis und wird schön steif. Zum Verreisen muss man die Gabel eben rausnehmen, also ca 5 min mehr Aufwand.
Gibt da aber wohl nur 451mm ETTRO Gabeln.
Wenn Du das probieren möchtest wäre die Frage, welche Gabel genau passt. Also hinsichtlich Steuerrohr-Länge und Einbauhöhe.
Und welcher Faltlenker (Dahon: innen, außen, N-fold, Vorwärtswinkel. Oder lieber steckbar?).
Da eine mit schmaler Achsbreite sich anböte käme Dahon in Frage. So ein Set Gabel+Faltlenker gibt es ja auch sehr günstig (für ca 50,- EUR).
Leider kriegt man den Birdy Rahmen (ohne Parallelogramm-Gabel) aber nicht zu vernünftigem Preis (sonst hätte ich das schon längst gemacht).
Der Rhine Rahmen aus Asien scheint leider etwas schwerer zu sein.
Ähnliches Faltkonzept haben die Anemos Yacht Rahmen. Wirken sehr stabil. Aber auch nicht leicht. Und leider auch zu starke Diagonalstellung beim Unterfalten. Auch Pacific Cycles Reach oder Airnimal Chamelon wären knapp ähnlich, aber nicht mehr wirklich kompakt beim falten.
Edit:
Ich hab hier mal passende Carbongabeln rausgesucht.
Also für den Fall, dass man das Gabelrohr nutzen möchte, statt Faltlenker. Das bringt am meisten Gewichtsersparnis und wird schön steif. Zum Verreisen muss man die Gabel eben rausnehmen, also ca 5 min mehr Aufwand.
Gibt da aber wohl nur 451mm ETTRO Gabeln.
Re: Birdy - Starrgabel vorn
.
Zuletzt geändert von homage am Fr Dez 25, 2015 8:50 pm, insgesamt 2-mal geändert.
-
- Moderator
- Beiträge: 8367
- Registriert: Mi Aug 05, 2009 10:09 pm
- Faltrad 1: Dahon Mu Ex
- Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
- Faltrad 3: Gotway MCM V3
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1968
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Berlin
Re: Birdy - Starrgabel vorn
Ist halt nicht gefedert. Dadurch schon mehr Impact. Eher für Asphalt und weniger offroad. Logo. . Ausserdem verfällt die Garantie.
Ich glaub hier hatte aber schon mal jmd Probleme mit dem Birdy Steuerrohr.
Ich glaub hier hatte aber schon mal jmd Probleme mit dem Birdy Steuerrohr.
-
- Beiträge: 2365
- Registriert: So Okt 17, 2010 8:50 am
- Faltrad 1: 20" Falter
- Faltrad 2: 24" Falter
- Faltrad 3: FittiCROSSO
- Geschlecht: m
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: Beikonstanze
Re: Birdy - Starrgabel vorn
Wenn ich mich richtig erinnere, verbaut R&M Gabeln mit einer Klemmweite von 100 [mm], aber Naben mit schmalem Flanschabstand (Wie bei 74 [mm] NabenPibach hat geschrieben: ..............................
Da eine mit schmaler Achsbreite sich anböte käme Dahon in Frage. So ein Set Gabel+Faltlenker gibt es ja auch sehr günstig (für ca 50,- EUR).
Leider kriegt man den Birdy Rahmen (ohne Parallelogramm-Gabel) .................
...................

Da würde ich bei "74" [mm] Naben und Gabeln wegen der geringeren Klemmweite von 74 [mm] mögliche Probleme vorher recherchieren.
Hinweis für @PeterPibach :
Was Du als Parallelogramm-Gabel bezeichnest, ist eine geschobene Schwinggabel, deren Schwingarm verlängert ist und in Abenteuerlicher-weise die notwendige Stützkraft (genauer den Kraftfluß) von einer etwa horizontalen Lage (Federelement) über dem Rad zu einer etwa dem Lenkungswinkel entsprechenden Position an der Vorderachse umlenkt. Daß diese Umlenkung (entspricht ~ einer zweiten Gabel zusätzlich) Zusatz-Gewicht kostet, ist naheliegend.
Diese "zweite" Gabel wird auch benutzt, um Felgenbremsen zu verankern.
Auch das, was als "Parallelogramm-Gabel" bezeichnet wird, ist technisch richtiger eine "Gelenkviereck-Gabel" (Ein Parallelogramm ist ein Sonderfall des Gelenkvierecks mit zwei plus zwei gleichlangen Gelenkarmen). Meist wird zur Verbesserung der Kinematik und Kinetik (Bremsnicken,Progression einer an sich linearen Stahlfeder) der untere Schenkel länger ausgeführt als der obere Schenkel. Im Extrem geht die Länge des oberen Schenkels gegen Null und die Gelenke am Ende fallen zusammen (Beispiel Telever Anordnung bei einigen BMW-Motorrädern). Vor einigen Jahren sah ich in der Nähe von München eine Telever-Konstruktion an einem Fahrrad (da gab es auch einen BMW-Aufkleber

Zur Frage von @homage:
Die Intensität der Belastung nach Wegfall der Federung (30 [mm] ?) ist sicher höher als mit Federung. Andererseits fährt die Mehrzahl aller Fahrräder auch heute noch ohne Federung. Spezielle Lenkungssätze für Räder mit und ohne Federung sind mir nicht bekannt. Das gilt auch für Rennräder, deren Belastung wegen der i.A. höheren Geschwindigkeit und des höheren Luftdrucks im Reifen die Spitze markieren dürfte. An den Lenkkopflagern (oben und unten) wirken in erster Näherung nur Kräfte (Radial und Axial). Die sonst für eine Dimensionierung immer zu berücksichtigenden Biegemomente müssen von der Festigkeit der Struktur (Gabelscheiden, Gabelschaft..) aufgenommen werden. Die Kräfte der Lenkopflager belasten dann das Lenkkopfrohr und erzeugen dort wiederum Biegemomente. Die zum Lenken nötigen Torsionsmomente in Vorbauschaft (Lenker-Stütze), Gabelschaft u.a. sind Festigkeits-mäßig von untergeordneter Größe.
Eine noch größere Belastung als bei Rennrädern nehme ich für Mtb's an. Nun ist selbst ein voll-gefedertes Birdy kein Mountainbike und wird wegen der kleinen Laufradgröße auch nicht so gefahren. Aber die Lenkkopflager dürften dem eines Mtb's entsprechen. Die höhere Belastung bei Mtb's hat neben dem Einsatz von Alu-Legierungen als Rahmen (incl. Gabel) -Material zu größeren Durchmessern von Gabelschaftrohr, Lenkkopfrohr und Lagern geführt (Übergang von 1" auf 1 1/8" Durchmesser ). Sonderfälle von Downhill-Rädern u.a.( 1 1/5 " Versionen) bleiben mal ganz außen vor. Von den größeren Durchmessern profitieren natürlich auch die Falträder, weil es dem Bestreben, kurze Lenkkopfrohre zu bauen (Stichwort Faltmaß), entgegen kommt. Kurze Lenkkopfrohre führen zu einer höheren Belastung des oberen Lagers (die Belastung des unteren Lagers bleibt etwa gleich); wenn ein 1" Lenkkopflager die Belastungen der "alten" Rennräder ausgehalten hat, sollte dies einem 1 1/8 "-Lager (der Durchmesser ist um 12,5 % größer) neuerer Bauart auch möglich sein.
Von daher erwarte ich bei Ersatz der gefederten Gabel durch eine ungefederte keine größeren Festigkeitsprobleme. Selbstverständlich sollte man ein Auge auf die evtl veränderte Geometrie (Lenkkopfwinkel, Tretlagerhöhe, Schwerpunkt u.a.) werfen. Von 30 [mm] Federweg bleiben nach Abzug der statischen Einfederung (25 % ~7,5 [mm], engl. Sag) und einer Restprogression von ca. 4,5 [mm] ein Arbeitsfederweg von 18 [mm] übrig. Das entspricht einer Änderung der Reifenhöhe (= Reifenbreite) von 32 [mm] auf 50 [mm]. In den Dimensionen eines Reifenherstellers: Von 32 [mm] Kojak auf 50 [mm] Big Apple.
Da kann nun jeder hier im Forum selber Überlegungen bezüglich der Sinnhaftigkeit von 30 [mm] Federungen an Rädern allgemein und Falträdern im Besonderen anstellen, egal, ob es Räder aus Fingal's Höhle oder deren Deutsche sowie Fern-Asiatische Epigonen sind.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Di Mai 26, 2015 8:30 am, insgesamt 2-mal geändert.
-
- Beiträge: 5778
- Registriert: Sa Aug 22, 2009 5:27 pm
- Faltrad 1: Birdy Grey
- Faltrad 2: Tern Verge Tour
- Faltrad 3: Tern Link P24
- Geschlecht: m
- Geburtsjahr: 1922
- Status: FALTradfahrer
- Wohnort: sachichnich
Re: Birdy - Starrgabel vorn
Irgendeine Gabel, irgendeine Sattelstütze und irgendein Rahmen ergeben auch dann kein gutes Fahrrad, wenn es mechanisch zusammen passt.
Die Gabel sollte schon die gleichen Grunddaten haben, wie die originale Gabel im eingetauchten Zustand. Sonst gibt es ein seltsames Fahrverhalten.
Falten kann man dann auch nicht mehr richtig. Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir nicht.
Noch leichter als Birdy ohne Schwinge wäre "kein Birdy"
Ich fahre ja nun eins und bin allen theoretischen Unkenrufen zum Trotz damit zufrieden. Und nein - auch die 60er Big Apple an meinem Timor kommen nicht an den Fahrkomfort des Birdy heran. (Beide haben ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen - der 60er BA punktet z.b. bei Pflasterstraßen, das Birdy bei kleineren Wurzeln oder deren Verwerfungen im Weg). Ich muss meiner 100mm SON 28 Zoll Nabe im Birdy mal sagen, dass die da gar nicht rotieren kann, weil Emilemil strikt dagegen ist
(die weiß das noch nicht)
Vorderradfederungen an "Nicht-MTB" haben es immer schwer. Weil die Nutzer eher aufrecht sitzen. Und es keine passable, leichtgängige, preiswerte Teleskopfederung gibt.
Die Gabel sollte schon die gleichen Grunddaten haben, wie die originale Gabel im eingetauchten Zustand. Sonst gibt es ein seltsames Fahrverhalten.
Falten kann man dann auch nicht mehr richtig. Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir nicht.
Noch leichter als Birdy ohne Schwinge wäre "kein Birdy"

Ich fahre ja nun eins und bin allen theoretischen Unkenrufen zum Trotz damit zufrieden. Und nein - auch die 60er Big Apple an meinem Timor kommen nicht an den Fahrkomfort des Birdy heran. (Beide haben ganz unterschiedliche Stärken und Schwächen - der 60er BA punktet z.b. bei Pflasterstraßen, das Birdy bei kleineren Wurzeln oder deren Verwerfungen im Weg). Ich muss meiner 100mm SON 28 Zoll Nabe im Birdy mal sagen, dass die da gar nicht rotieren kann, weil Emilemil strikt dagegen ist

Vorderradfederungen an "Nicht-MTB" haben es immer schwer. Weil die Nutzer eher aufrecht sitzen. Und es keine passable, leichtgängige, preiswerte Teleskopfederung gibt.
Re: Birdy - Starrgabel vorn
.
Zuletzt geändert von homage am Fr Dez 25, 2015 8:48 pm, insgesamt 2-mal geändert.