derMac hat geschrieben:
Ich hab unsauber formuliert, aber dein Gewschwurbel von Energie, die zwar nicht verloren geht, aber auch nicht "nutzubar" ist, ist eine saubere und genaue Formulierung?
Ja. Ist es. Und kein "Geschwurbel". Wobei fehlt, wohin die Ernergie nun geht.
Das hängt davon ab, wie man das genau macht, nimmst Du den Hebel langsam zurück, wird das in den Handmuskeln umgewandelt, ansonsten, bei Schnackeln lassen in Reibung, (elastische) Materialverformung und schließlich Wärme. Sollte aber klar sein, oder?
Mach doch einfach mal eine klare Energiebilanz auf....
Warum machst
Du sowas nicht, sondern erwartest sowas vehement von mir? Wie kommst Du darauf, das diese drängelde Art irgendwie passend sein könnte?
Kurz vorher hatten wir uns eigentlich geeinigt, dass die Masse der Flüssigkeit in der Leitung vernachlässigbar ist.
Also ich hatte zugestimmt, dass die Masse wohl nicht größer ist als bei V-Brakes. Und die Beschleunigung spielt eine Rolle, weil durch die Geschwindigkeit eben auch die Reibung zunimmt, nicht nur die kinetische Ernergie, die wohl demgegenüber gering ist.
derMac hat geschrieben:
Der thread ist voll von "Schilderungen" von mir.
Ja schon. Aber nicht an den Stellen, wo Du mich zu weiteren Erklärungen aufforderst. Da finde ich es im Stil unangenehm, was wenn Du es Dir noch mal anschaust doch auch ohne noch weitere Erklärung ersichtlich sein sollte, oder? Deine Ausführungen stehen dann zu meinen wie beschrieben auch nicht wirklich im Zusammenhang.
Die einzige für die Dynamik relevante Größe bei Hydraulikbremsen ist IMO der Reibungsverlust des strömenden Öls. Der steigt mit der Fließgeschwindigkeit (für geringe Fließgeschwindigkeiten, also laminare Strömung, linear - für höhere Fließgeschwindigkeiten, also turbulente Strömung quadratisch; der Umschaltpunkt wäre mit der Raynoldszahl zu bestimmen wie du schon erkannt hast).
Genau.
Relevant für die Zeit zur Überbrückung der "Bremslücke" wird dieser Widerstand genau dann, wenn die für die gebrauchte Fließgeschwindigkeit notwendige Kraft das übersteigt, was man beim Hebelziehen noch problemlos aufwenden kann. Solange sie das nicht tut, ist man auch nicht langsamer oder "träger".
Wenn der Widerstand geschwindigkeitsabhängig steigt, brauchts Du für das Überwinden der Bremslücke auch mehr Zeit, bei gleichem Kraftaufwand. Wenn Du stattdessen mehr Kraft aufwendest, dann eben so (merkwürdige Konstruktion). Was stört Dich daran, wenn ich das als "träger" beschreibe? Es ist doch genau treffend.
Ich habe zwar das Gefühl, dass ich, wenn ich sehr schnell am Hebel einer Hydraulikbremse ziehe, geringfügig mehr Kraft als bei einer Seilzugbremse brauche, aber diese Mehrkraft ist so gering, dass ich den Hebel nicht langsamer ziehe. Ergebnis: Ich sehe nicht, dasss man langsamer bremst.
Ja, das spielt sich in sehr geringen Nuancen ab, wie ich schrieb.
Ist aber schon in einem deutlich merkbaren Bereich.
Kann auch an Deinen Seilzügen liegen, meine XTR laufen so gut wie ohne merkbaren Widerstand.
Und zum 1000sten Mal: Ich "suche" keine Fehler bei dir, ich hab daran keinerlei Interesse und auch nichts gegen dich. Aber du hast auch keinerlei besonderen Schutz nicht kritisiert zu werden wenn ich was anders sehe. Mir ist aber noch immer nicht klar, warum du immer so viel Zeug hier reinschreibst, wenn du gar nicht an einer Rückmeldung dazu interessiert bist. Ist das so eine Art laut denken?
Also Fakten sind ja wohl: klar, "suchst" Du - bewusst oder unbewusst sei dahingestellt - Fehler bei meinen Aussagen, das hab ich ja nun wohl genügend begründet. Wäre schön, wenn Du das selber mal bemerken würdest. Schauen wir noch mal dieses Beispiel an:
derMac hat geschrieben:Trotzdem finde ich es weiterhin falsch zu sagen, die V-Brake würde wie ein Booster funktionieren, das "nein" bleibt also.
Selbstverständlich ist das so besehen "falsch". Aber glaubst Du im Ernst, ich würde denken, V-Brakes wären
genau wie Booster? Und das "quasi" hat sich dann da verlaufen? Genau solches Fehlersuchen meine ich.
Auch dieses hier finde ich unverständlich und ist offenbar auf Kontroverse ausgerichtet:
"Die V-Brake kann über den Bowdenzug nicht gleichzeitig eine Kraft in den Rahmen einleiten und als "Gegenkraft" dazu wirken. Sie kann nur weniger Kraft bzw. anders gerichtete Kraft einleiten, was sie auch tut (da hatte ich mir ja gerade korrigiert)" Was meinst Du da? Und steht das irgendwie in einem Bezug oder gar Widerspruch zu dem was ich schrieb? Doch wohl kaum.
Das hat bei Dir ein System und ist kein angenehmer Diskussionsstil. Praktisch jedes Posting von Dir läuft nach diesem Schema und konstruiert einen Widerspruch. Und Du ignorierst auch meine Hinweise darauf konsequent, obwohl ich das genau darlege, das ist schon ein ziemlicher Grad an Sturheit. Wie kommt es, dass Dir das selbst gar nicht aufzufallen scheint?
Das meinst Du vrstl nicht persönlich, das hab ich auch nicht behauptet. Macht Dir vielleicht generell Spaß, Marotte, Kindheits-Prägung oder altersbedingt (Alters-Aggressivität)? Wer weiß.
An Rückmeldung bin ich natürlich interessiert, geht mir hier nur um den Stil.