Re: ADFC Stadtradeln: Helme Rarität
Verfasst: Mo Jun 16, 2014 2:30 pm
Zitat: "Das Risiko wird aber vor allem durch Erfahrung und entsprechende Handlung reduziert".
Hallo,
dem kann ich so nicht zustimmen. Das Risiko beim Radfahren steigt vor allen Dingen mit wachsender Geschwindigkeit, finde ich. Bei zwei schmalen Rädern kann man irgendwelchem Kram auf dem Radweg oder auf der Straße bei höheren Geschwindigkeit oft nur schwer oder nicht mehr ausweichen. Das Bremsen geht nicht so blitzartig, wie beim Auto: Zu der Reaktionszeit kommt noch der Griff nach den Bremsen oder die notwendige Zeit für das Betätigen der Rücktrittbremse hinzu. Einfach volle Pulle Bremsen geht bei dem Fahrrad auch nicht, wegen Sturzgefahr. Also immer Bremse vorsichtig benutzen und erst dann Bremsdruck nach Gefühl erhöhen.
Manchmal kommt man dazu gar nicht mehr, wie bei mir, als so ein dusseliger kleiner Ast das Vorderrad blockierte.
So blöde Zufälle gibt es immer wieder in neuen Varianten: Da nützt auch die gesammelte Erfahrung nichts.
Das Gefährlichste sind aber andere Verkehrsteilnehmer, die Fehler machen. Das fängt schon auf Parkplätzen an, wo Autofahrer meinen, ein PKW hätte dort Vorfahrt vor Radfahrern und Schrittgeschwindigkeit ist nur etwas für Fußgänger.
Dass etwas passiert, kann selbst der erfahrenste und vorsichtigste Radfahrer nicht ausschließen, ich nenne das mal Restrisiko. Hier hat man natürlich mit T-Shirt, kurzer Hose und Sonnenhut das größte Verletzungsrisiko.
Aber die Vernunft wächst nur langsam, zumindest bei den Kindern trägt die Mehrheit schon Helm. Das lässt hoffen, dass die als Erwachsene es auch tun werden. Schauen wir mal, was morgen das höchste Gericht sagt...
Hallo,
dem kann ich so nicht zustimmen. Das Risiko beim Radfahren steigt vor allen Dingen mit wachsender Geschwindigkeit, finde ich. Bei zwei schmalen Rädern kann man irgendwelchem Kram auf dem Radweg oder auf der Straße bei höheren Geschwindigkeit oft nur schwer oder nicht mehr ausweichen. Das Bremsen geht nicht so blitzartig, wie beim Auto: Zu der Reaktionszeit kommt noch der Griff nach den Bremsen oder die notwendige Zeit für das Betätigen der Rücktrittbremse hinzu. Einfach volle Pulle Bremsen geht bei dem Fahrrad auch nicht, wegen Sturzgefahr. Also immer Bremse vorsichtig benutzen und erst dann Bremsdruck nach Gefühl erhöhen.
Manchmal kommt man dazu gar nicht mehr, wie bei mir, als so ein dusseliger kleiner Ast das Vorderrad blockierte.
So blöde Zufälle gibt es immer wieder in neuen Varianten: Da nützt auch die gesammelte Erfahrung nichts.
Das Gefährlichste sind aber andere Verkehrsteilnehmer, die Fehler machen. Das fängt schon auf Parkplätzen an, wo Autofahrer meinen, ein PKW hätte dort Vorfahrt vor Radfahrern und Schrittgeschwindigkeit ist nur etwas für Fußgänger.
Dass etwas passiert, kann selbst der erfahrenste und vorsichtigste Radfahrer nicht ausschließen, ich nenne das mal Restrisiko. Hier hat man natürlich mit T-Shirt, kurzer Hose und Sonnenhut das größte Verletzungsrisiko.
Aber die Vernunft wächst nur langsam, zumindest bei den Kindern trägt die Mehrheit schon Helm. Das lässt hoffen, dass die als Erwachsene es auch tun werden. Schauen wir mal, was morgen das höchste Gericht sagt...