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Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Do Apr 24, 2014 1:53 pm
von Motte
Für größere Menschen ist die Lenksäule oft zu dicht (z.B. bei den obigen Aldi/Curtis), für kleinere oft zu hoch.
Guck mal auf das Bild
download/file.php?id=1527&mode=view
Oliver, der Zweite von links - fährt ein Aldi/Curtis. Und wir mussten ihn bei der 60 Km Tour nicht vom Rad heben, weil er so unbequem saß, dass er nicht alleine hätte absteigen können

Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Do Apr 24, 2014 2:36 pm
von Pibach
Motte hat geschrieben:
Oliver, der Zweite von links - fährt ein Aldi/Curtis.
Hat der da was am Vorbau verändert? Auf den Bildern nicht zu erkennen.
Ich bin mal eins der älteren Aldi/Curtis gefahren. Sattel-Lenker-Distanz grenzwertig für meine 185cm und Sattelstütze war ca 5cm zu kurz.
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Fr Apr 25, 2014 8:37 pm
von EmilEmil
Da seid Ihr aber zu spät gekommen !
Die Design-Abteilung eines Rad-Herstellers hatte sich des Gittermasten schon angenommen. Einfacher Leichtbau mit geraden Träger war zu langweilig, und da die Kurve die schönste Verbindung zweier Punkte ist....
Wie haben "die" das gemacht ? Ich tippe auf Explosions-Umformung (Ist ja Stahl

)
MfG EmilEmil
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Sa Apr 26, 2014 5:51 am
von Motte
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: So Apr 27, 2014 8:37 am
von resistance01
Bin fündig geworden!
Ich habe ein Dahon Mu P24 mit SRAM Dual Drive und Licht in ozeanblau für 400,- € gekauft.
Die Originalbilder sind leider schon raus aus dem Netz, daher dieses stellvertretend; sieht aber bis auf das ganze Gebimmsel am Lenker genauso aus.
Das Rad stammt angeblich aus einer Erbschaft und ist, dem Aussehen von Kette und Kassette nach zu urteilen, so gut wie nie gefahren worden.
Besichtigung vor Ort steht aber noch aus. Wenn das Rad tatsächlich neuwertig ist, habe ich, glaube ich, ein gutes Geschäft gemacht.
War mir dann doch wichtig, von Anfang an ein ordentliches Übersetzungsspektrum zu haben.
Ich stelle dann demnächst mal Photos und einen Fahrbericht ein, wenn ich den riesigen, unästhetischen Gepäckträger demontiert habe; den schraube ich mir nur für große Touren mit Packtaschen dran, ansonsten reicht mir ein Messenger Bag. Der Vorbesitzer hat Schwalbe Marathon Plus aufgezogen. Die werde ich wohl auch gegen Reifen Tauschen, die nicht rollen wie Panzerketten.
Wenn ich richtig gelesen habe, treten die Probleme mit der Dual Drive (3. Gang rutscht durch u.ä.) doch nicht mit der SRAM-, sondern nur bei der Trinity/Sturmey Archer/Sunrace-Nabe auf, oder?
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: So Apr 27, 2014 11:37 am
von Karsten
Moin.
Herzlichen Glückwunsch zum schönen Falter!
Der Gepäckträger ist mir auch als erstes ins Auge gespungen.
Ich empfehle, den erstmal auf Tauglichkeit für deine Gepäckträgertasche(n) zu prüfen.
Das Teil ist einiges dezenter, als der original Touren-Träger von Dahon/Tern. Andereseits ist bei jenem von Dahon der Trick, daß die Taschen nicht nur höher, sondern auch weiter hinten sind.
Wenn Du nicht wie ich, "Schwerlast-Spediteur" beim Radeln bist, und mit den kleineren Taschen gut auskommst, isser allerdings sowiso unnötig für Dich.
Ansonsten freue ich mich über Erfahrungsberichte mit dem guten Faltrad und mit der Dual Drive.
Gruß Karsten
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Di Apr 29, 2014 11:12 am
von Motte
Das war der Vorgänger- Gepäckträger für Reisen - am Dahon. (Außerhalb der EU war der immer verbaut, wenn man den Bildern glauben darf)
Er hat den Vorteil, dass er das Falten nicht so behindert (er ist nicht so breit), wie der Neue, mit seinen zwei Ebenen. Dafür ist der etwas stabiler und belastbarer als der Vorläufer.
Wenn man ihn eh nicht mag - isses auch egal, welche Version verbaut ist
Richtig - den Fehler mit dem Schalten gab es vereinzelt nur bei der Triniti Nabe, nicht bei der Dual Drive.
Dein Renner müsste im schnellsten Gang auch eine Entfaltung von ca. 8,5 Meter haben - das sollte locker für Tempo 45 - 50 reichen (mit 90 - 100 U/min)
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Fr Mai 02, 2014 9:45 am
von resistance01
Dass die SRAM Dual Drive nicht die Sorgenkindschaltung ist, beruhigt mich ungemein.

Danke für die Bestätigung.
In Bezug auf den Reisebtrieb mit Gepäckträger interessiert mich, ob der Vorteil von gleichmäßiger Gewichtsverteilung mittelst eines Lowriders bei Falträdern genauso groß ist wie bei normalen. Ich kann mir vorstellen, dass die Kleinen mehr zum Flattern neigen, wenn alles am Heck hängt.
Kann da jemand von Erfahrungen berichten?
Zum Thema Lenksäule: Kann man die eigentlich gegen eine feste tauschen?
Ich vertraue diesem Teleskopteil nicht wirklich. Zudem ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich um ein Rad aus der Charge handelt, die Dahon wegen des Faltmechanismus an der Lenksäule zurückrufen musste. Die Seite, auf der man das per Seriennr. abfragen konnte, funktioniert leider nicht mehr. Ein brechender Lenker bei Tempo 40 - nicht auszudenken...
Welche Reifen sind denn empfehlenswert? Big Apple will ich nicht, Marathon Racer auch nicht. Mir schwebt etwas in Richtung leichter Allroundreifen mit Negativprofil, oder vielleicht auch ein Semislick, wie Conti Travel Contact oder Schwalbe CX Comp vor. Pannenresistenz sollte zumindest im Mittelfeld liegen.
Re: Einsteigerrad / Dahon Speed D3
Verfasst: Fr Mai 02, 2014 5:13 pm
von Motte
Zum Thema Lenksäule: Kann man die eigentlich gegen eine feste tauschen?
Ja, kann man. Aber fahr die doch erst einmal.
Ich bin 5 Jahre ein Dahon MüXL mit dieser Lenksäule gefahren. Und fand die Lenksäule noch hinnehmbar. Nach dem Umstieg auf ein Dahon Speed Tr mit durchgehender Lenksäule und Andros Stem (den ich sehr empfehlen kann) hab ich dann doch gemerkt, dass diese Dinger um einiges steifer sind, als die ollen höhenverstellbaren Teile. Die Lenkerklemmung hat zwar gehalten ist da am Mü aber (bei so wenig - aber hoch belastetem Material) nicht richtig vertrauenserweckend.
Leider faltet die einteilige Säule nach außen - und vergrößert das Faltmaß.
Die Dahon Falträder (und die Tern mit gleicher Geometrie) fahren - für Falträder - schon ungewöhnlich ruhig.
Ich bin mit dem Speed Tr und zwei Ortlieb Back Packern (mit 10 - 15 Kg) den Ruhrradweg gefahren. Von Winterberg bis Olsberg geht es da vorwiegend bergab; entsprechend hoch war auch mein Tempo - ungemütlich fuhr sich das nie. Mit Lowrider Taschen wird die Fuhre auf jeden Fall ruhiger. (wie alle Räder). Träge würde ich das noch nicht nennen. (im Gegensatz zu so manchem 28 Zoller).
Ich nutze Lowrider Taschen nur dann, wenn ich volumenmäßig mit den HR-Taschen nicht hinkommen.
Zum Thema Reifen kann ich nix beisteuern - das müssen andere tun. Ich bin da quasi schmerzfrei. Wenn ich einen hab, der funktioniert, dann bleibt der erst mal dran. An meinem Tern war der Marathon Supreme verbaut. Der fährt sich bislang sehr gut. Bei Nässe sogar großartig.
Um hier (oben auf die Halde Haniel) rauf zu kommen, haben Big Apple und Supreme beide gereicht
Gruß
Udo