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Re: AW: "Polnische Zustände" bei hiesigen Fahrradflohmärkten

Verfasst: Mi Okt 16, 2013 10:50 am
von Pibach
Also es gibt schon welche, die Keller entrümpeln und dann Räder günstig verticken.
Geklaut wird natürlich auch viel.
Wäre die Frage, wie man das kontrollierten will.

Re: "Polnische Zustände" bei hiesigen Fahrradflohmärkten?

Verfasst: Mi Okt 16, 2013 11:10 am
von Weinbergschnecke
Zumindest ist das ja kein Privatverkauf mehr, wenn ich mit 20 oder mehr Fahrrädern im LKW anrücke. Erstaunlich sind auch die lose verkauften Fahrradteile: es gibt praktisch alles, auch sehr hochwertige Dinge. Nur Fahrradrahmen sucht man vergebens. Bringen zerlegte Räder mehr Geld oder verschleiert man so die Herkunft der Teile?
Aber tatsächlich kann man nur spekulieren: irgendwo müssen die ganzen verschwundenen Fahrräder ja auch wiederauftauchen

Re: "Polnische Zustände" bei hiesigen Fahrradflohmärkten?

Verfasst: Mi Okt 16, 2013 11:25 am
von Motte
Da wo die Kripo aktiv ist, werden solche Veranstaltungen auch regelmäßig "heimgesucht".
Aber Hamburg ist aufgrund des Hafens auch das Mekka der Schrotthändler. Und so mancher bekommt beim Kunden die begehrten Kupferteile nur, wenn er auch das alte Fahrrad mit nimmt. Schon hast Du einen Grund warum die Dinger da auftauchen - weil die Materialtrennung sich dort zum Teil nicht lohnt und es lukrativer ist irgendwo noch 30 Euro zu bekommen. Und weil (auch) in Hamburg viele Kunden auf genau solche Schnäppchen lauern.
Da hat Superfalter ja recht, wo ein Markt ist, da findet man sich.

Und logisch geht über diesen Kanal auch geklaute Ware - als Einzelteil erst recht. Das funktioniert, weil es genügend Kunden gibt, die bei einigen Artikeln ganz genau wissen, dass sie für diesen Preis niemals legale Ware bekommen, sie aber trotzdem kaufen.