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Sattel - Entscheidung ?!?!

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Rone
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von Rone »

Wir reden hier von 6km, die läuft man in einer Stunde. Wenn es ganz schlecht läuft, fährt man die in 30 Minuten, normalerweise in weniger als 20 Minuten (18km/h=20 Minuten). Ergo: Da darf auch kein Zaunpfahl wehtun :mrgreen:
Pibach
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von Pibach »

Ich bringe ins Spiel: sich an den Profies orientieren, d.h. Messenger Fahrer etc. Die fahren meist sowas wie einen Selle Italia Flite Classic.
Der Shape eines "Komfortsattels" wie SQLab 602 verursacht bei mir dagegen schon beim Anschaun Schmerzen ;)
Motte
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von Motte »

Ja, Peter, Du hast recht.
Wer als Faltradfahrer plant täglich 8 Stunden oder mehr im Sattel zu verbringen oder wie die Profis der Rennradler so 40.000 Km im Jahr abzunudeln, der sollte sich bei der Ausrüstung auch am Profilager orientieren.
Das Eingangsstatement von Supasonic hörte sich aber geringfügig anders an :roll:

Der 602 er ist übrigens kein weicher Sattel. Im Gegenteil. Wer länger unterwegs ist tut sich mit einem weichen Sattel auch keinen Gefallen, weil dort (auf Dauer) zu viel Reibung ins Spiel kommt. Wer auf ein niedriges Gewicht des Rades viel Wert legt muss dann eben so eine umwickelte Sitzstange fahren, wie von Pibach erwähnt :mrgreen:

Gruß

Udo
supasonic
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von supasonic »

Moin zusammen.

Also wenn ich das richtig verstehe, dann macht ihr euch über mich lustig? :-)

Bin heute mit dem Rad auf der Arbeit und es war ok, aber halt nicht angenehm. Versteht mich nicht falsch, ich finde das Rad wirklich toll, aber der Sattel stört mich halt einfach. Werde es jetzt 2 Wochen lang testen und dann sehen wir einfach weiter.

Gruß,
Thomas
TomK
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von TomK »

Radfahrer sind halt sehr unterschiedlich. :-)

Ich fahre einen Brooks Flyer Special. Ideal für mich. Durch die Federn legt der zwar richtig an Gewicht drauf, das ist es allerdings Wert nach >6 Stunden Fahrt noch schmerzfrei zu sein.

Ein Freund fährt einen SQLab auf dem gleichen Rahmen und schwört darauf.

In Bezug auf die Sättel von Radsportlern gebe ich zu bedenken, dass da die Hosen eine Polsterung haben.

Gruß
Tom
supasonic
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von supasonic »

Hallo Tom,

federt der Sattel denn richtig? Also ich meine natürlich nicht, wie vorabn schon mal erwähnt, dass ich damit durch Alles (Schlaglöcher, Bordsteine, usw.) einfach durchheizen will und dann erwarte, dass der Sattel das abfedert. Es geht mir einfach um etwas mehr Komfort. Beim nächsten Gehalt werde ich mir einfach mal einen Brooks gönnen :-) Zur not kann ich den dann meinem Vater schenken, sollte ich keine Verbesserung merken.

Gruß,
Thomas
TomK
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Beitrag von TomK »

Ich fahre den Sattel seit November. Er fängt Schläge sehr gut ab, ist aber nicht "weich". Es ist die einzige Federung, welche ich habe, da Rahmen des Strida sehr steif ist und ich mit hohem Reifendruck fahre. Er hat allerdings ca. 100 bis 200km zum Einfahren gebraucht.

Mir kommt nichts anderes mehr ans Rad. ;-P

Gruß
Tom
Rone
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von Rone »

Ich fahre seit vielen Jahren nur noch Ledersättel wegen dem unverwechselbar guten Klima, welches auf ihnen herrscht. An meinem Falter ist ein Brooks Conquest, der wohl dem aktuellen Flyer Special entspricht, montiert.

Ob die Federung was bringt, muss jeder für sich selber entscheiden. Federung und Stoßdämpfung sind halt was anderes...

Zum Ausprobieren kann man sich auch für wenig Geld einen Sattel aus der Bucht beschaffen. Da gehen viele Sättel nach wenigen Kilometern hin und sind für 1/3 des Kaufpreises zu haben...
Motte
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Beitrag von Motte »

Ich möchte noch mal das Argument von Emilemil aufgreifen. Es gibt nicht "den Sattel", der alle zufrieden stellt. Du wirst den richtigen Sattel für Dich leider nur durch Ausprobieren finden. Bei bestimmten Sätteln gehört es zum Service die richtigen Grundmaße festzustellen. Manchmal ist ein "Damensattel" auch für Herren die richtige Wahl. Es kommt immer auf die Anatomie an.
Es gilt aber die Regel, dass weiche Sättel eher nur kurzstreckentauglich sind.
Ob Dir ein Ledersattel zusagt musst du selbst testen. Einige Ledersättel haben den Nachteil, dass sie abfärben - bei einigen legt sich das nie richtig. Helle Hosen taugen dann nicht.

in einem guten Fachgeschäft kannst du Dir einen Sattel ausleihen und probefahren.
Jenseits aller tollen Theorien muss jeder selbst entscheiden ob er der Ansicht ist, dass ein Sattel unangenehm nachwippt, weil ihm die Dämpfung fehlt.
Ich selbst bin auf einem nach Maß gebauten Reiserad mit Brooks Champion 12 lange Jahre und viele zig tausend Kilometer zufrieden unterwegs gewesen. Die Wochenleistung lag so bei 400 Km. d.h. der Sattel war nach zwei Wochen eingefahren. Die letzten Jahre noch ergänzt durch eine Federsattelstütze von Leurs. An den Sitzkomfort, gerade an heißen Tagen, eines eingefahrenen Ledersattels kommt meiner Meinung nach kaum etwas ran.

Gruß
Udo
supasonic
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Sattel - Entscheidung ?!?!

Beitrag von supasonic »

Hallo zusammen.

Ich habe mir gestern den SQ Lab 602 besorgt, nachdem mein Hintern vermessen wurde. Bin gestern noch sinnlos ein wenig durch die Gegend geradelt und heute wieder zur Arbeit. Ich fühle mich wesentlich wohler auf diesem Sattel und er definitiv bequemer. Zumindest nehme ich das subjektiv so wahr :-) Ich darf den auch erstmal 10 Tage probefahren. Aber ich denke es bleibt jetzt dabei. Fühle mich einfach wohler darauf :-)

Danke für die Ratschläge.

Gruß,
Thomas
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