Ich habe ein einfaches 3 gang Faltrad von Prophete, manche kennen mich schon aus anderen Threads wo ich mein Rad genau beschrieben habe.
Jetzt gibt es ein seltsames Problem, beim treten macht die Nabe Geräusche, klappert so komisch, ich kann das kaum beschreiben. Das wurde die letzten Tage stärker. Nun habe ich es in meine Wohnung gebracht um es mir genauer anzusehen/hören aber da ist sonst nichts was diese Geräusche verursachen kann. Was kann das sein? Kann das Fahrrad fahruntüchtig werden??
Ich habe ein Video gemacht, damit kann man es genau hören, nur 2.3 MB groß
http://temp.petrapages.de/meinrad.avi
Ich fahre morgen in den Urlaub und wollte dort eigentlich Fahrrad fahren. Muß ich mit einem baldigen defekt rechnen? Kann sowas zeitnah repariert werden, wenn es die nächsten Tage es kaputt gehen sollte? Indem man vielleicht ein anderes Rad ohne Nabe einbaut?? (damit es preisgünstig bleibt).
Bitte um schnelle Hilfe, DANKE!!
Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
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Motte
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Aufgrund deiner Vorgeschichte und der Zeit (bis zum Urlaub) würde ich erst einmal das hier probieren:
http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Nabenschaltung_spinnt
(ich hoffe mal, dass keine Kugel im Lager defekt ist - das klingt nämlich so ähnlich)
Ein Rad ohne Nabe kannst Du auf der Zeche Zollverein bewundern - da gibt es ein nabenloses Riesenrad. Am Fahrrad ist das schwieriger.
http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Nabenschaltung_spinnt
(ich hoffe mal, dass keine Kugel im Lager defekt ist - das klingt nämlich so ähnlich)
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PetraS
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Die Frage ist aber erstmal, kann das was so kaputt gehen daß ich nicht mehr fahren kann? Mein Urlaub geht 4 Wochen, hält das noch solange? (bei täglich 10-15km)
Das ist nurmal ein theoretischer Gedanke, wenn man ein Rad ohne Nabe einbaut, fährt das doch auch. Es gibt doch Fahrräder ohne Gangschaltung...
Das ist nurmal ein theoretischer Gedanke, wenn man ein Rad ohne Nabe einbaut, fährt das doch auch. Es gibt doch Fahrräder ohne Gangschaltung...
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Motte
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Ich hab jetzt nicht die riesige Erfahrung mit 3 Gang Naben. Aber eine einfache Erklärung wäre ein nicht sauber eingerasteter Gang - weil irgendas an der Switch Box ist (verkantet oder Zug zu lose oder eben mit falschem Gang eingebaut - aufgesteckt) Daher der Link.
Bei 10 - 15 Km/Tag würde ich einfach damit losfahren. Nach dem Motto "mehr wie kaputt gehen kann es ja nicht".
Klar kannst Du zur Not ein Hinterrad ohne Schaltung da einbauen. Also ohne Nabenschaltung. (es sollte aber auch gebrauchte 20 Zoll Räder mit 3 Gang Naben zu Hauf geben - alle besseren Kinderräder haben die dran)
Das andere war nur rumgewitzelt - weil du "ohne Nabe" geschrieben hast (dass Du ohne Nabenschaltung gemeint hast, war mir schon klar)
Bei 10 - 15 Km/Tag würde ich einfach damit losfahren. Nach dem Motto "mehr wie kaputt gehen kann es ja nicht".
Klar kannst Du zur Not ein Hinterrad ohne Schaltung da einbauen. Also ohne Nabenschaltung. (es sollte aber auch gebrauchte 20 Zoll Räder mit 3 Gang Naben zu Hauf geben - alle besseren Kinderräder haben die dran)
Das andere war nur rumgewitzelt - weil du "ohne Nabe" geschrieben hast (dass Du ohne Nabenschaltung gemeint hast, war mir schon klar)
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PetraS
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Heute fahr ich damit und diese Geräusche sind weg. Kann das daran liegen daß ich Fahrrad umgedreht habe? Weil ich wissen wollte wo das herkommt...
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derMac
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Manchmal gibt es an Fahrrädern Geräusche, deren Ursache schwer bis gar nicht zu finden ist, manchmal gehen sie wieder weg. Das ist leider so und nicht schön. Ein auf-den-Kopf-stellen sollte eigentlich keine Auswirkungen auf die Geräusche haben, es sie denn in der Nabe gibt es lose Teile (was schlecht wäre, aber durch Schütteln rauszufinden sein solllte). Jetzt, wo die Geräusche weg sind, würde ich damit fahren (mindestens) bis sie wieder auftauchen. Wenn sicher ist, dass die Geräusche aus der Nabe kommen/kamen hilft wahrscheinlich nur, wenn jemand mit Ahnung die Nabe aufmacht und reinschaut. 3-Gang-Naben sind relative einfach aufgebaut und meist auch gut wartbar.PetraS hat geschrieben:Heute fahr ich damit und diese Geräusche sind weg. Kann das daran liegen daß ich Fahrrad umgedreht habe? Weil ich wissen wollte wo das herkommt...
Mac
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EmilEmil
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Also, nach dem Studieren Deines Videos zu urteilen, würde ich erstmal einen Lagerschaden komplett ausschließen: Das ungesunde Geräusch hängt mit dem Antrieb zusammen, denn, wenn Du die Kette nicht drehst, läuft alles ganz normal (= leichtes Klickergeräusch der Sperrklinken).
Wenn die angetriebene Nabe Geräusche macht, ist der erste Punkt, der geklärt werden muß, ob die Einstellung des Bowdenzugs richtig ist. Jeder Bowdenzug "längt sich" vor allem in der ersten Zeit ein gewisses Maß. Ein Bowdenzug besteht aus dem Zug (ein Seil aus einigen spiralig ineinander gezwirbelten Stahlfäden) und der Hülle ( eine Hohlwendel aus ( ein oder mehreren) spiralig ineinander gezwirbelten Stahl-Elementen, etwa wie eine (mehrere verschachtelte) ganz eng gewickelte Kugelschreiberfeder(n) mit dickerem Draht).
Die Längung des Zuges sowie die Verkürzung der Hülle ist vorprogrammiert. Deswegen muß zu Anfang der Benutzung mit einem häufigen Nachstellen gerechnet werden (Hülle und Zug setzen sich ! Hängt auch von der Anzahl der Biegungen ab).
Zum Nachstellen gibt es an jedem Bowdenzug eine (zB zwischen Schalthebel und Kabel-Austritt) oder zusätzlich auch an anderen Stellen des Bowdenzuges Einstellschrauben. Diese Einstellschrauben Verlängern (Herausdrehen) oder Verkürzen (Hineindrehen) quasi die Hülle des Bowdenzuges.
Diese Schrauben solltest Du in jedem Fall etwas herausdrehen. Meist ist das ein M6-Gewinde mit einer Steigung von 1,0 [mm] . Für den Schaltvorgang von einem Gang zum nächsten werden bei einer i-Motion 3 etwa 6 [mm] Kabel-Einzug oder -Freigabe benötigt. Wenn es bei dem Bowdenzug (ca 1,60 [m] lang) zu 2 [mm] "Verlängerung " gekommen ist, kann das mit 2 ganzen Umdrehungen (Herausdrehen) an der Einstellschraube ausgeglichen werden. 2 [mm] auf 1600 [mm] sind bzgl des Bowdenzuges nicht viel, aber auf die 6 [mm] Schaltkabel-Differenz von Gang zu Gang 33 %.
Normalerweise fängt die Nabe bei unrichtiger Einstellung des Kabels während der Fahrt an zu Klackern. Längeres Fahrem mit dem Geklacker führt zu größeren Schäden. Die Schraube kann man auch während der Fahrt mit den Fingern verdrehen.
Die richtige Einstellung kann in der Nähe der Nabe durch Markierungen (Fenster o. Ä.) kontrolliert werden (Steht in der Betriebsanleitung).
Vor weiteren Fahrten würde ich unbedingt versuchen, eine exakte Kabel-Einstellung zu erreichen.
MfG EmilEmil
Wenn die angetriebene Nabe Geräusche macht, ist der erste Punkt, der geklärt werden muß, ob die Einstellung des Bowdenzugs richtig ist. Jeder Bowdenzug "längt sich" vor allem in der ersten Zeit ein gewisses Maß. Ein Bowdenzug besteht aus dem Zug (ein Seil aus einigen spiralig ineinander gezwirbelten Stahlfäden) und der Hülle ( eine Hohlwendel aus ( ein oder mehreren) spiralig ineinander gezwirbelten Stahl-Elementen, etwa wie eine (mehrere verschachtelte) ganz eng gewickelte Kugelschreiberfeder(n) mit dickerem Draht).
Die Längung des Zuges sowie die Verkürzung der Hülle ist vorprogrammiert. Deswegen muß zu Anfang der Benutzung mit einem häufigen Nachstellen gerechnet werden (Hülle und Zug setzen sich ! Hängt auch von der Anzahl der Biegungen ab).
Zum Nachstellen gibt es an jedem Bowdenzug eine (zB zwischen Schalthebel und Kabel-Austritt) oder zusätzlich auch an anderen Stellen des Bowdenzuges Einstellschrauben. Diese Einstellschrauben Verlängern (Herausdrehen) oder Verkürzen (Hineindrehen) quasi die Hülle des Bowdenzuges.
Diese Schrauben solltest Du in jedem Fall etwas herausdrehen. Meist ist das ein M6-Gewinde mit einer Steigung von 1,0 [mm] . Für den Schaltvorgang von einem Gang zum nächsten werden bei einer i-Motion 3 etwa 6 [mm] Kabel-Einzug oder -Freigabe benötigt. Wenn es bei dem Bowdenzug (ca 1,60 [m] lang) zu 2 [mm] "Verlängerung " gekommen ist, kann das mit 2 ganzen Umdrehungen (Herausdrehen) an der Einstellschraube ausgeglichen werden. 2 [mm] auf 1600 [mm] sind bzgl des Bowdenzuges nicht viel, aber auf die 6 [mm] Schaltkabel-Differenz von Gang zu Gang 33 %.
Normalerweise fängt die Nabe bei unrichtiger Einstellung des Kabels während der Fahrt an zu Klackern. Längeres Fahrem mit dem Geklacker führt zu größeren Schäden. Die Schraube kann man auch während der Fahrt mit den Fingern verdrehen.
Die richtige Einstellung kann in der Nähe der Nabe durch Markierungen (Fenster o. Ä.) kontrolliert werden (Steht in der Betriebsanleitung).
Vor weiteren Fahrten würde ich unbedingt versuchen, eine exakte Kabel-Einstellung zu erreichen.
MfG EmilEmil
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Da deine Werkstatt sich beim Ritzeltausch nicht mit Ruhm bekleckert hat, könnte beim Zusammenbau auch einfach die Kette zu stramm gespannt worden sein.
Gruß
Reimund
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Reimund
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PetraS
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Genau das wars, die Kette war zu stramm, ich hatte das schon vorher gemerkt, nur bin ich nicht darauf gekommen daß es daran liegen könnte. Nun ist es ganz weg. Bin ich froh daß,es doch kein defekt ist. ABER kann es davon kaputt gehen wenn die Kette zu stramm ist? Das klackern wurde zuletzt immer lauter!!
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derMac
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Re: Deutet sich ein defekt der Nabenschaltung an?
Eigentlich kann davon nur die Kette kaputt gehen (und gaaaanz langfristig vll das Ritzel). Aber noch scheint das nicht der Fall zu sein und die Kette ist eh ein Verschleißteil, wenn auch mit recht geringem Verschleiß bei Nabenschaltungen.PetraS hat geschrieben:Genau das wars, die Kette war zu stramm, ich hatte das schon vorher gemerkt, nur bin ich nicht darauf gekommen daß es daran liegen könnte. Nun ist es ganz weg. Bin ich froh daß,es doch kein defekt ist. ABER kann es davon kaputt gehen wenn die Kette zu stramm ist? Das klackern wurde zuletzt immer lauter!!
Mac