Es ist nämlich so: wenn der Hersteller z.B. schreibt, das max. Gewicht 105 oder 110kg erlaubt ist, ist das kein GESAMT MAX. Gewicht - Fahrer + weitere Balast! Jede Radrahmen MUSS MINDESTENS 1.000 kg Balast locker auf der Prüfbank heil überleben ohne in den Schweissnähten oder Ramenröhren brechen... Diese max. Balast, was man bei dem Kauf in den Papieren lesen kann, ist nur eine Richtzahl, die nur den Eigentümer auf die max. Belastung von den Räder, Speichen und Reifen aufmerksam machen soll. Wenn z.B. ein Fahrer 140kg wiegt, kommt das Gewicht auf das hintere Rad davon 2/3, das heißt ca. 92 kg und auf vorderes Rad 1/3, ca. 48 kg.
Wenn alles stimmt, bleiben, vor allem das Hinterrad beim Fahren in Ordnung, man hört keine komische Geräusche von hinten und die Speichen sind alle in dem Felgen fest, wie sie montiert waren. Wenn die Speichen sich in den Gewinden locker machen, ist der Felgen überbelastet (zu wenig Speichen), ist zu hohes Gewicht auf das Rad feststellbar. Genauso mit den Reifen; je schmaler sind die entsteht freilich die Möglichkeit sie auf den Steinen usw., durchschlagen und kaputt machen....
Also bei z.B. einem 140 kg schweren Kollegen soll mindestens das Hinterrad, wenn möglich, viel Speichen haben und der Reifen wie möglich auch breiter sein, der ca. 100kg Balast tragen kann.
Grüße,
Peter