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Welches Schloss?

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Pibach
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Beitrag von Pibach » Mo 22. Mär 2010, 06:05

Ich nutze bisher ein massives Abus Kabelschloss (Granit 1000), das ist 26mm dick, fast 2 kg schwehr, recht sicher (Level 10 aus 15), 100cm lang, passt damit prima um die Hüfte. War damit immer zufrieden, aber nach einigen jahren läuft nun der Schlüssel nicht mehr sauber. Und neuer Rucksack (Deuter Gröden) stößt an beim Tragen. Also hab ich mich nach einem neuen Schloss umgesehen.

Habe ein Trelock KS510 gekauft. Sicherheitsklasse 5 von 6, Gab es für günstige 29,- bei fahrrad.de

Bild

Wegen Rucksack-Konflikt wollte ich es nicht mehr um die Hüfte tragen und hab die Version in 85cm Länge gewählt - auch wegen des Gewichtsvorteils. Leider ist das Handling dann aber nicht so ideal, denn man muss den Rucksack ja immer abnehmen, um das Schloß reinzustecken. Eine geeignete Befestigungstechnik beim Fahren habe ich bisher noch nicht gefunden. Am Rahmen würde ich prinzipiell nichts befestigen, da das die Agilität beim Fahren zu sehr einschränkt und beim Tragen sowie Falten stört. Die 85cm Länge reicht zum Anschließen, leider passt es nicht bei meinem MTB um Rahmen und Vorderrad. Und auch nicht mehr um Laternen.

Die Innenader des KS510 ist wesentlich dünner als erwartet, obwohl der Außendurchmesser stolze 25mm ist (gummiummantelt). Die Innenader soll ja speziell gehärtet sein ("Tredur"). Das Tredur-Stahlkabel scheint auch gar nicht so schwer zu sein (allerdings das wuchtige Schloss), so dass insgeamt die 100cm Länge doch wohl die bessere Wahl gewesen wäre.

Der Verschluss des KS510 ist RIESIG. und hat an der Einsteckseite einen fetten Schutz des Schließmechanismus daher fummelig bis unmöglich, den irgendwo durch zu stecken.
Dieser Schutz am Schließmechanismus lässt sich sehr leicht verdrehen und zurückschieben, das wirkt so gar nicht nach "Sicherheitsklasse 5" (von 6). Ansonsten lässt es sich sehr komfortabel bedienen. Insbesondere hat es eine "Schlüsselwegfallsperre", d.h. dass man den Schlüssel erst abziehen kann, wenn das Schloss einrastet. Bei meinem alten Abus war das oft ein Problem (Schlüssel fällt bereits vorher raus, rutscht in falsche Position, oder wird abgezogen, obwohl das Schloss noch gar nicht richtig verschlossen ist). Bei den neuere Abus kann der Schlüssel aber bereits gezogen werden, bevor die beiden Enden zusammengesteckt werden - das geht bei dem Trelock leider nicht.

Ich frage mich, ob die neueren (seit Sommer 2009) Schließeinheiten (z.B. KS505) hier Verbesserungen mitbringen. Hat das jemand?

Kabelschlösser finde ich insgesamt bisher von Handling angenehmer als Panzelkabel (zu flexibel, daher fummelig) oder Bügel (zu wenig Anschließmöglichkeiten und schwieriger Transport).

Ich hab noch ein kleines Abus Panzerkabel mit 14mm Stärke für "zwischendurch", aber für viel mehr als kurz Anschließen vor dem Bäcker würde ich dem in Berlin nicht trauen.

Mir gefällt sonst noch das Trellock KS460:
Bild
Das ist bei 19mm Stärke und 60cm Länge ein Kompromiss aus Gewicht, Komfort und Sicherheit.

Das reicht natürlich nicht bei kritischen Situationen (z.B. Kino).

Ich suche also noch was mit besserem Gewicht/Sicherheits Ratio und dabei einem guten Trick für den Transport.
Z.B. ein Kryptonite Evo Mini Bügelschloss (wiegt ca 850g) - das kann man evtl in die Hosentasche stecken oder am Rucksackgurt anclipsen. Benutzt das jemand?
Bild


Wenn ich gut sichern möchte, ziehe ich beim Mu Ex das Schloß in gefaltetem Zustand (1s Quickfold) durch beide Räder und um einen festen Gegenstand (Sattel mit Stütze nehme ich dann mit rein). Dafür ist aber bereits das 85cm Trelock zu kurz, man muss das Vorderrad dann also rausnehmen. Mit dem Evo Mini geht ohnehin nur die Sheldon-Technik (funktioniert nicht beim normalen Mu Rahmen wg. fehlender Kettenstrebe), dann wäre also wieder ein zusätzliches Kabel zum Sichern des Vorderrades erforderlich.

Wer hat sonst noch gute Lösung?
Zuletzt geändert von Pibach am Mo 22. Mär 2010, 09:50, insgesamt 8-mal geändert.

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Beitrag von Motte » Mo 22. Mär 2010, 08:34

Ich hab so im Laufe der Jahre mehrere Schlösser gekauft und genutzt. Son Ding ähnlich wie Deines hab ich auch - von Kryptonite. Ist aber extrem unhandlich, weil wahnsinnig steif. Im Keller liegt auch noch eine sackschwere Abus City Chain. Die ist zwar sicher und auch handlich aber eben ausgesprochen schwer, so dass ich sie ungern mit nehme. Würde ich mal als Fehlkauf bezeichnen.
Im Alltag nutze ich nur noch mein Abus Bordo 90. Das ist gefaltet schön klein und passt überall hinein. Geht auch um eine Laterne.
Im Kino bin ich hemmungslos und gebe meinen Falter an der Garderobe ab. Allerdings nur gegen Beleg.

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Beitrag von Pibach » Mo 22. Mär 2010, 10:44

Faltschlösser sind für mich nicht so geeignet, da Auffalten, Umlegen, Schließen, Einpacken, etc alles deutlich umständlicher ist als bei einem Kabel- oder Bügelschloss. Die Faltschlösser sind prima bezüglich Packmaß, dass ist aber für mich nebensächlich.
Ich denke auch ein Faltschloss lässt sich recht einfach durch hebeln/twisten knacken.
Das mit dem Abgeben an der Garderobe hab ich auch schon gemacht, stößt aber manchmal doch auf befremden.

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Beitrag von Pibach » Mo 22. Mär 2010, 18:21

Das Krypotite Evo Mini soll perfekt zu diesen passen:
Bild

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Beitrag von Motte » Di 23. Mär 2010, 14:09

Das mit dem unhandlich krieg ich dauernd zu hören. In der Regel von Leuten, die das Schloss nie in Gebrauch hatten. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat man sich aber an das Zollstockartige gewöhnt.
Im Hause Trelock haben die eigenen auch Stufe 4.
Aber wie bei so vielen Dingen gilt da, dass jeder Mensch andere Dinge bevorzugt.

Bei Deinen "Pöhlen" würde das aber nicht helfen. Haben die kein Loch ?
Ich hab die Dinger irgendwo auch schon mit Loch zum Anschließen von Fahrrädern gesehen. Ich meine das war in Haltern oder Bocholt - bin mir jetzt nicht sicher.

Nur, wenn die "Pöhle" von oben mit einem Dreikantschlüssel geöffnet werden könnten wäre Dein Rad auch nicht besonders sicher.

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Beitrag von Eule » Di 23. Mär 2010, 23:00

Ich benutze auch ein Abus Bordo (die schwere und teure Granitversion).
gut daran finde ich die Faltbarkeit (huch so was hier ;) )und das an vielen Stellen befestigt werden kann.
Die Befestigung macht keine Geräusche und man kann sie dort anbringen wo man gerne mehr Gewicht haben möchte. Bei mir ist das möglichst weit vorne und rahmenfest.

Nachteil: Es könnte länger sein , zumindest die Granitversion (nur 85cm) wird eng beim um etwas... schließen.
Gewicht es ist schwer aber ich erhoffe mir hier auch die entsprechende Sicherheit.

Gelegentlich schließe ich das Rad mit eingeklappten Hinterbau ab. Da ist dann deutlich mehr Platz um es an einen "Fahrradbügel zu schließen.

eule

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Beitrag von Pibach » Mi 24. Mär 2010, 01:43

Also in Berlin braucht man ne Sicherheitsstufe mehr als woanders (es sei denn London oder NYC). Aber die "SicherheitsLevel" halte ich eher für artifiziell. So ein Faltschloß knack man vrstl leicht durch reinstecken eines (brachialen) Hebels und dann "Twisten". 3 Sekunden - und auf ist das Teil. Egal ob Level 10 oder 15. Unterhalb von Abus Varedo oder Kryptonite Evolution geben auch die meisten Bügelschlösser bei dieser Methoder schnell klein bei.
In anderen Städten reicht das Faltschloß oder einfache Bügelschloss aber wohl.

Meistens ist der Schwachpunkt aber gar nicht das schloß. Mein Mu Sl wurde z.B. geklaut - da wurde das gesamte Gestell an das es angeschlossen war aus dem Boden gerissen und zerlegt.

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Beitrag von Motte » Mi 24. Mär 2010, 08:20

Ich hab bislang noch nichts von massenweisem "Knacken" von Faltschlössern gehört. Da die sehr verbreitet sind, sollte das eigentlich auffallen.

Aber Du hast recht - viel eher ist der "Pfahl" an dem man sein Rad festmacht der Schwachpunkt.
Ich hab auch schon mein Rad an den Schutzbügeln für die Bäume festgeschlossen. Bis mir mal jemand gesagt hat, dass die nur in den Boden gesteckt werden. Sogar viele Radständer sind bei uns (vollkommen sinnfrei) nur gesteckt - damit sie beim nächsten "Event" leicht entfernt werden können.

Am besten sind die leider weniger werdenden Gaslaternen - die sägt der Dieb nur einmal durch :lol:
Leider bekommt das dann auch dem Fahrrad schlecht.

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Beitrag von Pibach » Mi 24. Mär 2010, 12:23

Motte hat geschrieben:Ich hab bislang noch nichts von massenweisem "Knacken" von Faltschlössern gehört. Da die sehr verbreitet sind, sollte das eigentlich auffallen.
Unsicherer als andere sind die nicht. Aber man sollte wissen wie so ein Schloss im Zweifel knackbar ist. Wenn eine lange Metallstange zur Hand ist, ist ein längeres Bügelschloss (einfacher Bauart) oder so ein Klappschloss nicht viel mehr als "Geschenkband".
Nem Freund wurde sogar ein 26mm ABUS Granit Panzerkabel in der Berliner Innenstadt aufgeknackt.
Mir wurde eins im Hinterhof aufgeflext.
Kommt auch immer sehr darauf an, was, wo, wie abgestellt. Unregelmäßig/Tagsüber reicht eigentlich alles, was einer Zange widersteht. Aber gutes Rad, über Nacht vor ner Disko z.B. Ecke Warschauer Brücke. Da wird vieles aufgeknackt.

Da braucht man einen guten Mini Bügel.
Oder ein sehr dickes Kabelschloss.

Hab mir übrigens das Evo Mini gekauft.
Und zusätzlich ein Trelock KS460.

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Beitrag von Pibach » Fr 26. Mär 2010, 18:13

So, das Krypto Evo ist eingetroffen. Kleiner als gedacht. Es passt genau in meine hinteren linke Hosentasche. Steht auch kaum raus. Angenehm zu tragen und zu fahren. Es dürfte aber nicht größer sein. Das minimal größere Onguard Pitbull dürfte schon nicht mehr so funktionieren. Man kann das Schloss so gut mit Links greifen, und mit rechts den Schlüssel. Den Schlüssel kann man sauber einstecken ohne Gefummel, er läuft sauber. Allerdings muss man ihn wie alle Rechteckschlüssel ganz einschieben, sonst werden die Scheiben im Schloss unsynchron und es wird hakelig. Zum Abschließen geht nur die Sheldon Methode, mehr umschließt das kleine Evo nicht. Dabei wirkt es sehr sicher. Das kriegt man vorstl. nur mit einer lauten Akkuflex auf.

Zum Sichern der Laufräder braucht man noch ein 2.Schloss oder Schraubachsen - allerdings kenne ich keine in der Dahon-Breite.

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