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Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Martin Michel
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Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von Martin Michel » Mi 19. Okt 2016, 23:23

Liebe Faltrad-Gemeinde,

bisher musste ich bei meinem Tern Link D8 schon zweimal eine neue Kette einbauen lassen, jeweils so nach ca. 1500 km. Das letzte Mal wurde die Original-Kette durch eine Standard-Shimano-Kette (plus neue Kassette) ausgewechselt, nun ist das Rad wieder beim Händler.

Ist es normal, dass die Ketten nur so ca. 1500 - 2000 km durchhalten? Ich pflege die Kette regelmässig, fahre allerdings fast täglich 20-30 Kilometer mit dem Rad.

Und hat jemand vielleicht einen Tip für eine bessere Kette? ich würde einen höheren Preis durchaus in Kauf nehmen, wenn ich dann länger ununterbrochen und ohne Schaltprobleme fahren kann.

Viele Grüße sendet Euch

Martin

Ch.Bacca
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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von Ch.Bacca » Do 20. Okt 2016, 12:00

Martin Michel hat geschrieben:Liebe Faltrad-Gemeinde,
... Ist es normal, dass die Ketten nur so ca. 1500 - 2000 km durchhalten? ...
Eher weniger. Nach dem, was ich so herausbekommen habe, sind 1000 km normal. Abweichungen nach unten und oben kommen vor. Das war auch für mich neu, weil ich bislang nur Nabenschaltungen gefahren bin.

http://www.bike-magazin.de/komponenten/ ... a6062.html
Da wird HG73 (10-fach) als Preis/Leistungs-Tipp angeprisen. Ich habe jetzt für mein Link D8 eine HG71 (8-fach) besorgt und bin gespannt. Ich warte jetzt nur noch auf die bestellte Kassette (HG51 11-32). Meine erste Kette ist schon nach etwa 600 km auffällig. Allerdings habe ich auch den Fehler gemacht, sie an der Tanke mit Hochdruck zu reinigen. Das killt sie, wie ich mittlerweile weiß.

Irgendwo habe ich gelesen, dass manche 11-fach-Kette eine deutlich höhere Standzeit als ältere Ketten haben. Ich erwarte aber nicht, dass es vergleichbar gute Ketten für 8-fach geben wird. Das ist einfach nicht mehr Stand der Technik. Dann eher auf Nabenschaltung umrüsten, bevor ich so viel Geld in die Hand nehme.

berlinonaut
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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von berlinonaut » Do 20. Okt 2016, 12:39

Ch.Bacca hat geschrieben:
Martin Michel hat geschrieben:Liebe Faltrad-Gemeinde,
... Ist es normal, dass die Ketten nur so ca. 1500 - 2000 km durchhalten? ...
Eher weniger. Nach dem, was ich so herausbekommen habe, sind 1000 km normal. Abweichungen nach unten und oben kommen vor.
So kann man das nicht sagen. Das hängt deutlich von Pflege, Einsatzbedingungen und Komponentenqualität ab. Wenn ich's recht im Kopf habe vermutet EmilEmil für Kettenschaltungen eine Haltbarkeit bis 10.000 km bei sehr guter Pflege und penibler Messung des Verschleisspunkts. Berichtet wird ohne solches idR von 1500 - 2500 km (was ich persönlich schon als wenig empfinde), manchmal auch mehr bis hin zu knapp 5-stellig bei guter Pflege und ebensolchen Einsatzbedingungen. Neben den obengenannten Varianzen hängt das zweifellos auch davon ab, wann man eine Kette als "verschlissen" betrachtet und ob und wann man das Ritzelpaket mitwechselt. Ein hinniges Ritzelpaket ist in der Lage eine neue Kette schnell zu ruinieren (und vice versa). Wer wechselt, wenn die Kette überspringt tut dies vermutlich bei anderen km-Leistungen als derjenige, der mit Messschieber und Konsorten auf einen konkreten Verschleisswert hin untersucht etc. etc..
1000 km halte ich so oder so für klar zu wenig, wenn man nicht gerade im feuchten und gesalzenen Winterbetrieb ohne Pflege unterwegs ist oder materialmordend im Offroad-/Schlammbereich.

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von spargelix » Do 20. Okt 2016, 13:50

Die Kette vom 2gang Brommi hat gute 1000, maximal 1500 km gehalten. Habe ich nur nach Messergebnis getauscht, liess sich am Kettenblatt schon leicht abheben. Bei 100 ? Gliedern war die Kette gut eine halbe Lasche länger.

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von berlinonaut » Do 20. Okt 2016, 16:56

spargelix hat geschrieben:Die Kette vom 2gang Brommi hat gute 1000, maximal 1500 km gehalten. Habe ich nur nach Messergebnis getauscht, liess sich am Kettenblatt schon leicht abheben. Bei 100 ? Gliedern war die Kette gut eine halbe Lasche länger.
Wobei man beim Brommi ein Stück weit einen Sonderfall hat und zwar dadurch, dass bei der Zweigang im überwiegenden Teil der Fälle auf dem 12er Ritzel gefahren wird und man zudem eh nur zwei Ritzel zur Verfügung hat. Wie andere kleine kleine Ritzel auch verschleisst das 12 relativ schnell (was ggf. auch Richtung Kette durchschlägt) und aufgrund der geringen Ritzelauswahl bei nur zwei Gängen verschleisst es wohl noch schneller an anderen Kettenschaltungen mit mehr Gängen.
Mangels zuverlässigem Kilometerzähler kenne ich den genauen km-Stand meiner aktuellen Zweigangbestückung am Brommi nicht - deutlich über 1000 ist er auf jeden Fall. Einen Grund zum Wechsel kann ich bisher nicht ansatzweise feststellen - gemessen hab ich allerdings nichts. Das Rad wird laufend, annähernd täglich gefahren und die Kette kaum gepflegt. Winter hat es aufgrund meiner Verletzungspause in 2015/2016 bisher nicht gesehen.
Bei meinen anderen Rädern sieht das aber auch nicht anders aus trotz erheblich höherer Kilometerleistungen - Kette und Ritzel sind bei mir absolut unproblematisch und kaum je verschleissbedingt gewechselt worden. Ich zähle mich was den Antrieb angeht eher zur Gruppe der pragmatischen Pflege- und Verschleiss-Ignoranten: Solange es ohne komische Geräusche problemlos Vortrieb gibt sehe ich idR keinen Handlungsbedarf, bei optischen Auffälligkeiten, ungewöhnlichen Geräuschen oder konkreten Problemen kümmere ich mich aber sofort drum. Vielleicht führt das zu höheren Kilometerleistungen des Antriebs als bei "akademischen Messern" oder "rituellen Pflegern" - keine Ahnung. Ich bin jedenfalls immer wieder erstaunt über die vergleichsweise geringen Kilometerleistungen, die hier und anderswo von Kette und Ritzeln berichtet werden und kann die für mich auch über meine Fahrradhistorie seit Jugendzeiten nicht nachvollziehen.

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von Martin Michel » Do 20. Okt 2016, 19:03

Vielen lieben Dank für Eure Antworten! Ich bin wirklich erstaunt, wie unterschiedlich hier die Erfahrungen mit der Laufleistung der Ketten sind. Und auch ein wenig beruhigt, dass andere Laufleistungen hier im ähnlichen Bereich liegen :)

Bevor ich meine Liebe zu Falträdern entdeckt habe, bin ich ganz "normale" Fahrräder gefahren, allerdings meist mit Nabenschaltung. Und da ist mir das Thema "Kette" nie aufgefallen. Bin gespannt, wie lange jetzt die neue Kette und Kassette hält (Shimano CS HG-41 8).

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von berlinonaut » Do 20. Okt 2016, 19:42

In dem oben verlinkten Test vom Bike-Magazin stehen ein paar interessante Aussagen:
Wann ist eine Kette verschlissen?

Die beste Messmethode: Kette an einem Nagel aufhängen und mit einer neuen Kette vergleichen. Wenn sie sich um ein Glied gelängt hat, ist ein Austausch fällig. Ketten die nicht ausbaubar sind, werden mit einer Messlehre geprüft, diese gibt es von Rohloff, Park Tool und Wippermann.
Das finde ich instinktiv ein bisschen fragwürdig, weil die Anzahl der Kettenglieder und damit die Kettenlänge nicht berücksichtigt wird, die Längung um ein Glied bei einer längeren Kette aber früher eintritt als bei einer Kürzeren bzw. bei dieser Längung die einzelnen Glieder/Rollen bei einer Kürzeren Kette stärker verschlissen sein dürften als bei einer Längeren. Ob die Kette beim aufgehängt werden durchgehend hinreichend Spannung aufbaut durch ihr Eigengewicht zwecks verlässlicher Längungsmessung ist auch noch mal so eine Frage - kann ich nicht beurteilen. Vielleicht habe ich einen Denkfehler, aber die Regel überzeugt mich nicht, auch wenn wir das zu Teenagerzeiten auch so gemessen haben da einfach und kostenlos.
Verschlissene Ketten können auch weiter benutzt werden. Die Ritzel und Kettenblätter laufen dann jedoch ein, ändern ihr Profil und funktionieren schließlich nur noch mit dieser Kette. Das kann lange gutgehen. Irgendwann versagt dann aber die Schaltfunktion auf den Kettenblättern. Außerdem können stark verschlissene Rollen platzen. Unter Aspekten der Betriebssicherheit ist ein regelmäßi- ger Tausch daher ratsam, weil nicht vorhersehbar ist, wann die Kette versagt. Bei billigen Teilen kann die Strategie aber auch heißen: Alles zusammen verschleißen und dann komplett den ganzen Antrieb wechseln.
Das wiederum wäre eine Erklärung für stark unterschiedliche Standzeiten, abhängig davon woran man "verschlissen" fest macht (Messung vs. "funktioniert nicht mehr"). Wobei ich noch nie eine platzende Rolle erlebt habe und auch keine versagende Schaltfunktion auf Kettenblättern. Höchstens mal eine mehr oder weniger durchrutschende Kette auf den kleinsten Ritzeln, aber nur bei wirklich durchgerockten Rädern und erst dann, wenn Kette und/oder Ritzel wirklich total fertig sind. Ausnahme wie oben beschrieben das Brommi, da ist das Durchrutschen am 12er Ritzel IMHO tatsächlich ein möglicher nutzbarer Indikator zum Wechsel.

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von CycoRacer » Do 20. Okt 2016, 21:10

Hallo Martin,

welche Fahrprobleme treten denn mit deiner verschlissenen Kette auf?

Bei mir bleibt die Kette ca. 6000 km drauf (Dahon IOS P8).

So sieht meine Kette nach 2000km aus (jetzt 6 Wochen alt, Shimano HG71, Pflegeprogramm: Fett/Öl wenn es quietscht).
DSC02732a.jpg
Sitzt noch fest und stramm auf dem Kettenblatt. Geringfügige Längung sichtbar.

Meine alte Kette (Original, 1. Kette Dahon) nach ca. 6000km.
DSC02315a.jpg
Auch damit konnte ich noch fahren, allerdings traten seitliche Resonanzschwingungen auf. Längung etwa 2.5 Kettenglieder.

Wenn ich wirklich alle 1500km die Kette wechseln müsste, würde ich wieder auf Nabenschaltung umsteigen.

Gruß
Reimund

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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von Motte » Fr 21. Okt 2016, 10:15

Ich wechsel, wenn in den schnellen Gängen die Kette deutlich "rau" läuft und Kettenfett auch nichts mehr daran ändert. Wann es soweit ist, hängt von vielen Faktoren ab - daher wird es da keine absolute Zahl geben können. Beim Tern Link (8 Gang Kettenschaltung) war die erste Kette bei 2800 km soweit. Ich bin da aber auch in einem eisigen Winter durchgefahren und hab viele längerer Touren dabei gehabt.
Aktuell beim Tern Verge sind (9 Gang Kettenschaltung) es ca. 3600 Km mit der ersten Originalkette. Es war hier ein milder Winter - aber es waren auch viele Regentage und schlechte Wegstrecken dabei. Bis jetzt hab ich da noch nicht das Bedürfnis zu wechseln.

Meine Erfahrung aus 4 Jahrzehnten - Räder mit Kettenschaltung und freiliegender Kette - ist auch ganz unterschiedlich. Zwischen 1500 und 5000 Km je nach Fahrstil/Wetter/Untergrund und hauptsächlich gefahrenen Gängen. 1500 - 2000 hatte ich eigentlich nur beim Rennrad - weil ich da auch pingelig war, wenn es nicht sauber schaltete - und vor Jahren waren die Schaltungssysteme noch nicht so ausgereift wie heute.

Auch beim Thema Kette und Ritzel muss wohl jeder seinen (Königs) Weg finden. Wer ein perfekt funktionierendes Rad schätzt, muss wohl häufiger wechseln und sollte sich so ein Kettenmessgerät leisten. Damit ist man auf der sicheren Seite (auch wenn man wohl zu früh wechselt). Wenn rauer Lauf und vielleicht auch mal ein hakeliger Schaltvorgang nicht stört - dann kann man sicher besser das ganze System aus Kette, Kettenblatt und Ritzelpaket bis zum bitteren Ende fahren. Wobei ich noch nie von zerspanten Lagerröllchen gehört habe. Eher von Kettenrissen oder häufiger von durchrutschenden Ketten.

Ich nutze mein Rad im Alltag. Und fahre nicht immer gemütlich über eine Kreuzung. Wenn ich eine Straße quere und ordentlich Stoff gebe, um vor dem nahenden Auto noch die andere Seite zu erreichen, dann möchte ich nicht nach 2 Metern "verrecken" und in eine gefährliche Situation geraten, weil die Kette durchrutscht oder überspringt. Das ist bei mir der Grund lieber Kette und Ritzel frühzeitig zu wechseln.

EmilEmil
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Re: Fahrradkette mit besserer Haltbarkeit?

Beitrag von EmilEmil » Fr 21. Okt 2016, 10:45

@ Martin Michel, lies Dir bitte mal :
http://www.faltradforum.de/viewtopic.ph ... ung#p49086
durch.
Da steht schon alles Wesentliche drin. Wenn es hier im Forum eine Rubrik "Tutorial" gäbe, würde ich evtl bei Erreichen der 20 000 [km] Marke (nächstes Jahr ?) meiner meist-gefahrenen Chainglider-Nabenschaltungs-Konfiguration (derzeit ca 17 000 [km]) ein Tutorial "Kettenpflege" verfassen, in dem ich meine Erfahrungen und Empfehlungen zusammen fasse.
Für eine Kettenschaltungs-Konfiguration setze ich den Chainglider Open ein, kann aber mangels Kilometer-Leistung noch nichts *) sagen, was über Schätzungen hinaus geht.
Die Kette würde ich immer selber wechseln. Deshalb ist es sinnvoll, eine Kette mit wiederverwendbarem Verschlußglied (wie zB bei Wippermann) zu benutzen. Die Kettenlängung würde ich auch immer selber messen (s.o.). Diese sogenannten Ketten-Kaliber sind gut gemeinte Hilfen für den Laien (Oder Alibi für den pseudo-kompetenten Radschrauber :roll: ) . Ein intelligenter Mensch mißt den Verschleiß (die Längung) selbst (150 [mm] Me0schieber) und weiß nach einiger Zeit (Erfahrung), wann er wechseln muß.
Bei dem Kettenschmiermittel benutze ich seit einiger Zeit Dynamic Kettenschmierstoff (Auswahl nach einem Verschleißtest entsprechend der Brugger-Vorschrift). Die Dosierung erfolgt mit der Original-Tropföl-Flasche (100 [ml]), habe aber jetzt eine größeres Gebinde (500 [ml], daher preiswerter) zum Nachfüllen gekauft. Das änfänglich benutzte Motoröl (nach Sheldon Brown) scheidet im Brugger-Test nur unter ferner liefen ab (wie viele von den Patentmitteln, die in den Foren empfohlen werden) und hat zudem noch den Nachteil. daß es sehr viel Zeit braucht, um an die entscheidenden Stellen zu gelangen.
*) Den Chainglider Open gestalte ich derzeit etwas um, da er bei großem Schräglauf und großem Ritzel zum selbstätigem Öffnen neigt (Er bekommt beim Ablauf vom Kettenblatt eine zusätzliche Verbindung, Verschraubung oder Kabelbinder ?).

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Sa 22. Okt 2016, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.

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