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Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
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Motte
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Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von Motte » Do 7. Feb 2019, 21:46

Mein Ei - Book hatte das ja schon 2006 - aber nicht wasserdicht.
Hab ich neulich durch einen Hinweis in einem anderen Forum gefunden.

https://www.dyna-snap.com/


Wäre ja auch was für Falträder, bei denen man das Vorderrad (mit Nabendynamo) rausnehmen muss ;)

CycoRacer
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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von CycoRacer » Do 7. Feb 2019, 23:10

Nett anzusehen. Ob das nach einem durchfahrenen Winter auch noch so flockig leicht mit guter Kontaktierung funktioniert? Gerade in Höhe des Nabendynamos geht es doch recht feucht und salzig zu.

Gruß
Reimund

bergauf
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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von bergauf » Do 7. Feb 2019, 23:33

Motte hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 21:46
Wäre ja auch was für Falträder, bei denen man das Vorderrad (mit Nabendynamo) rausnehmen muss ;)
Seufz. Gedichtete, verriegelbare Stecker (nicht-magnetisch) gibts ja schon lang.
Nur ist mir kein Nabendynamo bekannt, der entsprechend ausgerüstet wäre.

D.h. du kannst zwar so einen High-Tech-Stecker irgendwo am Rad verbauen, aber am NaDy sind zwei Kontaktflächen, wo du als Gegenstück einen Kunststoffknubbel mit zwei Löchern drin hast, wo du abisolierte und verzwirbelte Litze reinsteckst. Technik wie vor dem Krieg...

Ausnahme ist der Novatec EDH-1 und EDH-2, wo die Stecker immerhin mechanisch halbwegs brauchbar sind (aber nicht wasserdicht) und SON, wo es Kontaktzungen für 6,3mm-Crimpkontakte gibt. Ebenfalls nicht wasserdicht.

bergauf, seufz.

Motte
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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von Motte » Fr 8. Feb 2019, 00:12

Ich dachte da an ein Paratrooper.....

Meine Räder mit SON und mit Shutter Precision Dynamo haben eigentlich recht robuste Steckverbindungen.Mir ist dort in all den Jahren noch kein Kontakt ausgefallen.
Nur bei Ausbau des Vorderrades leiden die natürlich - und beim SON besonders, weil man die schlechter packen kann. Da wäre so ein Stecker nicht verkehrt. Denn wenn ich das Vorderrad ausbauen muss, hab ich mit Sicherheit gerade schlechte Laune, weil dann nur irgend ein Platten der Grund sein kann.


Tern/Dahon - Joule 1 und Joule 2 Dynamos haben diese unsägliche Kontaktierung mit der gebogenen Litze - etliche Shimanos auch - aber - wenn ich dort nicht mehr trennen muss, kann man das einmal vernünftig machen und dann versiegeln.

Als Kupplung für eine Hänger Beleuchtung wäre das auch eine unkomplizierte Geschichte. Die vor allem nicht kaputt geht, wenn man sie vergisst.

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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von ladiaar » Fr 8. Feb 2019, 02:20

Motte hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 21:46
Mein Ei - Book hatte das ja schon 2006 - aber nicht wasserdicht.
Hab ich neulich durch einen Hinweis in einem anderen Forum gefunden.

https://www.dyna-snap.com/


Wäre ja auch was für Falträder, bei denen man das Vorderrad (mit Nabendynamo) rausnehmen muss ;)
Ich sehe irgendwie nicht was das bringen soll. Bei Smartphone und Laptop ist ein Magnetstecker sinnvoll weil bei denen das Kabel die einzige mechanische Verbindung ist.

Aber ein Vorderrad ist ja schon mechanisch gebunden. Will man es lösen muss man sowieso den Schnellspanner lösen. Da noch den Stecker abziehen ist kein Problem. Im Gegensatz, mit einem zusätzlichen Stecker (so wie auf der Seite gezeigt) auf Speichenhöhe handelt man sich eventuell zusätzliche Probleme ein.
- Mit Pech gerät das Ding in die Speichen.
- Wenn mal doch was kaputt geht oder verloren geht ist's lästig unterwegt Ersatz zu bekommen.
- Um die Orientierung des Steckers am Dynamo (nach oben) muss man sich immer noch kümmern.

PS: 36$ für ein Paar. In den 30-100 Minuten die man für das Geld arbeitet kann man einen klassischen Shimanostecker einige male an und abstecken. :D

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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von ladiaar » Fr 8. Feb 2019, 02:29

bergauf hat geschrieben:
Do 7. Feb 2019, 23:33
D.h. du kannst zwar so einen High-Tech-Stecker irgendwo am Rad verbauen, aber am NaDy sind zwei Kontaktflächen, wo du als Gegenstück einen Kunststoffknubbel mit zwei Löchern drin hast, wo du abisolierte und verzwirbelte Litze reinsteckst. Technik wie vor dem Krieg...
Wenn man für vier Kontakte vier physikalisch separate Stecker braucht wie auf der verlinkten Seite gezeigt ist das für mich ehrlich gesagt auch "Technik wie vor dem Krieg...". Das tolle an den "einfachen" Steckern von Shimano / SP ist dass sie günstig sind, eigentlich immer funktionieren und man hat ein Stecker für zwei Kontakte. ;)

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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von bergauf » Fr 8. Feb 2019, 07:43

Motte hat geschrieben:
Fr 8. Feb 2019, 00:12
Nur bei Ausbau des Vorderrades leiden die natürlich - und beim SON besonders, weil man die schlechter packen kann. Da wäre so ein Stecker nicht verkehrt.
SON hat da mitgedacht:

https://www.bike-mailorder.de/son-koax- ... gL3BvD_BwE

ich habe das Ding hier liegen, aber noch nicht im Einsatz. Der Preis ist auch Tübinger Niveau, die Verarbeitung auch, aber gedichtet ist das Ding nicht. Aber immerhin, die Idee ist nicht schlecht.

bergauf

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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 8. Feb 2019, 08:07

Die Idee mit den Magneten hatte ich auch schon, aber wieder verworfen. Der frickelige und empfindliche Stecker am Nady bliebe ja. Die Stummelleitung würde mich nur zusätzlich stören. Für einen Vorab-Test fehlen mir geeignete Magnete. Neodym würde die Temperaturen für die Schrumpfschläuche nicht überleben.

Wasserdicht finde ich nicht so wichtig. Bei Gleichspannung würde sich schnell eine elektrolytische Zersetzung der Kontakte zeigen, bei einer Wechselspannung von 6 Volt ist das unkritisch. Wenn sich trotzdem Probleme durch Feuchtigkeit ergeben, etwas Vaseline auf die Kontakte und Ruhe ist.

Als relevant empfinde ich das nur am Paratrooper, bei dem das Vorderrad zum Falten raus muss. Ansonsten lass ich das Laufrad beim Flicken fast immer eingebaut.

Am Paratrooper habe ich erst mal alle Ambitionen in diese Richtung aus Gewichtsgründen auf Eis gelegt. Ich werde nichts tun, was das Rad noch schwerer macht. Wenn die sackschwere Federgabel ersetzt ist, mach ich mir da vielleicht nochmal Gedanken. Vielleicht mit einem einpoligen Federkontakt und Masseverbindung über den Schnellspanner oder so.

EmilEmil
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Re: Dyna Snap magnetische Kabelverbindung

Beitrag von EmilEmil » Fr 8. Feb 2019, 11:21

Erstmal: Ich finde die Idee kreativ !
Aber zum zweiten: Der Preis ist schon heftig ! Und wenn ich mal etwas gar nicht leiden kann, sind das Teile mit Formel1-Preisen.
Ich benutze seit Jahren (mindestens 2 Jahrzehnte !) für die Verkabelung die 2,8 [mm] Flachstecker (Ader verlötet, gequetscht und mit Schrumpfschlauch verbunden) sowie die zugehörigen Flachsteckhülsen.
Die Kabel zum Rücklicht sind etwa an der Faltstelle (Einrohrrahmen !) leicht versetzt getrennt und durch Flachstecker plus Flachsteckhülsen verbunden und stecken in einem Knickschutz. Die Führung des Kabels im Rohr erlaubt dadurch eine Trennung der Faltradhälften bei Bedarf. Da immer nur ein Stecker (Hülse) plus Kabel geführt wird, kann relativ einfach auch das Kabel aus den Durchführungstüllen des Rahmens entfernt werden (Wenn z B. das Vorderrad mit Gabel entfernt oder der hintere Kotflügel abgebaut werden soll).
Kabel und Verbindungen aus der Steinzeit (Voriges Jahrtausend !) , die eine verdrillte Ader unter irgendetwas Dämliches klemmen sind ein absolutes Nogo. Aber natürlich paßt das irgendwie zusammen: Einerseits "Formel1-Teile" andererseits Technik aus Fiete Radschraubers Bastelkiste (Und die Entrüstung über die Forderung , daß eine Radl-Verkabelung auch 10 Jahre und mehr funktionieren soll !).
Ich war z B. wegen eines Patschens im letzten Herbst auf dem Heimweg einer längeren Tour mit dem Folding*Star in die totale Dunkelheit (Keine Straßenbeleuchtung obwohl Stadtgebiet) geraten und befuhr eine längere Steigung mit 10 [km/h] während die Rostlaubenpieper mit ca. 80 [km/h] an mir vorbeifuhren, meine Beleuchtung war zuverlässig und gab mir ein gutes Gefühl der Sicherheit. Nicht auszudenken, dort im Dunkeln fahren oder schieben zu müssen: Ersteres verboten und fahrlässig, zweiteres überaus gefährlich.
Ich mache meine Verkabelung immer selbst und bin bisher sehr gut damit gefahren. Es macht Mühe und kostet ziemlich viel Zeit (Fiete Radschrauber geht aber, wenn er es so gut macht, wie es angebracht ist, Pleite, und die Hersteller machen es nicht, weil sie zu dämlich sind und eine gute Lichtanlage etwas Geld kostet. Gegenüber meiner Frickelei ist eine Zeitersparnis von 99 % locker möglich.
Natürlich ist dem allgemeinem Radler Licht sowieso Banane und dem ideologischen Antilichtikus geht das neben Anderem an den verkürzten Sitzhöckern vorbei.
Schöne, neue Radl-Welt !

MfG EmilEmil

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