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Beleuchtung

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
Karsten
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Re: Beleuchtung

Beitrag von Karsten » So 18. Nov 2018, 14:14

Pibach hat geschrieben:
Sa 17. Nov 2018, 16:06
Karsten hat geschrieben:
Fr 16. Nov 2018, 17:38
...zeitgemäßen "StVZO"-Leuchten von Busch und Müller.
Die Ixon Space ist ja derzeit die Flaggschiffleuchte von B&M.
Für den Vorteil des Lichtteppichs muss man halt diverse Nachteile in Kauf nehmen. (...)
Jo, :)
Wenn ich das richtig sehe, geht die Debatte hier jetzt über 51 Seiten etwa da drum. :)


Wie erwähnt, sehe ich in diesen Debatten vor dem Hintergrund der glücklicherweise nicht mehr gesetzlich vorgeschriebenen und technisch völlig veralteten LIcht-Schimmer-Erzeugern aber sowas von Luxusproblemen.

Leider hatte ich meine Kamera die letzen Tage gerade nicht zur Hand um Vergleichsbilder zwischen dem Halogen-"Glimmer" und der 3€ LED-Taschenlampe zu machen.
Faszinierend die Erkenntnis, dass dieses, jämmerliche LIchtlein zu den Zeiten meiner ersten Fernradtouren als "DIE ENTWICKLUNG" der Fahrradlicht-Technik galt.

Ich hab' an meinem Wild Eagle gerade den B&M -Cyo-E-Premium ver-und den Seitenläufer abgebaut.
Weil die letzten Jahre gezeigt haben, dass ich Antriebs-Akku sowiso immer dabei hab' und die 2,4Watt dafür sind einfach immer locker übrig.
(Der Cyo hatte mich beim letzen Besuch meines Fahrradhändlers des geringsten Misstrauens so freundlich aus dem Regal heraus angelächelt...)

Die Debatte halte ich weiter für sehr wichtig, weil ich überzeugt bin, dass es ohne den Druck von experimentierfreudigen Menschen kaum Fortschritt in den gesetzlichen Regeln geben würde.
Und die sehr unterschiedlichen Prioritäten-Setzung finde ich sowiso völlig legitim.

Gruß Karsten

Motte
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Re: Beleuchtung

Beitrag von Motte » So 18. Nov 2018, 14:53

Faszinierend die Erkenntnis, dass dieses, jämmerliche LIchtlein zu den Zeiten meiner ersten Fernradtouren als "DIE ENTWICKLUNG" der Fahrradlicht-Technik galt.
Da hab ich die ganze Zeit dran gedacht. Und da denke ich oft dran, wenn ich in der Nacht mit dem Rad unterwegs bin. Wir sind ja ungefähr der gleiche Jahrgang. Dann kennst Du sicher diese technische Revolution noch: https://velo-classic.de/oxid2/Fahrrad-o ... 100mm.html

Nix Halogen ;) viel zu modern.
Mit so einem Lämpchen am Rad bin ich (muss so 1983/84 gewesen sein) mit einem Kommilitonen den damalig nur stückchenweise vorhandenen Ruhrradweg entlang gefahren. Von "weiß ich nicht mehr wo" nach Duisburg. Wir sind dann in der Nähe der Hohensyburg in die Dunkelheit gekommen und haben mit unseren beiden neuen Highend Scheinwerfern ( U 100) zwei kümmerliche, gelblich zerfranste 1 Meter Kreise auf den Weg gebeamt. Den genauen Weg zu finden war eine echte Meisterleitung. Unterwegs Karte gucken schwierig. Die Taschenlampen war groß, häßlich und blitzschnell leer. (wir hatten keine mit). Rücklicht war Glücksache und hielt nie lange - weil es keinen Überspannungsschutz gab und der Draht durch "Anschneiden" geklemmt wurde. (der gab dann nach einigem Rappeln meist endgültig auf) Hab da noch irgendwo ein Foto im Schrank - müsste ich mal raus suchen.

Vor dem Hintergrund sind schwächliche Leuchten mit nur 300 Lumen in der Tat ein Luxusproblem. ;)

Karsten
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Re: Beleuchtung

Beitrag von Karsten » So 18. Nov 2018, 16:09

Motte hat geschrieben:
So 18. Nov 2018, 14:53
Faszinierend die Erkenntnis, dass dieses, jämmerliche LIchtlein zu den Zeiten meiner ersten Fernradtouren als "DIE ENTWICKLUNG" der Fahrradlicht-Technik galt.
Da hab ich die ganze Zeit dran gedacht. Und da denke ich oft dran, wenn ich in der Nacht mit dem Rad unterwegs bin. Wir sind ja ungefähr der gleiche Jahrgang. Dann kennst Du sicher diese technische Revolution noch: https://velo-classic.de/oxid2/Fahrrad-o ... 100mm.html
Na, ich bin erst näxtes Jahr "kein bischen Weise" (Curd Jürgens).
In die Lampen durften, wenn ich's recht erinnere, die "moderen" Halogen-Glühbirnen nicht eingebaut werden, weil sonst die armen Autofahrer zu stark geblendet worden wärden.
Nix Halogen ;) viel zu modern.
Ich hatte mir extra einen komplette Halogen-Scheinwerfer zugelegt.
Mit so einem Lämpchen am Rad bin ich (muss so 1983/84 gewesen sein) mit einem Kommilitonen den damalig nur stückchenweise vorhandenen Ruhrradweg entlang gefahren. Von "weiß ich nicht mehr wo" nach Duisburg. Wir sind dann in der Nähe der Hohensyburg in die Dunkelheit gekommen und haben mit unseren beiden neuen Highend Scheinwerfern ( U 100) zwei kümmerliche, gelblich zerfranste 1 Meter Kreise auf den Weg gebeamt. Den genauen Weg zu finden war eine echte Meisterleitung. Unterwegs Karte gucken schwierig. Die Taschenlampen war groß, häßlich und blitzschnell leer. (wir hatten keine mit). Rücklicht war Glücksache und hielt nie lange - weil es keinen Überspannungsschutz gab und der Draht durch "Anschneiden" geklemmt wurde. (der gab dann nach einigem Rappeln meist endgültig auf) Hab da noch irgendwo ein Foto im Schrank - müsste ich mal raus suchen.

Vor dem Hintergrund sind schwächliche Leuchten mit nur 300 Lumen in der Tat ein Luxusproblem. ;)
In jungen Jahren hatte ich eh wenig Probleme, in der Dämmerung gut zu sehen, noch war ich besonders blendempfindlich.
Mir war das jämmerliche Licht bei den diversen Tunneln auf den Alpenstraßen so richtig bewusst geworden.
Bei einem Bekannten, der Hobby-Höhlengänger ist, hatte ich dann auch mal über die viel größere Helligkeit eines Azetylen-Lichtes gestaunt.
(Neben Kerzen hatten Azetylen /Carbid-Leuchten das günstigste Verhältniss von Gewicht zu Licht"Menge" und den Höhlenleuten war die Lichtfarbe sehr wichtig.)
Sowas gab es ja auch mal als Fahrradlicht, wurde aber, obwohl /viel/ heller dort verboten.
(Über die auffwendige Handhabung, hätte ja der Nutzer entscheiden können)

Gruß Karsten

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Re: Beleuchtung

Beitrag von Pibach » Mo 19. Nov 2018, 16:46

Eine interessante Möglichkeit, die Abstrahlungscharakteristik zu formen, sind "split lens" Optiken. Fenix war dazu Pionier, mit den typischen "Lamellen" im oberen Drittel der Linse, z.B. mit der beliebten BC30. Die imho beste Ausführung hat nun Ravemen. Dabei wird der Strahl zusätzlich noch durch ein vertikales Wellenmuster in der Linse aufgeweitet zu einer Ellipse. Ist also breiter als hoch. Zudem wie üblich das obere Drittel des Strahls durch Lamellen zum Zentrum gekippt. Das scheint etwas bessere Ergebnisse in der Praxis zu liefern, als die indirekte Spiegeloptik und ist auch einiges kompakter in der Bauform. Sieht dann so aus bei der Ravemen CR900:
Bild
Bild
(Quelle)

Diese Linsen gibt es evtl auch als Nachrüstoptik für Standard Taschenlampen. Bin dazu aber noch nicht fündig geworden.

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Re: Beleuchtung

Beitrag von Pibach » So 9. Dez 2018, 10:09

Hab die Astrolux S43 nun da. Hier paar Eindrücke.
Hab sie mit einer Panasonic 18650A betrieben. Erwartungsgemäß reicht das nicht für den Turbmodus. Aber High lief gut und hielt die Leuchtstärke konstant. Lt. Spec bzw. Messungen im Testbericht sollen es 1600 Lumen sein. Ich kann das nicht messen, aber im optischen Eindruck im Vergleich zu meinen anderen Lichtern kann das in der Größenordnung hinkommen, schon sehr beeindruckend. Denke durch die Panasonic wird es etwas weniger sein, weil die recht hohen Innenwiderstand hat (nicht hochstromfähig, max 6,2A lt. Spec). Wird im Turbo entsprechend auch nicht mehr heller. Ich werd es noch mal mit den Sanyos testen. Lichtbild ist wie von den Specs zu erwarten super homogen, sehr breite Abstrahlung, warme Lichtfarbe, wirkt wie Tageslicht. Die Astrolux wird auch schnell warm, was ein gutes Zeichen ist, zeigt es, dass die Wärmeableitung von innen gut funktioniert. Verarbeitungsqualität ansonsten top. Auch das User Interface ist ideal. Lange drücken fährt sanft die Lichtleistung hoch. Ansonsten 1xdrücken an im letzten Modus. Noch mal drücken wieder aus.

Attachments: Testshot in High. Montage am Einrad.

Hier Video Vergleich High mit Turbo. Da die Panasonic nicht hochstromfähig ist, sieht man da keinen Unterschied:

https://photos.app.goo.gl/Fpuyz2oVKJo8xycP7

Und kurzes Video, Stückchen durch den Wald und dann Ziel gesucht (zwischendurch im Sand stecken geblieben):
https://photos.app.goo.gl/doWCRkBNozh24aRN8
Dateianhänge
IMG_20181208_233132-min.jpg
IMG_20181208_233158-min.jpg
IMG_20181208_235721 (2)-min.jpg

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Re: Beleuchtung

Beitrag von Motte » Mo 10. Dez 2018, 07:46

Moin Peter,

das liest sich doch schon mal gut. :) Für meine Zwecke wird die Lampe sicher genügen. Als Alternative fiele mir nämlich nur eine Fenix PD 35 ein - die kostet mit Akku um die 80 Euro.
Nachts im Wald scheint so ein Einrad schwierig zu sein ;) Habt ihr bei Euch eigentlich noch heftige Probleme mit Wildschweinen in der Stadt?

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Re: Beleuchtung

Beitrag von EmilEmil » Mo 10. Dez 2018, 11:25

Aber aufpassen, daß die Wildschweine nicht von den hellen Taschenlampen geblendet werden. Das ruft die Tierschützer auf den Plan.
Blend-Artillerie gegen Radfahrer ist viel besser (Ohne medialen Gegenwind) zu handhaben, da es eine Radfahrerschutz-Organisation nicht gibt (Nicht einmal von der roten Frau Grün, die sonst ihre Betroffenheits-Mühle rucki-zucki ohne Phasenverzug bei jeder Gelegenheit angeschmissen und in Rotation versetzt hat).
Ich seh schon, daß ich irgendwann Licht-technisch so aufrüsten muß, daß ich zurückblenden kann. Die Zahl der uneinsichtigen Radler mit blendender Taschenlampe am Lenker aber auch falsch eingestellter Leuchte (Eine LED ohne spezielle Reflektoren und/oder Streuscheiben blendet nun mal immer, auch wenn der Leuchtfokus auf den Boden gerichtet ist !) ist ständig im Steigen begriffen. Auf irgendwelche Organisationen des Staates, die eigentlich die Chaoten der Gesellschaft in Richtung Gemeinwohl lenken und leiten sollten, wage ich nicht zu hoffen. Der Hinweis auf die Acetylen-Leuchten (Karbid-) ist vielleicht ganz gut. Bei Wiedereinführung im großen Stil wären die Dümmeren unter den Chaoten auf dem Wege der Dezimierung. Für die Intelligenteren wären weitere (andere) Maßnahmen angebracht.
Hinweis für den "Normalen" Radler: : Acetylen ist ein technischen Gas, das zum Autogenschweißen benutzt wird und in der Fahrradrahmen-Herstellung zum Hartlöten von Stahlrahmen, wenn Lote verwendet werden, deren Arbeits-Temperatur bei ca. 900 [Grd C] liegt (Messing- und Neusilber-Lote).

MfG EmilEmil

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Re: Beleuchtung

Beitrag von Motte » Mo 10. Dez 2018, 15:17

Ich werde die Leuchte nicht als Fahrradlampe nutzen, sondern unterwegs (gelegentlich im Stand) zur weiträumigen Orientierung. Wenn ich fahre reicht mir meine IQ-X mit Dynamobetrieb völlig. Auch auf befestigten Wegen in Wald und Flur.

Die wilden Schweine kamen mir bei Pibachs Video in den Sinn und den Zeitungsmeldungen aus Berlin.

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Re: Beleuchtung

Beitrag von Pibach » Di 11. Dez 2018, 00:02

Motte hat geschrieben:
Mo 10. Dez 2018, 15:17
zur weiträumigen Orientierung.
Dann ist vielleicht doch eine spottige Taschenlampe geeigneter?

Wildschweine hab ich im Innenstadtgebiet noch nicht erlebt, aber mir ist beim Rückweg ein Fuchs vor dem Rad durchgekreuzt.

So ein Einrad macht querfeldein unheimlich Spaß, im Wald ist gutes Licht aber wichtig.

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