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Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

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EmilEmil
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Di 20. Dez 2011, 02:04

Also ein Doppelgänger von diesem Katastrophen-Faltrad ist mir jüngst in einem Baumarkt aufgefallen.
Der Rahmen fast 1:1 epigoniert, allerdings aus Aluminium-Legierung. Immerhin hatte man hinzugelernt, was die Draisinen-Option betrifft. Das Hauptrohr war für das Tretlager nicht ausgeklinkt, denn die Verbindung wurde durch einen mit Tetlager und Hauptrohr ringsrum verschweißten Kragen gebildet. Über den Rest bereite ich den Mantel der Faltradliebe.
Damit war aber die Entwicklung der Technik wider zum Stillstand gekommen (Für die nächsten 40 Jahre ?)
Daß ein normal großer Mensch ( 50% Percentile) vielleicht 1,00 m Sattelhöhe braucht, war zum Ausdenken wohl zu mühsam, sonst hätte man in diesem Zuge die unselige U-Rohr Konstruktion ebenfalls beseitigt. (Sie beinträchtigt die verfügbare Sattelstützenlänge um ca 10 cm !)
Das GUTE an der "guten, alten Zeit" ist nicht die überlegene Qualität von Anno Dunnemals, sondern es besteht darin, daß die Jetzt-Zeit keinen Deut besser ist.
Mfg EmilEmil

PeterHeinz
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von PeterHeinz » Di 20. Dez 2011, 13:43

EmilEmil hat geschrieben:Das GUTE an der "guten, alten Zeit" ist nicht die überlegene Qualität von Anno Dunnemals, sondern es besteht darin, daß die Jetzt-Zeit keinen Deut besser ist.
Mfg EmilEmil
Das bezieehst du aber nur auf dieses "Klapprad", oder?

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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Motte » Di 20. Dez 2011, 14:13

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Gestern wie heute.
Nicht jedes alte Rad war auch minderwertig. Es mag uns heute altbacken und hässlich vorkommen, war auch ganz sicher kein Leichtbau - aber viele damalige Räder sind wenigstens nach den Grunderkenntnissen des Maschinenbaus montiert worden. Da war Messing am Schnellspanner und kein Plastik. Da gab es geriffelte (Stahl) Ausfallenden und Federringe an den Schrauben. Viele Teile wurden im eigenen Betrieb hergestellt und galvanisiert/verchromt. Es wurde nicht gerechnet wie viel man sparen konnte, wenn man die Unterlegscheibe weg lässt. Und zulässt, dass sich die harte Schraube ins weiche Alu gräbt.

Stelle Dich mal hier (z.B. in Duisburg) Samstags an den Marktplatz und Du wirst Dich wundern, wie viele Menschen noch immer mit ihrem alten Klapprad zum Einkaufen fahren - mit zwei Tüten am Lenker und nem Korb auf dem Gepäckträger. Das musst Du mit einem 40 Jahre alten Dahon erst einmal "bringen".

Gruß

Udo

EmilEmil
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Mi 21. Dez 2011, 03:45

Genauso ist es.
@ PeterHeinz, ich meine es schon Allgemeiner , nicht nur auf die Katastrophen-Klappräder bezogen.
Neben vielen tollen Sachen hat die Gegenwart auch immer wieder mit "Rückfällen" zu kämpfen.
ZB kenne ich die Shimano XT-Schaltung vom Trekkingrad eines Freundes seit 1998. Ich war damals sehr beeindruckt von der Qualität dieser Kettenschaltung (Sie funzt immer noch tadellos). Auf der anderen Seite habe vor einiger Zeit ein Trekkingrad mit einer DualDrive ausprobiert. Dier Schaltnaben-Teil war erwartungsgemäß, der Kettenschaltungs-Teil (Sram DuialDrive = X7 !) hat mich dagegen sehr nachdenklich gemacht. Gruß in die Schweiz,Gruß in den Pott.
MfG EmilEmil

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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Motte » Do 22. Dez 2011, 14:27

Hallo EmilEmil,


Deine "Nachdenklichkeit" bei der Dual Drive hat mich wiederum hellhörig gemacht. Die hab ich ja selbst am neuen Radl. Was macht Dich daran stutzig? Dahon liefert sie mit X7 Schaltwerk. Liegt so etwa auf LX Niveau.
Original gehört ein anderes Schaltwerk dran - sieht ein wenig anders aus.

Positiv ist mir bislang aufgefallen, dass die gelochten Schaltröllchen den sonst üblichen Schmodder an der Stelle entsorgen. Auf den ersten 2000 Km war sie bislang unauffällig. Hab einmal das Schaltseil nachspannen dürfen - das ist ja normal.

Gruß

Udo

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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Fr 23. Dez 2011, 00:54

Hallo Motte,
ich habe schon seit 1 1/2 Jahren die Version DualDrive als 3x10 ins Auge gefaßt. Nachdenklich wurde ich wegen der Funktionalität der Kettenschaltung. Die hatte ich in meinem Kopf als besser gespeichert. Aber vielleicht war das ein schlecht eingestelltes Exemplar. Da ich eh, wenn, dann Shimano XT oder SramX9 nehme, würde ich vorher sorgfältig einen Vergleichstest + Informationen starten. Die DualDrive ist die einzige Kombination, die meine Ansprüche an die Entfaltung mit einer 10-fach Schaltung (11-36 Zähne) erfüllen kann. 10-fach deshalb, um die Rand-Ritzel wegen dem Schräglauf nicht übermäßig benutzen zu müssen. Die Clickbox geht mir schon gegen den Strich ( gehört auf die linke Seite und sollte wie bei der i-Motion9 angesteuert sein) und Sram bietet kein Shadow Schaltwerk. Komisch, die Sram-Leute haben schöne Sachen und sind zu dämlich, diese zu vermarkten -i-Motion 9- oder von der Technik ordentlich zu komponieren. Bei Shimano habe ich dagegen kein kurzes Schaltwerk entdeckt. Diese Firma zeichnet sich dadurch aus, daß sie immer wieder eine extra Wurst brät. Wenn ich nur an die Tretlagerstandards denke. Bei Delta = 25 Zähne (36-11 !) , ist ein mittellanges schon zu viel. Pfützenschnüffler ? Und Drehschalter sollten natürlich auch sein. Die Trigger Türme stören schon ein wenig. Ich habe ja schon für einen Bremshebel eine ambulante Befestigung zusammengebaut (Mittels Verstellklemmhebel. Ja und die DualDrive mit 32 Loch und Scheibenaufnahme muß ich wohl aus Amsterdam besorgen. Die eiserne Tulpe in Alu-Folie sozusagen.
Frohes Fest
EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Di 24. Jan 2012, 23:30, insgesamt 2-mal geändert.

Motte
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Motte » Fr 23. Dez 2011, 09:22

Moin,

ob XT oder X9 langlebiger ist, kann ich mit meinen 2000 Km Erfahrung natürlich nicht sagen. Auf der anderen Seite hatte ich mal früher am Einkaufsrad weit über 5000 Km eine Alivio Gruppe, die tadellos funktioniert hat. Nur sind das ja immer einzelne Erfahrungen. Auf der anderen Seite wird auch gern ein nicht gerechtfertigter Hype um die teuren Dinge gemacht. Der Handel will ja leben.

Beim Reifenwechsel finde ich die Klick Box eine prima Lösung. Das Gefummel mit dem "Schaltseil- Aushaken" an meiner Inter 8 Premium hat mir immer dreckige - ein paar mal auch blutige Finger eingebracht. Wenn man von oben auf die Klick Box guckt, dann steht sie nur wenige mm gegenüber dem Schaltwerk vor. So doll ist das nicht. Es verhindert an meinem Rad allerdings das Einhängen einer großen HR Tasche in die untere Ebene des Gepäckträgers auf der rechten Seite. Da ich ganz häufig mit HR Taschen fahre, ist der Gnubbel auch nicht stoßgefährdet.

Kannst ja den Rahmen auf den Pinion Halter umschweißen - dann ist hinten alles sauber, Gänge sind auch genug da und Du hast freie Wahl der HR Nabe.


Denn mal frohes Fest......

Gruß

Udo

EmilEmil
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Mo 9. Jan 2012, 00:31

Hallo,
warten wirs mal ab, was mit der Pinion Idee wird. Den Jungs drücke ich jedenfalls die Daumen. Aber da wirds 2013, eh das mit der Pinion richtig los geht. Bei der Alfine 11 gabs ja auch zuerst ( Ist jetzt fast 2 Jahre her ) einen Hype. Kaufen konnte man die Alf erst im März 2011. Vor 2 jahren wurde nichts gesagt von diesem großen Gangsprung 29% zwischen 1-2. Der Senioren-Teller in der Dose !
Das hat mein mein anfängliches Interesse nachhaltig abgekühlt.
Mit der DualDrive muß ich mich nicht unter Zugzwang setzen. Die 2x9 i-Motion 9 Lösung tut ihren Job. Da werd ich zum Frühjahr mal ein 54-Blatt mit Steighilfen einsetzen. Konnte sein, daß ich das Faltrad-Projekt dann abschließe.
Mit der DualDrive bau ich mir vielleicht ein FittiCrossi auf, das hängt natürlich vom überflüssigen Kleingeld ab.
MfG EmilEmil

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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von Steini » Di 2. Aug 2016, 20:12

So ein ähnliches hatte ich in meiner frühen Jugend auch. Im Nachhinein und als Ingenieur betrachtet war es gut, dass Kinder/Jugendliche wenig Gewicht mitbringen. Immerhin haben wir das Teil in wilder BMX-Manier über die Aushub-Haufen der umliegenden Baustellen gejagt und dabei auch Schanzen gebaut.
Mit der heutigen "Sicherheitsgurt-, Helm-, ABS-, ESP- etc.-Mentalität ist das kaum mehr vorstellbar.

EmilEmil
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Re: Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre

Beitrag von EmilEmil » Sa 4. Aug 2018, 13:01

Aus dem Pedelecforum:
Katastrophen-Falträder werden jetzt auch elektrifiziert !

Bild

Das war eigentlich schon längst zu erwarten. Sinnvoll ist das dennoch nicht. Eine Steigung mit > 15 % möchte ich mit einem Frontmotor nicht fahren.
Der Eigner gibt die KM-Leistung mit 23 000 [km] an. Alles, was da bei Fahrrädern über 20 000 [km] geht, ist nicht schlecht. Ich sollte den Eigner mal wegen der KM-Leistung unter El. Motor befragen.

MfG EmilEmil

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