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Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

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EmilEmil
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Folding*Star 20" Faltrad-Prototyp

Beitrag von EmilEmil » Fr 25. Mär 2011, 13:03

Nur ganz kurz : Eigentlich wollte ich den Folding*Star in den Revisionen 5 und 4A hier präsentieren. Es dauert aber wieder mal ewig, bis diese verfluchte Orderei Erfolge zeitigt. In der Bananen-Republik Deutschland geht nur noch etwas mit viel Bakk-Schiß oder per Führerbefehl.

Rev 5 und Rev 4 unterscheiden sich durch das Doppel-Kettenblatt und damit durch den größeren Entfaltungsbereich (Erweiterung von 340% (Original-i-Motion 9) auf 510 % (2x9 Version)).
Beim Doppel-Kettenblatt benötige ich einen größeren Käfig, der ist von mir zugeschnitten und auf eine Schweißlehre geschraubt und liegt beim Schlosser zum Verbinden. Dieser Schlosser wartet aber auf Ersatzteile für sein WIG-Schweißgerät.....

Grundsätzlich mag ich keine Umwerfer,Schwenkarm-Kettenspanner und ähnliches Gedöns (Alles Krücken für Leute, die sich keine Rohloff-Nabe leisten können !). Was ich mag, ist halt eine gekapselte Kette, die wird der Folding*Star in der Revision 4A auch bekommen. Ein Chainglider für 48-er Blatt ist bestellt, aber noch nicht geliefert (Wen wundert das nach dem oben gesagten ?) Revision 4A bekommt die gekapselte Kette. Die Entfaltung liegt dann wie bei meinen anderen Rädern von 2,20 m bis 7,48 m (Dies geht beim 20-Zöller mit 48-er Blatt und 18-er Ritzel gerade noch so auf). Die Revision 5-Teile bleiben dann als Umbau-Satz für besondere Fahrten in Reserve. (Großglockner,St. Gotthard,Gampen bei Blumberg oder Randen-Aufstieg von Füüützen zum Hagenturm !). Entfaltung dann von 1,66 m bis 8,47 m . Ach ja, endlich ein Faltrad mit gescheiten Bremsen ! Gewicht ist 17,5 kg, hauptsächlich dieser Eisensaite von Rahmen (4,6 kg mit Gabel) geschuldet. Machbar ist 13 Kg + XXX Gramm bei gleicher Ausstattung. Übrigens, ein Lenker mit dieser Petrus-Kreuz-Klappung, wie er von den Bromptonieers eingeführt wurde und vielfach nachgekupfert wird, steht nicht auf meiner Wunschliste.

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Die Revision 5 fährt seit Mitte April 2011 als 2x9 (SRAM i-Motion 9 mit Campa Veloce Umwerfer an 36/54 Kettenblatt).

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Schon beim ersten ( und warscheinlich letzten) Mal konnte ich eine gute Testgeschwindigkeit erreichen. Ja und leichter ist der Folding*Star auch geworden : Es sind jetzt nur noch 16,8 kg .
Bild
Edit: 01/04/2017 Verlorenen Link der Bilder korrigiert.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Sa 1. Apr 2017, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.

EmilEmil
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Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Mai 2011, 15:13

Hallo Faltradfreunde,
da ich selbst im Zusammemhang mit meinem 24" Falter die Begründung für die Wahl des "Tau-Delta-Rahmens auch für den 20" Prototypen gegeben habe, will ich dem Forum nicht vorenthalten, was der leider verstorbene Sheldon Brown über das Raleigh Twenty, das ja auch einen Tau-Delta-Rahmen, jedoch mit zusätzlicher Abstrebung des Tretlagers besitzt, über das Raleigh 20 sagt : (Heute beim Stöbern zufällig gefunden !)

"The Raleigh Twenty was introduced in the early '70s, and is superficially very similar to many other basic 406 mm (20 inch)- wheel European folding bikes of the era. Unlike most of these, however, it is a stiff, pleasant-riding frame with ride characteristics similar to classic English 3-speed machines".

Bild
[/img]

Ich will aber nicht verschweigen, daß das (einzige) Faltgelenk des Raleigh 20 mir gar nicht gefällt, und ich in jedem Fall ein Gelenk nach Art des Folding*Star vorziehe, auch wenn ich an dem noch einiges zu verbessern habe.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 16. Mai 2011, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Pibach » Mo 16. Mai 2011, 15:27

Ja das Raleigh Twenty hat insbesondere die vergrößerte Platte als Faltgelenk und wird um dieses auch "gedreht" und nicht "geklappt". Ich bewzeifele, dass die Eigenscahften Deines Falters darauf zu Übertragen sind....

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Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Mai 2011, 15:36

Hallo Pibach,
ich habe ein offenes Ohr für Deine Vorschläge, verstehe aber nicht, was Du mir über das Raleigh-Gelenk sagen willst. (Ich will das Ding nicht übernehmen, sagen wir es positiv, es ist mir zu "British") Wer kommt auf diese Idee mit den fast horizontalen Platten, das ist positiv ausgedrückt reine Materialverschwendung.
Naturlich ergibt sich auch ein "stattliches" Faltmaß.
Die Faltmaß-Vergrößerung durch den Rennlenker mal beiseite gelassen, das "Original-Faltmaß"ist raumgreifend genug. Die Frage "Passt dies Ding durch die Tower Bridge in London ?" sei gestattet.
*) Bild mit dem gefalteten Raleigh wurde erst gegen Ende 2011 eingefügt.
[url=http://fotos.mtb-news.de/p/104105 ... pg?0[/img]
[/url]
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Do 26. Jan 2012, 16:37, insgesamt 5-mal geändert.

Pibach
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Beitrag von Pibach » Mo 16. Mai 2011, 16:27

EmilEmil hat geschrieben:Hallo Pibach,
ich habe ein offenes Ohr für Deine Vorschläge, verstehe aber nicht, was Du mir über das Raleigh-Gelenk sagen willst.
Also meine Vermutung ist, dass diese 2 horizontalen Platten wesentlich stabiler sind als die damals üblichen sonstigen Faltgelenke. Hat ja auch ersichtlich bessere Hebel. Der "tau-delta Rahmen" hat da ja kaum Einfluss, der Schwachpunkt bleibt das Gelenk. Das Raleigh ist Kult und wird im Folding Bike Forum in zig Varianten umgebaut. Ob Dein Folding Star die gleiche Qualität hat, kann ich nicht beurteilen, habe beide noch nicht gefahren, und ob die Ausage von Sheldon Brown etwas über Deinen Falter ausssagt ist wohl auch offen.

EmilEmil
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Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Mai 2011, 20:31

Hallo Pibach,
wenn man ein Rohr trennt, macht man das mit einem ebenen Schnitt. Die erneute (lösbare) Verbindung benötigt an der Schnittebene an beiden "Ufern" entweder Flansche oder Schottbleche, beides geht auch. Diese ebenen Flächen werden an (mindestens) drei Punkten miteinander verbunden. Mehr als drei Punkte geht auch, weniger aber nicht. Vgl. Befestigung von Autorädern an der Nabe mit drei, vier,fünf oder mehr Bolzen (Muttern).

Bei einem leichten Faltgelenk wählt man die 3-er Ausführung. Der Gelenkbolzen liefert davon 2, der Verschlußbolzen die dritte Position. Da man etwa "Naht auf Naht" faltet, liegt der Gelenkbolzen vertikal und parallel zu der Trennfläche und gibt dem dritten Bolzen die Senkrechte auf die Trennfläche vor. Für möglichtst kleine Kräfte ist ein großer Abstand der Verbindungspunkte sinnvoll. Das geschlossene Faltgelenk muß aber nur den Kraftfluß zwischen den getrennten Rohren wiederherstellen. Das sind Normalspannungen senkrecht auf den Schnittflächen und Schubspannungen in den Schnittflächen (etwa Ellipsen-Ringflächen). Die (Biege-) Normalspannungen ergeben sich zB aus der Gewichtsbelastung von Fahrer und Radl; die (Torsions-) Schubspannungen zB beim Wiegetritt. Zwei Flansche (Dicke ca 8 mm oder weniger ?) an beiden Ufern sind dafür hinreichend. Die Scharnierachse ist mit 8 mm ebenso hinreichend dimensioniert wie der Verschlußbolzen. Durchgehende Gelenkplatten (also ohne Loch innerhalb der Rohr-Kontour) sind Gewichts-mäßig suboptimal. Der Schottblech-Anteil ist überflüssig. Der Folding*Star hat dort Alibi-Löcher, die ich ohne Festigkeits-Einbußen bis fast zur Rohr-Kontour ausweiten kann (Das bringt ~ 120 g; mach ich das im nächten Winter ?).

Wieviel besser ist nun die Raleigh-Lösung ? Erstmal bringt sie erhebliches Zusatzgewicht, da die Trennebene das Rohr unter einem sehr flachen Winkel durchschneidet (Die Flache ist größer !). Der nächste Punkt ist der, daß der Gelenkbolzen sehr kurz ist, weil er fast wie ein Niet beide Flächen verbindet. Der Verschlußbolzen ist ausreichend vom Gelenkbolzen entfernt. Die Anordnung beider Bolzen läßt eine unerwünschte Drehachse durch die beiden Bolzen enstehen, deren Drehung nur durch genaues Aufeinanderpassen der Flanschflächen verhindert wird. Insbesondere beim Faltvorgang ergeben sich große Belastungen, denen duch den zu kurzen Gelenkbolzen nichts Entscheidendes entgegengesetzt wird. Kleine Toleranzen an langen Hebelarmen ergeben schließlch große Verschiebungen. (Wer mal einen Magnet-Verschluß für die gefalteten Radhälften konstruiert hat, weiß daß für diese Toleranzen durch eine Einstell-Möglichkeit Vorsorge getroffen werden muß. Und schlußendlich vergeuden die fast horizontalen Gelenkplatten in dieser Ausführung kostbaren Faltmaß-Platz (25 cm ?). Sowiohl dem Folding*Star als auch dem Raleigh fehlen Sicherungs-Vorrichtungen des Verschlußbolzens.

Alles in allem ist die Raleigh-Lösung eine Konstruktion, über die man nur den Kopf schütteln kann. Da nutzt es nichts, wenn gewisse Leute das als Kult ansehen. Das ist allenfalls eine Kult-Ur-Schande.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 16. Mai 2011, 20:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Pibach » Mo 16. Mai 2011, 20:54

EmilEmil hat geschrieben: Alles in allem ist die Raleigh-Lösung eine Konstruktion, über die man nur den Kopf schütteln kann. Da nutzt es nichts, wenn gewisse Leute das als Kult ansehen. Das ist allenfalls eine Kult-Ur-Schande.
Totaler Mumpitz, sorry.

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Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Mai 2011, 21:12

Hallo Pibach,
wenn man bei Dir auch nur ein einziges Anzeichen erkennen könnte, daß Du versuchst, etwas zu verstehen. Ich wußte gleich, daß das, was ich geschrieben habe, über Deinen Horizont geht.

Ich konstatiere eine Proportionaltät zwischen geistiger Mittellosigkeit und aggressiver Impertinenz. (Je kleiner, desto größer...). Diskussion mit Dir hat keinen Sinn, bleiben wir Freunde und schweigen uns in Zukunft an.

MfG EmilEmil

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Beitrag von Rone » Mo 16. Mai 2011, 22:02

EmilEmil hat geschrieben:Ich wußte gleich, daß das, was ich geschrieben habe, über Deinen Horizont geht.
Gemach, gemach!

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Beitrag von EmilEmil » Sa 6. Aug 2011, 14:19

War vor 10 Tagen mit dem Folding*Star in München unterwegs und erntete viel Lob. Die Kommentare reichetn von "cool bis schönes Radl°.
In den neuen Heimat war ich auch schon unterwegs. Die Schaltung mit den Berg-Gängen konnte sich bewähren. Leider gibt es keine Abfahrt, bei der man über 65 km/h fahren kann (Zu kurvig und der Asfalt mit Baumspelzen übersäht).

MfG EmilEmil

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