Erfahrungen mit Dahon VTS D7
Verfasst: Mi Nov 02, 2011 9:04 pm
HI,
zwischenzeitlich habe ich ca. 250km mit dem Dahon zurückgelegt, alles wie geplant im Pendeleinsatz zwischen Wohnung-Bahnhof (650m) und Bahnhof-Arbeit (4km bis 5km) und retour. Da zwischen noch einige andere kürzeren Strecken.
Die Ausstattung laut Katalog habe ich wie folgt geändert:
1. Halogen "Scheinwerfer" gegen BUMM Lyt aus der Teilekiste. Eine echte "Erleuchtung", zwar ist der Lyt auch nicht der Hellste, aber der Original-"Scheinwerfer" ist dagegen nur eine lausige Positionsleuchte.
2. das Batterierücklicht habe ich gegen ein BUMM flat Dynamorücklicht ausgetauscht.
3. den Lenker habe ich gegen eine gekürzte MTB-Bar ausgewechselt, ich komme mit kurzen Lenkern einfach besser klar. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich
4. die Griffe gegen hochwertigere ergonomische Griffe getauscht.
5. Die Original-"Klingel" war eine echt Katastrophe, ich habe sie gegen eine hochwertige ausgewechselt die laut vernehmlich "Pling" macht, die Original-"Klingel" gab hingegen keinen Ton von sich.
Der Rest ist Kosmetik - die Speichenreflektoren in orange habe ich gegen Secuclips in Silber ausgetauscht. Außerdem habe ich an verschiedenen Stellen noch transparente Lackschutzaufkleber angebracht, hier hatte Dahon fleissig gespart.
Das Systemgewicht beträgt gewogene knappe 13kg, der "Gepäckträger", der so niedrig angebracht ist, dass selbst Frontroller nicht am Rad montierbar sind, wiegt alleine schon 1,2kg (!!). Bei mir dient er nur als Träger für das Rücklicht und mein Fahrradschloss.
Vom Fahrgefühl bin ich soweit zufrieden, auf Tour würde ich mit dem Rad allerdings nicht gehen wollen, aber dafür habe ich ja auch mein T-400. Das Schaltwerk arbeitet erstaunlich robust und zuverlässig.
Kritikpunkte:
1. Den Steam von Dahon finde ich im Vergleich zum BIrdy (einen anderen habe ich nicht) wackelig. Die Vorspannung vom V-Clamp habe ich dabei bereits erhöht.
2. Das Falten finde ich im Vergleich zum Birdy zwar sauberer, aber auch irgendwie umständlicher (Sattel runter, Pedale einklappen, Lenker verdrehen, Steam runter, Steam umklappen, Rahmen falten), dabei ist der Lenker irgendwie immer doch im Weg...
...mir ist es noch nicht gelungen laut Dahon Faltanleitung das kleinstmögliche Faltmaß hinzubekommen. Dazu in einem anderen Thread dann auch gleich eine Frage.
3. Die Vorderradbremsen kreischen, dies zu ändern ist mir mittels Einstellungsversuchen bisher nicht gelungen. Da die V-Brake Bremskörper auf dem Sockel stark wackeln, liegt meine unfachmännische Meinung dass es daran liegen könnte. Die Schrauben sind aber fest, hier fhelt m. M. n. einfach eine Unterlegscheibe - da wäre dann aber wiederum Dahon in der Pflicht.
4. Die Vorderradbremse "ruppelt". Das liegt wahrscheinlich an den gleichen Gründen wie das kreischen.
4. Bei beiden Felgen lassen sich deutlich der Felgenstoß erfühlen, bei meinem Birdy und auch bei meinem Fahrradmanufaktur Rad ist das nicht der Fall (gewesen).
Fazit:
Trotz diverser Kritikpunkte würde ich das Rad noch mal kaufen bzw. für den beschriebenen Einsatzzweck auch empfehlen. Aber von der Begeisterung anderer Dahon-Fahrer bin ich weit, weit entfernt. Dafür müsste Dahon aufhören an den falschen Stellen zu sparen (Klingel, Scheinwerfer, Detailverarbeitung [Bremsen, Felgen])
Grüße
bikeingold
zwischenzeitlich habe ich ca. 250km mit dem Dahon zurückgelegt, alles wie geplant im Pendeleinsatz zwischen Wohnung-Bahnhof (650m) und Bahnhof-Arbeit (4km bis 5km) und retour. Da zwischen noch einige andere kürzeren Strecken.
Die Ausstattung laut Katalog habe ich wie folgt geändert:
1. Halogen "Scheinwerfer" gegen BUMM Lyt aus der Teilekiste. Eine echte "Erleuchtung", zwar ist der Lyt auch nicht der Hellste, aber der Original-"Scheinwerfer" ist dagegen nur eine lausige Positionsleuchte.
2. das Batterierücklicht habe ich gegen ein BUMM flat Dynamorücklicht ausgetauscht.
3. den Lenker habe ich gegen eine gekürzte MTB-Bar ausgewechselt, ich komme mit kurzen Lenkern einfach besser klar. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich
4. die Griffe gegen hochwertigere ergonomische Griffe getauscht.
5. Die Original-"Klingel" war eine echt Katastrophe, ich habe sie gegen eine hochwertige ausgewechselt die laut vernehmlich "Pling" macht, die Original-"Klingel" gab hingegen keinen Ton von sich.
Der Rest ist Kosmetik - die Speichenreflektoren in orange habe ich gegen Secuclips in Silber ausgetauscht. Außerdem habe ich an verschiedenen Stellen noch transparente Lackschutzaufkleber angebracht, hier hatte Dahon fleissig gespart.
Das Systemgewicht beträgt gewogene knappe 13kg, der "Gepäckträger", der so niedrig angebracht ist, dass selbst Frontroller nicht am Rad montierbar sind, wiegt alleine schon 1,2kg (!!). Bei mir dient er nur als Träger für das Rücklicht und mein Fahrradschloss.
Vom Fahrgefühl bin ich soweit zufrieden, auf Tour würde ich mit dem Rad allerdings nicht gehen wollen, aber dafür habe ich ja auch mein T-400. Das Schaltwerk arbeitet erstaunlich robust und zuverlässig.
Kritikpunkte:
1. Den Steam von Dahon finde ich im Vergleich zum BIrdy (einen anderen habe ich nicht) wackelig. Die Vorspannung vom V-Clamp habe ich dabei bereits erhöht.
2. Das Falten finde ich im Vergleich zum Birdy zwar sauberer, aber auch irgendwie umständlicher (Sattel runter, Pedale einklappen, Lenker verdrehen, Steam runter, Steam umklappen, Rahmen falten), dabei ist der Lenker irgendwie immer doch im Weg...
...mir ist es noch nicht gelungen laut Dahon Faltanleitung das kleinstmögliche Faltmaß hinzubekommen. Dazu in einem anderen Thread dann auch gleich eine Frage.
3. Die Vorderradbremsen kreischen, dies zu ändern ist mir mittels Einstellungsversuchen bisher nicht gelungen. Da die V-Brake Bremskörper auf dem Sockel stark wackeln, liegt meine unfachmännische Meinung dass es daran liegen könnte. Die Schrauben sind aber fest, hier fhelt m. M. n. einfach eine Unterlegscheibe - da wäre dann aber wiederum Dahon in der Pflicht.
4. Die Vorderradbremse "ruppelt". Das liegt wahrscheinlich an den gleichen Gründen wie das kreischen.
4. Bei beiden Felgen lassen sich deutlich der Felgenstoß erfühlen, bei meinem Birdy und auch bei meinem Fahrradmanufaktur Rad ist das nicht der Fall (gewesen).
Fazit:
Trotz diverser Kritikpunkte würde ich das Rad noch mal kaufen bzw. für den beschriebenen Einsatzzweck auch empfehlen. Aber von der Begeisterung anderer Dahon-Fahrer bin ich weit, weit entfernt. Dafür müsste Dahon aufhören an den falschen Stellen zu sparen (Klingel, Scheinwerfer, Detailverarbeitung [Bremsen, Felgen])
Grüße
bikeingold