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Bonanzaradbuch

Alles zum Thema Faltrad/Rad.
St-Pedali
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Bonanzaradbuch

Beitrag von St-Pedali » Fr 6. Mär 2020, 19:45

Bald erscheint das Bonanzaradbuch. Warum das hier interessant ist? Nun, es gab ja in den 70er die so genannten "Bonappis"… Das steht für klappbare Bonanzaräder, also Bonanzaklappis. Mal ehrlich: Wer hat''s gewusst?
https://www.directupload.net/file/d/575 ... vr_jpg.htm

St-Pedali
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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von St-Pedali » Fr 6. Mär 2020, 20:00

Oh Mann, wie kriege ich nur die doppelten Beiträge gelöscht? Sorry, ich komme mit der Forumssoftware nicht klar.

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von St-Pedali » Fr 6. Mär 2020, 20:00

Oh Mann, wie kriege ich nur die doppelten Beiträge gelöscht? Sorry, ich komme mit der Forumssoftware nicht klar.

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 6. Mär 2020, 20:25

Es liegt nicht an Dir.

Eher kommt die Forensoftware mit sich selbst nicht klar. ;)

Ich hab mir angewöhnt, die Fehlermeldung zu ignorieren und in einem zweiten Fenster nachzusehen, ob der Beitrag angekommen ist. Meist ist er das. Längere Texte schreib ich nur noch offline.

Du kannst die Beiträge beliebig lange nachträglich editieren, sogar die Überschrift. Also leerst Du Alle und nennst sie "bitte löschen" oder ähnlich. Ich glaub ein minimum an Textinhalt muss stehen bleiben. "bitte löschen" als Text genügt.

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von St-Pedali » Fr 6. Mär 2020, 21:02

Danke. Vielleicht mag ja ein Admin dem Problem annehmen...

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von Motte » Sa 7. Mär 2020, 08:42

Moin

Dass es eine klappbare Variante gab wusste ich auch nicht. Bei mir musste damals mein altes gelbes 20 Zoll "Zerlegerad" einen Bananensattel mit riesigem Reflektor ertragen - um ein wenig in die Nähe zu kommen.

Neulich hatte ich beim Stöbern in der ARD Mediathek was dazu gesehen
https://www.ardmediathek.de/wdr/player/ ... TIzZWEwMg/

Da kann man ein wenig die Zeit überbrücken bis das Buch dieses völlig unbekannten Autors ;) endlich erscheint. Ich bin zwar kein ausgemachter Bonanza Rad Fan - aber sowas interessiert mich immer - werde ich mir zulegen.

Danke für die Info.

Gruß

Udo

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von EmilEmil » Sa 7. Mär 2020, 10:44

Ich schau mir gern auch mal so etwas an. Bei mir gibt es da immer eine lachendes und ein weinendes Auge. Das Lachende erfreut sich an den noch so ausgefallendsten (eigentlich unsinnigsten) und trotzdem verwirklichten Ideen. Das weinende Auge sieht sofort die ergonomisch falsche Sitzposition und die damit verbundene falsche Schwerpunktlage u.a.. Der Höhepunkt ist dann die Pseudo-Federung mit angedeuteter Doppelbrückengabel (Echte Federn aus Metall schon, aber Federung Fehlanzeige). Für Hinten gab es neben
der Kaschierung wohl wenige Modelle mit einer wirklichen Federung.
Dabei hätte man auch damals generell über eine Federung am Fahrrad nachdenken können oder sollen. Das wäre aber Alles zu teuer gewesen, als daß es jemand gekauft hätte. Derjenige, der so ein Talmi-Rad besessen hat, erinnert sich gern und vergißt die ganzen Macken , die er (sie) gar nicht wahr genommen hat. Man war jung und das Gefühl lebt heute beim Anblick dieser Exoten wieder auf (Ist das das Geheimnis jeder Nostalgie ?). Nostalgie kann , muß aber nicht zwingend sinnlos sein.
Auch der dem Straßenkreuzer mit Automatik optisch entlehnte Schalthebel hat durchaus etwas für sich. Nur schaltet er wohl eine F&S 3-Gang-Nabe. Über die Entfaltung will ich mir lieber keine tieferen Gedanken machen, da kann ich am Ende nur als viel zu ernster, zu nüchterner Blödmann da stehen.
Immerhin kann man ein Bonanza-Rad auch als Vorläufer eines Minirades (Rennrad mit 20" Laufrädern ? Die Weiter-Entwicklung wäre ein leichtes, schnelles und wendiges Stadtrad ) sehen. Nur die ewige Deutsche Rücktritt-Oma mit dem 1990-er Geburts-Datum will es nicht und "er" darf es nicht .
Die Zerlege-Version hab ich in Natura nie gesehen und leider hier in dem Bildmaterial auch nicht gefunden. Da würde ich gern noch mal etwas Neues kennen lernen.
Aber immer schön, wie gut sich manchmal Flatulenzen verkaufen bzw. große Aufmerksamkeit in den Medien erfahren und alles Andere, was evtl. viel sinnvoller ist, zur Randerscheinung degradieren (Welcher Radler könnte heute nicht eine 11-Gang Getriebenabe (Leicht, Guter Wirkungsgrad) gebrauchen ? Kaufen kann er nur den Dreck vom Fernasier und muß dazu noch den Leertritt-Tango auf die Fahrbahn legen !). Ein Bericht würde nur im Fach-Magazin erscheinen !
Der aufgeführte Zusammenhang könnte eine Erklärung für den Entwicklungs-Stillstand in Bereichen der Fahrrad-Technik im Allgemeinen und für die Faltrad-Technik im Besonderen sein.
Allen, die noch ein fahrbares Bonanza-Rad besitzen, wünsche ich viel Spaß und Aufmerksamkeit. wenn es zur Eisdiele (zum Cafe) geht.

MfG EmilEmil

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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 7. Mär 2020, 10:49

Motte hat geschrieben:
Sa 7. Mär 2020, 08:42
... Bei mir musste damals mein altes gelbes 20 Zoll "Zerlegerad" einen Bananensattel mit riesigem Reflektor ertragen - um ein wenig in die Nähe zu kommen. ...
dito bzw. so ähnlich.

Dass der Kölner seine Produktion mangels Teile einstellen muss(te), wurde in dem Beitrag schon erwähnt. Ich bin ein paar mal an dem Laden vorbeigeradelt. Soweit ich weiß, macht der auch normale Klappis fertig und verkauft die.

Ein klappbares Bonanzarad ist mir nie begegnet. Gibt's dafür Belege? Vielleicht im Buch? Andererseits gab es ja nie das Bonanzarad, sondern regional unterschiedlich diverse Hersteller. Warum also nicht auch eine klappbare Version?

Karsten
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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von Karsten » Sa 7. Mär 2020, 11:47

Müsste Ende 60er / Anfang 70er gewesen sein. Da hatte Thomas, der Sohn des Fleischers bei uns im Dorf so'n Teil und war damit der Star, wenn wir Jungs mit unseren Rädern um die Mühlenteiche und im Wald zum Schwimmbad zwei Dörfer weiter oder so rumfuhren.
Als er mich dann endlich auch mal auf seinem Rad fahren ließ, war das eine sehr ernüchternde Erfahrung.
Siehe Emil Emil: Die Teile taugten ebensowenig zum "richtigen" Radeln, wie die Klappis aus jenen Zeiten.
Ich hatte dann, durch konsequentes "abspecken" des alten 26 Zoll-Rades meines großen Bruders, den Vorläufer der Mountain-Bikes erfunden, mit dem ich die Wege um die Mühlenteiche unsicher machte. Zur Schule durfte ich damit nicht fahren, weil's naktürlich nicht STVO-gemäß war.

Gruß Karsten

Motte
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Re: Bonanzaradbuch

Beitrag von Motte » Sa 7. Mär 2020, 11:56

1970 hatten die meisten Menschen in der Stadt keinen Platz für ein normales Fahrrad im Mietshaus. Die Keller wurden für Eingemachtes, Kohlen und Kartoffeln gebraucht. Da waren Klappräder schon eine Lösung.

Karsten

ist doch oft so. "Angeberteile" sind (heute wie gestern) im Alltag selten praktisch. Die getunten Kisten (Autos) in meiner Berufsschulzeit taugten doch nie und nimmer für längere Fahrten, zum Einkaufen oder in den Urlaub. Auch weil immer irgendwas kaputt (gebastelt) war.
Spaß können sie ja trotzdem machen.

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