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Arbeitsfalttier zum Pendeln

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Motte
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Do 13. Jun 2019, 19:14

Mü XL hatte ich 2007 gekauft und als Einkaufs-/Gästerad genutzt. 2011 hab ich es gebraucht verkauft, weil ich ein tourentaugliches Gästerad haben wollte. Bis 2010 hat es vorwiegend mein ca. 105 kg schwerer Nachbar gefahren. Der fuhr "recht beherzt", wie man so sagt - dem Rad hat es überhaupt nichts ausgemacht.
Es fährt heute noch ;) (ich sehe es gelegentlich)

Meins hatte einen Joule II Nabendynamo und die Nexus Premium 8 Gang Freilaufnabe. Das wurde noch eine Weile so beibehalten. (Auf die Cane Creek Thudbuster Federsattelstütze, die meins noch ab Werk hatte - haben sie gleich 2008 wieder verzichtet - das war dann wohl doch zu teuer). Ich gehe mal davon aus, dass das beim verlinkten Rad auch so ist.

Das ist ein gutes und solides Rad. Vorteil - der Rahmen würde deinen Zahnriemenplänen nicht im Weg stehen - es gibt dort keine Hinterbaustreben. Das ist auch gleich der Nachteil, wenn man viel Gepäck hinten auflädt - der Rahmen ist nicht so stabil wie der eines Dahon Speed oder der Dahon Vitesse. Bei normaler Fahrweise und normalem Gepäck stört das nicht. Du solltest vorsorglich den Schnellspanner tauschen, der den Lenker klemmt. Und einen breiteren mit einem neuen Vorbau einsetzen. Der alte ist eine Art "Sollbruchstelle". Wenn man nicht weiß, wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist sollte man da lieber auf Nr. Sicher gehen.

JumpingJohn
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Do 13. Jun 2019, 20:19

Das ist schon mal sehr hilfreich, danke. Gepäck habe ich bis auf Rucksack ja nicht vor, könnte auf den Gepäckträger auch verzichten, geht auch Schutzblech ohne Träger?

Jetzt muss sich nur mal der Verkäufer melden!

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Do 13. Jun 2019, 20:19

Wenn ich vom Smartphone tippe gibt es immer Doppelposts, sorry!

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Do 13. Jun 2019, 22:17

geht auch Schutzblech ohne Träger?
Ja, das Schutzblech hat seine eigene Halterung.


Ich hab Vergleiche (mit Tern/Birdy/ Dahon Speed TR) mit 30 Kg Last auf einem getauschten soliden Gepäckträger (beim Mü) gemacht - bei 10 - 15 Kg wirst Du da keine Probleme haben.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Fr 14. Jun 2019, 05:30

Cool, wären dann noch ein paar Gramm die mal einsparbaren kann. Gesetz den Fall es meldet sich mal jemand und ich bekomme das MU.

Was wären den empfehlenswerte per Dynamo betreibbare Lampen? Ich brauche da allerdings mehr Positionslichter als Stadionbeleuchtung, da ich im Dunkeln eh nur innerstädtische Wege befahren werde.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Fr 14. Jun 2019, 07:26

Ich hab mich seit 2016 nicht mehr um Fahrradleuchten kümmern müssen. Was da aktuell gut und günstig am Markt ist, weiß ich nicht. Für mich war die Busch und Müller IQ Cyo Premium die Leuchte mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis. Hab die selbst an meinen Rädern gehabt. An der hat mich nur gestört, dass sie (immer noch, wenn auch nicht mehr so stark wie die Leuchten früher) Streulicht hat – also neben der Kernfläche solche „Lichtfinger“, die etwas ausfransen. Daher hatte ich die dann gegen den IQ X getauscht. Mit dem bin ich in allen Lebenslagen zufrieden.
Ich brauche da allerdings mehr Positionslichter
Positionslichter sind was für Bojen - die liegen ruhig im Wasser und bewegen sich nicht ;)

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass an ein Fahrrad, das im Alltag im städtischen Verkehr bewegt wird eine stets betriebsbereite, zuverlässige und helle Leuchte (mit Standlicht und Tagfahrlicht) gehört. Eine, mit der man auch selbst was sieht (Schlaglöcher/Kanaldeckel). Es sei denn, man fährt nur tagsüber, bei schönem Wetter im Sommer.
Bei uns in der Gegend ist es im Spätherbst auch mal um 17 Uhr schon dunkel. ;)
Ich möchte möglichst schnell mit meinem Rad los fahren – daher bin ich kein Freund von Akku Gedöns, das man erst umständlich an und abfummeln und verstauen muss. Lässt man es bei uns in der Gegend aber dran – fummeln es andere ab. Hat man vergessen aufzuladen – steht man im Dunkeln.
Ist nur ein Gefühl – kann ich nicht beweisen. Aber in der Zeit in der ich Räder mit und ohne Tagfahrlicht hatte, waren kritische Situationen mit Tagfahrlicht seltener (also ausparkende oder abbiegende Autos).

Bei einer Radreise oder einer Spazierfahrt sieht das alles anders aus.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Fr 14. Jun 2019, 08:09

Faktor Batterie sehe ich genauso, daher auch Dynamo und festinstallierte Leuchten.

Längere Strecken abseits beleuchteter Straßen werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht befahren, daher "Positionslichter". Ich muss eher gesehen werden als das ich durchs Licht etwas mehr sehe, darum geht es. In der Regel bleibt bei mir die Beleuchtung am Pendelrad auch immer an, weshalb es quasi auch ein Tagfahrlicht sein würde.

Wahrscheinlich wird es ein Mittelding, der hier zum Beispiel:
https://www.amazon.de/dp/B00FEIT1GM/?co ... _lig_dp_it

Für hinten hole ich dann auch einen B&M, mal sehen ob für das Schutzblech oder den Träger.
Wichtig ist eigentlich nur das beide Standlichtfunktion haben. Das macht schon viel aus wenn man irgendwo an einer schlechtbeleuchteten Kreuzung steht.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Sa 15. Jun 2019, 13:08

Unabhängig von Preis und außer acht gelassen das ich am Dahon noch etwas machen müsste. Zu welchem der beiden Räder würdet ihr mir eher raten Utopia Timor oder Dahon MU XL?

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Sa 15. Jun 2019, 17:04

Ich hab meinen Timor immer seltener bewegt, seit ich mein Tern Verge Tour habe. Die eher aufrechte Sitzhaltung, das hohe Gewicht, so wie die Größe/Handling im gefalteten Zustand haben mir (für Reisen mit Rad und Eisenbahn) nicht so recht zugesagt. Z.Z. ist es zerlegt und eingelagert. Kann mich aber nicht so recht davon trennen.
Ich hätte mein MüXL damals behalten (und ein wenig modifiziert) wenn es technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar gewesen wäre. (in Richtung Gepäckmitnahme/Lowrider/Hängerbetrieb und lange Reisen). Ich persönlich würde ihm (heute - nach den Erfahrungen mit anderen Rädern) einen nicht höhenverstellbaren Vorbau gönnen. (das Teil kostet ihn nämlich Steifigkeit - die der Fahrsicherheit schadet). Damals fand ich das nicht so dramatisch - kann man sich also dran gewöhnen. Und wenn nicht, tauscht man es halt aus.
Ich würde daher eher das MüXL empfehlen.
Egal wie Du es machst - erst nach einiger Zeit wirst Du wissen, was Du beim nächsten Faltrad anders machen würdest. (oder auch nicht - wenn Du sehr viel Glück hast)

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Sa 15. Jun 2019, 17:44

Gewichts technisch und das ich da bei dem Preis auch noch viel nach eigenem Geschmack ändern kann tendiere ich eigentlich auch mehr zum Dahon, aber der Verkäufer melden sich einfach nicht. Eingestellt wurde es am 11ten, am 12ten schon angeschrieben und immer noch keine Antwort.

Am Montag Abend werde ich aber wahrscheinlich dennoch schon mal das Timor zur Probe fahren, da der Verkäufer mir jetzt doch preislich deutlich entgegen gekommen ist.

Das ist gerade ein bisschen blöd für mich.

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