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Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Zeigt her, die Falträder! (Bilder)
jotteerr
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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von jotteerr » Sa 10. Nov 2018, 00:46

EmilEmil hat geschrieben:
Fr 9. Nov 2018, 21:16
Schönen Dank für diese Hinweise:
Falträder haben zwei Laufräder, die nach dem Falten bei den meisten Modellen nebeneinander positioniert sind. Falls der Faltmechanismus kinematisch beherrscht wird sind diese Laufräder dann parallel (Ein kleiner Spreizungswinkel würde die Standsicherheit noch vergrößern !)
Beim IOS jedenfalls ist der Winkel leicht spitz, und nach ein paar Metern fängt das Rad an zu schlingern. Dass ich den Faltmechanismus kinematisch beherrsche, bilde ich mir jedenfalls ein … :roll:
Zum TE: Eine Luftpumpe am Rad plus Ersatzschlauch (nebst entsprechender Fähigkeit, einen Schlauch zu wechseln) halte ich für einen Radler, der Touren unternimmt, die über einen Einkaufsweg (> 5 [km] ?) hinausgehen, für unbedingt notwendig. Aber jeder so, wie er mag.
Ich habe eine Mini-Pumpe, die bequem in den Rucksack passt, wenn ich das für nötig halte. Ich muss das Ding aber nicht unbedingt immer in der Sattelstütze haben, wiegt ja auch was. Gewicht ist mir nach den Erfahrungen mit dem IOS wichtig.

Gruß
Joachim

jotteerr
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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von jotteerr » Sa 10. Nov 2018, 00:47

Doppelpost, wg. irritierender Fehlermeldungen …

jotteerr
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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von jotteerr » Sa 10. Nov 2018, 00:50

Radla hat geschrieben:
Fr 9. Nov 2018, 21:34
Oder das Dahon Qix hat auch nen Extrarad am Gepäckträger nebst einen interessanten Faltvorgang.
Das Tern 2kg Gestell finde ich auch viel zu klobig.
Das Tyrell Ive hat auch eine interessante Lösung:
tyrell_bike-ive_folded-1030x708.jpg

Motte
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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Sa 10. Nov 2018, 09:29

Gibt ja seit geraumer Zeit auch noch diese Möglichkeit:
https://www.youtube.com/watch?v=T7Uud4YC38I


es gibt aber nichts, was nicht irgendwelche Nachteile an anderer Stelle mit sich bringt.
Man hat dann generell neben den erwähnten mitdrehenden Pedalen auch nicht mehr die freie Wahl der Montage von Lenkerhörnchen, Gepäckträger, Lowrider etc. Auch die Verlegung der Züge für die Bremsen dürfen nun nicht mehr zum Blockieren derselben führen. Die Tern Räder können grundsätzlich mit eine breiten Palette von Zubehör umgerüstet werden.
Brompton setzt auf den Frontgepäckträger - lässt sich super gefaltet rollen (mit großen Rollen) - dafür kann hat man Probleme mit Fremdleuchten vorn, weil der Platz da arg begrenzt ist und der Gepäckträger ist mit Standard Taschen nicht so vielfältig nutzbar. Irgendwas ist halt immer. Es findet sich auch meist eine Lösung dafür - aber die ist dann wieder "weniger elegant". Wenn man z.B. die langen Verbindungswege in Kassel Wilhelmshöhe mit ihrem holperigen Pflaster bewältigen will, dann braucht man richtige große Rollen mit irgendeinem elastischen Belag als Dämpfung. Die Minirollen z.B. des Birdy (oder die früheren des Brompton) kann man da vergessen.
Muss jeder selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist. Mir ist die Funktion des Gepäckträgers mit zwei Ebenen und freier Taschenwahl auch von großen Taschen z.B. wichtiger als das bequeme Schieben im gefalteten Zustand. Ich hab aber auch keinen zweiten Rollkoffer zu ziehen. Mein Gepäck ist dann wie bei einem Rucksack auf dem Rücken.

Ich hab kein Problem damit auf kurzen Strecken, meine Terns in gefaltetem Zustand am Sattel anzuheben und hinter mir her zu ziehen. Sie wackeln dann - das muss man ausgleichen. Bei längere Strecken bleibt es ungefaltet. (Z.B. am Bahnsteig, wenn ich nicht genau weiß wo ich einsteigen muss)

EmilEmil
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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Sa 10. Nov 2018, 13:14

"Falls der Faltmechanismus kinematisch beherrscht wird sind diese Laufräder dann parallel (Ein kleiner Spreizungswinkel würde die Standsicherheit noch vergrößern !)"
Das meint die Hersteller, der Faltradler kann nur die Kinematik benutzen, die vorgegeben ist. Es ist meist nicht ausgeschlossen, daß eine Fehlbedienung möglich ist. Aber das ist keine Frage der Konstruktion, sondern gehört in die Betriebsanleitung. Aber auch da gibt es Grund zur Klage: Mittlerweile ist es verbreitet, diese in 100 Sprachen (Computerübersetzung :lol: :roll: :lol: ) herauszugeben, aber dafür die Buchstabengröße auf < 2 [mm] zu schrumpfen. Können die Fernasier mit ihren leicht geschlitzten Augen kleinere Buchstaben eigentlich besser erkennen ? Ich schaff das auch mit Brille nicht, ohne einen Wutanfall zu bekommen. Da schreibt die EU nun Betriebsanleitungen zwingend vor und dann kann man sie nicht lesen. Natürlich weiß ich mir zu helfen, scanne diesen Mist ein und gebe ihn vergrößert auf dem Drucker aus.
Trotzdem bleibt genug Verdruß, da ich es einfach nicht leiden kann, wenn ich etwas kaufe, und der Verkäufer mich zwingt, Dinge zu tun, auf die ich absolut keinen Bock habe.
Das ganze nennt sich "Schöne Neue Welt".
Ich geh jetzt und höre mir Krapp letztes Band an...…….
Eine Transportrolle als drittes Bein gab es schon mal vor 8 Jahren am Folding *Star. Davon hab ich aber evtl. kein Bild mehr parat und auch nicht gepostet. Mit dem Experimentieren von Seitenständer auf Doppelbeinständer und evtl. auf Hinterbau-Seitenständer (Geht leider nicht wegen zu kurzer Kettenstrebe)schwebt mir eine integrale Konstruktion vor. Deren Verwirklichung ist wegen anderer dringenderer Aufgaben (vgl. Sitzrohrbruch u.a.) noch nicht zustande gekommen. Mein 24" Falter hat einige Risse im Faltgelenk (Infolge Dauerbruch nach ca. 40 000 [km] Laufstrecke).

MfG EmilEmil

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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Sa 10. Nov 2018, 13:40

Die meisten Bedienungsanleitungen finden sich ja mittlerweile auch im Netz. Bei wichtigen Dingen genieße ich diesen Fortschritt und schaue sie mir vor dem Kauf an. Die Prospekte vermitteln da ja immer eine heile, einfache Welt.
Aber Bedienungsanleitung werden nicht nur schlecht übersetzt, sondern noch zu häufig von "Technikern" geschrieben - die sprechen einfach eine andere Sprache als der Endverbraucher. Letztere sind häufig eher auf dem Niveau von "Heinz Becker" (die Figur von Dudenhöffer) - und für den sollten sie auch geschrieben werden. Dann versteht man sie wenigstens.

Auch die Videos der Hersteller im Netz haben so gewisse Tücken und erinnern mich oft an die findigen Markthändler, die mit artistischen Fähigkeiten irgendwelche Haushaltshilfen scheinbar mühelos bedienen, an denen man zu Hause hoffnungslos verzweifelt. Weil sie nix taugen.

Von daher weiß ich nicht, wie gut sich das rollen lässt mit diesem Sattelstützending. Die Idee selbst ist super - weil leicht nachrüstbar und reversibel. 33,9 mmm funzt bei fast allen Dahons und Terns.
Ne kleine Drehbank müsste man haben - hätte ich die kleine von Proxxon mal meinen alten Radhändler abgekauft, bevor der in den Ruhestand ging :roll:

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Re: Erfahrungsbericht Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » So 11. Nov 2018, 11:34

Hallo Joachim,

vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Die sind ja mittlerweile hier Mangelware. Es gibt viele schöne Falträder, daher kann man auch mal welchseln. Zu den angesprochen Punkten möchte ich kurz Stellung nehmen, da ich da ein begeisterter IOS Nutzer bin.
jotteerr hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 19:15
Der einzige Wermutstropfen ist die mangelhafte Rollfähigkeit im gefalteten Zustand, die schrägstehenden Räder blockieren leicht, und das Paket fällt leicht auseinander.
Ich habe keine Probleme mit dem Rollen mit einem oder auch mit beiden Laufrädern. Ich verwende ein Gepäckspannband zur Stabilisierung. Dies hält sonst meinen Rucksack auf dem Gepäckträger fest. Der originale Magnet hilft, wie du schon geschieben hast, nicht weiter. Es gibt aber auch stärkere Magneten oder ein alternatives Klemmsystem ohne Magnet für kleines Geld. Habe ich aber noch nicht ausprobiert, der Rollbetrieb kommt bei mir nur selten vor.
jotteerr hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 19:15
Nach einer längeren Abwesenheit bei anwesendem Sattel hatte sich dieser samt Stütze selbstständig gemacht.
Mit einer kleinen Bohrung und einem Vorhängeschloss kann die Sattelstange leicht vor einer spontanen Mitnahme geschützt werden.
jotteerr hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 19:15
Als nächster Schwachpunkt stellten sich für mich die vormontierten Kojaks heraus. OK, mein Hintern ist hart im Nehmen, dass jede Unebenheit zu spüren ist (Touri hat Federung vorn und hinten), habe ich irgendwann auch nicht mehr bemerkt, aber in der heißesten Phase des Sommers hat es mir dann auf einer ausgetrockneten Splitkuhle auf dem (nichtasphaltierten) Fahrradweg auf gerader Strecke das Hinterrad weggerissen :( .
Dein IOS ist mit den Kojaks für den schnellen Straßenrennbetrieb optimiert, Damit sollte man den Asphalt überhaupt nicht verlassen. Das IOS läßt sich mit den richtigen Reifen mit entsprechendem Federkomfort auch vorzüglich im Gelände einsetzen. Ich habe mal eine Zeit lang den Big Apple gefahren und kam gar nicht auf die Idee eine gefederte Sattelstütze zu benötigen. Ein guter Kompromiss ist der Schwalbe Marathon, allerdings dann nur mit gefederter Sattelstütze. Hier ist die Cane Creek Thudbuster für mich das Maß aller Dinge.
jotteerr hat geschrieben:
Do 8. Nov 2018, 19:15
Ausgeguckt habe ich mir ein Dash D18, das scheint mir relativ leicht zu sein, aber neben den Pflichttouren zum Arbeitsplatz und zurück auch noch als Fitnessgerät für längere Touren am Rhein und im Siebengebirge zu taugen.
Irgendwie hast du es mit den otimierten Straßenrennern. Das Teil ist nur für gelegtentliches Falten konzipiert. Du brauchst einen Inbusschlüssel zum Lösen von zwei Schrauben um das Rad zu falten. Die lange Haltbarkeit dieses Faltsystems bei täglichem Falten möchte ich anzweifeln. Auch die Bereifung hält nichts von einem Offroad-Betrieb.

Gruß
Reimund

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