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Marathon Green Guard 40-406 vs. Marathon Plus 35-406

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
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Pierrot
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Marathon Green Guard 40-406 vs. Marathon Plus 35-406

Beitrag von Pierrot » Mo 14. Mai 2018, 12:35

Hallo!

Mein Moulton darf heuer endlich mit mir auf richtige Touren gehen. Nachdem ich mit dem Durano auf einer Strecke mit rauem Asphalt gleich zwei Platten durch kleine spitze Steinchen auf 5km hatte, habe ich diesem mein Vertrauen entzogen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieser meine 65kg+15kg Gepäck mit 8bar relativ sicher durch die Gegend bringt.
Nun habe ich die 40er Marathons aufgezogen. Auf einer kurzen Teststrecke hatte ich das Gefühl, dass sie sich mit 7 bar ziemlich flott fahren lassen.
Optisch sähe allerdings ein schmalerer Reifen besser aus. Der 35er Marathon Plus wäre von der Breite her perfekt für mich. Schwalbe soll es in den letzten Jahren auch gelungen sein, den Rollwiderstand des MPlus zu senken. Ein Paar MPlus würde auch nur 60g mehr wiegen. Die Pannensicherheit des Marathon GG würde mir schon ausreichen.
Aber wie sieht es mit dem Fahrverhalten aus? Wenn beide mit 7 bar gefahren werden, ist dann der breitere Reifen, also der M-GG, nicht schneller? Oder ists Jacke wie Hose, weil der Unterschied marginal ist?

Grüße
Peter

Motte
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Re: Marathon Green Guard 40-406 vs. Marathon Plus 35-406

Beitrag von Motte » Mo 14. Mai 2018, 15:54

Ich hab den (alten) Marathon Plus in 35 am Birdy. So mit 6 Bar. Pannensicherheit ist prima - seit Tausenden von Kilometern keinen Platten mehr gehabt. Trotz Scherben und Nägeln auf dem Weg.
Fahrverhalten ist miserabel - gegenüber den leichten flexiblen Reifen. Wenn das beim neuen M. Plus besser geworden ist - so behauptet ja der Herstellen - um so besser.
Ich wollte sonst nämlich auch auf einen 42 Marathon Green Guard wechseln, wenn der Plus mal am Ende ist.

Der neue 55er Big Apple Plus (fahre den am Tern Verge) jedenfalls fährt sich ganz angenehm leicht.


Wollte ich noch nachsetzen: Wenn Du mal einen Platten hast - sieh zu, dass Du mindestens 2 sehr gute Reifenheber dabei hast. Das Dingens (der Marathon Plus) ist sowas von steif - das geht extrem schwer von der Felge. Ich hab meine am Mutitool damit zerbröselt. (Hatte die versehentlich verkehrt herum montiert und wollte das "mal eben" ändern)

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Re: Marathon Green Guard 40-406 vs. Marathon Plus 35-406

Beitrag von Raffineur » Mi 16. Mai 2018, 10:45

Mein Jetstream kam mit (offenbar alten) Marathon Racern an. Damit hatte ich so viele Plattfüße, dass ich sie bald gegen Marathon Green Guard getauscht habe. Damit war Ruhe, abgesehen von einem Dornenstich in die Reifenflanke, einem Schnitt des verrutschten Felgenbands in den Schlauch und einem geplatzten Schlauch, weil das Rad sich im Sommer im Inneren eines geparkten Wagens befand.

Als die Marathon Green Guard abgefahren waren, habe ich auf Marathon Supreme in der Dimension 42-406 gewechselt, ergänzt durch dünne Pannenschutzbänder aus China (https://www.aliexpress.com/item/Operate ... 58799.html). Auch damit seit ca. 2.000 km noch keinen Plattfuß. Allerdings gibt es die Marathon Supreme nicht mehr in 20 Zoll :(

Ich hatte sie kurzzeitig auch am GoBike montiert, aber durch die Breite vergrößerte sich das Faltmaß, und ich wollte es gerne etwas sportlicher haben. Also hier http://www.faltradforum.de/viewtopic.ph ... 404#p50404 die große Reifenvergleichstabelle erstellt. Meine Wahl fiel auf den Maxxis Overdrive Elite in 28-406. Das stellte sich als Fehler heraus, denn damit hatte ich noch mehr Reifenpannen pro 100 km als mit dem Anfangs genannten alten Marathon Racern.

Wie Ihr hier http://www.faltradforum.de/viewtopic.ph ... =20#p55443 nachlesen könnt, habe ich das Problem jetzt an der Wurzel gelöst. Und zwar mit den Tannus-Hightech-Reifen in 32-406. Wo keine Luft drin ist, kann auch keine entweichen :lol: Werde gleich zur ersten größeren Tour aufbrechen und danach wieder berichten.
Zuletzt geändert von Raffineur am Di 22. Mai 2018, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Marathon Green Guard 40-406 vs. Marathon Plus 35-406

Beitrag von Raffineur » Mi 16. Mai 2018, 21:11

Heute wie gesagt die erste größere Tour. 90 km. Wisst ihr was? Kein Plattfuß :lol: Zum Glück nicht viele Anstiege. Ich denke noch immer, dass der Rollwiderstand wenn überhaupt, dann nicht viel höher ist als bei Luftreifen. Zuerst hatte ich zwar einen anderen Eindruck, aber dann habe ich festgestellt, dass die hintere Scheibe selbst bei losgelassenem Bremshebel ihre Aufgabe erfüllt :( Und dann schien auch noch der Wind ständig von vorn zu kommen :( Ich kann es kaum erwarten, meinen Komfort-Supersport-Lenker zu montieren, mit dem meine Sitzposition noch flacher wird. Zumindest bei Windstille und in den Gängen 8 bis 14 der Rohloff-Nabe ist das Abrollgeräusch deutlich vernehmbar. Und 4 km waren übelste Rüttelstrecke. Für Rennräder verboten. Nun ist das GoBike zwar ein Fully, aber deswegen noch lange kein MTB. Irgendetwas quietscht jetzt :(

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