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E-Bike?

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Karsten
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Re: E-Bike?

Beitrag von Karsten » Do 10. Mai 2018, 19:34

Moin,
Das war dann natürlich einfach blöd mit dem Post. Kommt glücklicherweise selten vor, und passiert mir eigentlich nur, wenn ich besonders umfangreiche und mühsam gestaltete Posts gebastelt hab'.

Auch wegen Ladegerät spricht meiner bescheidenen Meinung nach vieles eher für eine individual-Elelktrifizierung.
Da kansst du dann auf jeden Fall das, bzw die Ladegeräte für deinen jeweiligen Bedarf nutzen.
Auch bei den Teilen versuchen viele Hersteller, sich nicht nur dumm, sondern dumm-und-dämlich zu verdienen.
Durch hohe Preise, abefr auch, indem durch elektronische Schaltung die Nutzung eines Fremd-Ladegerätges verhindert wird.
(Natürlich immer ihrgendwie mit angeblichen Nutzen für den Verbraucher begründet)

Bei einem Individual-Bau kannst Du z.b. für den Akku, der ja immer ein Akku-Zellen-Batterie ist, Zellen und passende Elektroni verbauen lassen, die Schnelladen mit hohen Strömen zuläßt. Mit einem dazu passenden Ladegerät, kann der Akku dann in vergleichsweie kurzer Zeit, z.b. bei einer Kaffee-Pause nachgeladen werden.
Die mitgelieferten Standdard-Ladegeräte der Fertig-Pedelecs laden üblicherweise mit ca 2A, was auf jeden Fall auch schonend für die Akku ist, (die Gesamt-bestriebszeit wird durch Laden mit geringen Strömen deutlich verlängert.) aber unterwegs sehr lästig sein kann, wenn defr Akku praktisch nur mit mehreren Stunden Ladezeit wieder voll wird.
Für Nachlademöglichkeiten per Rasierer-/ oder Notebook-Steckdose ist ein Ladegerät sinnvoll, das eine gefringe Leistungsaufnahme hat. (Die sind im allgemeinen schön klein und Handlich, laden aber natürlich mit geringem Strom (von NIx kann natürlich nicht viel kommen)

Gruß Karsten

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Re: E-Bike?

Beitrag von janito_ » Do 10. Mai 2018, 23:57

Für den Zug macht sich sowas mit entsprechendem Schnellladegerät ganz gut :)
https://www.ebay.de/itm/Bosch-Akku-36-V ... SwhYdZ28dq

Motte
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Re: E-Bike?

Beitrag von Motte » Fr 11. Mai 2018, 07:56

Moin "Benutzername"

Ich würde an deiner Stelle einfach mal Kontakt zum Hersteller des Samson und des Bernds aufnehmen und dein Anliegen dort besprechen. Dann hast Du zwei kompetente Rückmeldungen und kannst auf dieser Basis eine Entscheidung treffen, wie Du weiter vorgehst.
Helfen (bei der Wahl) könnte auch ein Firma, die eh Spezialräder bzw. Speziallösungen (für Reha/Behinderung etc.) anbietet und/oder baut oder umbaut. Die sind häufiger als man denkt - aber nie unter dem Begriff Fahrrad Fachhandel zu finden. (Eventuell eher über Nachfragen bei einem Sanitärfachhandelsgeschäft raus zu bekommen)

Karsten - ich hab nicht vor den Thread hier mit einem anderen Thema zu kapern und über Haftungsausschlüsse bei frei vereinbarten Versicherungsverträgen (wie der Privathaftpflicht) zu diskutieren. Mein Anliegen war es auf dieses Thema aufmerksam zu machen, damit es "Benutzername" in seine Überlegungen mit einbeziehen kann. Ob er das dann tut und welche Schlüsse er daraus zieht - ist allein seine Sache.

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Re: E-Bike?

Beitrag von Benutzername » Mo 14. Mai 2018, 17:12

Gut wie kann Ich selber einen Motor bei einen Bike einbauen?!

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Re: E-Bike?

Beitrag von Pibach » Di 15. Mai 2018, 16:00

Benutzername hat geschrieben:
Mo 14. Mai 2018, 17:12
Gut wie kann Ich selber einen Motor bei einen Bike einbauen?!
Motor kannst Du in eine Felge einspeichen. Zu beachten ist dabei die Lochzahl, Speichenlänge, passende Achsweite, sowie Drehmomentabstützung der Motorachse. Wenn es Hinterradantrieb sein soll, muss auf Kompatibilität des Ritzelpakets geachtet werden (schraub vs. Kassette).

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Re: E-Bike?

Beitrag von EmilEmil » Di 15. Mai 2018, 18:29

Vergiß bitte die ganzen Nabenmotoren. Bei flachem Gelände geht das. Wenn es bergauf geht, quälen die sich in niedrigen Drehzahlen mit schlechtem Wirkungsgrad (= hoher (schneller) Akku-Verbrauch). Es macht Sinn, eine evtl. vorhandene Fahrrad-Schaltung zu nutzen.
Beim Faltrad sollte der Akku auch noch zwischen Sitzrohr und Hinterbau passen. dann gibt es auch keine Probleme beim Falten und weniger mit den Kabeln.
Tern baut auch ein Pedelec mit dem Bafang-Motor. Die erste Version war mit dem Nachrüst-Motor, die zweite Version 2018 ist mit nun mit einem Spezial-Mittelmotor (Konkurrenz zu Bosch !).
Schau mal unter:
http://www.ebike-solutions.com/de/bafan ... motor.html
da gibt es Bausätze.

MfG EmilEmil

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Re: E-Bike?

Beitrag von Pibach » Di 15. Mai 2018, 22:06

EmilEmil hat geschrieben:
Di 15. Mai 2018, 18:29
Es macht Sinn, eine evtl. vorhandene Fahrrad-Schaltung zu nutzen.
Hat aber auch diverse Nachteile. Vor allem ist die Drehzahl im Antriebsstrang (Kurbel) sehr niedrig. Die niedrigere Motordrehzahl bzw. erforderliche, höhere Übersetzung kostet dann wieder Effizienz, Gewicht und Kosten. Und zwar erheblich. Insbesondere für Falträder (kleinere Räder und dadurch höhere Drehzahl) im Flachland-Einsatz sind Nabenmotoren daher eine gute Wahl.

Edit: Vor- und Nachteile der Motorenkonzepte hatte wir hier mal diskutiert.

EmilEmil
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Re: E-Bike?

Beitrag von EmilEmil » Mi 16. Mai 2018, 10:32

Ich bin zwar kein Experte in Elektromotoren oder Pedelec-Umbau, und halte mich demzufolge auf diesen gebieten mit Aussagen ziemlich zurück, aber wer ein Pedelec erstmal als Fahrrad ansieht, einen Hänger schleppen möchte und Berge (Steigungen) in der Nähe hat, wird auf keine Fahrrad-Schaltung verzichten können. Bei einer Getriebenabe fällt ein Hinterrad-Naben-Elektromotor schon mal raus. Kettenschaltung plus HR-Elektro geht natürlich. Aber auch da gibt es Schaltungsbedarf für den Elektromotor. Mit einer Entfaltung ("Mittel-Gebirgs-Auslegung") von min 2,00 [m] bis max. 8,00[m] dreht bei einer Kadenz von 80 [1/Min] das Hinterrad (U = 1,60 [m]) bei minimal Entfaltung Uhr = 80 [1/Min] x 2,00/1,60 = 100 [1/Min] und bei maximal Entfaltung Uhr = 400 [1/Min], ein optimal angepasster Elektromotor (Bester Wirkungsgrad bei 3000 [1/Min] ?) braucht immer eine "Übersetzung" von 3000 auf 100 [1/Min] oder auf 400 [1/Min]. Also Divisor 30 oder 7,5 .
Ein Schaltgetriebe des Elektromotors ist eigentlich immer notwendig, egal wo der Motor sitzt. Und leichter ist es auch nicht, wenn das im HR-Motor sitzt. Im HR brauche ich mindestens 2 Gänge. Beim Mittelmotor komme ich mit einer Geriebestufe aus, die zweite wird mir von der Ketten-Schaltung, Naben-Schaltung geliefert. Ein Kettengetriebe hat einen leicht besseren Wirkungsgrad als ein Zahnradgetriebe (1 Verzahnungspaar). Und die Schaltung für reinen Fahrradbetrieb habe ich bei einer Kettenschaltung (Nabenschaltung) obendrein.
Ein Frontmotor ist für ein Fahrrad, das Steigungen befahren soll, ein absolutes NoGo (Vorderrad hat schlechte Traktion wegen Gewichtsverlagerung !).
Nun gibt es von den Werten her Mittelmotoren mit ca 4 [kg] und HR-Motoren mit weniger (ca. 3 [kg] ?). Ich weiß nun nicht, wieviel Kabel, Drehzahl-Sensor oder Kontroller da jeweils eingerechnet wird. Man kennt ähnliche Spielchen ja von der "Ja-panisch-en" Wäge-Methode von Getriebenaben, wo meist nur die nackte Nabe gewogen wird, und bei fast allen Journalisten (zu faul zum Nachwiegen ?) die abgespeckten Werksangaben abgeschrieben werden (So werden für eine Alfine 8 aus 1680 [g] (nackte Nabe) für eine betriebsbereite Nabe (aber immer noch ohne Kabel und Schaltgriff) 2067 [g] :shock: :roll: :shock: )
Ich würde jedenfalls ein umgerüstetes Fahrrad (Faltrad) durch den Elektro-Antrieb nicht zu einer typischen Rentner-Drohne (Oder heißt es Rentner-Droge ?) kastrieren, wie es die offiziellen Hersteller landauf, landab anbieten (Gewicht über 25 [kg], miese Komponenten (Mein Lieblingsteil: die Rückschreckbremse!) bei durchaus satten Preisen (2500 € ? und mehr ?).
Ja, und Freund Peter ist ein durch das Berliner Urstromtal geprägter Flachland-Tyroler, der keine reale Vorstellung von Bergen (Steigungen) mehr hat, die man bewältigen muß (möchte). Der kann durchaus mit einem Frontmotor zufrieden sein. Übrigens, danke für den Link.

MfG EmilEmil

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Re: E-Bike?

Beitrag von Pibach » Mi 16. Mai 2018, 23:32

EmilEmil hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 10:32
Ein Schaltgetriebe des Elektromotors ist eigentlich immer notwendig, egal wo der Motor sitzt.
Elektroautos kommen jedenfalls auch ohne Schaltung aus.

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Re: E-Bike?

Beitrag von Karsten » Do 17. Mai 2018, 10:45

Pibach hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 23:32
EmilEmil hat geschrieben:
Mi 16. Mai 2018, 10:32
Ein Schaltgetriebe des Elektromotors ist eigentlich immer notwendig, egal wo der Motor sitzt.
Elektroautos kommen jedenfalls auch ohne Schaltung aus.
Moin,
Emil hat vergessen zu erwähnen, dass sich seine Ausführungen auf kleine, kompakte, auf Gewichtsminimierung optimierte E-Motoren beziehen.
Diet derzeit ganz überwiegende Anzahl der Motoren in Pedelecs sind solche Motoren.
Als Radnabenmotoren dann mit einem einfachen Planetengetriebe gekoppelt.
Als Radnabenmotor wohl hauptsächlich um die rotierende Masse zu reduzieren.
Als Mittelmotoren am Tretlager ergibt sich aus Platzgründen auch immer die Notwendigkeit, solch einen kleinen, kompakten E-Motor zu verbauen.
Die Fa. Schachner baut schon seit einigen Jahren aus den von Emil insofern treffend beschriebenen Gründen einen Radnabenmotor mit einem schaltbaren Planetengetriebe. (Zwei Gänge schalbar)

@Emil: Du musst jetzt ganz stark sein:
Schachner baut auch eine Spezialversion eines Tratlager-motors für den Betrieb des Rades mit Rücktrittbremse. (Selbstverständlich nur, weil da völig unfähige Entwicklungsingenieure arbeiten ;) )

Zu meinen Akku-Aufführungen, weiter oben, habe ich gerade ein Video gefunden, in welchem ein langjährige Experte seine Einschätzung äußert und etwas andere Schlüsse, als ich zieht:
https://www.youtube.com/watch?v=qAw0hfyg1ak

@ Benutzername: Du findest eine ganze Reihe von Anleitungen z.b. bei Youtube.
Ansonsten inserieren die "ein-Mann"-Unternehmen z.b bei E-bay-Kleinanzeigen.
Stichwort z.b. "Akkubau" oder "Akku Neubestückung".
Nur um mal einen Vergleich zu den Akkus in Serien-Pedelecs zu haben, guckts du z.b. bei
Enerproof (Berlin): http://enerprof.de/?lang=de
Hier in Norddeutschland ist gerade eine vergleichbare Fa gegründet worden.
Es bahnt sich da also auch ein zunehmender Wettbewerb an, der für die Kunden nur günstig sein kann.

Gruß Karsten

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