Raffineur hat geschrieben:Wer sucht, der findet..........
Ich werde dann wohl doch bei letzterem bleiben. Sorry, Conti

Also,@Raffineur, erstmal herzlichen Dank für den Link zu dieser interessanten Webseite.
Leider ist es so, daß man da aber schon sieht, woran unsere Welt mittlerweile krankt: Eine solche Fülle von Informationen, die man gar nicht alle verarbeiten kann oder will. Und das sagt jemand, der schon ein bißchen Ahnung hat von der Fahrradtechnik allgemein und von Reifen-Technik im Besonderen.
Mit diesen Informationen könnte (müßte) ich mich, geschätzt, für ein Verständnis, um einen Durchblick zu haben mit dem Ziel, für weniger Technik-affine Mitbürger eine Zusammenfassung zu machen und Empfehlungen zu generieren, etwa 3 Tage (3x8 [Std]) beschäftigen. Die Zeit habe ich nicht (Obwohl ich mich im Ruhestand befinde !).
Selbst, wenn ich mir diese Zeit nehmen würde, wären die meisten Schlußfolgerungen fragwürdig.
Denn eine Empfehlung für einen Reifen, den ich oder ein von mir beeinflußter Ratsuchender nicht kaufen kann, nutzt niemanden. Und das scheint mir das größte Problem zu sein. Von Michelin soll es zB einen Radial-Reifen geben mit einem Widerstands-Koeffizienten von Crr = 0,0015 (Die üblichen Reifen liegen bei Crr = 0,0030 und größer). Kaufen kann man diesen Reifen nicht.
Ich geb ja zu, daß ich ein bißchen negativ beeinflußt bin, da ich bei der Beobachtung von Fortschritten in der "Tubeless"-Technologie gestern einige Zeit im Velomobilforum verbracht habe. Da gibt es kontroverse,spitzfindige Meinungen über Reifen, da schüttelt man einfach den Kopf (Es gibt Seiten-lange Diskussionen und Beiträge, ohne daß am Ende etwas dabei raus kommt

) .
Um jetzt am Ende nocht konkret zu werden: Ob nun ein Conti-Reifen 20 [Watt] Widerstandsleistung hat oder 17 [Watt] wie ein konkurrierrender Schwalbe, ist doch bei mehr als 20 [km/h] Fahrgeschwindigkeit völlig Banane.
Im Übrigen geht es hier um die Eignung eines Reifens für eine Stadt wie Berlin, die aus dem "Scherbenhaufen" Bundesrepublik insoweit herausragt, als da die Scherben anscheinend noch häufiger (geht das überhaupt ?) vorhanden, und evtl noch scharfkantiger sind.
Ich sage, Pannenschutz in Form von schnittfestem Gewebe ja, Kaugummi-Schichten oder Pannenschutz-Bänder nein. Wer so ein Schutzband (Schutzschicht) einbaut, muß keine Diskussion um den Rollwiderstand führen. Der Buckingham-Palst läßt grüßen (Analogie zum Luftwiderstandsbeiwert).
So ärgerlich eine Reifenpanne ist, so oft kommt sie nicht vor. Ich rechne nach meiner Statistik mit einer Panne auf 3000 [km]. Das ist bei mir eine knappe Jahres-Kilometer-Leistung. In Berlin mag der Wert 1500 [km] sein, bei 25 [km/h] sind das 60 [Std] oder gerechnet auf 2 [Std] Fahrzeit/Tag etwa 1 Monat ohne Panne für Vielfahrer. Das kann schon nerven. Aber zB mit einem Gaadi-Schlauch hat die Panne auch bei schwierigem Hinterrad-Ausbau, der dann nicht mehr nötig ist, seine Schrecken verloren.
MfG EmilEmil