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Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Mit dem Faltrad um die Welt.
Pibach
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von Pibach »

Persönliches Umfeld, aber ist auch generell:
alterfalter2 hat geschrieben:viele haben auch kein Auto, gilt hier bei den jüngeren als uncool.
Sehe hier in Berlin auch massive Zunahme an Lastenrädern, Kinder mit drin, mit eMotor.
Wobei das nur in bestimmten Stadtteilen so ist. In der "Peripherie" ist Radfahren nach wie vor weitgehend unbekannt.
alterfalter2
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von alterfalter2 »

@ Pibach
"Wobei das nur in bestimmten Stadtteilen so ist. In der "Peripherie" ist Radfahren nach wie vor weitgehend unbekannt."

..interessant, Pibach. In Hamburg sehe ich keinen Unterschied zur Akzeptanz von Fahrrädern als Verkehrsmittel von Stadtrand zu Innenstadt.
Auffällig ist die rastante Zunahme von Brompton Falträdern im Hamburger Stadtverkehr und Öffentlichen Verkehrsmitteln. Man bekommt sie auch inzwischen bei diversen Fahrradläden und beim Brompton Store in Eppendorf, der gefühlt 100 Räder in seinem Verkaufsraum hat. Bei der CM sind auch reichlich Bromptons verteten - das fällt jedenfalls auf. ..erfreuliche Entwicklung.

Gruß TIL
DLISTE
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Re: AW: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von DLISTE »

Pibach hat geschrieben:In der "Peripherie" ist Radfahren nach wie vor weitgehend unbekannt.
Muss ich grinsen, denn ich wohne am Westrand von Berlin. Und da wird heftig geradelt. Die neue BVG-Fähre Wannsee-Kladow-Wannsee hat immerhin Ständer für 60 Räder. Und wenn man die letzte Fähre (18.30) in Kladow verpasst, hat man nach Mitte ca. 20 km. Warst du eigentlich schon mal in der Peripherie?
Pibach
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Re: AW: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von Pibach »

Ja, am Wannsee. Auch die ganze Avus. Viele schicke MTBs und Rennräder. Da kurven sogar auch einige Überland. Haste aber nicht in vielen anderen Stadtteilen, sehr unterschiedlich. Berlin hat recht spezielle Bevölkerungsverteilung.

Zu Kladow, das ist ja richtig "Peripherie", weil es durch die Seen abgetrennt ist. Musste da mal den gesamten Wannsee umkurven weil die Fähre schon dicht gemacht hatte. Andere Radfahrer sind mir da soweit ich mich erinnere nicht begegnet. War halt abends und dunkel. Autos waren auch selten ;)

In Kreuzberg, Mitte usw wird weniger zum Sport geradelt, sondern um die täglichen Wege zu machen. Also ganz ander Haltung zum Rad und auch wesentlich mehr Interaktion mit dem sonstigen Verkehr. Allerdings auch hier recht saisonal.
DLISTE
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von DLISTE »

Ja, ab 1h ist tote Hose ... du warst dann wohl vor dem Mauerfall hier ...
Weinbergschnecke
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von Weinbergschnecke »

Hallo,
die genannten Zahlen für die Fahrten mit dem 20 Zoll Faltrad rufen bei mir etwas Stirnrunzeln hervor.
Ich kann das ja durchaus nachvollziehen bei Benutzung meines Mifa mit drei Gängen.
31 km in 70 Minuten (knapp 26,6 km/h Schnitt) bei viel Rückenwind ist noch nachvollziehbar. Allerdings dürfte die nötige hohe Trittfrequenz dann total schlauchen und die Sache zum Härtetest machen: einmal und nie wieder!
Die Rennradfahrer oder auch nur trainierte Radfahrer mit ein paar Gängen mehr abzuhängen halte ich für eine Legende: auch die sind bei Rückenwind schneller als normal, wenn sie dann wollen.
Aber es gibt ja auch manchmal Radfahrer, die sich verkleiden und ein teures Teil haben, ohne die passende Kondition dafür.
Auf Sylt und anderswo habe ich es probiert: Mit dem Mifa und drei Gängen hält man oft gut mit, aber bei Rückenwind hat man keine Chance gegen sieben Gänge oder mehr.
Außerdem ist die Trittfrequenz selten optimal, meist eher bei "Speed" zu hoch.
Deshalb erscheinen mir 180 km bei 20 km/h Durchschnitt auf diesem Rad in dem Alter etwas erstaunlich.
Wie viele Pausen wurden dann gemacht: der Tacho zählt die ja nicht mit?
Vom Mifa weiß ich es nicht, weil der Tacho fehlt, aber beim 24 Zoll Dahon mit 8 Gängen lag das Maximum bei der Tagestour bisher 85 km.
Das war dann auch bei der Sitzposition absolut genug und zeigte die Grenzen von so einem Rad auf.
Auch mit dem Rad hat man von der Geschwindigkeit her und an Steigungen keine Chance gegen ein flottes Tourenrad mit 28 Zoll, wie beispielsweise meinem Giant Expedition.
Durch das tauschen der Räder in einer Gruppe merkt man schnell, welchen Anteil Fahrer oder Rad beim Fortkommen haben.
Auf alle Fälle hätte ich mir bei der täglichen Fahrleistung von und zur Arbeit schon längst ein anderes Rad besorgt.
Ich hatte mir vor einiger Zeit ein günstiges 26 Zoll Dahon Jack D7 angelacht und wieder optimal aufgearbeitet.
Das lief ausgezeichnet und durch die dicken Reifen schluckte es Unebenheiten perfekt weg.
Das Modell gab es sogar in zwei Rahmengrößen.
Aber es als "Spielzeug" rumstehen zu lassen, war mir dann zu schade.
Zumindest fährt man mit so einer Art Rad die gleiche Strecke in gleicher Zeit wesentlich entspannter, als mit dem "Sparmodell", finde ich.
Aber das scheint die Mentalität vieler Menschen zu sein: das Auto darf viele Tausend Euros kosten, beim Rad wird gegeizt und es darf elendig aussehen.
derMac
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von derMac »

@Weinbergschnecke
Du argumentierst hier nach dem Motto: "Wenn ich das nicht schaffe ist es nicht glaubwürdig". Das finde ich dann doch etwas einfältig. Außerdem scheinst du merkwürdige Vorstellungen von "optimalen" Trittfrequenzen zu haben.

Mac
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von alterfalter2 »

@ Weinbergschnecke
@ derMac
"Du argumentierst hier nach dem Motto: "Wenn ich das nicht schaffe ist es nicht glaubwürdig". Das finde ich dann doch etwas einfältig."

Einige meiner Vereinsmitglieder (CTC, UK) sind deutlich über 70 Jahre alt und schaffen 300km am Stück und gut 200km am Tag auf dem Rad.
Du bist einfach zu schlapp und untrainiert :mrgreen: machst das aber zum Maßstab Deiner Behauptungen :roll:

Gruß TIL
Weinbergschnecke
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Re: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von Weinbergschnecke »

Es scheint hier gleich mehrere Oberlehrer zu geben.
Die Aldi-Kiste ist mit Sicherheit nicht das Wunderrad für Langstecken und hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten.
Damit halbwegs normale Rennradfahrer abhängen zu wollen, erscheint mir nicht glaubwürdig.
Auch die rasenden Faltradfahrer begegnen mir eigentlich fast nie. Auf dem Elberadweg geht es bei denen meist immer sehr gemütlich zu.
Bei Langstrecken hat man fast immer Abschnitte mit suboptimalen Bedingungen, die den Schnitt drücken.
Aber egal, Radtouren machen mir eigentlich nur Spaß, wenn man davon etwas hat.
Die einen lieben es, danach völlig durchgeschwitzt zu sein, die anderen möglichst viel gesehen und erlebt zu haben.
Beide Reisemöglichkeiten kenne ich gut, über meine Kondition sollte man sich dehalb hier keine Sorgen machen...
Pibach
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Re: AW: Morgens um 7:00 durchs Ruhrgebiet

Beitrag von Pibach »

@weinbergschnecke, es gibt ein paar Rennen, an denen Faltradfahrer teilgenommen haben, dadurch hat man halbwegs objektive Daten. Auch durch Vergleiche des Rollwiederstands. Unterschied sind nur wenige % (bei leichten Vorteilen im Luftwiderstand). Auch die Zahl der Gänge spielt kaum eine Rolle für die Performance. Es fahren immer wieder single Speeder bei Rennen mit, die Unterscheide liegen auch nur im Bereich von ca 1-3%. Gerade bergauf haben übrigens Singlespeed Vorteile. Auch Falträder. Und gewinnen solche Rennen regelmäßig. Begab allerdings langsamer. Wurde hier auch schon vielfach diskutiert.
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