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Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Fr Jun 06, 2014 9:33 am
von Pibach
alterfalter2 hat geschrieben:
Mit Bike Friday oder Brompton passiert mir das nicht, geht super elegant und schnell.
Also Bike Friday versus Dahon ist Zerlegen und Aufbauen recht ähnlicher Prozess und den Anhängerkoffer (ein Standard Samsonite Flyte) kann man auch mit einem Dahon ziehen. Das Brompton mit dem Quadratisch dazu passenden Koffer geht ohne Zerlegen/Aufbauen, schon deutlich praktischer, da muss man sich dann aber was mit dem Koffer überlegen, das Bike Friday Gestell passt aber wohl nicht rein.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Fr Jun 06, 2014 10:38 am
von Pibach
Noch was zu der Handgepäcktauglichkeit:
Man muss damit ja dann durch die Checks der Gesellschaft (Gewicht und Maße) und durch die Sicherheitskontrolle. "Mobilitätshilfen" haben teilweise auch einen Sonderstatus, könnte also sein, dass da etwas nachsichtiger geschaut wird beim Packmaß. Da ist so ein Beutel mit metallischen Kram natürlich verdächtiger als etwas, dass als Faltrad erkennbar ist. Die werden mindestens genau schauen, und das u.U. ablehnen, wegen zu scharfer Kanten und Waffentauiglichkeit oder dergleichen. In die Klappenablagen muss es aber reinpassen, sonst ist im Flieger ja kein Platz. Einige haben ha ein Brompton erfolgreich im Flug-Handgepäck mitgenommen und das paast auch bestätigt in die Ablagen. Ist aber etwas Roulettspiel, ob man das als Handgepäck anerkannt bekommt - wenn nicht wird es schwierig mit Plan B.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Fr Jun 06, 2014 11:07 am
von Splithub
Richtig...
Mir geht es auch darum, es überhaupt unbeschädigt in den Urlaub mitzubekommen, gern auch als aufgegebenes Gepäck, zerlegt in stabiler Alubox mit Schaumstoffschablonen, weil es gefaltet zu empfindlich und sperrig ist. Wenn es als Handgepäck durchgeht ist das nur ein Sahnehäubchen. Dafür nehm ich die Bauzeit in Kauf. Ich mußte die Tage einen kleinen 15er Maulschlüssel und einen Inbusschlüsselsatz als Ausklapptool (..das FSIR-Werkzeug) an der Sicherheitskontrolle zurücklassen - zu gefährlich

Waage hab ich leider nicht.
Bilder vom Steuerlager hol ich nach bei Gelegenheit.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Fr Jun 06, 2014 11:44 am
von alterfalter2
"und den Anhängerkoffer (ein Standard Samsonite Flyte) kann man auch mit einem Dahon ziehen."
..ach ja, interessant! ..und das hast Du schon selbst ausprobiert? ..oder ist das nur wieder eine Deiner Vermutungen? Wenn es darüber Berichte geben sollte, bitte ich die zu verlinken - das ist dann für a l l e DAHON-treiber interessant.
Meine Befürchtung ist, daß Du weder die benötigte Kupplung ans DAHON, noch den TrailerKit zusätzlich in den Bike Friday Koffer bekommst.
Die benötigte Zeit zum Zerlegen kann ähnlich sein, mit dem Bike Friday geht es fix, etwas Übung vorausgesetzt.
"Das Brompton mit dem Quadratisch dazu passenden Koffer geht ohne Zerlegen/Aufbauen, schon deutlich praktischer"
..darum ging es in meinem Beitrag n i c h t ! Ich schrieb vom Transport des Brompton im der B-bag bei Flug- und sonstigen Reisen. Die B-bag kann man aufrollen und am Rad transportieren, vom Koffer war in meinem Beitrag nicht die Rede - bitte Beiträge genau lesen und sich genau darauf beziehen.
Gruß TIL
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Fr Jun 06, 2014 10:19 pm
von Pibach
alterfalter2 hat geschrieben:
..darum ging es in meinem Beitrag n i c h t !
? Ich hab mich doch auch gar nicht auf das B-Bag bezogen, also keine Aufregung!
Irgendwelche Weichverpackung kann man natürlich immer machen. Hat dann das Problem, dass es nicht so druckstabil bzw. geschützt ist zum Fliegen. Das ist ja die Crux. Und wenn das Rad eh Aufgabegepäck ist, ist das Packmaß nicht so entscheidend, Hauptsache es wird mitgenommen. Kannst z.B. auch ein Dahon mit Luftpolsterfolie umwickeln und in die Dahon Tasche stecken (oder irgendeine andere große Tasche, Koffer oder auch ganz ohne Tasche) und als Aufgabegepäck abgeben. In EU geht das noch übers Gepäckband. In US achten die ja auf die linear Inches. Oft ist das Sperrgepäck auch nicht teurer als Normalgepäck, u.a. bei Ryanair oder auch AirBerlin. Genaues zum Fliegen mit Rad siehe
dieser Thread. Ich hab das in unterschiedlichen Varianten ausprobiert. Und ist auch etwas stressig, die Weichverpackung mitzuschleppen, braucht man ja dann auch wieder für den Rückweg.
@Splithub: Normalerweise nimmt man bei Dahons die Räder raus und rotiert die Gabel in den Hinterbau. Das müsste auch beim FSIR gehen. Wird dann ganz schmal und nicht so druckempfindlich. Hab das mal mit MU SL genau vermessen als : 56x53x27cm. Allerdings ist beim FSIR die Lenksäule länger als die Gabelschenkel (und man muss den Lenker öffnen und verschieben). Rahmenlänge ist gefaltet auch ähnlich. Das FSIR wird daher kaum kleiner - leider.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Sa Jun 14, 2014 6:20 pm
von Pibach
Das FSIR hat sich jetzt erstmal ganz gut geschlagen als Stadtflitzer und hiermit kleiner Nachtrag: Hab mich ganz gut an die Micro-Geometrie gewöhnt. Und plötzlich kommt einem das Mu Ex vor wie Traktor. Das FSIR ist super für kurze Wege, einfach greifen und los gehts. Mehr Gänge hab ich noch nicht vermisst, obwohl das FSIR eigentlich keine Steigfähigkeit mitbringt, da Wiegetritt bei meiner Größe praktisch kaum möglich ist. Gibt in Berlin aber kaum Steigungen. Der Lack ist genauso empfindlich wie bei den sonstigen Dahons auch. Kleiner Kick beim Falten gegen die Tretkurbel -> Kratzer im Lack. Die QRD Steckpedale die ich aufgerüstet habe, haben sich bewährt, brauchte aber etwas, bis ich gepeilt habe, wie die mit einer Hand abgenommen und gesteckt werden. Hab das FSIR auch schon öfter mit im Restaurant gehabt, ist genau der kritische Größenunterschied zum Mu, bei dem das noch recht unproblematisch geht. Man erntet interessierte Blicke, die erste Frage gilt fast immer dem Preis. Den finden die meisten schon viel zu hoch. Und irgendwie bleibt doch das Gefühl, dass es die Männer zwar praktisch aber zu uncool finden - und die Frauen erst recht. Beim Falten produziere ich oft noch Metallsalat, und treffe erst beim 2. Versuch den richtigen Ablauf, insbesondere mit nach innen gesteckten Pedalen. Und das Erklimmen hoher Bürgersteige wird leicht artistisch - Wheely nach hinten, oder dann nach vorne.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Do Jun 19, 2014 5:24 pm
von Splithub
..ursprünglich wollte ich das FSIR ausprobieren und dann verkaufen, habs mir mittlerweile anders überlegt. Der praktische Nutzen, welcher mich bei Fahrrädern bisher wenig kümmerte, ist genauso groß wie der Spaß den ich beim Fahren habe. In der Stadt kann ich mir kaum etwas praktischeres vorstellen, oft bin ich damit schneller als auf jede andere Weise. Zugfahrten vergehen wie im Fluge da ich überall und jederzeit auf den HighTech-Scherzartikel angesprochen werde. Das Gerät hat meinem Begriff von Fahrrad unerwartet etwas hinzugefügt, weg vom reinen Sportgerät - und trotzdem sportlich - federleicht und beeindruckend schnell. Ich bin begeistert

Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Do Jun 19, 2014 9:42 pm
von superfalter
So jetzt will ick das Ding endlich mal live sehen. Split oder Pibach wo können wir uns in Berlin mal treffen ?
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Mi Sep 17, 2014 12:07 am
von Pibach
Gibt das FSIR SPIN jetzt auch mit 16" und 20" Reifen.
Hat dann aber leider 130mm Achsbreite hinten.
Re: FSIR Spin - Erfahrungsbericht
Verfasst: Mi Sep 17, 2014 1:24 pm
von EmilEmil
An dem Rad ist doch alles falsch, was man konstruktiv bei einem Faltrad nur falsch machen kann.
Wenn schon mit Mini-Rädern 14" ? und einem Radstand von 82 [cm] experimentiert wird, sollte sich das auch im Faltmaß wiederspiegeln. Aber noch nicht einmal das (Von der Werbung ausgeschlachtet ?) hat man realisiert.
Und für den guten @P.Pibach reicht es ja, wenn er sich einmal an eine Idee angedockt hat, sich alles schön zu träumen.
Die ganzen von ihm hier gelisteten Mängel werden dann im Virtuellen (Müsste, könnte, sollte, dürfte....) ausgebügelt.
Das Einzige, was gut ist an diesem Rad, ist der günstige Preis. Bei längerer, intensiver Benutzung (Was bei einem Spielzeug unwarscheinlich ist

) wird sich der Preis von günstig in billig verkehren.
Und @P.Pibach eine konkrete Frage hab ich noch: Nachdem Du die nach meiner Erfahrung bezüglich des Steckmechanismusses etwas hakeligen Pedale umgesteckt hast, wie werden sie gegen Verlieren gesichert ?
MfG EmilEmil