Re: Umbau der Dahon Sattelstütze möglich?
Verfasst: Mi Nov 25, 2020 10:29 am
Es ist eine "Dämpferpumpe" für hinteres Feder-Dämpfer-Bein und vorderer Federgabel. Bei den mir bekannten Dämpferpumpen ist immer ein Auto-Ventil verbaut (Max. Druck > 20 [bar], nicht wie fälschlich im Wikipedia für das Auto-Ventil als Maximalwert angegeben: 6 {bar]. Wahrscheinlich hatte man da nur die Trekking-Reifen im Visier. Die RR-Mafia mag das mit ihrer Überheblichkeit (Rückständigkeit ?) beeinflußt haben.
Auf jeden Fall benötigt ein System mit hohem Druck ein Ventil, das beim Lösen der Pumpe von diesem System nicht soviel Leckluft produziert, das der gepumpte Druck total verfälscht wird. Dämpfer haben üblich gegenüber RR-Schlauchreifen/RR-Clincher-Reifen ein kleineres System-Volumen bei höherem Druck (~2-fach). Leckluft ist da noch schädlicher als bei RR-Bereifung. Das gut funktionierende System mit kleinerem Volumen, größerem Druck ("Dämpfer-Pumpe") und Auto-Ventil (Ich habe eine SKS-Dämpfer-Pumpe SAM in Gebrauch) ist das technisch anspruchsvollere und im übrigen das Welt-weit verbreiteste Ventil-System (Fahrrad, Motorrad, PKW, LKW, Privat-Flugzeug , Airliner und Schubkarren u.a.). Dazu ist es robuster und komfortabler (Druck-Kontrolle !) als ein Rennrad-Ventil. Das hat eigentlich nur einen Nischen-Platz, falls jemand noch Schlauchreifen auf (ganz) schmalen Felgen (Stichwort Nostalgie: Holzfelgen) fährt. Selbst der Trekking-Radler freut sich über das Auto-Ventil, wenn er an der "Tanke" die Luft nachfüllt.
Was für die Pumpe mit Manometer gilt, ist auch für einen Druckmesser mit Abblas-Ventil richtig. Die Manometer sollten eine Unterteilung in 0,1-[bar]-Schritten haben. Bei einem Meßbereich von 10 {bar] könnte eine Genauigkeit von 2% möglich sein. Jedes Manometer sollte auch eine (Nullpunkts-) Kalibrierung mittels Stellschraube u. a. besitzen. Bzgl. der beiden letzten Punkte sieht es auf dem Markt finster aua. Z.B. konnte ich an meiner in etlichen Punkten verbesserten Fußluftpumpe (Natürlich nicht für unterwegs am Radl, aber evtl. für unterwegs im Auto) kein Manometer kaufen, das einen Bereich von ca. 8 (10) [bar] mit einer Unterteilung in 0,1-[bar]-Schritten gehabt hätte. Eine weitere Pumpe (Dämpfer-Pumpe) mit ausgerüstetem Manometer (Skalen-Durchmesser ca. 17 [mm] habe ich als Typ, der von Hohem Druck auf großes Volumen umgestellt werden kann. Das funktioniert im Prinzip gar nicht. Ablesen geht nur mit Lupe, dabei muß eine Manometer-Skala nicht immer rund sein, denn eine lineare Skala ist ohne Weiteres möglich und kann groß = leserlich gestaltet werden. Das geht auch bei einer Sattelstütrz-Pumpe für den Reifen. Dämpfer-Pumpen nehme ich für Tages-Touren gar nicht mit und deshalb ist das Bauraum-Maß da für mich weniger wichtig.
Bei der Pumpe mit Umstellung "HoherDruck --> großes Volumen" weiß ich nicht, wie das konstruktiv verwirklicht wurde. Evtl. kann mir jemand da auf die Sprünge helfen. Die Pumpe Marke Beto würde ich am liebsten auseinander schneiden, habe aber keine Zeit, da ich mit der "Insider-Pumpe" (Pumpe im Sattelstütz-Rohr) beschäftigt war. Die Dokumentation darüber folgt in meinem nächsten Beitrag !
MfG EmilEmil
Auf jeden Fall benötigt ein System mit hohem Druck ein Ventil, das beim Lösen der Pumpe von diesem System nicht soviel Leckluft produziert, das der gepumpte Druck total verfälscht wird. Dämpfer haben üblich gegenüber RR-Schlauchreifen/RR-Clincher-Reifen ein kleineres System-Volumen bei höherem Druck (~2-fach). Leckluft ist da noch schädlicher als bei RR-Bereifung. Das gut funktionierende System mit kleinerem Volumen, größerem Druck ("Dämpfer-Pumpe") und Auto-Ventil (Ich habe eine SKS-Dämpfer-Pumpe SAM in Gebrauch) ist das technisch anspruchsvollere und im übrigen das Welt-weit verbreiteste Ventil-System (Fahrrad, Motorrad, PKW, LKW, Privat-Flugzeug , Airliner und Schubkarren u.a.). Dazu ist es robuster und komfortabler (Druck-Kontrolle !) als ein Rennrad-Ventil. Das hat eigentlich nur einen Nischen-Platz, falls jemand noch Schlauchreifen auf (ganz) schmalen Felgen (Stichwort Nostalgie: Holzfelgen) fährt. Selbst der Trekking-Radler freut sich über das Auto-Ventil, wenn er an der "Tanke" die Luft nachfüllt.
Was für die Pumpe mit Manometer gilt, ist auch für einen Druckmesser mit Abblas-Ventil richtig. Die Manometer sollten eine Unterteilung in 0,1-[bar]-Schritten haben. Bei einem Meßbereich von 10 {bar] könnte eine Genauigkeit von 2% möglich sein. Jedes Manometer sollte auch eine (Nullpunkts-) Kalibrierung mittels Stellschraube u. a. besitzen. Bzgl. der beiden letzten Punkte sieht es auf dem Markt finster aua. Z.B. konnte ich an meiner in etlichen Punkten verbesserten Fußluftpumpe (Natürlich nicht für unterwegs am Radl, aber evtl. für unterwegs im Auto) kein Manometer kaufen, das einen Bereich von ca. 8 (10) [bar] mit einer Unterteilung in 0,1-[bar]-Schritten gehabt hätte. Eine weitere Pumpe (Dämpfer-Pumpe) mit ausgerüstetem Manometer (Skalen-Durchmesser ca. 17 [mm] habe ich als Typ, der von Hohem Druck auf großes Volumen umgestellt werden kann. Das funktioniert im Prinzip gar nicht. Ablesen geht nur mit Lupe, dabei muß eine Manometer-Skala nicht immer rund sein, denn eine lineare Skala ist ohne Weiteres möglich und kann groß = leserlich gestaltet werden. Das geht auch bei einer Sattelstütrz-Pumpe für den Reifen. Dämpfer-Pumpen nehme ich für Tages-Touren gar nicht mit und deshalb ist das Bauraum-Maß da für mich weniger wichtig.
Bei der Pumpe mit Umstellung "HoherDruck --> großes Volumen" weiß ich nicht, wie das konstruktiv verwirklicht wurde. Evtl. kann mir jemand da auf die Sprünge helfen. Die Pumpe Marke Beto würde ich am liebsten auseinander schneiden, habe aber keine Zeit, da ich mit der "Insider-Pumpe" (Pumpe im Sattelstütz-Rohr) beschäftigt war. Die Dokumentation darüber folgt in meinem nächsten Beitrag !
MfG EmilEmil




