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Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 9:21 am
von Muc-Falter
2x 28 km bei voller Unterstützung wird nicht gehen denke ich.
Da müsstest Du in der Arbeit nachladen.

Im Winter dürfte sich die Akkuleistung nochmal um die Hälte reduzieren, je nach Temperatur.

LG
Michael

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 9:28 am
von Pibach
Bei Minusgraden sollte man die Akkus rausnehmen, das geht auch bei den in den Rahmen integrierten wie beim E-Versa recht flott soweit ich das gesehen habe.

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 10:08 am
von Rone
Vorweg: Ob ich mir ein Faltpedelec aussuchen würde, weiß ich nicht. Meine Überlegungen sind schon noch recht theoretisch! Ich finde das Thema aber _langfristig_ spannend! Was mir fehlt sind halt Informationen zur Akku-Haltbarkeit.

Ich sagte, ich wolle einen Weg mit voller Unterstützung fahren. Auf meinem Arbeitsweg gibt es auch kaum Höhenmeter zu überwinden. "Berge" hat's mehr Richtung Zentrum der Wildeshauser Geest. Da fahre ich zur Arbeit knapp dran vorbei.

Nachladen auf der Arbeit sollte kein Problem sein. Ich würde mir die Erlaubnis einmal schriftlich geben lassen und gut. (Mal davon abgesehen, dass sowas hier derzeit eh keinen interessiert.)

Wenn ich mir allerdings überlege, dass ich derzeit für 1062,- im Jahr für ein ÖPNV-Ticket ausgeben müsste, stellt sich die Frage, ab wann oder ob überhaupt ein Pedelec jemals wirtschaftlich sein kann.

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 10:57 am
von Pibach
Rechnen wir mal:
Anfahrt 20 km, 200Watt bei 20km/h, 1h.

Anschaffung 20 Wh LiFePo Akku: 200 €
Ladzyklen: 500

Also kostet der Kilometer an Akkuverschleiß: 200/20/500 = 2 cent

Strom war ja kostenlos ;)
Man kann aber bei ca 25 Cent/kWh, also 0,25 ct/km diesen Posten fast vernachlässigen.

Normalerweise sollen LiFePo 4000 Zyklen halten.
A123 Akkus (der derzeitige Standard) sollen 5000 Zyklen halten (und 15 Jahre).

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 11:06 am
von Muc-Falter
Wirtschaftlich?
Was ist wirtschaftlich?
Ein Faltrad, obwohl ich das MVV Abo-Ticket habe?
Das Pedelec, trotz Abo?

Nach der Logik wäre ein Fersehen das unwirtschaftlichste, kostet Zeit, kostet Strom, kostet Anschaffung und man kommt noch nicht mal bei gutem Wetter damit zu Arbeit :mrgreen: ;)

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 11:23 am
von Motte
Ich hab in mehreren Radforen (mit großem Interesse) Threads verfolgt in denen versucht wurde die Wirtschaftlichkeit von Fahrrädern zu ermitteln. Dabei gab es viele interessante Einzelaspekte, die mir selbst auch nicht eingefallen wären. Ein einheitliches Ergebnis gab es dort nie -denn im Gegensatz zum Auto

werden Reparaturen in unterschiedlichem Maß selbst gemacht
gibt es keinen Standard für die Wertminderung
gibt es keinen klaren Anhaltspunkt für die Nutzungsdauer
sind Verbrauchsmaterialien in Relation zum Kaufpreis recht hoch
fahren nicht alle Nutzer bei allen Witterungsbedingungen

Selbst bei den Ladezyklen der Akkus sind das ja Idealwerte, die von ganz vielen Faktoren in ihrer Lebensdauer abhängen.

Ich glaube daher, dass man das so sehen sollte wie Muc-Falter
- abgesehen davon - die wenigsten Fahrzeuge in Privathaushalten werden nach einer Nutzen-Kosten Rechnung angeschafft.

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 12:05 pm
von Pibach
Motte hat geschrieben: Ich glaube daher, dass man das so sehen sollte wie Muc-Falter
ja, meinetwegen, aber ich finde eine grobe Abschätzung der Kosten schon interessant als Anhaltspunkt.

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Mi Aug 24, 2011 8:30 pm
von Rone
Sehr schön. Danke für die Informationen und Eure Meinungen!

Doch, doch, mich interessiert schon Kosten vs. Nutzen. Wenn ich ein Pedelec für 3.000,- kaufe, braucht es drei Jahre, bis es annähernd "wirtschaftlich" ist - Ladestrom, Wertminderung, Reparaturen und ein neuer Akku außen vor! Wir hatten die letzten Winter echt Mistwetter mit meterhohen Schneebergen hier - da kann man nicht fahren und muss ausweichen. Auto kommt nicht in Frage, lieber gehe ich zu Fuß - ich habe eines und ich fahre auch gerne mal Auto, aber nicht im Berufsverkehr!

Die Freiheit darf einiges kosten - da könnte ich mit fünf Jahren Amortisationszeit leben, aber dann sollte es auch... :-)

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Do Aug 25, 2011 4:23 am
von Muc-Falter
Nun, zuerst würde ich kein Pedelec für 3000€ kaufen.
Das wäre mir persönlich zu teuer. Ich könnte es keine Minute ruhig irgendwo stehen lassen...

Ich denke es gibt auch interessante, günstigere Pedelecs. Im Zweifelsfall ein selbst aufgebautes, da kann ich auch mit der Akkugröße die Reichweite selbst bestimmen.

LG
Michael

Pedelec - ErFAHRung auf dem sanften Weg

Verfasst: Do Aug 25, 2011 7:09 pm
von Pibach
@Rone, du bist mit ca 200 Eur eingespeichter Nabenmoter, 30Euro Cotroller und Kleinteile sowie 300 EUR für LiFePoAkku und 50 Eur Ladegerät dabei. Bisher ist lediglich das Problem, dass Dahons oder Brompton vorne so schmale Achsbreiten haben, aber in ein Edelweiß zum Beispiel kann man das leicht einbauen, schätze mal 4Stunden Arbeit. Liegt dann bei ca 900Eur, 17kg und sicher deutlich bessere Fahrleistungen als ein Fertigpedelec. Oder ein Dahon IOS, das ist dann die Luxusvariante.