Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
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Harry
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Wenn der "Schlag" auf Höhe des Ventils liegt, könnte es sein, dass der Schlauch falsch eingesetzt wurde. Da die Kinetix Pro Felge nur 14mm(?) Maulweite hat, muss das Ventil (bevor du pumpst) in den Mantel gedrückt werden, also Luft raus, Ventilmutter lösen, Ventil aus der Felge rausdrücken, so dass es gegen den Mantel drückt und dann Mantel in die Felge drücken.
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Rone
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Ich habe (allerdings auf dem Brompton) Kojaks und bekomme die da auch nicht rund.
Bei meinem Dahon waren die Schläuche damals in den Mantel geknotet - sprich ganz beschissen montiert. Einmal runternehmen und komplett neu aufziehen schadet in keinem Fall...
Bei meinem Dahon waren die Schläuche damals in den Mantel geknotet - sprich ganz beschissen montiert. Einmal runternehmen und komplett neu aufziehen schadet in keinem Fall...
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derMac
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Noch ein paar Meinungen von mir:
Bei mir sitzen die Kojaks eigentlich immer automatisch sehr gut auf der Felge (sowohl falt als auch Draht), da gibt es viel schlimmere Reifen. Es kann aber trotzdem sein, dass der Reifen schlecht sitzt. Falls der Schlauch einigermaßen richtig sitzt, würde ich aber eher auf einen nicht rund laufenden Mantel tippen, sowas kommt gar nicht so selten vor. Talkum beim Montieren der Schläuche hilft übrigens auch.
Das Kettenblatt sollte keinen Seitenschlag haben. Neben der Möglichkeit, dass das Blatt verzogen ist, kann auch einfach die Kurbel schief sein (war sie bei mir, aber nicht so stark). Mehr als 1/2 mm Schlag verhindern auf jeden Fall eine sinnvolle Einstellung des Umwerfers.
Die schlechte Kettenlinie scheint beim Dash normal zu sein. Ein gutes Tretlager mit kürzerer Welle gibt es aber schon für 30 € (z.B. Token mit 103 mm). Dann kann man vom kleinen Blatt die 2 kleinsten Ritzel nicht mehr fahren, sollte man aber eh nicht und braucht man auch nicht, die Kettenlinie in den sinnvollen Kombinationen wird aber deutlich besser.
Die Sattelstützenpumpe willst du nicht wirklich. Beim Dash ist die Sattelstütze nämlich kürzer als bei den anderen Dahons und damit IMO die Pumpe unbrauchbar.
Das 55er Blatt sollte für alles außer deutlich bergab auf jeden Fall reichen. Wenn nicht, ist ein Antrainieren einer höheren Trittfrequenz sehr sinnvoll um einerseits eine Leistungssteigerung zu erreichen und andererseits die Gelenke zu schonen. Man muss dafür auch kein Radprofi sein. Ein 56er und eventuell 57er Blatt gehen auch noch, bei größeren muss man basteln weil der Umwerfer nicht hoch genug verschiebbar ist.
Mac
PS: Mein Dash hatte gute Schwalbe 6A Schläuche, aber die kommen wie alle anderen natürlich auch nur aus Fernost.
Bei mir sitzen die Kojaks eigentlich immer automatisch sehr gut auf der Felge (sowohl falt als auch Draht), da gibt es viel schlimmere Reifen. Es kann aber trotzdem sein, dass der Reifen schlecht sitzt. Falls der Schlauch einigermaßen richtig sitzt, würde ich aber eher auf einen nicht rund laufenden Mantel tippen, sowas kommt gar nicht so selten vor. Talkum beim Montieren der Schläuche hilft übrigens auch.
Das Kettenblatt sollte keinen Seitenschlag haben. Neben der Möglichkeit, dass das Blatt verzogen ist, kann auch einfach die Kurbel schief sein (war sie bei mir, aber nicht so stark). Mehr als 1/2 mm Schlag verhindern auf jeden Fall eine sinnvolle Einstellung des Umwerfers.
Die schlechte Kettenlinie scheint beim Dash normal zu sein. Ein gutes Tretlager mit kürzerer Welle gibt es aber schon für 30 € (z.B. Token mit 103 mm). Dann kann man vom kleinen Blatt die 2 kleinsten Ritzel nicht mehr fahren, sollte man aber eh nicht und braucht man auch nicht, die Kettenlinie in den sinnvollen Kombinationen wird aber deutlich besser.
Die Sattelstützenpumpe willst du nicht wirklich. Beim Dash ist die Sattelstütze nämlich kürzer als bei den anderen Dahons und damit IMO die Pumpe unbrauchbar.
Das 55er Blatt sollte für alles außer deutlich bergab auf jeden Fall reichen. Wenn nicht, ist ein Antrainieren einer höheren Trittfrequenz sehr sinnvoll um einerseits eine Leistungssteigerung zu erreichen und andererseits die Gelenke zu schonen. Man muss dafür auch kein Radprofi sein. Ein 56er und eventuell 57er Blatt gehen auch noch, bei größeren muss man basteln weil der Umwerfer nicht hoch genug verschiebbar ist.
Mac
PS: Mein Dash hatte gute Schwalbe 6A Schläuche, aber die kommen wie alle anderen natürlich auch nur aus Fernost.
Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
wieder ein kleines Update:
- der Mantel hat definitiv ne kleine Macke. Ist zwar nicht allzu schlimm - ich habe ihn jetzt vorne aufgezogen um die Belastung kleiner zu halten, aber er ist halt nicht komplett rund. Dasselbe gilt für das Kettenblatt, die Abweichung liegt (mit Lineal grob abgemessen) bei ein bisschen mehr als einem Millimeter. Ebenfalls nicht weiter schlimm, aber es sollte halt nicht sein. Der Verkäufer hat sich im Gegenzug bereit erklärt, mir 40€ zurück zu überweisen, das reicht für einen neuen, hoffentlich guten Mantel und einen kleinen Rabatt beim nächsten Kettenblatt. Er hätte das Rad auch zurückgenommen und repariert, allerdings war dies aufgrund meines zeitlich naheliegenden Fluges nicht mehr möglich.
- Das 55er Blatt ist ok. Wie bereits gesagt, meistens merkt man es nicht. Bloß manchmal vergisst man halt doch, das man ein Klapprad hat, will weiter hochschalten und die Gänge sind plötzlich zu Ende. Vielleicht wechsele ich auf ein größeres Kettenblatt, wenn mich der Seitenschlag zu sehr stört.
- Kratzer: Ich habe es bereits nach einer Woche Benutzung geschafft, zwei wunderschöne, ca. 3cm lange Kratzer in den Lack zu "fräsen". Beide aufgrund des Fluges. Der erste entstand, weil die Kurbel am Unterrohr geschliffen hat. Beim zweiten hat der Magnet des Vorderrads an der Kettenstrebe gerieben. Nicht weiter schlimm, allerdings sehe ich die Lackierung des Dahons auch aufgrund eines weiteren Vorfalls als verbesserungsfähig an.
- Fahrgefühl: Jetzt kommen wir zu den positiven Aspekten des Radls. Mit einem Wort: Toll! Wie bereits oben geschrieben, vergisst man (mit einer 5cm längeren Sattelstütze) manchmal, dass man es nur mit einem Klapprad zu tun hat. Der Rahmen ist angenehm steif, Wiegetritt ist möglich. Ich habe keine Kritikpunkte. Das Radl ist schön leicht, was mir in Japan wunderbar entgegenkommt - Tokyo ist ein einziges Auf- und Ab selbst auf größeren Straßen. Der normale Aheadvorbau ermöglicht eine individuelle Konfiguration des Radls auf die eigene Körpergeometrie.
Klappvorgang: Geht angenehm von der Hand, einzig ein vollständiges Umklappen erfordert einiges an Zeit, da der Lenker dann lose rumhängt und erst so verstaut werden muss, dass die Bremshebel weder im Radl eingeklemmt werden noch zu weit nach außen überstehen. Im Moment falte ich nur Ober- und Unterrohr und belassen Sattel und Lenker in ihren ursprünglichen Positionen. Ein kleines Problem in dieser Konfiguration ist die Kollision des Lenkers mit der Satteltasche - hier muss ich mir noch eine Lösung überlegen.
Falls noch Fragen bestehen (ich habe während meiner Suche nach dem richtigen Faltrad fast keine Kommentare zum Dash gefunden), nur her.
nierth
- der Mantel hat definitiv ne kleine Macke. Ist zwar nicht allzu schlimm - ich habe ihn jetzt vorne aufgezogen um die Belastung kleiner zu halten, aber er ist halt nicht komplett rund. Dasselbe gilt für das Kettenblatt, die Abweichung liegt (mit Lineal grob abgemessen) bei ein bisschen mehr als einem Millimeter. Ebenfalls nicht weiter schlimm, aber es sollte halt nicht sein. Der Verkäufer hat sich im Gegenzug bereit erklärt, mir 40€ zurück zu überweisen, das reicht für einen neuen, hoffentlich guten Mantel und einen kleinen Rabatt beim nächsten Kettenblatt. Er hätte das Rad auch zurückgenommen und repariert, allerdings war dies aufgrund meines zeitlich naheliegenden Fluges nicht mehr möglich.
- Das 55er Blatt ist ok. Wie bereits gesagt, meistens merkt man es nicht. Bloß manchmal vergisst man halt doch, das man ein Klapprad hat, will weiter hochschalten und die Gänge sind plötzlich zu Ende. Vielleicht wechsele ich auf ein größeres Kettenblatt, wenn mich der Seitenschlag zu sehr stört.
- Kratzer: Ich habe es bereits nach einer Woche Benutzung geschafft, zwei wunderschöne, ca. 3cm lange Kratzer in den Lack zu "fräsen". Beide aufgrund des Fluges. Der erste entstand, weil die Kurbel am Unterrohr geschliffen hat. Beim zweiten hat der Magnet des Vorderrads an der Kettenstrebe gerieben. Nicht weiter schlimm, allerdings sehe ich die Lackierung des Dahons auch aufgrund eines weiteren Vorfalls als verbesserungsfähig an.
- Fahrgefühl: Jetzt kommen wir zu den positiven Aspekten des Radls. Mit einem Wort: Toll! Wie bereits oben geschrieben, vergisst man (mit einer 5cm längeren Sattelstütze) manchmal, dass man es nur mit einem Klapprad zu tun hat. Der Rahmen ist angenehm steif, Wiegetritt ist möglich. Ich habe keine Kritikpunkte. Das Radl ist schön leicht, was mir in Japan wunderbar entgegenkommt - Tokyo ist ein einziges Auf- und Ab selbst auf größeren Straßen. Der normale Aheadvorbau ermöglicht eine individuelle Konfiguration des Radls auf die eigene Körpergeometrie.
Klappvorgang: Geht angenehm von der Hand, einzig ein vollständiges Umklappen erfordert einiges an Zeit, da der Lenker dann lose rumhängt und erst so verstaut werden muss, dass die Bremshebel weder im Radl eingeklemmt werden noch zu weit nach außen überstehen. Im Moment falte ich nur Ober- und Unterrohr und belassen Sattel und Lenker in ihren ursprünglichen Positionen. Ein kleines Problem in dieser Konfiguration ist die Kollision des Lenkers mit der Satteltasche - hier muss ich mir noch eine Lösung überlegen.
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nierth
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derMac
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Was wiegt denn das Rad in Originalausstattung ohne Pedale?nierth hat geschrieben:Das Radl ist schön leicht, was mir in Japan wunderbar entgegenkommt
Japan ist ja das Land der Minibikes, da solltest du recht leicht an geeignete Ersatz- und Aufrüstteile kommen. Viel Spaß dort.
Mac
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Pibach
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Ja, der Lack an den Dahon Rädern ist schlecht, schneller verkratz als man gucken kann.nierth hat geschrieben:wieder ein kleines Update: ...
Für den Lenker:
Wüsste da auch keine gute Lösung.
Da gibt es zwar drehbare. Den Speedlifter Twist und Humpert Drefix (leider nur für Quill Stem). Und diesen Klapplenker von Ergotech. Komplexität und Gewicht lohnt aber wohl nicht den Nutzen.
Evtl. passt aber dieser Pacific IF folding stem vom IF Urban 700C:
Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Nachwiegen dürfte schwierig werden, da Originalsattel und -sattelstütze 9000km entfernt liegen. Ich könnte allerdings alles mal abschrauben und das Rad ohne Pedale/Sattel wiegen, dann kann vermutlich auf +-50gr zurückrechnen. Dauert allerdings noch ein bisschen, da ich keine Ahnung habe wo meine Waage gerade istderMac hat geschrieben:Was wiegt denn das Rad in Originalausstattung ohne Pedale?
Japan ist ja das Land der Minibikes, da solltest du recht leicht an geeignete Ersatz- und Aufrüstteile kommen. Viel Spaß dort.
Mac
Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
ok, ein paar Anhaltspunkte für jeden zum Weiterrechnen:
Die Waage wurde gefunden, geht allerdings nur auf 200gr genau, d.h. es ist eine ziemliche Toleranz vorhanden.
Dahon Dash X20 (Large)
- mit Pedalen (sehen http://www.bruegelmann.de/fahrradteile/ ... 14728.html verdammt ähnlich, Preis haut auch hin)
- ohne Sattelstütze/Sattel
8.6 kg
Dahon Dash X20 (Large)
- mit Pedalen (wie oben)
- mit 40cm Alusattelstütze / Brooks B17 narrow / Dahon CarryOn Tasche leer
9.6 kg
Hoffe es hat geholfen,
nierth
Die Waage wurde gefunden, geht allerdings nur auf 200gr genau, d.h. es ist eine ziemliche Toleranz vorhanden.
Dahon Dash X20 (Large)
- mit Pedalen (sehen http://www.bruegelmann.de/fahrradteile/ ... 14728.html verdammt ähnlich, Preis haut auch hin)
- ohne Sattelstütze/Sattel
8.6 kg
Dahon Dash X20 (Large)
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- mit 40cm Alusattelstütze / Brooks B17 narrow / Dahon CarryOn Tasche leer
9.6 kg
Hoffe es hat geholfen,
nierth
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derMac
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Ja, danke schön. Ich hatte (auf Grund anderer negativer Bsp.) vermutet, dass das X20 deutlich schwerer ist, aber Dahon scheint ja mit dem Gewicht recht ehrlich gewesen zu sein.nierth hat geschrieben:Hoffe es hat geholfen
Mac
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EmilEmil
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Re: Die ersten drei Tage mit meinem Dahon Dash X20
Für den normalen EU-Bürger, der nicht aus Snobismus darauf besteht, Britische Maße aus dem versunkenen Jakrtausend wieder zu beleben, die Umrechnung für die Entfaltung in verständliche Maße : 93 Gier-inches sind 7,44 [m]. Der Umrechnungsfaktor ist Ke = 0.08 [m]/[gear inch].Pibach hat geschrieben:............
Entfaltung mit dem 55er Kettenblatt liegt bei 93 Gear Inches.
An einem Rennrad hat man typischer Weise 108 Gear Inches.
.........................
Im Umrechnungsfaktor stecken die Zahl Pi, inch in Millimeter und Millimeter in Meter.
Für 108 Gear inches ergibt sich 8,64 [m]. Welches typische Rennrad 8,64 [m] Entfaltung hat, ist wohl nur durch eine Neuentwicklung von @PeterPibach für Trittfrequenz-starke Rennradler (Mach mir den Lance mit einer 118-er Kadenz
Normale Rennräder (Reifenumfang 2,12 [m], 630 [mm]-Felge und 23 [mm] Reifen) haben bei der "Heldenkurbel" 53/11 eine max. Entfaltung von Emax = 10,21 [m] ; bei einer Kompakt-Auslegung 50/11 ergibt sich Emax = 9,64 [m].
Die Rechnerei war von jeher nicht @PeterPibach*s Stärke: Ich hatte ihm schon vor geraumer Zeit geraten, bei der "Promille-Rechnung" zu bleiben. (Die Promille-Rechnung ist einfacher als zB die Prozent-Rechnung, weil da die Zahlen größer sind und deshalb die Dezimalen vernachlässigt werden können ). Und Rechnen ist dabei eigentlich überflüssig, denn mit der richtigen Schüttung ergeben sich die "Promilles" von selbst. Oder man nimmt die Dinger zum Pusten und liest ab. Die Zahlen und das Komma sollte man schon noch kennen.
MfG EmilEmil