Es hätte zudem noch den großen Vorteil, daß das Einparken in die Parklücke mit hinterer Lenkung viel einfacher ist. Die meisten kennen das ja vom Autofahren her.
MfG EmilEmil
Apropo rückwärts fahren:EmilEmil hat geschrieben:Der gute "Andrei Kashechkin" sollte, um die Vorteile des falsch angeschraubten ovalen Kettenblatts zu nutzen, einfach rückwärts fahren.
Also zu biomechanische Theorie würde ich sagen hat man Phasen, in denen sich der Unterschenkel mehr bewegt (Horizontalanteil) versus Phasen, in denen sich der Oberschenkel mehr bewegt (Vertikelanteil). Und man hat einen Sektor, in dem jeweils ein Bein den wesentlichen Druck erbringt.EmilEmil hat geschrieben: Bis heute habe ich weder eine schlüssige Biomechanische Theorie (Effizienz-Beweis) noch irgendeinen experimentellen Nachweis für die bessere Effizienz dieser Kettenblattform gefunden.
@PeterPibach,Pibach hat geschrieben: .............Nun kann es sein, dass ein oprimal "runder Tritt" eher bei gleichmäßig beschleuigt/bewegten Massen vorliegt und hier ovale Kettenblättern tatsächlich Vorteile für die gleichmäßige Bewegung der Beine bringen..............
Oder wenn der Drucksektor zeitlich länger ist wird der zeitliche Anteil, in dem man Leistung erbringt vielleicht günstiger................
Kann auch sein, dass eine eliptische oder steppende Bewegung der Pedalen hier effektiver ist, das behauptet ja zumindest der Herrsteller des StreetSteppers.
Gibt es denn irgendwelche empirischen Belege?
Ja, die Pedalen bewegen sich weiterhin auf einer Kreisbahn, klar.EmilEmil hat geschrieben:... bedenke, daß ein "ovales" Kettenblatt primär an der Bewegung des Tretapparates nichts ändert.
Du hast offenbar nicht verstanden, daß die von mir berichteten "Formeln" über die Momente nur eine analytische Darstellung von Meßergebnissen (Mittelwert von 8 Nationalkader-Fahrern) bedeuten. Diese Meßergebnisse beinhalten alle Trägheitskräfte (Rotation und Translation) sowie die Schwerkräfte (das Bein wird gehoben und abgesenkt). Auch die Zugkräfte des Fahrers bei nach oben rotierender Kurbel sind in dieser Darstellung enthalten. Es spricht nicht gerade für das physikalische Verständnis der Verfasser des "runden Tritts", daß man meint, eine Zugkraft nach oben fände nicht statt. Zur Erkärung: die Messung gibt nur das Summensignal der Kraft in tangentialer Richtung an der Kurbel wieder. Die vorhandenen Zugkräfte sind im Absolutwert geringer als die Gegen-Kräfte aus Trägheit und Schwerkraft. Deshalb ergeben sich per Saldo Negativ-Kräfte.Pibach hat geschrieben:............
Mit Formeln über die Momente bringt da m.E. nichts. Man müsste hier die Massen mit berücksichtigen, unter der Annahme, dass Beschleunigen bzw. Abbremsen muskulär einen gewissen Verlust bedeutet und das Optimum vermutlich bei Minimierung des Integrals über die Kreisbewegung von Masse x Beschleunigung liegt. Anders gesagt: den Krafteinsatz insgesamt minimiert.
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Darüberhinaus ist der Anteil der Druckphasen (überweigende ist das jeweils der vordere Vertikalanteil je Bein) am Gesamtumlauf etwas größer, das müsste man auch irgendwie berücksichtigen, wobei ja noch völlig unklar ist, welches Verhältnis von Druckphase zu Erholungsphase biomechanisch ideal ist.
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